Weitere Gedanken und Eindrücke von Gili Trawangan

Auf die Minute genau eine Stunde 13 Minuten sind vergangen, bis ich heute nach meiner Inselumrundung wieder am Hotel angekommen bin. Déja vu? Ich halte meine Nase zu, um zu überprüfen, ob ich träume oder ich die Luft zum Atmen brauche. Nach kurzer Zeit schnappe ich nach Luft und ich kann mir sicher sein, dass ich mich in der Realität befinde.

Sonnen Sauna

In der Mittagshitze in voller Montur

Zeit zum Nachdenken

Mit Musik in den Ohren habe ich Zeit zum Nachdenken

Obwohl wir uns auf einer Touristeninsel befinden, ist es auch hier möglich relativ günstig zu leben. So ist der Preis für unsere Unterkunft heute noch einmal gesunken. Weil unsere Hütte mit Doppelbett, Ventilator, Moskitonetz und Open Air Bad ab heute an andere Gäste vermietet wurde, die anscheinend schon seit längerem reserviert hatten, sind wir in Hütte Nummer 6 umgezogen. Einziger Unterschied, sie ist 20m weiter weg vom Strand und hat lediglich ein Einzelbett. Und ich kann schonmal soviel vorweg nehmen: Man kann wunderbar zu zweit darin schlafen. Unter der Hütte ist ein erhöhtes, sehr stabiles Podest. Auf dem mit Bambus verzierten Boden liegen zwei Sitzsäcke. An der Wand ist eine Steckdose und ein Lichtschalter, mit dem man an dem tagsüber schattigen Plätzchen, abends, wenn es dunkel wird – wer hätte es gedacht – das Licht einschalten kann.

Hütte Nummer 6

Unsere neue Unterkunft

Die Steckdose hat, so wie bisher alle Steckdosen auf unserer Reise, die selbe Form wie die Steckdosen, die wir in Deutschland kennen. Wenn nicht, steckte bisher bereits über all ein Adapter auf den einheimischen Steckdosen, so dass ich unsere Steckdosen Adapter, die ich vor Reisebeginn bei Amazon bestellt habe, bisher noch kein einziges mal gebraucht habe. Anders sieht es mit unseren Taschenlampen und meinem Leatherman aus. Wenn man nachts auf dem Zimmer nicht die Festtagsbeleuchtung einschalten möchte, um die Moskitos nicht zusätzlich anzulocken, sind die Taschenlampen super. Oder wenn man abends einen Spaziergang macht, dann kann man damit auf sich aufmerksam machen, wenn mitten im Dunkeln auf einmal ein Moped, oder wie hier auf Gili Trawangan, eine Pferdekutsche auf einen zufährt. Mit meinem Leatherman habe ich schon so manche Kokosnuss geöffnet oder Krabbenscheren geknackt. In unserem Hotel in Mataram z.B. hatte man ständig den Türgriff in der Hand, weil er nicht festgeschraubt war, bis ich ihn festgeschraubt habe. Und wenn man es nicht schafft, die Limette so auszudrücken, dass auch wirklich alles in der Wasserflasche landet, dann hat man im Handumdrehen die Flasche geköpft und man hat einen Becher.

Ich sitze also auf der Veranda, während ich meinen Mac nach drei Tagen Dauerbetrieb wieder einmal aufladen muss, recherchiere ich nach Möglichkeiten, meinen Blog populärer zu machen und damit auch etwas Geld zu verdienen. Ich habe, seitdem ich in Asien bin, bereits eine App geschrieben, allerdings nur für mich privat. Mit dieser App kann ich alle für Asien und Australien relevanten Währungen ineinander umrechnen. Zusammen mit meiner Passwort App, die ich ebenfalls bisher nur für mich geschrieben habe, habe ich bereits zwei hilfreiche Apps erstellt, die ich in naher Zukunft gerne für alle kostenlos zur Verfügung stellen möchte.

Ein schattiger Ort

Während ich meinen Mac auflade, arbeite ich an meinem Blog

Nachdem mein Akku aufgeladen ist, bringe ich meinen Mac wieder hoch, schließe die Hütte ab und gehe an den Strand. Dort sitzen bereits die Trommelspieler. Heute haben sich noch zwei Mädchen dazu gesellt, die auch im Sand sitzen und die Trommler mit Rasseln unterstützen.

Rasseln

Heute haben sich die zwei Mädchen zu den Trommlern dazu gesellt

Und um diesen Moment mit euch zu teilen, habe ich das heutige Naturschauspiel auf Video festgehalten.

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