Rette die Welt – rette die Tiere – rette Dich

Endlich habe ich Zeit. Sehr viel dieser Zeit investiere ich in die Recherche meiner Reiseziele. OK zugegeben, meistens erst nachdem ich das Reiseziel fluchtartig verlassen habe, aber besser spät als nie.

Heute habe ich mir Zeit genommen, mein letztes Erlebnis hier in Bangkok zu verarbeiten. Dabei handelt es sich um eines der Themen, welches wir hier im Haus diskutiert haben. Wenn ich allerdings genauer darüber nachdenke, dann handelt es sich um ein Thema, welches mich unterbewusst bereits meine gesamte Reise verfolgt.

Wie viele Blogs habe ich schon verfasst, in denen ich geschrieben habe, dass ich einen Tempel besucht habe? Wie viele Male habe ich bereits Mönche gesehen? Wie oft bin ich bereits an vegetarischen Restaurants vorbeigegangen? Wie oft habe ich mich in meinem Urlaub bewusst um meinen Körper gekümmert?

Tempel gesehen

Wie viele Tempel…

Noch mehr Tempel

…habe ich bereits gesehen?

Mönche gesehen

Wie viele Mönche habe ich gesehen?

Liegestützen

Bewusst um den Körper kümmern

Alle diese Themen befassen sich mit dem Buddhismus. Genauer gesagt mit Buddha selbst. In diesem Zusammenhang wurde mir der Film Siddhartha empfohlen. In einer Dokumentation, die ich mir heute angesehen habe, gab es folgende Szene:

Siddhartha sieht als kleiner Junge, wie ein Bauer das Feld pflügt. In der Furche, die der Bauer mit seinem Pflug zieht, kommt ein Regenwurm zum Vorschein. Ein Vogel sieht den Regenwurm, und frisst ihn auf. Daraufhin setzt sich Siddhartha unter einen Baum und beginnt über den Pflug nachzudenken, und wie alles zusammenhängt.

Die Dokumentation war wirklich sehr interessant und aufschlussreich. Weil ich gerade nichts Besseres zu tun habe, habe ich über die Dokumentation nachgedacht. Auch dann noch, als ich gemeinsam mit meiner Freundin zum Essen gegangen bin. Während wir an der roten Ampel gestanden sind, habe ich ihr von der Dokumentation erzählt.

Mein nächster Gedankengang mag vielleicht etwas wirr erscheinen, aber ich habe darüber nachgedacht, wie der Bauer mit seinem Pflug den Regenwurm aus der Erde holt und der Vogel den Regenwurm frisst. Ich denke darüber nach, wie diese Geschichte dafür verantwortlich ist, dass ich gerade in diesem Moment darüber nachdenken muss, ob der Bauer dafür verantwortlich ist, dass ich auf die grüne Ampel warte.

In der Dokumentation geht es auch darum, wie Siddhartha zu Buddha wurde. Während Siddhartha meditierend unter einem Bodhi Baum saß, erkannte er für einen kleinen Augenblick, wie alles zusammenhängt. Er wurde erleuchtet und konnte dadurch den Kreislauf von Sterben und Wiedergeburt durchbrechen und ins Nirvana eintreten.

Mein nächster Gedankengang mag vielleicht ebenso wirr erscheinen wie der davor, aber ich habe darüber nachgedacht, wenn alle Menschen auf dieser Welt diesen Zustand erreichen würden, dann würde es keine Menschen mehr auf der Welt geben. Und ich denke darüber nach, dass es nur noch vier Breitmaul Nashörner auf dieser Welt gibt, und wie viele Tierarten wir Menschen schon ausgerottet haben. Ich denke darüber nach, wie wir Menschen den Urwald roden, um dort Kühe weiden zu lassen, um unsere Fleischeslust zu befriedigen.

Tierarten ausgerottet

Wie viele Tierarten haben wir bereits ausgerottet?

Ich denke darüber nach, was passieren würde, wenn alle Menschen diesen Zustand der Ruhe und des Glücks erreichen würden. Wir würden die Welt retten. Es wäre kein Mensch mehr hier, der Plastiktüten ins Meer werfen kann. Wir würden die Tiere retten. Es gäbe keine Plastiktüten mehr, an denen Tiere qualvoll zu Grunde gehen. Wir würden uns selbst retten.

Angespülter Abfall

Das Plastik wird wieder angespült…

Abfall überall

…oder von wilden Tieren gefressen.

Die Ampel schaltet auf Grün und wir gehen etwas essen. Wir holen unsere frisch gewaschene Wäsche ab. Wir gehen gemütlich nach Hause und nehmen uns Zeit für eine kalte Dusche. Ich denke darüber nach, einen Blog über meine Gedanken zu verfassen. Ich denke darüber nach, wie es wohl ist, wenn sich alle Menschen etwas mehr Zeit für ihre Gedanken nehmen würden. Ich denke darüber nach, wie der Bauer mit seinem Pflug den Regenwurm aus der Erde holt und der Vogel den Regenwurm frisst. Ich denke darüber nach, wie das Warten auf das Umschalten der Ampel dafür verantwortlich ist, dass ich in diesem Augenblick, diesen Blog schreibe. Alles hängt zusammen.

Zeit zum Nachdenken

Ein wenig Zeit zum Nachdenken

Ich denke darüber nach, dass der Vogel im Flug eine Feder verliert. Ich frage mich, was Du denkst, was in diesem Zusammenhang mit der Feder passiert. Ich denke darüber nach, wie wohl der Kommentar auf Deine Antwort aussieht. Ich frage mich, wie es wohl ist, wenn ich diese Frage auf Facebook poste, und sich jeder Mensch etwas mehr Zeit für seine Gedanken nehmen würde.

Im Flug verliert er eine Feder

Im Flug verliert der Vogel eine Feder

Ich kann zwar nicht die Welt, die Tiere oder Dich retten, aber ich kann weiterhin mit gutem Beispiel voran gehen. Ich kann weiterhin in den Nationalparks den Müll einsammeln, den ich im Gebüsch liegen sehe. Ich kann in Zukunft etwas mehr darauf achten, Gemüse an Stelle von Fleisch zu essen. Und ich kann vielleicht mit diesem Blog dafür sorgen, das Du Dir etwas mehr Zeit für Deine Gedanken nimmst.

Weniger Fleisch essen

Weniger Fleisch essen

Tempel auf dem Hügel – Wat Pra Tat Mae Yen

Bei fast jeder Tourist Information oder beim AYA Service in der Walking Street in Pai bekommt man eine kostenlose Karte von Pai und den Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Der Buddha auf dem Berg

Auf diesen Karten findet man beim Wat Pra Tat Mae Yen den Zusatz: “Tempel auf dem Hügel“. Tatsächlich befindet sich auf dem Hügel ein Tempel. Den Tempel selber kann man erst sehen, wenn man oben auf dem Hügel ist. Ganz anders ist es mit dem riesigen Buddha, der sich auf dem Berg hinter dem Tempel befindet. Diesen Buddha auf dem Berg kann man von fast überall in und um Pai herum sehen.

Buddha auf dem Berg

Der Buddha auf dem Berg

Zuerst ein wenig Programmieren

Meine letzte App hat den Status „Warte auf Überprüfung“ erreicht, und ich habe die Homepage für die App fertig gestellt. Da wir uns den Tempel auf dem Hügel erst am späten Nachmittag ansehen wollen, kann ich die Zeit in unserem Haus in Pai nutzen, um die nächste App zu erstellen. Als wir auf Koh Samui mit unseren Feunden aus München abends auf der Veranda gesessen sind, haben wir uns das eine oder andere Mal über technischen Schnickschnack und Apps für Mobiltelefone unterhalten. Die Idee für die App an der ich gerade sitze, ist aus einem dieser Gespräche entstanden und passt wunderbar in meine App-Collection für Reisende.

Zwischenstopp in Pai

In der Zwischenzeit ist es so warm geworden, dass wir uns entschlossen haben, uns mit ein wenig Fahrtwind abzukühlen. Ausserdem haben wir beide Lust auf eine warme Mahlzeit. Wir haben uns beide eine Suppe mit Kokosmilch und Hühnchen eingebildet. Also haben wir in Pai einen Zwischenstopp eingelegt, bevor wir zum Tempel auf dem Hügel fahren. Ich dachte eigentlich, dass die Suppe Tom Kha Gai heisst, aber nachdem ich eine scharfe Suppe, die weder dickflüssig noch nach Kokosmilch geschmeckt hat, bekommen habe, bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Der Tempel auf dem Hügel

Um zum Buddha auf dem Berg zu kommen, fährt man auf den Hügel, vorbei am Tempel und an den Souvenirshops, bis man den großen Parkplatz erreicht. Von dort führen zahlreiche Stufen auf den Berg mit dem Buddha. Bereits vom Parkplatz hat man eine schöne Aussicht auf die Landschaft von Pai.

Wat Pra Tat Mae Yen

Tempel auf dem Hügel – Wat Pra Tat Mae Yen

Treppen zum Buddha auf dem Berg

Zahlreiche Stufen führen zum Buddha auf dem Berg

Treppengeländer im Bau

Die Treppe, die zum Buddha führt, befindet sich aktuell noch im Bau

Treppengeländer fertig gestellt

Das letzte Stück vor dem Buddha ist bereits vollendet und man sieht überall die typischen Verzierungen

Das letzte Stück vor dem Buddha ist bereits vollendet und man sieht überall die typischen Verzierungen. Der Buddha auf dem Berg befindet sich auf einer großen Plattform. Diese füllt sich abends mehr und mehr mit Menschen, die sich von dort oben den Sonnenuntergang ansehen wollen. Bis es soweit ist, vertreiben sich die Menschen die Zeit mit jonglieren, musizieren und beten. Die meisten aber haben so wie ich, ihren Fotoapparat in der Hand, und warten bis die Sonne hinter den Bergen verschwindet. Heute war es leider zu bewölkt, und ausserdem glaube ich, dass man von den Stühlen und Bänken, die am Tempel auf dem Hügel stehen, einen noch besseren und vor allem baumfreien Ausblick hat.

Jonglieren

Die Menschen vertreiben sich die Zeit mit Jonglieren…

Die Plattform füllt sich

…machen Fotos…

Gestützt von einem Bambusgerüst

…vom Bambusgerüst hinter dem Buddha…

Sonnenuntergang

…und vom Sonnenuntergang.

Walking Street in Pai

Bevor alle Menschen vom Tempel auf dem Hügel wieder zurück in Pai ankommen, wollen wir schnell noch zur Walking Street in Pai fahren, um dort etwas zu essen. Tatsächlich wurde es auf der Walking Street auch schnell immer voller. Nach ein paar Snacks an diesem Stand und weiteren Leckereien am nächsten Stand haben wir uns abschließend noch eine Kokosnuss to Go gekauft, bevor wir uns wieder auf den Weg nach Hause gemacht haben.

Parkplatz

Auf dem Parkplatz vor den Treppen zum Buddha war viel los

Pai - Walking Street

Auf der Walking Street in Pai…

Pilze im Speckmantel

…gab es heute Pilze im Speckmantel für uns.

Tagesausflug auf Koh Samui

Es ist jetzt leider schon ein paar Tage her, dass ich das letzte Mal etwas geschrieben habe. Dafür gibt es drei Gründe:

  1. Wir machen gerade Urlaub vom Urlaub
  2. Wir verbringen den gesamten Tag mit unseren Freunden
  3. Das Internet hier im World Resort ist schlechter als alles, was ich bisher erlebt habe

Ausflug auf Koh Samui mit dem Mietauto

Auch auf Koh Samui gibt es an jeder Ecke ein Tourist Office. Doch bei sechs Personen inklusive Kind ist es schwierig eine Tour zu buchen. Nicht weil es nicht möglich ist, sondern weil wir unabhängig sein wollen. In einer Gruppe mit anderen Touristen ist es nicht einfach zu sagen, uns gefällt es hier nicht. Ausserdem werden die Touristen auf Koh Samui auf der Ladefläche eines Pick-Ups transportiert. Das ist nicht so ganz das Wahre mit einem Kleinkind. Darum haben wir uns gemeinsam dazu entschieden, für einen Tag ein Auto zu mieten. Da wir alle im Urlaub sind, hat sich die Umsetzung dieses Vorhabens ein wenig heraus gezögert. Aber auch die absolut schlechte Internetverbindung hat unsere Planungen immer wieder zurück geworfen. Irgendwann letzte Woche haben wir dann ein Auto für den übernächsten Tag reserviert.

Auf Englisch bedeutet übermorgen „the day after tomorrow“, und genau das habe ich dem thailändischen Angestellten an der Rezeption auch mehrmals gesagt. Als es so schien, als würde er mich verstehen, hat er bei der Autovermietung angerufen, und das Fahrzeug reserviert. Nachdem er aufgelegt hatte, meinte er zu mir: „Ok, car have, tomorrow“. Als ich ihm dann noch einmal gesagt habe: „No, the day after tomorrow“, lachte ihn sein Kollege neben ihm aus. Nach einem weiteren Telefonat habe ich dann eine Reservierungsbestätigung für „the day after tomorrow“ um 9.00 Uhr erhalten.

Zwei Tage später, pünktlich um 9.00 Uhr wollten wir dann unser Auto in Empfang nehmen. Nach einem weiteren Telefonat war das Auto dann um 9.30 Uhr auch schon da. Das mit der Kommunikation in Thailand ist wirklich eine Qual. Für unseren Tagesausflug auf Koh Samui haben wir uns dafür entschieden, einmal um die Insel zu fahren. Am Abend zuvor hatten wir bereits auf einer Karte alle Punkte markiert, die uns interessieren.

Tagesausflug auf Koh Samui – Big Buddha

Auf einem kleinen Inselvorsprung im Norden von Koh Samui gibt es den größten Buddha auf der Insel. Inmitten einer Tempelanlage sitzt er hoch oben auf seinem Thron. Wie die gesamte Insel ist auch diese Tempelanlage sehr touristisch ausgelegt. Um zum Parkplatz fahren zu können, muss man im Schritttempo an zahlreichen Shops und Boutiquen vorbeifahren. In der Tempelanlage selbst, kann man sich von einem Mönch weihen lassen oder Opfergaben kaufen. Nach ein paar Fotos und einer Kokosnuss ging es deshalb für uns weiter zum nächsten Stopp.

Big Buddha Temple

Big Buddha Temple

Kokosnuss ist lecker

Kokosnuss ist lecker

Tagesausflug auf Koh Samui – Viewpoint

Auf Koh Samui gibt es zahlreiche Viewpoints, von denen man eine wunderschöne Aussicht auf die Insel oder auf das Meer hat. Das war es aber auch schon. Schnell noch ein paar Fotos und weiter zur nächsten Attraktion.

Ausblick vom Viewpoint

Ausblick vom Viewpoint

Viewpoint

Ostblick vom Viewpoint

Tagesausflug auf Koh Samui – Elefant Rock

Da wir nur die Karte mit den Sehenswürdigkeiten hatten, wussten wir nicht wirklich, was es mit dem Elefant Rock auf sich hat. Wir haben immer Richtung Meer geschaut und sind prompt an der Attraktion vorbeigefahren. Als wir wieder umgedreht sind, haben wir ein Schild mit zwei Pfeilen gesehen. Neben einem der Pfeile stand „Elefant Rock“ neben dem anderen stand „Foto here“. Wir mussten wirklich lange suchen und unsere gesamte Fantasie einsetzen, um am Ende hinter den typisch thailändischen Stromleitungen einen Berg zu entdecken, der wie gesagt, mit viel Fantasie, aussieht wie ein Elefant.

Elefant Rock

Strengt mal Eure Fantasie an…

Tagesausflug auf Koh Samui – Snorkeling Point

Mit besten Absichten und der Hoffnung auf wunderschönes Wetter haben wir alle unsere Badeklamotten und Schnorchel dabei gehabt. Nur leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Wellen waren viel zu hoch, das Meer aufgewühlt und auf der Windschutzscheibe konnte man die ersten Regentropfen sehen. Deshalb sind wir weiter gefahren, um uns auf den Weg zur Tigershow zu machen.

Tagesausflug auf Koh Samui – Tiger und Seelöwen Show

Auf der Karte, die wir von Koh Samui hatten, wurde die Tiger- und Seelöwen-Show groß beworben. Um 13.30 Uhr soll dort die Show statt finden. Als wir um kurz nach 13.00 Uhr dort angekommen sind, waren wir die einzigen Menschen dort. Uns wurde dann gesagt, dass die Show erst um 14.30 Uhr beginnt, und man ein Kombiticket für die Tiger, Seelöwen und die Vogelshow kaufen muss. Nach langer Diskussion haben wir uns dann auch dort entschieden, die Show nicht zu besuchen. 750 Baht pro Person, also umgerechnet fast 20 EUR war uns dann doch zuviel für ein Kombiticket für drei Shows, von denen wir aber nur eine sehen wollten. Ausserdem waren wir ein wenig stutzig, weil wir immer noch die einzigen Menschen dort weit und breit waren. Dazu kam noch, dass wir vor allem wegen der kleinen Anna, heute unbedingt noch Elefantenreiten wollten. Mit Show und Fahrt zum Elefant Trekking könnte es vielleicht doch zu spät werden.

Tagesausflug auf Koh Samui – Elefant Trekking

An den nächsten Viewpoints, Tempeln und Schießanlagen sind wir vorbeigefahren und haben uns zu dem Punkt auf der Karte begeben, auf dem Elefanten eingezeichnet waren. Die erste Strasse führte uns direkt in eine Sackgasse. Nachdem wir es endlich geschafft haben, im Nirgendwo auf engstem Raum umzudrehen, sind wir weiter zum nächsten Punkt auf der Karte gefahren, auf dem Elefanten eingezeichnet waren. Die Strasse dorthin war diesmal zwar wesentlich breiter, aber auch dort konnten wir keine Elefanten entdecken. Zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns in den verschiedensten Gemütslagen. Enttäuscht, genervt, hungrig, ratlos, motiviert und verzweifelt zugleich. Doch wie heisst es so schön: „Aller guten Dinge sind drei.“ Obwohl wir fast alle dachten, es sei schon viel zu spät, selbst wenn wir die Elefanten noch finden würden, um auch noch auf ihnen reiten zu können, sind wir zum nächsten Punkt auf der Karte gefahren. Plötzlich haben wir auch Strassenschilder mit Elefant Trekking gesehen und wir mussten nur noch der Beschilderung folgen. Endlich angekommen, haben wir uns für die halbstündige Tour entschieden, die 750 Baht pro Person kostet. Kinder bis 4 Jahre dürfen kostenlos mit ihren Eltern mitreiten. Nachdem wir bezahlt haben, wurden wir von einer Frau auf einem Roller zum Elefant Trekking geleitet. Zusammengefasst waren wir an vier verschiedenen Orten, bis wir endlich den ersten Elefanten gesehen haben. Die Tour und alles drum herum ist wirklich sehr, sehr touristisch. Aber so ist das nunmal. Wenn wir die Tour nicht machen, macht sie jemand anderes. In Deutschland gehen wir auch alle in den Zoo und da macht sich kaum jemand Gedanken um die Tiere. Wenn ich dann aber sehe, mit welcher Freude die kleine Anna das Elefantenbaby am Ende unserer Tour gefüttert hat, sehe ich die kurze Eisenkette kaum noch. Wenn ich dann höre, wie viele Stunden und Tage die kleine Anna von dem Elefantenbaby schwärmt und sich ständig die Fotos anschaut, vergesse ich den Schlag mit der Eisenharke auf den Kopf des Elefanten. Wenn Elefanten dazu trainiert werden, schwere Baumstämme aus dem Urwald zu transportieren, um für uns aus den Bäumen Parkettböden und Möbel herstellen zu können, ist das OK. Wenn die selben Elefanten eingesetzt werden, um Touristen eine halbe Stunde im Kreis zu transportieren, macht man sich plötzlich Gedanken. Ist es in Ordnung einen Hund zu halten? Ist es in Ordnung ein Aquarium zu besitzen? Ist es in Ordnung ein Pferd im Stall zu haben? Oder sollte man am besten Veganer werden? Ich bin kein Philosoph oder Naturschützer, um diese Fragen beantworten zu können. Ich für meinen Teil kann aber sagen, dass das Elefant Trekking definitiv ein unvergessliches Erlebnis gewesen ist.

The Big Boss

The Big Boss

Ich will eine Banane

Ich will eine Banane

Oooh kleines Elefantenbaby

Oooh kleines Elefantenbaby

Waterfall 2

Der Nah Muang Wasserfall grenzt direkt an das Elefant Trecking