Der Abflug ist zum Greifen nah

Was für eine stressige Woche, aber im Nachhinein betrachtet war es eine sehr erfolgreiche Woche. Ich merke, wie mich das Schreiben gerade entspannt, nachdem ich den ganzen Tag die restliche Wohnung abgeklebt und gestrichen habe. Alles was jetzt noch in meiner Wohnung ist, befindet sich im Gästezimmer. Eine Matratze mitsamt Bettzeug, ein Staubsauger, mein Desktop PC, zwei Umzugskartons sowie mein gepackter Rucksack. Dieser Rucksack ist der absolute Wahnsinn. Ich hätte niemals gedacht, dass da so viel rein passt. Ich habe zwar nur 18 Kilogramm zusammen bekommen, aber die 15 Liter Extravolumen habe ich bis zum Anschlag ausgenutzt. Trotzdem sind überall noch irgendwelche Reißverschlüsse, hinter denen sich noch jede Menge extra Stauraum versteckt. Das Probetragen ist erfolgreich abgeschlossen und der Rucksack passt locker in die Schutzhülle. Letzte Woche hat sich die Wohnung Tag für Tag mehr geleert. Am Donnerstag und am Samstag hat der Vater meiner Lebenspartnerin alle Sachen abgeholt, die nicht eingelagert werden mussten. Am Sonntag haben wir unser Wasserbett abgebaut. Als ich mich beim Ausleihen der Pumpe mit der Verkäuferin unterhalten habe, habe ich allerdings Angst bekommen, ob dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt sein wird. Denn die Verkäuferin meinte, dass man ein Wasserbett nur maximal drei bis sechs Monate einlagern sollte. Wenn man es länger einlagert, können die Falten spröde werden und aufplatzen, oder zumindest entstehen da kleine Haarrisse. “Kann sein, muss aber nicht unbedingt passieren“, waren ihre abschließenden Worte. Es ist kein Wunder, dass ich dann verunsichert war. Der Laden, in dem ich das Wasserbett gekauft habe, existiert natürlich nicht mehr und im Internet findet man noch mehr unterschiedliche Meinungen. Vakuum oder Luft drinnen lassen? Falten oder flach auslegen? Plastikwanne oder Umzugskarton? Ich habe mich für Luft drinnen lassen entschieden, da ich denke, dass die Matratze dann weniger Falten hat und sie nicht zu stark knickt. Nachdem ich nur eine beschränkte Lagergröße zur Verfügung habe und die Matratzen nicht flach auslegen kann, werde ich sie falten. Und da ich nirgendwo eine Plastikwanne finden konnte, die nur annähernd groß genug war, habe ich die Matratzen in Bettlaken eingewickelt und beide in einen riesigen Umzugskarton Marke Eigenbau gelegt. Das Innere des Umzugskartons habe ich mit Folie ausgelegt. In einem Jahr kann ich dann berichten, ob das Ganze funktioniert hat. Am Sonntag haben wir dann die Matratzen abgepumpt und alles für die Umzugsfirma vorbereitet. Alles was bis dahin noch nicht in Umzugskartons verpackt war, wurde spätestens an diesem Tag verpackt und beschriftet, und auch unsere Rucksäcke waren gepackt. Als am Montag die Umzugsfirma die restlichen Möbel in das Lager gebracht hat, war die Wohnung so gut wie leer.

Volles Lager

Unser Lager ist voll bis zum Anschlag

Nur noch ein zweites Mal die letzten beiden Zimmer und die Türen streichen, dann sind wir bereit überall auf der Welt zu schlafen. Ich freue mich schon wie verrückt auf nächsten Dienstag, da werde ich genau um diese Zeit im Flieger sitzen und hoffentlich ein bisschen schlafen können.

Und irgendwie habe ich es zwischendurch auch noch geschafft, meine App Wusstest Du… auf den neuesten Stand zu bringen. Schreibfehler wurden korrigiert, die App ist jetzt für das iPhone 5 optimiert und besitzt jetzt eine eigenständige iPad Version. Das Design wurde angepasst und der Werbebanner ist jetzt an einer benutzerfreundlicheren Stelle. Die App ist bereits eingereicht und wartet auf das Review.

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