Eine Reise von Bangkok zum Angkor Wat

Nachdem ihm sein Onkel genau erklärt hat, wie er vom Flughafen in Bangkok zur Khao San Road kommt, ist er mit herausgestreckter Brust gemeinsam mit zwei anderen Backpackern in den Skytrain gestiegen. Sie haben den Zug verlassen, haben aber die Bushaltestelle nicht gefunden. Immerhin waren sie zu dritt und konnten sich die Taxikosten teilen.

Zuerst in Bangkok ankommen

Mit ein wenig Verspätung und am falschen Ende der Strasse, hat es dann aber nur einen Anruf gebraucht, bis die Familie vereint gewesen ist. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Kambodscha.

Mit dem Zug nach Cambodia

Gemeinsam haben wir uns dazu entschieden, mit dem Zug von Bangkok an die Grenze nach Kambodscha zu fahren. Bereits während der Fahrt hat sich herausgestellt, dass dies eine sehr gute Entscheidung gewesen ist. Trotz unserem ganzen Gepäck hatten wir genug Platz. Wir konnten uns während der gesamten Fahrt die Beine vertreten. Wenn man zwischen zwei Wagons auf der Treppe sitzend den Fahrtwind des dahin tuckernden Zuges im Gesicht spürt, kommt ein Gefühl von Freiheit auf.

Wir hatten genug Platz

Wir hatten genug Platz

Ein Gefühl von Freiheit

Zwischen den Wagons auf der Treppe sitzend

Von der Grenze nach Siem Reap

An der Grenze bekamen wir für 30 US$ pro Person ein 30 Tage Visa on Arrival ausgestellt. Mit dem Tuk Tuk ging es dann weiter zum Bus, der uns nach Siem Reap bringen sollte. Eine Unterkunft haben wir dort schnell gefunden, genauso wie einen Tuk Tuk Fahrer, der uns früh am nächsten Morgen abholen würde. Wir wollten die Sonne hinter Angkor Wat aufgehen sehen.

Touristischer geht es nicht

Eine Tageskarte für die gesamte Tempelanlage kostet stolze 20 US$ pro Person. Die nächste Preisstufe liegt bei 40 US$ – damit ist man berechtigt, an drei verschiedenen Tagen innerhalb einer Woche, die Tempelanlage zu betreten. Weder uns noch die Hundertschar an Touristen an den Ticketschaltern haben die Preise allerdings davon abgehalten, dieses UNESCO Weltkulturerbe zu besichtigen. Das perfekte Foto eines Sonnenaufgangs wird man persönlich allerdings von Angkor Wat nicht machen können. Wir Touristen stehen einfach immer und überall im Bild.

Warten auf den Sonnenaufgang

Alle warten auf den Sonnenaufgang…

Das perfekte Foto

…für das perfekte Foto.

Gesichertempel

Der Gesichtertempel

Morgen ist auch noch ein Tag

Am nächsten Tag wollten wir uns einen Roller mieten, und die Tempelanlage auf eigene Faust erkunden. Angeblich dürfen Touristen aber nur mit dem Fahrrad auf die Tempelanlage. Das war uns dann doch zu viel bei der Hitze und deshalb haben wir uns erneut einen Tuk Tuk Fahrer gesucht. Dieser hat uns zu ein paar abgelegenen Tempeln gefahren. Weil wir noch vom vorherigen Tag geschockt waren, wollten wir uns den Sonnenuntergang nicht vom „Berg mit Blick auf Angkor Wat“ ansehen. Am Ende waren der Sonnenaufgang und der Sonnenuntergang das Enttäuschendste bei unserem Ausflug auf die Tempelanlage. Aber wenn man die vielen vielen Menschen um sich herum für einen kleinen Moment ausblendet und sich ein wenig Zeit nimmt, dann ist man mit viel Glück in einem kurzen Moment in der Lage, das perfekte Foto zu machen.

Menschen ausblenden

Für einen kleinen Moment die Menschen ausblenden…

Abgelegener Tempel

…und sich Vorstellen, wie es hier ausgesehen hat…

Durch nichts aufzuhalten

…bevor sich die Natur…

Baum frisst Tempel

…wieder alles zurück holt.

Winkende Statue

Der winkende Baumtempel

König der Löwen

Auch beim Sonnenuntergang waren wir nicht alleine…

Sonnenuntergang

…aber diesmal sind wir ganz vorne gesessen.

Mit etwas Glück – und vielleicht zu einer anderen Jahreszeit – kann man diesen kurzen Moment mehrmals auf seinem Ausflug erleben. Und auch wenn dort doppelt so viele Touristen gewesen wären: Diese Tempelanlage ist so einzigartig auf der Welt, dass muss man einfach selbst gesehen haben.

2 thoughts on “Eine Reise von Bangkok zum Angkor Wat

  1. Deine Schwester

    Wurde auch Zeit mal wieder von euch zu hören. Schön, dass es euch gut geht. Schöne Zeit noch! Liebe Grüße von Schwesterherz, Schwägerin und Mama (also alles ich….) und Jürgen.

    Reply
    • Peter Lakatos Post author

      Hallo Schwesterlein 🙂
      Dein Sohn jagt uns ganz schön rum. Da ist keine Zeit mehr zum Bloggen. Ausserdem gibt es hier nicht immer Internet. Viele Grüße zurück, auch von Beatrice und Sebastian

      Reply

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