Von Flughafen zu Flughafen

Die nächsten drei Tage lassen sich sehr einfach zusammenfassen. Flughafen Phuket, Flughafen Kuala Lumpur, Flughafen Perth, Flughafen Cairns. Von Flughafen zu Flughafen!

Flughafenhopping

In ganz Thailand bekommt man für ein paar Euro leckeres, frisches Essen. Das gilt jedoch nicht für Flughäfen. Statt dessen versucht man mich an jeder Ecke zu verführen. Zahl zwei 500g Toblerone, nimm drei! Du trinkst doch gerne Grey Goose! Na komm schon, eine Stange Zigaretten! Am Ende konnte ich nicht widerstehen! Eine kleine Flasche SangSom gegen die Flugangst und ein labbriges Brötchen mit Schinken. Ausserdem haben wir uns darauf geeinigt, dass man keine CocaCola trinkt, wenn man sie mit SangSom mischt. Schwups – waren wir in Kuala Lumpur.

Grey Goose

Hier versucht man mich mit meinem Lieblingsvodka zu verführen

8 Stunden auf dem KLIA

So ein labbriges Brötchen ist nicht gerade der Bringer, vor allem wenn man die nächsten acht Stunden am Flughafen verbringen muss. Neben den üblichen Fast Food Ketten haben wir am Flughafen in der hintersten Ecke einen kleinen Inder gefunden. Während wir uns noch darüber gefreut haben, einen Eistee anstelle einer CocaCola gekauft zu haben, ist uns aufgefallen, dass der Eistee von Nestlé war. Neben einem köstlichen Inder hat der Flughafen von Kuala Lumpur noch kostenloses Internet zu bieten. Allerdings ist der Flughafen von Kuala Lumpur – gefühlt – der kälteste Flughafen der Welt. Obwohl wir lange Kleidung tragen, frieren wir uns unseren Allerwertesten ab. Um mich ein wenig aufzuwärmen, entschließe ich mich eine heisse Fertigsuppe zu essen. Warm wird mir allerdings schon vom Spaziergang zu dem einen Shop, der Fertigsuppen verkauft, die nicht von Knorr sind.

17 Stunden in Perth

Mensch, hab ich gut geschlafen. Im Gegensatz zu Perth war es richtig warm im Flieger. Wir holen unsere Rucksäcke vom Gepäckband ab und spazieren zum Terminal 2. Da wir satte 17 Stunden Aufenthalt in Perth haben, war es nicht weiter schlimm, dass wir im Terminal 2 gemütlich unser Frühstück zu uns genommen haben. Denn irgendwann haben wir herausgefunden, dass unser Flieger vom Terminal 3 abfliegt. Dieses Mal fahren wir mit dem kostenlosen Shuttle Bus zum nächsten Terminal. Nichtmal der Akku von meinem Macbook hält 17 Stunden. Beim Versuch mein Macbook aufzuladen, stehe ich das erste Mal seit unserer Reise vor einem Steckdosenproblem. Mit zehn Australischen Dollar konnte ich dieses Problem jedoch relativ einfach beheben und auch am Flughafen von Perth gibt es kostenloses Internet.

7 Stunden in Cairns

Ja fantastisch! Endlich in Cairns angekommen! Jetzt müssen wir ja nur noch sieben Stunden auf den Bus warten, der uns zu unserer Unterkunft nach Port Douglas bringt. Bei tropischen Temperaturen warten wir im schattigen Bushäuschen vor dem Flughafen. Pünktlich um 11:15 Uhr steht der Dougies Bus vor dem Bushäuschen. Nach einer kleinen Rundfahrt durch Cairns und Port Douglas werden wir im Dougies abgesetzt. Dort beziehen wir unser 52$ Zelt und machen uns auf den Weg zum Supermarkt.

Tja, was soll ich sagen? Das war das beste Angus Beef, dass ich jemals selbst zubereitet und verzehrt habe!

Unterkunft im Zelt

Zelt mit Parkettboden, zwei Betten, Ventilator, Licht und Steckdosen

Geschlecktes Port Douglas

Nicht ein Blatt liegt auf dem Boden. Der Rasen hat Golfplatzniveau…

Port Douglas Nordstrand

…die wunderschöne Umgebung…

Papagei statt Amsel

…zieht tropische Vögel an.

Port Douglas Suedstrand

Der wunderschöne Strand…

Peter in Port Douglas

…zieht Touristen an.

Auf Wiedersehen Malaysia – Hallo Thailand

Nur noch zwei Tage, dann treffen wir uns endlich mit unseren Freunden aus München. Nach dem Aufstehen haben wir von Jim unsere Ausweise inklusive Visa für zwei Monate zurückbekommen. Da unser Bus erst um 15.00 Uhr abfährt, haben wir uns die Zeit mit Wäsche waschen, einkaufen und essen vertrieben.

Nie das Gepäck aus den Augen lassen

Die letzten Tage war immer sehr wenig los bei Jim, aber heute waren alle Stühle mit wartenden Reisenden belegt. Pünktlich um 15.00 Uhr stand der erste Kleinbus vor der Tür. Insgesamt zwei Kleinbusse sollten alle Wartenden nach Thailand bringen. Wie ich bereits geschrieben habe, ist das mit dem Visa nach Thailand etwas kompliziert. Viel komplizierter jedoch, sollte der Transport nach Thailand verlaufen. Denn der eine Kleinbus hatte ein thailändisches Nummernschild und sollte die ersten acht Wartenden durch den Dschungel nach Thailand bringen. Der zweite Bus, in dem auch wir mitfahren sollten, hatte ein malaysisches Nummernschild, und wir werden an der Grenze den Bus wechseln müssen. Uns wurde gesagt, das sei aus versicherungstechnischen Gründen so kompliziert. Kurz bevor der erste Kleinbus abgefahren ist, bin ich auf der Toilette gewesen. Als ich zurück gekommen bin, habe ich mich gefragt, wo unser Gepäck auf einmal abgeblieben ist. Meine Lebensgefährtin hat es auf Anweisung in den ersten Kleinbus geräumt. Nach mehrmaligen Nachfragen, stellte sich jedoch heraus, dass dies nicht unser Bus war. Ich bin heilfroh, dass ich noch mehrmals nachgefragt hatte, ob unser Gepäck nun wirklich im richtigen Bus verstaut ist. Nachdem ich mein Gepäck wieder aus dem Bus geholt habe, ist er abgefahren. Lasst Euer Gepäck niemals aus den Augen, verlasst euch niemals auf die Aussagen Dritter und lasst niemals jemand anderen darauf aufpassen.

Ein letztes Mal Duty Free

Um 16.00 Uhr stand unser Bus endlich bei Jim vor der Tür und wir haben uns auf den Weg nach Thailand gemacht. Kurz vor der Grenze mussten wir dem Fahrer das erste Mal unsere Reisepässe geben, und wir hatten noch einmal die Möglichkeit, steuerfrei einzukaufen. Ich habe aber vor unserer Abfahrt alle Ringgit in Baht umgetauscht, und deshalb konnte ich nichts mehr einkaufen. Nach kurzer Zeit haben wir unsere Ausweise zusammen mit dem Einreiseformular wieder zurück bekommen. Wir sind gerade losgefahren und haben unsere Ausweise wieder weggeräumt, da sind wir an der Malaiischen Grenze angekommen und wir mussten die Reisepässe erneut raus holen. Zu Fuß sind wir dann über die Grenze und haben unseren Ausreisestempel in den Reisepass bekommen.

Kleinbus nach Thailand

Kleinbus nach Thailand

Komisches Einreiseprozedere

Je näher wir der thailändischen Grenze gekommen sind, umso lauter wurde das Getuschel in unserem Bus. Es ging darum, wie viel Geld man für die Einreise nach Thailand in den Ausweis legen soll. Ich habe zwar davon gehört, dass Thailand ein sehr korruptes Land ist, aber dass man Geld in den Ausweis legen soll, um einreisen zu können, habe ich davor noch nie gehört. Als wir dann an der Grenze angekommen sind, mussten wir den Bus wechseln. Nachdem wir unser Gepäck umgeladen haben, sind wir zu Fuß an den Grenzübergang gegangen und haben uns, wie es sich gehört, hinten angestellt. Weil wir aber unser Einreiseformular nicht vollständig ausgefüllt haben, mussten wir uns einen Kugelschreiber besorgen und erneut hinten anstellen. Wir konnten dann beobachten, wie unterschiedlich jeder Einreisende behandelt wird. Nach welchen Kriterien die unterschiedlichen Prozeduren ablaufen, konnte ich nicht herausfinden. Im Grenzposten saß ein Beamter und an der Theke stand eine Webcam. Manche Reisende mussten 20.000 Baht wie einen Fächer öffnen und in die Webcam zeigen. Andere wiederum mussten ihren Laptop herausholen, um Flugbestätigungen für die Ausreise vorzeigen zu können. Einige hatten 500 Baht Schmiergeld im Ausweis liegen, andere nur 200 Baht. In unserer Reisegruppe wurde ein Bündel mit 20 Stück 1000 Baht Scheinen hinter dem Rücken von einem Reisenden zum anderen gereicht. Auch ich hatte am Ende das Geldbündel in der Hosentasche, aber als ich meinen Ausweis ohne Schmiergeld beim Grenzbeamten eingereicht habe, hat er einen Stempel in den Ausweis gemacht und ihn mir wieder zurückgegeben. Fertig. Auch bei meiner Lebenspartnerin hat das Einreiseprozedere keine 30 Sekunden gedauert. Nachdem wir alle den Grenzposten passiert haben, sind wir in den neuen Bus gestiegen. Um 19.30 Uhr sind wir am Busbahnhof von Hat Yai angekommen.

Kommen Sie in fünf Minuten wieder

In Hat Yai angekommen haben wir uns sofort auf den Weg zu Schalter Nummer 13 gemacht und wollten uns ein Bus- und Fährticket für die Fahrt nach Koh Samui kaufen. Entweder hat uns die Dame am Schalter nicht verstanden, oder sie wollte uns keinen Sitzplatz verkaufen, aber ihre Antwort war die nächsten eineinhalb Stunden immer die selbe: „Kommen Sie in fünf Minuten wieder!“ Und kurz bevor der Bus am Busbahnhof eingetroffen ist, gab es auf einmal keine Sitzplätze mehr, und wir musste allesamt ein Stand-By Ticket kaufen, oder auf den Bus am nächsten Abend warten. Egal ob Stehplatz oder Sitzplatz, der Preis für Bus und Fähre beträgt 490 Baht pro Person. Wir haben dann ein Stand-By Ticket gekauft, was auf deutsch bedeutet: Es gibt keine Sitzplätze mehr, also muss man im Bus stehen, oder am Boden sitzen. Wenn man Glück hat, wird nach der ersten Station in ein paar Stunden ein Sitzplatz frei.

Plattform 13

Plattform 13, für die Fahrt nach Koh Samui

Mit der Fähre nach Koh Samui

Am nächsten Tag um 4.55 Uhr morgens sind wir an der Fähre angekommen. Einen Sitzplatz haben wir nicht bekommen und schlafen konnte man auf dem Busboden ebenfalls nur bedingt. Ich war noch damit beschäftigt unsere Rucksäcke aus dem Bus zu holen, da kam meine Lebenspartnerin angerannt, um mich darauf hinzuweisen, dass unsere Fähre in 5 Minuten abfährt. Wir haben es gerade noch auf die Fähre geschafft, bevor nach uns die Seile gelöst und die Maschinen angeworfen wurden. Nach 90 Minuten sind wir total erschöpft auf Koh Samui angekommen. Wir haben uns dann das nächste Taxi genommen und haben uns ins Mae Nam Village fahren lassen. Stolze 600 Baht hat die knapp 10 Minuten lange Taxifahrt gekostet. Immerhin durften wir dann schon um 7.00 Uhr morgens einchecken, und obwohl die Matratzen im Zimmer steinhart gewesen sind, haben wir uns hingelegt und sind sofort eingeschlafen. Was für eine Tortour.

Sonnenaufgang

Den Sonnenaufgang habe ich nicht mitbekommen…

Ein wenig Schlaf

…weil ich auf der Fähre endlich ein wenig Schlaf gefunden habe.

Mae Nam Village

Um 7.00 Uhr konnten wir bereits im Mae Nam Village einchecken. Am Nachmittag ging es dann ins Meer.

Tagesausflug zum Penang Hill

Wenn man durch Georgetown schlendert, läuft man garantiert auch an ein paar Tourist Offices vorbei. Auf den Schildern kann man dann lesen: „Du warst nicht in Penang, wenn Du nicht auf Penang Hill warst.“

In Penang muss man auf den Penang Hill

Wir haben uns für den heutigen Tag wieder mit Kelly verabredet, gemeinsam haben wir heute einen Tagesausflug zum Penang Hill gemacht. Nach einer kurzen Internet-Recherche konnten wir auch herausfinden, dass wir dafür mit der Buslinie 204 bis zur Endstation fahren müssen. Mit den Abfahrtszeiten in Asien ist das allerdings so eine Sache. Das Einzige, was wir herausfinden konnten, war die erste Abfahrtszeit. Der Internetseite des Busunternehmens konnten wir folgende Information entnehmen: „Erste Abfahrtszeit 5:50 Uhr, danach alle 20-45 Minuten. Abhängig vom Verkehr.“ Einfach ausgedrückt steht da also geschrieben, dass der Bus irgendwann kommt. Nachdem wir dann 20-45 Minuten an der Bushaltestelle gewartet haben, haben wir uns dann aber doch ein wenig gewundert, warum manche Buslinien schon das zweite Mal an der Bushaltestelle angehalten haben, unser Bus aber noch kein einziges Mal. Im Internet stand, dass der Bus 204 an der Lebuh Chulia hält. Nachdem wir uns dann durchgefragt haben, mussten wir feststellen, dass es drei Haltestellen an der Lebuh Chulia gibt. Wir standen an der Falschen. Zum Glück mussten wir nur bis zur nächsten Kreuzung gehen und gemeinsam mit uns ist auch der Bus an der Haltestelle eingetroffen.

Mit dem Bus zum Penang Hill

Die Fahrt zum Penang Hill mit der Buslinie 204 kostet 1,80 Ringgit pro Person. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde, das hängt aber, wie bereits der Webseite des Busunternehmens zu entnehmen war, stark vom Verkehr ab. Im Stadtzentrum sind momentan nur 40% der verfügbaren Wohnungen belegt, aber trotzdem platzt der Verkehr schon jetzt aus allen Nähten. Aber komischerweise nicht immer und auch zu keinen bestimmten Uhrzeiten. Es ist geplant, in den nächsten zehn Jahren eine U-Bahn auf Penang zu installieren, aber bis dahin werden wohl noch einige Touristen 20-45 Minuten auf den Bus warten.

Rauf mit dem Cable-Train – Runter zu Fuß

Um auf dem Penang Hill zu kommen, kann man entweder die älteste Standseilbahn von Malaysia nehmen oder zu Fuß noch oben gehen. Der Gipfel liegt etwa bei 1000m und ist durch eine durchweg gepflasterte Straße zu erreichen. Um nach unten zu kommen, gilt natürlich das selbe. Gemeinsam mit Kelly haben wir uns dazu entschieden die Seilbahn nach oben zu nehmen, und zu Fuß wieder nach unten zu gehen. Die einfache Fahrt mit der Seilbahn kostet 17 Ringgit pro Person. Lange dauert die Fahrt nach oben nicht, so dass man einige Male schlucken muss, um den Höhenunterschied auszugleichen. Oben angekommen hat man einen wunderschönen Ausblick auf die gesamte Insel Penang, sowie die beiden Brücken, die Penang mit dem Festland verbinden. Auf dem Berg gibt es unter anderem ein Eulenmuseum, einen Tempel sowie eine Moschee. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, und die Preise auf dem Berg waren zu meiner Verwunderung sehr günstig. Der Weg nach unten ging aufgrund der Steigung von bis zu 30% zwar ziemlich in die Oberschenkel, war aber alles kein Vergleich zum Rinjani auf Lombok in Indonesien.

Blick auf Penang

Blick auf Penang

Penang Hill Temple

Penang Hill Temple

Penang Hill Moschee

Penang Hill Moschee

Da war doch noch ein Tempel

Bereits auf der Fahrt zum Penang Hill haben wir in der Ferne einen Tempel gesehen, in dem eine etwa 30m große Statue zu sehen war. Bevor wir wieder nach Georgetown fahren, wollten wir uns diesen Tempel auch noch ansehen. Nur irgendwie sind wir an einer völlig anderen Stelle am Fuß des Berges heruntergekommen, als wir mit dem Cable-Train hoch gefahren sind. Um ehrlich zu sein, haben wir alle drei total die Orientierung verloren. Wir haben uns dann so lange durchgefragt, bis wir wieder an einer Bushaltestelle standen, aber irgendwie konnte uns keiner genau sagen, wie wir zu diesem Tempel kommen können. Wir konnten ja nichtmal in die richtige Richtung zeigen. Wir haben aber herausgefunden, dass wir mit der Buslinie 203 fahren müssen, um dorthin zu kommen. Doch als wir dann nach 30 Minuten wieder in Georgetown angekommen sind, haben wir uns dazu entschieden, heute nicht mehr zum Tempel zu fahren. Es war dann doch schon zu spät, und wir mussten uns um noch um unseren Transport nach Thailand kümmern.

Ein weiterer Abend mit neuen Freunden

Am Abend haben wir uns dann noch einmal mit Julian und Kelly getroffen. Auch heute sind meine Worte, Danke und ich hoffe, wir sehen uns alle bald wieder.

Julian und Kelly

Julian und Kelly

Rochen

Heute Abend gab es Rochen

Auf ein Bier mit Kelly

Auf ein Bier mit Kelly

Für ein Thailand Visa nach Penang

Eigentlich ist es ganz einfach nach Thailand einzureisen. Vor allem wenn man das erste Mal dorthin fährt, und Thailand nicht nur kurz verlassen hat, um mit neuem Visa wieder einzureisen.

Unser Weg zum Visa für Thailand

Wenn man sich so planlos wie wir durch Asien bewegt, dann muss man manchmal improvisieren. Wir wollen uns am 13. November unbedingt mit unseren Freunden auf Koh Samui in Thailand treffen. Die Visa Bestimmungen für Thailand ändern sich fast täglich. Wenn man das Land nur besuchen möchte, dann bekommt man bei der Einreise ohne Probleme ein Visa. Allerdings ist es so, dass man nur bei der Einreise über den Luftweg ein Monatsvisa bekommt. Wenn man wie wir über den Landweg einreist, gibt es nur ein Zweiwochen Visa. Wir möchten aber definitiv mehr als nur zwei Wochen in Thailand verbringen. Es gibt zwar noch die Möglichkeit, sowohl das Monatsvisa als auch das Zweiwochen Visa in Thailand für einen Monat zu verlängern, das kostet aber 1.900 Baht (umgerechnet 46 EUR pro Person).

Von Langkawi nach Penang

In Langkawi hat uns MK seinen Freund Jim in Penang empfohlen. Jim ist Thailand Experte und er hat uns empfohlen ein 2+1 Thailand Visa zu beantragen. 2+1 Visa bedeutet, zwei Monate Visa + die Möglichkeit für ein Monat zu verlängern. Das Thailand Visa für zwei Monate kostet bei Jim inklusive Servicegebühren 150 Ringgit (umgerechnet 36 EUR pro Person). Verlängert werden kann das Visa dann wieder in Thailand für 1.900 Baht. Wir haben uns dann mit der Fähre auf den Weg von Langkawi nach Penang gemacht, um Jim unsere Reisepässe geben zu können. Neben den 150 Ringgit pro Person, benötigt man noch zwei Ausweisbilder pro Person.

Mit der Fähre nach Penang

Mit der Fähre nach Penang

Ankunft in Georgetown

Am Sonntag Abend sind wir in Georgetown in Penang angekommen. Neben dem Thailand Visa Service bietet Jim eine Unterkunft, Busfahrten nach Thailand, einen Wäscheservice sowie jede Menge Tipps für Thailand an. Die Unterkunft von Jim ist zwar mit 25 Ringgit pro Nacht sehr günstig, aber ohne Fenster im Zimmer war die Luft zum schneiden. Am Montag werden die Ausweise zum Konsulat gebracht und am Dienstag bekommen wir sie wieder zurück. Am späten Dienstag Nachmittag können wir dann sofort mit dem Bus nach Thailand reisen. Für den Transfer von Penang zum Busbahnhof in Hat Yai verlangt Jim 40 Ringgit pro Person.

Eine Seitenstraße in Georgetown

Eine Seitenstraße in Georgetown

Treffen mit neuen Freunden

Bis dahin werden wir uns die Zeit mit unseren neuen Freunden vertreiben, die wir bereits bei MK auf Langkawi kennen gelernt haben. Heute Abend geht es gemeinsam mit Kelly aus England und Julian aus Deutschland zum Nachtmarkt in Penang. Ich kann nur immer wieder betonen, dass das Schönste am Reisen die Leute sind, die man unterwegs trifft. Denn diesen schönen Food Court hätten wir ohne Julian nie gefunden. Das Essen war wie immer super lecker. Danke Julian für die schönen Abende und natürlich auch für den Fahrservice. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder.

Nachtmarkt von Penang

Nachtmarkt von Penang

Das Beste am Reisen

Das Beste am Reisen

Sandpipers Guesthouse Langkawi

Heute ist es uns wirklich schwer gefallen, uns zu verabschieden. Wir haben im Sandpipers Guesthouse so viele sympathische Menschen kennengelernt. Vor allem der Eigentümer des Sandpipers Guesthouse ist sehr freundlich und hilfsbereit. Man konnte merken, dass ihm das Wohl seiner Gäste sehr am Herzen liegt.

Das Sandpipers Guesthouse in Langkawi

Mit unserem angemieteten Wagen haben wir uns von Google Maps zum Guesthouse navigieren lassen. Wir sind ungefähr zehn Minuten gefahren, bis wir unser Ziel erreicht haben. Nur leider konnte man dort kein Guesthouse sehen, welches den Bildern der Reservierung gleicht. Zuerst haben wir einige Einheimische gefragt, wo wir hin müssen, doch leider konnte uns niemand weiterhelfen. Auf der Reservierung war auch die Telefonnummer vom Sandpipers Guesthouse angegeben. Wir konnten zuerst niemanden erreichen und deshalb haben wir uns weiter durchgefragt. Doch dann klingelte mein Telefon und der Eigentümer hat uns angeboten, uns abzuholen. Wir haben das Angebot dankend angenommen und sind dann in etwa noch zwei Kilometer gefahren und in eine kleine Seitenstrasse eingebogen.

Guesthouse ausgebucht – kein Problem

Der Besitzer des Sandpipers Guesthouse stellte sich uns mit MK vor. Er meinte, seinen echten Namen kann sich sowieso keiner merken. Da die Zimmer im Sandpipers Guesthouse schon alle belegt sind, hat uns MK sein Eigenheim für die Übernachtungen zur Verfügung gestellt. Es gibt eine Dusche mit Warmwasser, zwei Toiletten, eine Küche mit Bar sowie einen großen Gemeinschaftsbereich. Im selben Geschoss gibt es noch einen Schlafsaal mit acht Betten. Im oberen Stockwerk gibt es zwei Zimmer. Das hintere Zimmer hat eine Tür mit Schloss, aber keinen Schlüssel. Unser Zimmer hatte eine Tür mit Schloss und Schlüssel, war aber an der gesamten Front offen und nur mit einem Vorhang geschützt. Über dem Bett hängt ein Moskitonetz und es gibt einen Ventilator.

Frühstückspreise

Die Küche im Sandpipers Guesthouse kann jeder nutzen. Oben stehen die Frühstückspreise. MK bereitet es höchst persönlich zu.

Sehr netter und hilfsbereiter Besitzer

Das Schöne an einem Guesthouse ist, dass man ständig neue Leute kennenlernt. Bisher waren alle Eigentümer immer sehr hilfsbereit und freundlich gewesen, MK ist da keine Ausnahme. MK, wo bekommen wir was gutes und günstiges zu Essen? MK, wie kommt man von hier nach dort? MK, kannst du uns mit dem Visa für Thailand helfen? MK, was sollten wir uns unbedingt ansehen? MK, kannst du uns eine günstige Tour organisieren? MK, soll ich dir noch ein Bier bringen? Wenn uns MK nicht weiterhelfen konnte, hatte er einen Freund, der es konnte. Es waren immer ein paar einheimische Freunde von MK im Sandpipers Guesthouse. Und abends, wenn alle Gäste erschöpft von ihren Touren zurückgekommen sind, sind wir alle gemeinsam vor MK’s Haus gesessen.

Super Gastgeber, super BBQ, super Gäste

Super Gastgeber, super BBQ, super Gäste

Und für die besonderen Gäste ein BBQ

Am ersten Abend wollte MK von uns wissen, ob wir Fisch mögen und wir nicht Lust auf ein BBQ hätten. Aber bei dieser Frage musste keiner der Gäste lange überlegen, und so veranstaltete MK ein BBQ. Für seine besonderen Gäste macht er das gerne und wir alle haben uns sehr geehrt gefühlt. Am Abend des BBQ waren alle Gäste erstaunlich früh wieder von ihren Touren zurück. Ich weiss das so genau, weil wir die Ersten waren. Während des BBQ habe ich dann erfahren, dass MK mit seinen Freunden mehrmals die Woche ein BBQ veranstaltet. Wir sind somit gar nicht so besondere Gäste. Aber es zeigt, dass für MK alle seine Gäste etwas Besonderes sind. Ich möchte mich auf diesen Weg auch noch einmal für das fantastische BBQ bedanken. Ich habe mich sehr darüber gefreut, MK und seine Freunde kennen zu lernen. SKOL

BBQ

BBQ

Sorry I'm late

Sorry I’m late

SKOL

SKOL

Jeder liebt MK

Jeder liebt MK

MK mit seinen Freunden und Gästen

MK mit seinen Freunden und Gästen

Zusammenfassung

Eine Nacht pro Person kostet im Sandpipers Guesthouse 60 MYR. Unser Zimmer mit Fenstern, Doppelbett, Moskitonetz und Ventilator war sehr groß. Die Gäste teilen sich eine Warmwasser Dusche und zwei Toiletten. Es gibt eine Küche sowie kostenloses W-Lan im gesamten Bereich. Der Besitzer ist sehr nett und hilfsbereit. Es gibt Frühstück gegen Aufpreis. Das Haus selber ist schon sehr alt, aber alles wurde sehr liebevoll renoviert. Es ist nicht perfekt, aber es handelt sich auch nicht um ein Luxusressort. Auch wenn die eine oder andere Dichtung in der Dusche nicht so dicht ist, hat es mir dort sehr gut gefallen.

Best Guesthouse ever

Best Guesthouse ever

Sehenswürdigkeiten in Langkawi – Tag 3

Bereits gestern haben wir uns Tickets für die Fähre nach Penang gekauft. Unser Auto, welches wir am Flughafen gemietet haben, dürfen wir bei der Fähre abgeben, so dass keine weiteren Transportkosten auf uns zukommen werden. Bevor wir also morgen abreisen werden, schauen wir uns heute noch ein paar Sehenswürdigkeiten in Langkawi an.

Sehenswürdigkeiten im Westen von Langkawi

Wie ich bereits vor kurzem geschrieben habe, wollte ich mir hier auf Langkawi unbedingt die Skybridge ansehen. Zu meinem Bedauern habe ich erfahren, dass diese momentan wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist.

Langkawi Cable Car

Trotz der Renovierungsarbeiten an der Skybridge, haben wir uns heute auf den Weg zum Gunung Machincang gemacht. Der Gunung Machincang ist ein Berg im Westen von Langkawi. Mit einer Seilbahn kann man die Spitze innerhalb von 15 Minuten erreichen. Leider hatten wir heute kein Glück mit dem Wetter, denn es regnete und es war windig. Da ich doch unter einer gewissen Höhenangst leide, erschien mir das Wetter nicht gerade ideal für eine Seilbahnfahrt. Also haben wir entschieden, später wieder zurückzukommen und in der Zwischenzeit in die Stadt zu fahren.

Preise Langkawi Seilbahn

Die Preise und Ticketkombinationen der Langkawi Seilbahn

Moschee Aisha

Da es nicht aufhören wollte zu regnen, sind wir im Anschluss unseres Stadtbesuchs in den Süden von Langkawi gefahren, um uns die Moschee Aisha anzusehen. Zwischen all den Moscheen auf Langkawi sticht diese durch ihre Schneeweisse Fassade hervor. Eigentlich wollten wir uns heute auch noch einen Strand und zwei Wasserfälle im Westen von Langkawi ansehen, aber leider war das heute kein wirkliches Ausflugswetter. Gegen Nachmittag hat es dann tatsächlich aufgehört zu regnen und wir sind wieder zurück zur Seilbahn gefahren.

Moschee Aisha

Die Moschee Aisha

Oriental Village

Die Langkawi Seilbahn befindet sich in mitten des Oriental Village von Langkawi. Von der einen Seite kann man das Oriental Village über eine kleine Hängebrücke erreichen. Der mit roten Steinen gepflasterte Weg erstreckt sich über das ganze Dorf. Man findet dort vor allem kleine Geschäfte und Restaurants. In der Mitte befindet sich ein angelegter See, an dem man sich Tretboote oder eine Angel ausleihen kann. Der See ist in zwei Regionen aufgeteilt und man kann ihn mit einer Brücke überqueren. Darauf stehen Touristen mit einer Holzrute und versuchen Zierfische aus dem Wasser zu fischen. Ich habe zwar niemanden gesehen, der einen Fisch gefangen hat, im Nachhinein betrachtet würde ich aber schon gerne wissen, was mit einem gefangen Fisch passiert.

Sehenswürdigkeiten in Langkawi: Oriental Village

Sehenswürdigkeiten in Langkawi: Oriental Village

Langkawi Seilbahn – zweiter Versuch

Wenn man das Oriental Village über die kleine Hängebrücke betritt, befindet sich am gegenüberliegenden Ende die Langkawi Seilbahn Station. Es gibt verschiedene Ticketkombinationen für die Seilbahn, den Skydome und das 6D Kino. Wir haben uns ein Ticket für die Seilbahn gekauft, welches 35 MYR pro Person kostet. Auf dem Berg gibt es zwei Bergstationen. An den Bergstationen kann man die Seilbahn verlassen und auf eine Aussichtsplattform gehen. Bei schönem Wetter kann man bis nach Thailand sehen, wir haben heute nichtmal das Meer gesehen.

Die Seilbahn von Langkawi

Die Seilbahn von Langkawi

Die beiden Bergstationen

Die beiden Bergstationen

Auch eine beliebte Aktivität auf Langkawi: Inselhopping

Auch eine beliebte Aktivität auf Langkawi: Inselhopping

Da hat sich jemand auf das Selfie geschlichen

Da hat sich jemand auf das Selfie geschlichen

Seven Wells Wasserfall

Auf der Fahrt nach unten haben wir dann doch noch eine weitere der Sehenswürdigkeiten in Langkawi sehen können. Weil es bereits spät war, und es in Asien immer sehr schnell dunkel wird, wollten wir nicht mehr zu den Wasserfällen gehen. Aber ich muss ehrlich zugeben, nach einer drei Tages Tour der Sehenswürdigkeiten in Langkawi hat mir der Blick von der Gondel auf den Wasserfall vollkommen genügt. Weil aber die Scheiben der Gondel verkratz waren, gibt es von den Seven Wells Waterfalls kein Foto.

Sehenswürdigkeiten in Langkawi – Tag 2

Sehenswürdigkeiten im Nordosten von Langkawi

Weil wir heute erst gegen 11.00 Uhr losgefahren sind, war unser erster Stopp jedoch ein Selbstbedienungsrestaurant. Inmitten von Nichts haben wir am Strassenrand zuerst nur die Kleider gesehen, die dort neben einer Autowerkstatt verkauft werden. Erst bei genauem Hinsehen konnte man erkennen, dass dort auch etwas zu Essen verkauft wird. Ich liebe diese kleinen Selbstbedienungsrestaurants. Man wäscht sich die Hände, bevor man sich einen Teller holt und diesen mit so viel Reis, wie man möchte, füllt. Danach kann man in die Töpfe schauen und sofort entscheiden, was man möchte. Ein Schöpflöffel hiervon, ein Hühnerkeule, ein bisschen von der roten Fischsoße und noch etwas Gemüse. Heute gab es frische Shrimps, Gemüse in Kokosnuss-Soße und einen Eistee. Meine Lebenspartnerin hatte ein ähnliches Menu und am Ende haben wir zusammen 10 MYR bezahlt. Das sind 2,50 EUR. Wusstet Ihr, dass man hier die kleinen Shrimps mitsamt der Schale und den kleinen Beinchen isst? Die Asiaten stehen auf knackige Mahlzeiten! Nach dieser Mahlzeit sind wir jetzt gestärkt für weitere Sehenswürdigkeiten in Langkawi.

Bird Paradise – Wildlife Park

Wenige Fahrminuten von dem von uns besuchten Selbstbedienungsrestaurant entfernt liegt der Wildlife Park. Ich dachte zuerst, dass auf der linken Seite des Ticketschalters der Souvenierladen ist. Aber wir wären nicht in Langkawi, wenn es kein Duty Free Shop gewesen wäre. An Stelle von kleinen Stofftieren, Postkarten und T-Shirts, gibt es dort steuerfreie Spirituosen und Tabakwaren zu kaufen. Nachdem ich aber weder Stofftiere noch Tabak kaufen möchte, ging es zum Ticketschalter. Der Eintritt pro Person beträgt 33 MYR. Bevor man in den Wildlife Park geht kann man eine Futtertüte kaufen. Darin befindet sich diverses Futter für die unterschiedlichen Tierarten. Für die Futtertüte muss man 6 MYR bezahlen. Im Inneren des Wildlife Parks kann man dutzende Vogelarten sehen, vom kleinen Wellensittich über Adler bis hin zum Vogelstrauß. Des Weiteren kann man dort unter anderem Hirschferkel, Schlangen, Schildkröten, Otter, Affen, Stachelschweine und Waschbären sehen. Die meisten dieser Tiere darf man füttern und an jedem Käfig oder jeder Voliere hängt ein Schild mit Informationen zu dem Tier und was es frisst. Mir hat der Wildlife Park gut gefallen, vor allem hätte ich nie gedacht, dass Papageien so vorsichtig und gefühlvoll mit ihrem riesigen Schnabel umgehen können.

Ticketschalter und Futter Verkaufsstand

Ticketschalter und Futterverkaufsstand

Wellensittiche

Die meisten Tiere im Vogelpark Langkawi darf man füttern

Papageien füttern

Beeindruckend, wie vorsichtig und gefühlvoll ein Papagei mit seinem riesigen Schnabel is(s)t

Kasuar

Im Aussenbereich konnte man diesen Kasuar sehen

Nashornvogel

Es gibt dort Nashornvögel…

...und Adler zu sehen

…und Adler zu sehen

Ihnen gefällt es im Bird Paradise - Wildlife Park

Den Vögeln scheint es im Bird Paradise – Wildlife Park zu gefallen

Hirschferkel

Das ist ein Hirschferkel. Schaut aus wie ein Reh auf Zahnstochern.

Gib mir fünf

Gib mir fünf

Durian Perangin Wasserfall

Der nächste Punkt auf unserer Liste mit Sehenswürdigkeiten in Langkawi, ist der Durian Peringin Wasserfall. Warum dieser Wasserfall genauso heisst wie die stinkende Durian Frucht, weiss ich nicht. Ich kann jedoch versichern, dass es bei den Wasserfällen nicht stinkt. Leider kommt mir beim Thema Wasserfall als erstes immer gleich der Niagara Wasserfall in den Sinn. Daher fand ich auch den Durian Perangin Wasserfall nicht so spektakulär. Ich muss aber sagen, dass es dort sehr schön und gepflegt ausgesehen hat. Man konnte alles dort über Steintreppen erreichen. Der gesamte Weg bestand aus einem Holzboden, dazwischen waren immer wieder kleine Pagoden, an denen man dem Rauschen des Wasserfalls lauschen konnte. Es hingen zwar einige Schilder an Bäumen, auf denen vor dem Baden im Wasserfall gewarnt wird, aber entweder die Eltern der kleinen Kinder konnten kein Englisch, oder es war ihnen einfach egal. Vielleicht aber auch sind die Inder so sehr abgehärtet, dass es ihnen einfach nichts ausmacht.

Der Weg zum Durian Perangin Wasserfall

Der Weg zum Durian Perangin Wasserfall

Durian Perangin Wasserfall

Durian Perangin Wasserfall in Langkawi

Langkawi Hot Springs

Auf dem Weg zum Tanjung Rhu Beach sind wir an den Hot Springs vorbeigefahren, haben kehrt gemacht und haben uns diese angesehen. Denn auch die Langkawie Hot Springs gehören angeblich zu den Sehenswürdigkeiten in Langkawi. Um gleich auf den Punkt zu kommen, es handelt sich dabei um ein Spa Village. Lediglich zwei Becken, die in einem angelegtem Park stehen, sind kostenlos. Dort kann man ein heisses Fußbad nehmen, aber das war es auch schon. Ansonsten kann man sich dort von der Fussreflexzonenmassage über ein Peeling bis zur Ganzkörpermassage verwöhnen lassen. Ach ja, eine Sache war dort doch noch. Vor dem Spa Village gab es eine sehr saubere öffentliche Toilette. Es gab dort sogar Klopapier.

Langkawi Hot Springs

Das heisse Fußbad endete, nachdem es von unten heisser wurde als von oben

Tanjung Rhu Beach

Zum Abschluss des Tages sind wir zum Tanjung Rhu Beach gefahren. Angeblich ist das der schönste Strand auf Langkawi. Und tatsächlich ist es ein sehr sauberer, schöner, gelber Sandstrand. Ganz auf der linken Seite des Strands gibt es einen Jetski Verleih. Einerseits entzaubert dieser Verleih die Schönheit des Strandes ein wenig, andererseits ist es nunmal der Strand, an dem potentiell die meisten Touristen anzufinden sind. Aber so viel los war am Tanjung Rhu Beach trotzdem nicht. Ich finde, der Strand war ein schöner Abschluss des heutigen Tages. Und auch das Meer an dieser Stelle ist zum Schwimmen oder für eine Abkühlung sehr gut geeignet. Lediglich durch den heutigen Wellengang wurde das Wasser durch den aufgewirbelten Sand etwas getrübt.

Tanjung Rhu Beach Langkawi

Tanjung Rhu Beach Langkawi

Black Sand Beach

Nicht weit vom Tanjung Rhu Beach gibt es den Black Sand Beach. Dieser ist schwarz, wie es der Name bereits sagt. Zum Strand führt eine Treppe, an deren Fuß Schilder aufgestellt sind. Auf dem ersten steht zu lesen, dass es eine alte Sage gibt, in der sich die Bewohner der Wasserwelt mit den Bewohnern der oberen Welt bekriegt haben. Der Strand ist laut dieser Sage deswegen schwarz, weil die obere Welt am Strand Holz gesammelt, und es angezündet hat. Das Feuer sollte die Bewohner der Wasserwelt davon abhalten, das Land zu erobern. Auf dem zweiten Schild steht, dass der Strand deswegen schwarz ist, weil der Berg dahinter aus Granit besteht. Manche behaupten allerdings, die schwarze Farbe kommt von der nahe gelegenen Zementfabrik. Für mich hat es so ausgesehen, als wäre es von allem etwas.

Black Sand Beach Langkawi

Black Sand Beach Langkawi. Im Hintergrund sieht man die Zementfabrik von Langkawi.

Sehenswürdigkeiten in Langkawi

Nachdem wir jetzt ein Auto haben, möchten wir das auch ausnutzen, und uns ein paar Sehenswürdigkeiten in Langkawi anschauen.

Die Situation nutzen, um Sehenswürdigkeiten in Langkawi entdecken

Bereits bei der Anmietung des Autos haben wir eine Touristenkarte mit Sehenswürdigkeiten in Langkawi bekommen. Auf einem Tisch in unserer Unterkunft liegen weitere Karten und diverse Flyer aus. Wenn man sich anstrengt, dann kann man sich in vier Tagen alle Sehenswürdigkeiten in Langkawi ansehen. Etwa 60 verschiedene Punkte sind auf den Karten eingezeichnet, doch dazu gehören unter anderem auch Restaurants und Hotels. Weil uns unsere Unterkunft gut gefällt, fallen die Hotels somit weg. Gegessen haben wir gestern Abend genau gegenüber von unserer Unterkunft, und da es sehr gut und auch noch günstig war, müssen wir uns nicht mehr durch diverse Restaurants testen.

Wir haben uns dann einen Edding genommen und auf der Karte alle Punkte gestrichen, die für uns uninteressant geklungen haben, oder worauf wir von Haus aus keine Lust hatten. Künstlerviertel haben wir bereits in Kota Bharu gesehen, Reisfelder sieht man in Asien überall, und Nachtmärkte haben wir ebenfalls schon genug auf unserer Reise gesehen. Reiten, Tauchen und Go-Kart fahren sind auch nicht unbedingt unsere Favoriten. Man muss es ja auch nicht übertreiben und jeden Punkt auf der Karte abklappern. Es soll doch auch noch etwas Zeit für Entspannung und gemütliches Beisammensitzen bleiben.

Heute wollen wir uns Underwater World, Penguin Watch, den Eagle Square sowie den Lucky Temple ansehen. Dazwischen liegen weitere Sehenswürdigkeiten, bei denen man dann spontan entscheiden kann, ob man sie sich ansehen möchte oder nicht. Anfangs waren wir noch mit der Navigation von Google Maps unterwegs, doch irgendwie haben wir es verplant, den Akku meines Handys aufzuladen, und weit sind wir damit heute nicht gekommen. Schlimm ist das aber nicht, denn es ist alles sehr gut ausgeschildert und die Anzahl der Strassen auf Langkawi ist nicht sehr hoch. Die Strassen an sich sind sehr gut, und es gibt genügend Tankstellen.

Underwater World, Penguin Watch in Pentai Cenang

Unser erster Stopp heute ist Underwater World in Pentai Cenang. Der Eintrittspreis pro Person beträgt 40 Ringgit und Penguin Watch ist im Preis inbegriffen. Es gibt dort viele Aquarien mit Salzwasser- und Süßwasserfischen. Ein paar Reptilien, Vögel sowie Pinguine und Robben kann man dort ebenfalls vorfinden. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass mich dieser Zoo nicht so sehr vom Hocker gerissen hat. Wenn man schon einmal in Seaworld gewesen ist, dann kann man sich den Besuch dort eigentlich sparen. Viele der Fische konnte ich bereits beim Schnorcheln in freier Wildbahn sehen. Lediglich die Quallen, die in Underwater World zu sehen sind, waren schön anzusehen und auch den Moränen, die man dort sehen kann, möchte ich nicht in freier Wildbahn begegnen.

Pinguine

In der Underwater World war der Eintritt zu den Pinguinen im Preis inbegriffen…

Reptilien

…aber es gab auch diverse Reptilien…

Weissbüschelaffen

…Weissbüschelaffen…

Papagei

…und Papageien zu sehen.

Qualle

Aber einer Qualle…

Moräne

…oder dieser Moräne, möchte ich in freier Wildbahn nicht begegnen.

Eagle Square in Kuah Town

Von unserer nächsten Sehenswürdigkeit in Langkawi habe ich mir ehrlich gesagt auch mehr erwartet. Ich dachte eigentlich, dass man an diesem Punkt besonders viele Adler zu sehen bekommt, doch letztendlich bekommt man dort nur einen einzigen Adler zu sehen. Und zwar die riesige Adlerstatue die dort auf einem Platz steht. Adler haben wir aber trotzdem gesehen, nämlich auf der Fahrt von Pentai Cenang nach Kuah Town. Die schönsten Dinge sind eigentlich nur selten auf einer Karte eingezeichnet. Man muss einfach die Augen offen halten. Wir sind einfach stehen geblieben und haben eine Zeit lang die Könige der Lüfte beobachtet, wie sie über uns hin und her geflogen sind.

Eagles Square

Der Eagles Square an sich wer sehr unspektakulär…

Adler am Himmel

…aber wir konnten Adler in freier Wildbahn sehen.

Langkawi Lucky Temple

Dieser Tempel war wirklich schön. Eigentlich war aber nicht der Tempel sondern die Statue, die in einen Fels gemeißelt war, die wahre Attraktion. Um diesen Tempel zu finden, sind wir einige Zeit herum geirrt, und haben uns zwei weitere Tempel angeschaut und eigentlich war einer schöner als der andere. Und das beste an den ganzen Tempeln ist, ausser dass man seine Schuhe ausziehen muss, kann man diese ohne weitere Anstrengungen besichtigen.

Auch nicht der Lucky Temple

Wir haben einige Tempel gesehen…

Nicht der Lucky Temple

…so wie diesen…

Das ist der Lucky Temple

…bis wir den Lucky Temple gefunden haben.

Sehenswürdigkeiten in Langkawi

Auch wenn es wirklich viele Sehenswürdigkeiten in Langkawi gibt, waren heute die Dinge am schönsten, die nicht auf der Karte verzeichnet waren. Auch das Restaurant, was direkt neben unserer Unterkunft zu finden ist, findet man nicht auf der Karte. Aber zwei Mahlzeiten inklusive Getränke haben gerade einmal 11,50 MYR gekostet. Das Essen war wirklich köstlich und nebenbei konnte man auch gleich noch sehen, was man überhaupt zu sich nimmt. Ich mag es nicht wirklich, in einem ausländischen Restaurant zu sitzen und etwas von einer Karte bestellen zu müssen, wo ich gerade einmal die Wörter Nasi (Reis) und Mee (Nudeln) kenne. Ausserdem hab ich es lieber in ein Restaurant zu gehen, mir etwas zu essen zu holen, zu essen und zu bezahlen. Ich mag es einfach nicht, teilweise über eine halbe Stunde warten zu müssen, bis mein Essen kommt.

Steuerfrei einkaufen in Langkawi

Von Kota Bharu geht es heute nach Langkawi. Langkawi ist eine Insel im Nordwesten von Malaysia und bekannt dafür, dass man dort steuerfrei einkaufen kann. Die gesamte Insel ist ein riesiger Duty Free Shop. Zusätzlich gibt es dort natürlich auch noch wunderschöne Natur und einige Sehenswürdigkeiten.

Auf nach Langkawi zum steuerfreien einkaufen

Mit dem Bus von Kota Bharu zum Flughafen

Doch zuerst müssen wir von Kota Bharu dort hinkommen. Da unser Flieger erst um 22.55 Uhr abhebt, und der letzte Bus von Kota Bharu bereits um 18.00 Uhr abfährt, müssen wir ein paar Stunden am Flughafen verbringen. Freundlicherweise konnten wir bis zum Abend im My Place Guest House bleiben, obwohl eigentlich bereits um 10.00 Uhr Check-Out Zeit ist. Da unser Anschlussflug von Kuala Lumpur nach Langkawi erst am nächsten Morgen ist, und wir für die acht Stunden kein Hotel nehmen wollten, haben wir die Zeit hauptsächlich dafür genutzt, um zu schlafen. Gepäckaufbewahrung, um Mittagessen zu gehen – kein Problem. Kostenloses Internet nutzen, um uns eine Unterkunft in Langkawi zu suchen – kein Problem. Da wir auf gar keinen Fall mit dem Taxi zum Flughafen fahren wollten, und wir nicht 100% wussten, ob der letzte Bus tatsächlich um 18.00 Uhr abfährt, sind wir schon um 16.30 Uhr zur Bus Station gegangen. Wir haben dann den 17.00 Uhr Bus von Kota Bharu nach Langkawi genommen, der Preis dafür ist 1,80 MYR pro Person. Die Fahrt mit der Buslinie 9 dauert in etwa eine halbe Stunde.

Busbahnhof von Kota Bharu

Busbahnhof von Kota Bharu

Übernachten am Flughafen von Kuala Lumpur

Mit Facebook und Lesen haben wir die Zeit bis zum Check-In überbrückt. Der Flug nach Kuala Lumpur war etwas furchteinflößend, denn wir haben kurz nach dem Start ein heftiges Gewitter durchflogen. Als wir dann aber die Reisehöhe erreicht haben, war wieder alles normal. Bis zu unserem Anschlussflug nach Langkawi haben wir versucht auf dem Flughafen zu schlafen. Dazu haben wir uns einfach zu den hunderten anderen Reisenden gesetzt, die im klimatisierten Flughafen überall auf dem Teppich schliefen. Es läuft überall Sicherheitsperson herum, aber niemand hat irgendetwas gesagt. Manche haben sogar ihren Schlafsack ausgepackt, um es sich auf dem Teppich gemütlich zu machen. Ich muss zugeben, dass der Boden trotzdem hart war, und ich kaum schlafen konnte, doch deshalb haben wir ja in Kota Bharu schon ein wenig vorgeschlafen.

Auto Mieten in Langkawi

Der Flug nach Langkawi verging im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug. Eingestiegen, eingeschlafen, aufgeweckt worden, gelandet und wieder ausgestiegen. Bisher haben wir uns keine Gedanken darüber gemacht, wie wir vom Flughafen zu unserer Unterkunft kommen. Laut Google Maps ist die Unterkunft 4 Minuten mit dem Auto vom Flughafen entfernt. Die einfache Fahrt mit dem Taxi kostet 22 MYR. Wenn man sich dann pro Tag zwei oder drei Sehenswürdigkeiten anschauen möchte, ist man schnell bei 100 MYR am Tag nur für den Transport angekommen. Aus diesem Grund haben wir die Preise bei den Autovermietungen verglichen. Der kleinste Wagen mit Schaltgetriebe kostet lediglich 50 MYR am Tag, und 10 Liter Benzin kosten 23 MYR. (Stand: 5. November 2014) Mit 10 Litern kann man mit diesem Kleinwagen mit voll aufgedrehter Klimaanlage, über zwei mal um die gesamte Insel fahren. Die Entscheidung ist uns daher nicht schwer gefallen. Der Linksverkehr macht mir nichts aus und ist für mich auch nichts Neues. Lediglich die Tatsache, dass der Blinker auf der anderen Seite ist, bringt meine Lebenspartnerin mehrmals pro Fahrt zum Lachen, weil ich bei strahlendem Sonnenschein dann öfters mal aus Versehen den Scheibenwischer starte. Ich möchte noch erwähnen, dass der Wagen natürlich versichert ist und wir ihn bei der Anmietung gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Autovermietung begutachtet haben. Zusätzlich haben wir noch Fotos vom Zustand des Wagens gemacht. Es besteht auch die Möglichkeit, den am Flughafen angemieteten Wagen am Fährterminal abzugeben, wenn man so wie wir, Langkawi über den Fährweg verlassen möchte.

Auf Schaden überprüfen

Zusammen mit einem Mitarbeiter der Autovermietung haben wir den Wagen überprüft

Benzinpreis

10 Liter Benzin kosten 23 Ringgit – 5,80 EUR

50 Ringgit am Tag

Für 50 Ringgit am Tag bekommt man diesen Kleinwagen mit Schaltgetriebe und Klimaanlage

Eine gute Entscheidung

Wir sind beide sehr froh über unsere Entscheidung. Am Nachmittag sind wir dann noch in die Stadt gefahren und haben dort steuerfrei eingekauft. Beispielsweise gibt es dort ein Geschäft, indem man nach Ländern sortiert Schokolade steuerfrei einkaufen kann. Das aus den USA bekannte “Kauf zwei und erhalte eins Umsonst” ist auch hier sehr verbreitet. Trotzdem muss man immer noch darauf achten, was man kauft, denn eine Tafel Ritter Sport kostet trotzdem noch umgerechnet 1,50 EUR. Qualität hat nunmal seinen Preis.

Das Museumsviertel von Kota Bharu

Irgendwie hat es meine Lebenspartnerin geschafft, mich ins Museum zu schleppen. Und das sogar drei Mal.

Es gibt ein ganzes Viertel mit Museen in Kota Bahru

Obwohl ich eigentlich lieber vor einem Museum stehe, um ein Foto zu machen, um dann weiterzugehen, waren wir in Kota Bharu heute in drei Museen. Was mir allerdings sehr entgegen kam, war die Tatsache, dass wir relativ schnell wieder draussen waren. Das liegt jedoch definitiv nicht daran, dass die Museen langweilig sind, sondern das diese sehr klein sind. Denn die Museen, in denen wir heute waren sind themenbezogen. Es gibt in Kota Bharu ein ganzes Museumsviertel, in dem man so einiges über die Entwicklung der Stadt sowie die Kultur der Malaysier lernen kann.

Doch zuerst etwas Trinken

Unsere heutige Tour startete im Handwerksviertel. Schon auf dem Weg dorthin konnten wir uns vor Staunen kaum halten, denn dort lagen zwei Trommeln am Boden, die jeweils so groß waren wie ein Auto. Wozu wohl diese Trommeln sind? Wie groß denn der Schlägel ist, mit dem man sie spielt? Und wie groß muss dann erst der Mensch sein? Wir haben keine Ahnung, aber lustig anzusehen war es allemal. Es war heute verdammt heiss in Kota Bharu, also wollten wir bevor wir in das Handwerksviertel gehen, noch eine Kleinigkeit trinken. Direkt vor dem Handwerksviertel ist ein Selbstbedienungsrestaurant. Dort haben wir uns zwei Becher Wasser sowie zwei Becher Limonade geholt. Nachdem wir uns hingesetzt haben, kam ein junger Mann vorbei, der normalerweise auf Grund der Speisen, die auf dem Tisch sind, einen Zettel mit dem Preis auf den Tisch legt. Da wir nur Getränke hatten, wollte er wissen, was wir denn essen wollen. Ich antwortete: “Nichts, wir haben nur Durst, wie viel kostet das?“ und ich habe auf unsere vier Becher gezeigt. Er hat uns dann erklärt, dass die Getränke kostenlos sind, wenn man etwas zu essen kauft. Nachdem wir aber nichts gegessen haben, wusste er überhaupt nicht, was er dafür verlangen soll und so gingen die Getränke aufs Haus. Einerseits waren wir natürlich erfreut, andererseits hatten wir dann schon ein schlechtes Gewissen und haben dem jungen Mann versprochen, nach der Museumsbesichtigung hier zu essen.

Trommel für unbekannten Anlass

Trommel für unbekannten Anlass

Selbstbedienungsrestaurant im Museumsviertel von Kota Bharu

Selbstbedienungsrestaurant im Museumsviertel von Kota Bharu

Das Handwerksviertel von Kota Bharu

Als wir das Handwerksviertel betreten haben, standen wir auf einem großen Hof. In der Mitte befindet sich ein Brunnen und direkt dahinter der Aufgang zum Handwerksmuseum. Um uns herum waren lauter kleine Läden, in denen die Handwerker ihre Waren fertigen und verkaufen. Ein Silbermacher, ein kleiner Laden in dem Batiken verkauft werden und man auch selbst seine eigenen Batiken herstellen kann. Dazwischen wieder einmal ein Restaurant. Schnitzereien, bedruckte Stoffe und T-Shirts sowie kleine Souvenirs. Nachdem wir eine Runde im Hof gedreht haben, sind wir in das Handwerksmuseum gegangen. Dort wird alles, was man unten sehen kann, von der Geschichte bis zum Herstellungsprozess beschrieben. Am meisten hat mich dort der Webstuhl fasziniert. Dieses Gerät sieht auf den ersten Blick so klobig und plump aus, doch auf den zweiten Blick kann man die filigranen Einzelteile bewundern, und man kann sich gut vorstellen, was für eine Wahnsinnsarbeit es ist, damit einen Meter Stoff herzustellen. Fast zwei Wochen benötigt ein geübter Weber dafür im Übrigen. Sehr groß ist das Handwerksmuseum nicht, der Eintritt war aber auch mit 1 Ringgit dementsprechend günstig.

Das Handwerksviertel

Das Handwerksviertel

Webstuhl

Dieser Webstuhl hat mich sehr beeindruckt

Kuchenform

Geschnitzte Kuchenform

Batikherstellung

Die verschiedenen Stufen der Batikherstellung

Und jetzt unser Versprechen einlösen

Jetzt wurde es Zeit wieder zurück zum Selbstbedienungsrestaurant zu gehen, um unser Versprechen einzulösen. Ausserdem hat das Essen dort wirklich gut ausgesehen, und es gab eine große Auswahl an Gemüse. Als erstes Reis auf einen Teller und einen freien Tisch finden. Den nächsten Teller habe ich mit Gemüse bepackt und auf einen weiteren drei Hühnerschenkel. Sogar die Sauce kann man dort selbst zusammenstellen, und mit Zwiebeln, Peperoni und Schalotten verfeinern. Am Ende hatten wir fünf Teller und eine große Kanne mit Limonade auf unserem Tisch stehen. Bezahlt haben wir dafür insgesamt 21 Ringgit, also umgerechnet 5 EUR.

Speis und Trank für 21 Ringgit

Speis und Trank für 21 Ringgit

Das Zeremonienmuseum von Kota Bharu

Am Ende der Straße, direkt vor dem Palast des Sultans, befindet sich das Zeremonienmuseum. Im Eintrittspreis von 3 Ringgit war auch der Eintritt zum Waffenmuseum inbegriffen. Ich weiss nicht genau, was ich mir eigentlich unter einem Zeremonienmuseum vorgestellt habe, doch das dort Szenen von den verschiedensten Zeremonien aufgebaut sind, habe ich mir nicht gedacht. Am Ende des Museumsbesuchs hatte ich das Gefühl, es wird für alles eine Zeremonie abgehalten. Krönungszeremonie, Waschzeremonie, 7-Monate Schwangerschaft Zeremonie, Hochzeitszeremonie und viele andere, die ich bereits wieder vergessen habe. Doch das Interessanteste für mich war nicht das was in dem Museum gewesen ist, sondern das Museum selbst. Da wurde wirklich sehr viel Handarbeit und Zeit investiert. Jedes Stück Holz war mit Schnitzereien versehen, und dass wo doch das gesamte Museum aus Holz war. Um das Museum herum waren viele verschiedene Boote aufgestellt, die ebenfalls mit Schnitzereien versehen waren. Leider sind die Boote schon sehr alt, beziehungsweise wurden diese nicht restauriert, und so waren an vielen Stellen die Farben verblasst und abgebröckelt. Schade eigentlich.

Hochzeitszeremonie

Hochzeitszeremonie

Erdstufenzeremonie

Erdstufenzeremonie

Schwangerschaftszeremonie

Schwangerschaftszeremonie

7Monate Schwangerschaftszeremonie

7 Monate Schwangerschaftszeremonie

Schlafzeremonie

Schlafzeremonie

Verzierungen und Schnitzereien

Verzierungen und Schnitzereien

Die Verzierungen an diesem Boot sind der Wahnsinn

Die Verzierungen an diesem Boot sind der Wahnsinn

Das Waffenmuseum von Kota Bharu

Unser letzter Besuch heute war das Waffenmuseum. Eigentlich hätte man das Museum aber auch Klingenmuseum nennen können, denn ausser Messern, Schwertern, Dolchen und Katanas waren dort nur noch ein paar Speere und Schlagringe zu sehen. Dementsprechend kurz war deshalb auch unser Besuch in diesem Museum. Da hatte ich mir dann doch ein wenig mehr erwartet, vor allem hätte ich gerne mehr über die Herstellung dieser Waffen erfahren. Doch zusammengefasst hatten diese drei kleinen Museumsbesuche für mich genau die richtige Länge und ich war froh, als wir uns wieder auf den Heimweg gemacht haben. Aber natürlich nicht ohne davor noch einen Abstecher zu einem Essstand zu machen.