Anreise

Endlich hat das Warten ein Ende. Nach drei Monaten Vorbereitung sitzen wir endlich im Flieger Richtung Doha. Mit schweren Herzen und Tränen in den Augen haben wir uns am Flughafen von unserer Familie verabschiedet. Das erste mal in meinem Leben sitze ich in einem Dreamliner von Qatar Air.

Dreamliner von Qatar Air

Unser Flieger nach Doha

Holzboden verziert den Eingangsbereich des Fliegers und der Business Klasse. Doch für mich heisst es, hinten Platz nehmen. Aber das macht nichts, denn der Platz, den ich zur Verfügung habe, reicht mir völlig aus, ich kann sogar meine Beine durch den Sitz des Vordermanns ausstrecken, ohne diesen zu belästigen. In jeder Rückenlehne ist ein Entertainment System verbaut, welches die Reise im wahrsten Sinne des Wortes im Flug vergehen lassen.

Qatar Entertainment

Individuelles Reiseprogramm

Musik, Spiele, Kinofilme und Serien in den verschiedensten Sprachen lassen sich mit dem Touchscreen aufrufen. Für mich persönlich war dies das erste mal in einem solchen Flieger. Durch “Das erstaunliche Leben des Walter Mitti” und den „Hobbit“ war am Ende nur noch eine Runde Backgammon gegen einen unbekannten Fluggast drin’ und schon waren wir in Doha angekommen. Wobei ich unbedingt los werden möchte, dass ich noch nie so einen unbefriedigenden Film wie den „Hobbit“ gesehen habe. Kein Anfang, kein Ende und keine Spannung hatte dieser stundenlang dauernde Film über Zwerge, Elfen und Orcs. Obwohl ich durch meine World of Warcraft Vergangenheit eigentlich auf so etwas stehen sollte, habe ich gegen Ende mehrmals den Schnellvorlauf betätigt, da ich selten so einen sinnlosen Film gesehen habe.

Die drei Stunden Aufenthalt in Doha haben wir genutzt, um uns die Beine nach dem Fug zu vertreten. Doha befindet sich im übrigen in Katar, dem „5 Star Gate to the World“ Heimatflughafen von Qatar Air. Durch die Zeitverschiebung von +1 Stunde, hat der Flug nach Doha effektiv „nur“ fünf einhalb Stunden gedauert. Und mit der Zeitverschiebung zwischen Doha und Singapur erklärt sich auch die Flugdauer von 12 Stunden und 50 Minuten. Einfach mal die sechs Stunden abziehen und man stellt fest, dass dieser Flug ebenfalls nur knapp sieben Stunden gedauert hat. Den Film „Divergent“ konnte ich mir noch anschauen, aber dann hat auch mich die Müdigkeit übermannt und ich bin erst wieder kurz vor der Landung wach geworden. In Singapur angekommen, habe ich als erstes den Tipp von meinem Arbeitskollegen befolgt und mir eine Mahlzeit in dem riesigen Food Court im Untergeschoß des Flughafens gegönnt.

Ente mit Reis

Airport Singapur, 2tes Untergeschoss

Am Flughafen gibt es natürlich auch Geldautomaten und diverse Möglichkeiten an die Währungen der angrenzenden Länder zu kommen. Mit dem Taxi ging es vom Flughafen zur Fähre und obwohl die Entfernung nicht all zu weit ist, kostete die Fahrt 13 Singapur Dollar. Unsere Tickets lagen bereits ausgedruckt am Schalter der Fährgesellschaft und wir mussten nur noch unsere Ausweise vorzeigen. Da es bereits angefangen hat dunkel zu werden, haben wir uns schon gefreut, dass die Fahrt mit der Fähre nur noch eine Stunde dauern wird. Nur leider haben wir dabei eine weitere Zeitzone durchquert und zwar diesmal in die andere Richtung, so dass wir dann zwei Stunden auf der Fähre unterwegs waren. Endlich auf Bintan angekommen, mussten wir noch ein Visa beantragen, welches mit 35 US$ für einen Monat zu Buche schlägt. Nachdem unser Gepäck dann das X-te mal gescannt worden ist, wartete am Pier bereits der Fahrer, der uns zu unserem Hotel bringen sollte und obwohl die Strassen geteert sind dauerte diese finale Fahrt ans andere Ende der Insel noch einmal eine Stunde. Das lag jedoch nicht daran, dass der Fahrer das Gaspedal nicht gefunden hat, sondern dass die Strassen mit Roller- und Mopedfahrern gespickt sind. Drei Personen auf einem Roller sind keine Seltenheit, Helme oder Rücklichter dagegen schon. Ich kann es jetzt kaum noch erwarten alles bei Tageslicht zu sehen.

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