Zeit für Papayasalat

Also irgendwie vermisse ich Thailand. Statt dessen müssen wir jeden Tag selbst kochen und abspülen. Natürlich kann man hier auch in Restaurants essen gehen, aber die Preise sind vergleichbar mit unseren Preisen. Manchmal gibt es allerdings auch Angebote wie: „Dienstags ab 19:30 Uhr: Steak mit Pommes für 10$“

Auf dem Weg nach Townsville haben wir sogar eine weitere Möglichkeit gefunden, günstig zu essen und uns ein bisschen wie daheim zu fühlen, auch wenn wir nicht aus Schweden kommen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich die Gürkchen und die getrockneten Zwiebeln bei den 1$ Hot Dogs bei IKEA Australia vermisst habe. Nach dieser eher weniger nahrhaften Mahlzeit wird es Zeit für etwas Asiatisches.

Brisbane

Kurz nach Brisbane…

Ikea Australien

…kann man bei IKEA Hot Dogs für 1$ kaufen.

Papayasalat

Die größte Schwierigkeit bei der Zubereitung von Papayasalat in Deutschland, dürfte wohl das Auffinden eines Verkäufers für grüne Papaya sein. Ich habe es versucht, Papayasalat mit gelber Papaya schmeckt mir persönlich überhaupt nicht. Eine rote Papaya kann man ebenfalls nicht nehmen, weil der Salat dann viel zu matschig wird und keinen Biss hat. Eine grüne Papaya ist eine unreife rote Papaya. Richtig frisch ist die grüne Papaya, wenn beim Schälen weisse Flüssigkeit austritt. Das Fruchtfleisch ist dann schön hart und knackt beim Reinbeissen.

Zutaten

Grüne Papaya

1/2 Knoblauchzehe

1-? Chilis

Zucker

1 Limette

Fischsauce

2 Tomaten

Erdnusssplitter

Zubereitung

Für zwei Personen habe ich eine halbe Papaya verwendet. Dazu eine halbe Knoblauchzehe und drei Birds Eye Chilis. Für den typischen Geschmack sind diese Zutaten essentiell, lassen sich aber nach Belieben variieren.

Am Zeitaufwendigsten ist das Schneiden der Papaya. Diese muss in dünne Streifen geschnitten werden. Die Thailänder haben dafür eine fantastische Technik. Allerdings habe ich beim Versuch, das genauso zu machen, kläglich versagt. Also die Papaya in Scheiben und anschließend in Streifen schneiden.

Etwa die Hälfte davon gibt man zusammen mit den klein gehackten Chilis, dem Knoblauch, etwa 1TL Zucker, einer klein geschnittenen Tomate, dem Saft einer Limette und ein paar Erdnusssplittern, sowie 5 EL Fischöl in einen Mörser. Nun vermengt man das Ganze, bis sich der Geschmack aller Zutaten gleichmässig verteilt hat und die Papayastreifen geschmeidig sind. Je nachdem wie knackig man den Salat möchte, kann man jetzt die restlichen Papayastreifen dazu geben und ebenfalls geschmeidig mörsen oder als Grundlage für den Salat verwenden.

Den Inhalt vom Mörser auf den Tellern verteilen, die zweite kleingeschnittene Tomate und mit – in meinem Fall – vielen Erdnusssplittern garnieren. Fertig.

Knoblauch

Knoblauch dazu geben…

Limette

…eine Limette auspressen…

...ein paar Spritzer Fischsauce...

…ein paar Spritzer Fischsauce…

Tomaten

…und wenn man keinen Mörser hat, tuts auch sowas…

Papayasalat

…die zweite Tomate dazu, und mit reichlich Erdnusssplittern garnieren – Fertig!

Weiter nach Townsville

Gestärkt geht es jetzt weiter nach Townsville. In ein paar Tagen werden wir dort erwartet, um ein Haus, einen Hund, zwei Katzen und einen Fisch zu sitten.

Auf dem Weg nach Townsville haben wir dann endlich auch Mal lebende Kängurus gesehen...

Auf dem Weg nach Townsville haben wir dann endlich auch Mal lebende Kängurus gesehen…

Neue Freunde

…neue Freundschaften geschlossen…

Kakadu

…und jede Menge…

Papageie

…komische Vögel getroffen…

Papagei

…Australien ist echt einzigartig.

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