In Australien einen Campervan kaufen

Australien! Gut, dass wir nicht mehr rauchen, denn eine Schachtel Zigaretten kostet 25$. Aber eigentlich ist hier alles teurer als in Asien. Die teuerste Unterkunft unserer bisherigen Reise ist ein Zelt mit Ventilator und Stromanschluss. Auf der Strasse Essen oder in Restaurants gehen, wie in Asien gehört für uns in Australien ebenfalls nicht zum Alltag. Um uns ein wenig Geld zu sparen, wollen wir uns deshalb in Australien einen Campervan kaufen.

Mit dem Campervan die Küste entlang

Bereits in Deutschland hatten wir uns in den Kopf gesetzt, dass wir uns in Australien einen Campervan kaufen werden. Während der letzten Monate haben wir uns über alles erdenkliche schlau gemacht, wie man in Australien ein Auto kauft. Im Vergleich zu Deutschland gibt es einige Unterschiede. Manche Dinge sind einfacher, andere wiederum umständlicher. In jedem Bundesstaat gibt es unterschiedliche Regelungen. Strafen, Maut und Kredite laufen auf die Nummernschilder und eigentlich haben wir überhaupt keine Ahnung von Autos. Unser letztes eigenes Auto haben wir vor sieben Jahren besessen. Also haben wir bei unserer Unterkunft einen netten Australier im Rentneralter um Hilfe gebeten. Gemeinsam mit Field haben wir uns den ersten Campervan angesehen. Eigentlich ein Superteil. Es war alles mit dabei, Backpacker Vollausstattung sozusagen. Herd, Gas, Bett, Inverter, Besteck, Geschirr, Bettzeug und alles was man so benötigt. Laut Field war der Campervan in sehr gutem technischen Zustand, aber trotzdem sei der Campervan keine 5000$ wert. Wir sollen uns lieber was Billigeres holen für die paar tausend Kilometer die Küste entlang.

Ein Campervan muss her

Für einen Autokauf war unsere Unterkunft nicht die Beste. Die einfache Fahrt mit dem Bus in die nächste größere Stadt Cairns kostet 25$ pro Person. Also haben wir uns auf den Hostelbus für 5$ zwei Mal die Woche beschränkt. Nachdem wir stundenlang durch Cairns von Händler zu Händler spaziert sind, hatten wir einen Termin für eine Campervan Besichtigung. Für uns hat er einen soliden Eindruck gemacht, und wir waren uns sicher, dass er sein Geld wert ist und die paar tausend Kilometer die Küste entlang durchhält.

Port Douglas

Für einen Autokauf war unsere Unterkunft nicht die Beste, aber wir hatten wunderschöne Sonnenaufgänge in Port Douglas

Autokauf in Australien

Für uns hat er einen soliden Eindruck gemacht

Cape Tribulation im Daintree Nationalpark

Gerade rechtzeitig haben wir einen Campervan gefunden. Bevor wir in den Süden fahren, machen wir uns in unserem neuen Campervan auf in den Norden vorbei an Mossman nach Cape Tribulation gemacht. Cape Tribulation befindet sich im Daintree Nationalpark, der Heimat der Kasuare. Diese Tiere sehen aus wie aus einer anderen Welt. Leider konnten wir auf keiner unserer Wanderungen eins dieser Tiere sehen. Lediglich ein paar Buschtruthähne haben uns am frühen Morgen aus dem Schlaf gerissen. Geschlafen haben wir auf einem kostenlosen Campingplatz, den wir mit der Wiki Camps App gefunden haben.

Daintree Nationalpark

Mit der Fähre ging es zum Daintree Nationalpark…

Kasuare

…eigentlich wollten wir uns Kasuare ansehen…

Alexandra Range Lookout

…irgendwo da draussen müssen sie sein…

...vielleicht entlang eines Wanderweges...

…vielleicht entlang eines Wanderweges…

Cape Tribulation

…oder irgendwo an einem der Strände von Cape Tribulation.

Strand im Nationalpark

Wir haben keine Kasuare gesehen.

Trinity Beach vor Smithfield vor Cairns

Da unser Campervan nicht für die Fahrt durch den Daintree Nationalpark nach Cock Town geeignet ist, machen wir uns am nächsten Tag auf den Weg nach Süden. In Cairns wollen wir eine Schnorcheltour zum Great Barrier Reef buchen. Laut Wiki Camps ist der Campingplatz am Trinity Beach der nächste kostenlose Campingplatz vor Cairns. Wir machen uns auf nach Smithfield zum Trinity Beach. Angeblich ist der Weg dorthin schwer befahrbar, aber nachdem am Campingplatz bereits ein ähnlicher Campervan steht, beschliessen wir ebenfalls die in Wiki Camps mit Ruff Road beschriebene Strasse entlang zu fahren. Das selbe hat sich auch das junge Paar aus Hamburg gedacht, welches kurze Zeit später ebenfalls auf dem Campingplatz am Trinity Beach angekommen ist. Gemeinsam mit dem Tramper aus England, den sie im Gepäck hatten und den sechs Franzosen, die bereits seit ein paar Tagen erfolglos versucht haben einen Fisch zu fangen, waren wir auch dieses Mal nicht alleine im großen endlosen Australien, wo man angeblich auf jedem Quadratkilometer nur auf 1,9 weitere Menschen trifft.

Nach Smithfield zum Trinity Beach

Wir machen uns auf nach Smithfield zum Trinity Beach

Trinity Beach

Auch am Trinity Beach waren wir nicht alleine

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