Tag 2

Wenn bei den Hotelinformationen steht: Kostenloses Internet über W-Lan verfügbar, bedeutet das nicht, dass es ständig Internet gibt, sondern das man ständig eine W-Lan Verbindung zum Router hat. Ob der Router dann eine Internetverbindung hat, ist eine andere Frage. Wer kann schon wissen, dass in einem Beach Ressort nur 1GB Datenvolumen am Tag zur Verfügung stehen. Da sollte man sich dann schon überlegen, ob man seine Bilder in der Cloud speichert, oder ob man das Sicherheitsupdate für Windows wirklich benötigt. Hat man diese kleine Hürde erst einmal genommen, muss man eben lernen damit umzugehen. Automatische Updates ausschalten und die Bilder erstmal lokal speichern. Und wenn man den ganzen Tag sowieso nichts anderes zu tun hat, als sich “gepflegt zu langweilen“, dann stört es einen plötzlich überhaupt nicht mehr, dass ein Seitenaufruf im Internet geschätzte 5 Minuten dauert. So kann es dann passieren, dass man hier für einen Eintrag in seinem Blog knapp sieben Stunden Zeit benötigt. Man muss sich halt arrangieren und ich denke, das wird in den nächsten 12 Monaten noch öfter passieren.

Genauso unbeständig wie die Internetverbindung war auch das Wetter heute. Ein heftiger Regenschauer, der in etwa eine Stunde andauerte, hat das Restaurant in unserem Ressort in eine Dusche verwandelt. Doch zum Glück gab es die eine oder andere freie Stelle, an der wir uns mit unseren elektronischen Geräten unterstellen konnten, ohne nass zu werden. Und wenn es regnet, dann gibt es natürlich kein Internet. Und wenn es aufhört zu regnen, heisst das nicht, dass die Internetverbindung wieder funktioniert. Richtig – die W-Lan Verbindung zum Router funktioniert dann wieder. Der Router selber wollte sich aber die nächsten Stunden nicht mit dem Internet verbinden.

Wir haben diese Zeit genutzt, um unsere Umgebung ein bisschen zu erkunden. Die Strasse entlang, nicht weit von unserem Ressort haben wir dann einen Strassenverkauf gefunden, bei dem die 1,5 Liter Flasche Wasser nur noch 5000 Rupien gekostet hat. Wahrscheinlich immer noch viel zu teuer, aber trotzdem nur ein Fünftel des Preises hier in diesem Ressort.

Nachdem ich dann meinen Blog endlich online stellen konnte, haben sich meine Lebenspartnerin und ich gemeinsam abends wieder auf den Weg zum circa 10 Minuten Fussmarsch entfernten Strassenverkauf gemacht, an dem wir gestern bereits gut gegessen haben. Fussmarsch? Warum keinen Roller ausleihen? Weil das Ausleihen eines Rollers für sechs Stunden, ungeheuerliche 30 Singapur Dollar kostet. Ich glaube, wenn in Indonesien ein Preis von Haus aus in einer nicht einheimischen Währung angegeben wird, sollte man auf jeden Fall die Finger davon lassen. Ausserdem kann man bei einem Fussmarsch viel mehr entdecken, als wenn man mit dem Roller unterwegs ist.

Nie Goreng

Gebratene Nudeln mit Meeresfrüchten

15cm Schnecke

Die Schuhe sind zwar auch cool, aber was für eine rießen Schnecke

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