Tausend Gründe warum man Bangkok besucht

Vor ein paar Wochen habe ich noch geschrieben, eine Woche Bangkok reicht vollkommen. Aber natürlich kann man das nicht pauschal sagen. Es gibt tausend Gründe warum man Bangkok besucht. Unser Grund dieses mal: Ein Visa für Myanmar beantragen.

Wie das Leben so spielt

In der Zwischenzeit wisst Ihr bestimmt, dass ich mich auf meiner Reise eher treiben lasse. Ich habe bestimmte Länder in meinem Kopf, die ich Brillenlos und mit eigenen Augen sehen möchte. Auf Langkawi in Malaysia habe ich Kim kennen gelernt. Dadurch hat es sich ergeben, dass wir überhaupt in Pai gelandet sind. In Pai hat uns unser Nachbar Mickey für den Fall der Fälle, eine Unterkunft in Bangkok empfohlen. Und wie es der Zufall so will, sind wir jetzt mal wieder in Bangkok.

BBQ im Sandpipers Guesthouse

Auf Empfehlung von Kim (mitte), sind wir in Pai gelandet

Für ein Myanmar Visa nach Bangkok

Wir müssen hier ein paar Tage verbringen, weil wir für die Einreise nach Myanmar ein Visa beantragen müssen. Bei der Botschaft von Myanmar in Bangkok dauert das einen Tag und kostet 1.024 Baht pro Person. Also haben wir uns nach unserer Ankunft in Bangkok auf den Weg zu der Adresse gemacht, die uns Mickey empfohlen hat. Wir wissen weder, was die Nacht dort kostet, oder ob dort überhaupt ein Zimmer frei ist. Eine Klingel gibt es nicht, also klopfen wir an der Grundstückstür. Lediglich mit einem Sarong bekleidet, öffnet uns der Besitzer die Tür. Wir befinden uns mitten in Bangkok, trotzdem ist es hier absolut ruhig. Für eine Nacht in dem liebevoll eingerichteten Guest House bezahlen wir 7 EUR für unser Zimmer. Wir können hier zwar nur drei Nächte bleiben, aber wir hoffen sehr, dass wir irgendwann wieder zurückkommen können. Dieser Ort ist so speziell, dass ich ihn nicht auf diesem Blog teilen werde. Manche Geheimtipps müssen einfach geheim bleiben.

Bangkok wie er es sich vorstellt

Als wir vor knapp zwei Monaten das letzte Mal in Bangkok gewesen sind, waren wir gemeinsam mit unseren Freunden aus München hier. Fünf von uns sind zuvor noch nie in Bangkok gewesen, nur Daniel hat vor über zehn Jahren einmal mit seiner Schwester hier Urlaub gemacht. Dementsprechend veraltet waren auch jegliche Informationen, die wir von dieser großen Stadt hatten. Gemeinsam mit Roberto haben wir uns zu dritt auf den Weg gemacht, um den Teil von Bangkok zu finden, wie Daniel ihn uns beschrieben hat. Ich habe noch immer die Worte von Roberto in den Ohren, die da lauteten: „Das ist irgendwie überhaupt nicht so, wie ich mir Bangkok vorgestellt habe.“ Weiter als bis auf ein: „Das ist jetzt schon eher so, wie ich mir das vorgestellt habe,“ kamen wir an diesem Tag aber nicht hinaus.

Jeden Tag, seit dem wir von Sri Lanka zurück nach Bangkok gekommen sind, muss ich an Roberto’s Worte denken. Ich wünschte mir so sehr, dass er jetzt hier wäre, und ich ihm haargenau das Bangkok zeigen könnte, wie er sich das eigentlich vorgestellt hat. Strassen werden gesperrt, weil man sich wegen den vielen Ständen, die hier einfach am Strassenrand aufgebaut werden, kaum mehr bewegen kann. Live Musik, Souvenirs, Bars, Menschenmassen, Essen und Trinken. Dazwischen ein Massagesalon, vor dem nicht nur Touristen auf Liegestühlen liegen, um sich die Füße massieren zu lassen. Überall riecht es nach Essen und manchmal versteht man sein eigenes Wort nicht mehr, weil die Musik so laut ist. Egal ob man sich ein Armband mit www.mplx.de machen lassen will oder einen Presseausweis, in zehn Minuten ist beides abholbereit. Gleich neben dem veganen Restaurant befindet sich ein Strassenstand, der Schweine- und Rindersteaks verkauft. Ein paar Meter weiter kann man sich zum Nachtisch entweder ein Kokosnusseis oder eine Vogelspinne kaufen. Ich gehe wenige Minuten um ein paar Ecken, und auf einmal bekomme ich von alle dem nichts mehr mit. Ich höre nur noch Frösche quaken und Vögel zwitschern. Bangkok ist echt der Hammer.

Bars und Kneipen

Überall sind Kneipen und Bars…

Wasserfall am Strassenrand

…größere Restaurants mit Live Musik…

...und Strassenstände...

…und Strassenstände…

Vogelspinne zum Nachtisch

…mit teilweise sehr exotischen Gerichten.

Massage am Strassenrand

Am Strassenrand lassen sich die Menschen massieren…

Die Strassen sind voll

…und wenn es dunkel wird, sperren sie die gesamte Strasse.

Bangkok wie er es sich vorstellt

Ich bin mir sicher: Das ist Bangkok wie er es sich vorstellt

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