Ein paar Tage in Kampot und Kep

Koh Rong war wirklich schön, aber man sollte auf einer Insel auf keinen Fall – nein falsch. Man sollte bei über 30°C an einem Fruchtshake-Stand keinen Milchshake bestellen. Während wir ein paar Tage in Kampot und Kep sein werden, werde ich eine Nulldiät machen – es bleibt sowieso nichts im Magen.

Von Koh Rong nach Kampot

Mit dem Speedboat geht es wieder zurück aufs Festland. Anschließend fahren wir mit dem Bus weiter nach Kampot. Die Busfahrt habe ich ohne Zwischenfälle überstanden, trotzdem war ich froh, als wir in unserem Guesthouse angekommen sind. Beatrice ist gemeinsam mit Sebastian beim Abendessen, während ich im Bett liege und mein Magen krampft. Auch am nächsten Tag geht es mir noch nicht besser. Ich werde den ganzen Tag im Bett verbringen. In der Zwischenzeit werden sich Beatrice und Sebastian einen Roller mieten und sich ein paar Sehenswürdigkeiten um Kampot ansehen.

Die Gegend unsicher machen

Während es mir am nächsten Tag ein wenig besser geht, fängt heute Beatrice an zu kränkeln. Vorsichtshalber bleibt sie im Guesthouse und ich werde heute mit Sebastian die Gegend unsicher machen. Gleich vor unserem Guesthouse halten wir das nächste Tuk-Tuk auf. Wir wollen uns natürlich anschauen, wo der weltberühmte Pfeffer aus Kampot angebaut wird.

Keep it Gangster

Gemeinsam machen wir die Gegend um Kampot unsicher.

Asiatischer Hopfen

Man muss sich das ganze folgendermaßen vorstellen: Ein Asiate hat im seinem Leben noch nie gesehen, wie Hopfen angebaut wird. Da er sowieso in Deutschland ist, beschließt er von München in die Hallertau zu fahren. Dort steht er dann vor einem riesigen Feld, auf dem Hopfen wächst. Und bei Pfeffer ist das nicht anders. Und da stehen wir, vor einem riesigen Feld, auf dem Pfeffer wächst. Ja äh – schön wars.

Pfeffer aus Kampot

Für mehr Bilder: Fahr’ doch selbst dort hin, wo der Pfeffer wächst!

Ackerbau in Kambodscha

Die Menschen um uns waren wieder einmal interessanter, als die Sehenswürdigkeiten.

Deutscher Humor

Unser nächstes Ziel, der Tempel in der Höhle, war in etwa genauso spektakulär wie die Pfefferplantage. Die Fahrt mit unserem Tuk-Tuk an sich allerdings, war vor allem für meinen Neffen das Beste an unserem Ausflug. Bei jedem Schlagloch – also alle paar Sekunden – hat sich mein Neffe kaputt gelacht. Ich dagegen war froh, dass ich die letzten Tage nichts gegessen habe, denn worauf wir uns fortbewegt haben, war definitiv keine Strasse.

Tempel in der Höhle

Definitiv ein Tempel. Definitiv eine Höhle. Nur ein wenig kleiner als in meiner Vorstellung.

Mit dem Tuk-Tuk unterwegs

Unser Tuk-Tuk Fahrer kann die Strecke auch mit geschlossenen Augen fahren.

Von Kampot nach Kep

Unser letztes Ziel um Kampot war Kep. Genauer gesagt, die Insel Koh Tonsay vor Kep. Viel gibt es dort nicht außer ein paar wenigen Bungalows, einem Restaurant und einer Bar. Am Strand kann man sich massieren lassen oder einfach in einer Hängematte relaxen. Den ganzen Tag haben wir dort die absolute Ruhe genossen. Morgen geht es weiter nach Batambong. Was das Ganze mit 50 Cent zu tun hat, erfahrt Ihr im nächsten Blog.

Koh Tonsay

Koh Tonsay – auch Rabbit Island genannt – ist perfekt zum relaxen

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