Zeit für Papayasalat

Also irgendwie vermisse ich Thailand. Statt dessen müssen wir jeden Tag selbst kochen und abspülen. Natürlich kann man hier auch in Restaurants essen gehen, aber die Preise sind vergleichbar mit unseren Preisen. Manchmal gibt es allerdings auch Angebote wie: „Dienstags ab 19:30 Uhr: Steak mit Pommes für 10$“

Auf dem Weg nach Townsville haben wir sogar eine weitere Möglichkeit gefunden, günstig zu essen und uns ein bisschen wie daheim zu fühlen, auch wenn wir nicht aus Schweden kommen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich die Gürkchen und die getrockneten Zwiebeln bei den 1$ Hot Dogs bei IKEA Australia vermisst habe. Nach dieser eher weniger nahrhaften Mahlzeit wird es Zeit für etwas Asiatisches.

Brisbane

Kurz nach Brisbane…

Ikea Australien

…kann man bei IKEA Hot Dogs für 1$ kaufen.

Papayasalat

Die größte Schwierigkeit bei der Zubereitung von Papayasalat in Deutschland, dürfte wohl das Auffinden eines Verkäufers für grüne Papaya sein. Ich habe es versucht, Papayasalat mit gelber Papaya schmeckt mir persönlich überhaupt nicht. Eine rote Papaya kann man ebenfalls nicht nehmen, weil der Salat dann viel zu matschig wird und keinen Biss hat. Eine grüne Papaya ist eine unreife rote Papaya. Richtig frisch ist die grüne Papaya, wenn beim Schälen weisse Flüssigkeit austritt. Das Fruchtfleisch ist dann schön hart und knackt beim Reinbeissen.

Zutaten

Grüne Papaya

1/2 Knoblauchzehe

1-? Chilis

Zucker

1 Limette

Fischsauce

2 Tomaten

Erdnusssplitter

Zubereitung

Für zwei Personen habe ich eine halbe Papaya verwendet. Dazu eine halbe Knoblauchzehe und drei Birds Eye Chilis. Für den typischen Geschmack sind diese Zutaten essentiell, lassen sich aber nach Belieben variieren.

Am Zeitaufwendigsten ist das Schneiden der Papaya. Diese muss in dünne Streifen geschnitten werden. Die Thailänder haben dafür eine fantastische Technik. Allerdings habe ich beim Versuch, das genauso zu machen, kläglich versagt. Also die Papaya in Scheiben und anschließend in Streifen schneiden.

Etwa die Hälfte davon gibt man zusammen mit den klein gehackten Chilis, dem Knoblauch, etwa 1TL Zucker, einer klein geschnittenen Tomate, dem Saft einer Limette und ein paar Erdnusssplittern, sowie 5 EL Fischöl in einen Mörser. Nun vermengt man das Ganze, bis sich der Geschmack aller Zutaten gleichmässig verteilt hat und die Papayastreifen geschmeidig sind. Je nachdem wie knackig man den Salat möchte, kann man jetzt die restlichen Papayastreifen dazu geben und ebenfalls geschmeidig mörsen oder als Grundlage für den Salat verwenden.

Den Inhalt vom Mörser auf den Tellern verteilen, die zweite kleingeschnittene Tomate und mit – in meinem Fall – vielen Erdnusssplittern garnieren. Fertig.

Knoblauch

Knoblauch dazu geben…

Limette

…eine Limette auspressen…

...ein paar Spritzer Fischsauce...

…ein paar Spritzer Fischsauce…

Tomaten

…und wenn man keinen Mörser hat, tuts auch sowas…

Papayasalat

…die zweite Tomate dazu, und mit reichlich Erdnusssplittern garnieren – Fertig!

Weiter nach Townsville

Gestärkt geht es jetzt weiter nach Townsville. In ein paar Tagen werden wir dort erwartet, um ein Haus, einen Hund, zwei Katzen und einen Fisch zu sitten.

Auf dem Weg nach Townsville haben wir dann endlich auch Mal lebende Kängurus gesehen...

Auf dem Weg nach Townsville haben wir dann endlich auch Mal lebende Kängurus gesehen…

Neue Freunde

…neue Freundschaften geschlossen…

Kakadu

…und jede Menge…

Papageie

…komische Vögel getroffen…

Papagei

…Australien ist echt einzigartig.

Bush BBQ

In Australien wird jeden Tag und überall ein BBQ veranstaltet. Fast auf jedem öffentlichen Platz findet man einen Münz BBQ Grill. Ob Parkanlage, Autobahnraststätte, Campingplatz oder der Parkplatz vor einem Wasserfall, überall gibt es einen Münz BBQ Grill. Wenn kein Grill zu finden ist, dann veranstaltet man einfach ein Bush BBQ. Rein in den Wald, Holz sammeln und dann improvisieren.

Überall ein ein BBQ

Gleich bei unserer Ankunft am Trinity Beach gab es zur Abwechslung einen selbst gemachten Burger. Die Franzosen neben uns haben immer noch keinen Fisch gefangen und essen Nudeln mit Ketchup. Die zwei Deutschen und der Engländer spielen währenddessen polnische Trinkspiele. Zwischendurch spazieren Einheimische mit ihren Hunden durch unseren netten Campingplatz. Die meisten allerdings fahren direkt mit ihren dicken Allradgetriebenen Trucks an uns vorbei und drehen ein paar Runden am feinen Sandstrand, bevor sie entweder ebenfalls mit ihren Hunden spazieren gehen oder die Angel auspacken. Viele bleiben sogar stehen und fragen, wie es uns geht, wo wir herkommen, und was wir doch für einen wunderschönen Campingplatz gefunden haben.

Selbst gemachte Burger

Selbst gemachte Burger

Trinity Beach

Eine Runde drehen und Angeln

Lust auf Bush BBQ?

Auch am nächsten Tag haben die Franzosen immer noch keinen Fisch gefangen und man kann spüren, wie jeder mit den armen Jungs leidet. Wieder packen sie ihre Nudeln aus. Während sie am Nudelwasser kochen sind, fragt Paul plötzlich in die Runde: „Hey, wollen wir morgen vielleicht ein Bush BBQ machen?“ Stefan, der Tramper aus England, der nebenbei Koch ist, bietet sich sofort als Koordinator an und alle auf dem Campingplatz rufen vor lauter Euphorie: „Ja klar, natürlich!“

Zigarettenersatz

Queensland ist voll mit Zuckerrohr. Ein super Zigarettenersatz!

Machen wir ein BBQ

Wollen wir ein Bush BBQ machen?

Klar machen wir ein BBQ

Klar machen wir ein Bush BBQ!

BBQ verbindet die Welt

Am nächsten Tag hat jeder 20$ in einen Pot geworfen und ein Teil von uns hat sich zum Shopping Centre nach Townsville begeben. Nach ein paar Stunden machte sich bei den verbleibenden Anwesenden ein kleines Hungergefühl bemerkbar. Wir haben schon angefangen Witze darüber zu machen, dass Marius, Katarina und Stefan mit unserem Geld durchgebrannt sind, als Nikolas vom Strand angerannt kommt. Er hat tatsächlich einen Fisch gefangen! Plötzlich springen alle auf, schnappen sich ihre Angeln und rennen zum Strand. Im selben Augenblick höre ich ein Motorgeräusch, aber an Stelle der drei Einkäufer kommen zwei Engländer mit ihrem Jeep und belegen den letzten freien Campingplatz. Noch während die beiden Engländer ihr Zelt aufbauen, kommt der weisse Campervan von Marius um die Ecke. Einparken, Bier auf Eis legen, Fisch und Fleisch einlegen, Salat vorbereiten, Briketts anfeuern, Holz sammeln, jetzt geht alles ganz schnell.

Kein Fisch gefangen

Auf einmal kommt Nikolas mit seinem Fisch vom Strand angerannt

Bush BBQ Feuer

Während die Kartoffeln in der Glut garen…

Eis ausgegangen

…fahren die Jungs nochmal Eis kaufen.

Huhn vorgaren

Das Hühnerfleisch wird vorgegart…

Wurst und Salat

…die Würste und die Salate werden zubereitet.

Superlecker

Dieser Salat ist mit Obst und Gemüse. Kann man als Abendessen und Frühstück genießen!

Ein freier Campingplatz ist zwar nicht mehr da, aber das hindert die beiden anderen Engländer nicht daran, vor dem Campingplatz zu parken und eine Hängematte zwischen zwei Bäumen aufzuspannen. „Kommt doch her, esst mit uns, wir haben genug!“ Unser fantastisches, mehrgängiges Bush BBQ in bester Gesellschaft endete mit einem Lagerfeuer am Strand mit Chips und Marshmallows. Da haben wir dann alle entschieden, noch einen Tag am Trinity Beach zu bleiben.

Gemeinsam beschliessen wir zu bleiben

Gemeinsam beschliessen wir zu bleiben

Mein Tag in Pai

Eigentlich verläuft mein Tag in Pai genau so wie zu Hause, nur ein kleines bisschen anders. Oder wie der Thailänder sagen würde: „Same Same, But Different.“

Mein Tag in Pai in Bildern

Zugegeben, abends wird es um diese Jahreszeit auch hier in Pai kalt. Doch morgen feiern wir Weihnachten und da wird einem ja auch im Herzen warm. Neben Weihnachten feiern meine Freundin und ich morgen auch unser 16 1/2 jähriges. Und es ist ein schönes Gefühl, wenn man sich nach so langer Zeit immer noch gerne aneinander kuschelt. Ausserdem bringt es einen gewaltigen Vorteil bezüglich der Kälte mit sich.

Vormittag in Pai

Nachdem die ersten Sonnenstrahlen durch das offene Fenster auf meinen Bauch scheinen, beginnt mein Tag in Pai. Seit ein paar Tagen kommt immer öfters eine Katze bei uns vorbei. Mit einer Hand streichelnd, versuche ich ein paar Zeilen Code in mein MacBook zu tippen.

Fenster auf

Mein Tag in Pai beginnt

Frühstuck in der Hängematte

Auf der Hängematte genieße ich mein Frühstück

Fegen

Statt Schnee zu schippen, fege ich die Veranda

Blumen im Garten

Statt einem Christbaum, blühen bei uns die Blumen im Garten

Nachdenken

Statt im kalten Büro, sitze ich gemütlich in der Sonne

Ente im Garten

Diese Ente hätte ich jedoch auch lieber gebraten als im Garten

Nachmittag in Pai

Langsam breitet sich ein kleines Hungergefühl aus. Nachdem wir auf dem Markt gewesen sind, fahren wir zu Sue. Sue ist die Besitzerin vom Krazy Kitchen. An einem anderen Tag in Pai, als wir bei den Heissen Quellen waren, haben wir dieses abgeschiedene Restaurant entdeckt. Heute bekommen wir von Sue eine Riesenportion Pad Thai.

Moped fahren

Schnee wird hier sicher keiner fallen

Wäsche abgeben

Aber zuerst die Wäsche abgeben. Zettel gibt es keinen, die Frau erkennt mich am Moped.

Kamerafrau

Vorbildlich mit Helm, fahre ich mit meiner Kamerafrau zum Markt

Diese Paprika ist OK

Nach reichlicher Überlegung beschliese ich, diese Paprika zu kaufen

Ein wenig Shopping

Bei diesem Bild fällt mir auf, ich habe noch eine Dose Red Bull im Kühlschrank

Sue zeigt uns ihren Garten

Daheim gibt es jetzt sicher auch Bananen, aber bei Sue wachsen sie wie Unkraut im Garten

Pad Thai

Neben der Riesenportion Pad Thai, bekommen wir von Sue noch ein wenig Zimt. Morgen gibt es Glühwein.

Mein Name ist Curry

Nach dem Essen gibt es noch Streicheleinheiten für Curry

Elefant auf der Strasse

Das Verkehrsaufkommen in Pai könnte man als groß Bezeichnen…

Tankstelle But Different

…aber dafür sind die Tankstellen kleiner.

Abend in Pai

Man sollte abends auf dem Moped auf jeden Fall lange Kleidung tragen. Wenn man keine bei sich hat, sollte man sich auf den Heimweg machen, bevor die Sonne untergeht. Daheim angekommen gibt es eine oder mehrere Tassen Tee, und dann heißt es ran an den Blog.

Sonnenuntergang

Wenn man zu spät nach Hause kommt, wird es kalt auf dem Moped. Und den Sonnenuntergang hat man dann ebenfalls verpasst.

Fenster zu

Ich mache dann die Fensterläden zu, was eigentlich nichts bringt, weil wir garkeine Scheiben haben…

...aber dann fliegt das Viech aus der Küche wenigstens nicht rein.

…aber dann fliegt das Viech aus der Küche wenigstens nicht rein.

Tee am Abend

Schon beim letzten Mal haben wir bei Sue einen Blütentee gekauft. Wie zu Hause, wärme ich meine Hände an der heissen Tasse…

...und sitze vor dem Computer.

…und sitze vor dem Computer.

Zwischen Myanmar und Laos

Der nächste Halt unserer Reise befindet sich im Norden von Thailand. Von Bangkok sind wir mit dem Flieger nach Chiang Mai in den Norden von Thailand geflogen. Wenn man bei Air Asia frühzeitig einen Flug bucht, kann man diesen für 30 EUR pro Person bekommen. Das war auch ein Grund, warum wir noch zwei Tage länger in Bangkok geblieben sind.

In der Mitte von Myanmar und Laos

Chiang Mai befindet sich ziemlich genau in der Mitte des Nordöstlichsten Zipfel Thailands. Auf der linken Seite befindet sich Myanmar, auf der rechten Seite Laos. Eines dieser beiden Länder wird auch unser nächstes Reiseziel sein. Doch das liegt noch in ferner Zukunft und im Augenblick wollen wir uns noch an Thailand erfreuen. Das Erste was mir in Chiang Mai aufgefallen ist, hier sprechen die meisten Einheimischen Englisch. Ich revidiere hiermit meine vorherigen Aussagen, dass die Thailänder kein Englisch sprechen können.

Zwischen Myanmar und Laos

Zwischen Myanmar und Laos

Cumpun Homestay in Chiang Mai

Da wir beim Buchen des Hotels davon ausgegangen sind, dass auch in Chiang Mai die Kommunikation ein Problem darstellen wird, haben wir uns für das Cumpun Homestay entschieden. Der Lebenspartner der einheimischen Eigentümerin ist Belgier und kann Englisch sprechen. Das Homestay befindet sich in einer Seitenstrasse in zentraler Lage. Wie sollte es auch anders sein, ist China Town mal wieder gleich um die Ecke. Obwohl eine Nacht nur 8 EUR kostet, haben wir eine Toilette mit Spülung, eine Warmwasserdusche sowie einen Ventilator im Zimmer. Diesen benötigen wir aber nicht, da es abends relativ frisch wird. Wie üblich werden auch im Cumpun Homestay Touren angeboten. Bei unserer Ankunft haben wir deshalb gleich eine Tour zu den Langhalsfrauen gebucht.

Auch in Thailand weihnachtet es

Am ersten Abend in Chiang Mai sind wir in Richtung China Town gegangen und haben dort zu Abend gegessen. Eine Kokosmilchsuppe mit Hühnchen kostet 70 Baht. Eine Jumbo Portion Pad Thai mit Ei kostet 40 Baht. Wobei Jumbo sich größer anhört als es ist. Wenn man großen Hunger hat, kann man auch leicht zwei dieser Portionen verdrücken. An Stelle einer zweiten Portion haben wir uns statt dessen einen frischen Fruchtshake für 25 Baht machen lassen. Kokosnuss mit Ananas – lecker. Anschließend sind wir weiter zum Nachtmarkt gegangen und haben uns von der weihnachtlichen Stimmung anstecken lassen. Nachdem wir uns darüber informiert haben, was ein Paket nach Deutschland kostet, sind wir auf Shopping Tour gegangen. Auch wenn die Geschenke nicht mehr pünklich zu Weihnachten ankommen werden, hoffen wir doch sehr, dass sich unsere Verwandtschaft über die Geschenke freuen wird. Was unsere Herzallerliebsten zu Weihnachten bekommen werden, wird nicht verraten. Sonst wäre es ja keine Überraschung mehr. Viele werden mich jetzt zwar hassen, wenn ich erzähle, dass ich im T-Shirt und kurzer Hose am Abend bei 25°C Weihnachtsgeschenke eingekauft habe, aber dieser Blog soll nunmal der Wahrheit entsprechen. Ich hoffe Ihr bleibt alle gesund und erkältet Euch nicht bei den Minusgraden in Deutschland. Viele Grüße aus Chiang Mai und eine wunderschöne Adventszeit. Und morgen geht es zum Goldenen Dreieck, näher werden wir in Thailand nicht mehr Zwischen Myanmar und Laos gelangen.

Kokosmilchsuppe mit Hühnchen

Nachdem wir Kokosmilchsuppe mit Hühnchen gegessen haben…

Chinamarkt Chiang Mai

…sind wir über den Chinamarkt in Chiang Mai…

Nachtmarkt Chiang Mai

…zum Nachtmarkt gegangen.

Bitte keine Fotos

Copyright gibt es hier nicht…

...aber dafür jede Menge Souveniers...

…aber dafür jede Menge Souveniers…

Chaing Mai Shirts

…und T-Shirts mit den unterschiedlichsten Motiven.

Frohe Weihnachten

Wir wünschen Euch allen eine besinnliche Adventszeit

Vergesst bitte alle Geschichten über die Preise in Asien

Endlich ausgeschlafen, wunderschönes Wetter und ein schöner Strand. Auch eine Hängematte hängt wieder direkt vor unserer Haustür. Doch als erstes geht es in das nächste Restaurant um die thailändischen Köstlichkeiten auszuprobieren.

Vergesst was Ihr über die Preise in Asien gehört habt

Die Preise hier auf Koh Samui sind bei weitem nicht so, wie immer alle sagen. Eine Mahlzeit für zwei Personen kostet inklusive Getränke mehr als 10 EUR. Einen großen Unterschied zum Essen in Malaysia oder Indonesien konnte ich bisher nicht feststellen. Ich glaube dieser Ort ist einfach zu touristisch. Wenn ich etwas Scharfes essen möchte, dann schauen mich die Einheimischen komisch an und fragen mehrfach nach. Am Nachbartisch wird die Frage, ob das Essen scharf sein darf, mit mehrfachen „NO NO NO“ beantwortet. Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, zu jeder Mahlzeit fünf Chilis zu bestellen.

Preisliste eines Restaurants auf Koh Samui

Preisliste eines Restaurants auf Koh Samui

Man kann nicht für 1 EUR essen

Ganz ehrlich, vergesst alles war Ihr von Pauschalreisenden bisher über die Preise in Asien gehört habt. Man kann zu 100% nicht für 1 EUR inklusive Getränke essen. Man bekommt zu 100% kein scharfes Essen, auch wenn man es bestellt. Es gibt hier mittlerweile so viele Touristen, dass sich die Länder viel zu sehr angepasst haben.

Ich persönlich habe noch nie einen Asiaten gesehen, der Trinkgeld gegeben hat. In vielen Ländern wird das sogar als Beleidigung angesehen. Trotzdem geben Touristen bis zu 25% Trinkgeld. Das Einzige, was damit erreicht wird, ist, dass die Asiaten davon ausgehen, das Essen sei viel zu günstig und man kann leicht 25% mehr dafür verlangen. Und wenn die Touristen schon für Essen freiwillig 25% mehr bezahlen, dann kann man die Unterkunft auch gleich teurer machen. Genauso den Transport und so weiter und so fort.

Preise für Cocktails auf Koh Samui

Preise für Cocktails auf Koh Samui

Man kann sich nicht für 1 EUR massieren lassen

Mir wurde gesagt, ich könne mich in Thailand für 1 EUR eine Stunde lang massieren lassen. Massieren lassen kann man sich hier überall. Egal ob am Strand, an der Strasse, oder im Hinterhof eines Privathauses. Die günstigste Massage, die ich bisher gefunden habe, liegt bei 200 Baht. Das sind umgerechnet 5 EUR. Dann bekommt man aber nicht mal Massageöl aufgetragen. Das Massageöl kostet dann 100 Baht extra. Natürlich ist das immer noch günstig und nicht mit den Preisen in Deutschland vergleichbar. Aber in Deutschland kann man sich sicher sein, dass der Masseur eine Ausbildung hat. Hier weiss man das nie so genau. Aber was ich eigentlich sagen möchte, der Preis liegt mittlerweile 500% über dem Preis, der mir vor meiner Abreise in Deutschland genannt wurde.

Preise auf Koh Samui für Massage

Preise auf Koh Samui für Massage

Das bekommt man für 1 EUR in Asien

Für 1 EUR etwas zu Essen? 1 EUR sind 40 Baht, für 40 Baht bekommt man im Supermarkt eine große Flasche Wasser. Am Strand bekommt man für 40 Baht einen Schaschlik Spiess mit vier Bissen Hühnerfleisch. Selbst bei einem Strassenverkäufer bekommt man für 40 Baht gerade mal eine einfache Suppe. Im Restaurant bekommt man für 40 Baht eine Schüssel Reis. Und Reis ist bekanntlich das Hauptnahrungsmittel der Asiaten. Also vergesst bitte alle Geschichten darüber, wie billig es in Asien ist. Wir sind gestern in der heruntergekommensten thailändischen Imbissbude gewesen, die es hier auf der Insel gibt. Das Essen war kalt und die Angestellten konnten kein Wort Englisch. Das Essen hat dort tatsächlich nur 40 Baht pro Person gekostet, aber ich bin mir sicher, dass von den typischen Touristen dort niemand essen wird. Selbst die Angestellten waren so überrascht darüber, dass wir dort gegessen haben, dass sie den ganzen Abend Fotos von uns gemacht haben. Trotzdem haben wir uns dort hin gewagt, und keiner hatte am nächsten Tag Magenbeschwerden. Aber Getränke waren auch dort nicht im Preis von 1 EUR inbegriffen und die Toilette dort möchte niemand freiwillig betreten. Ausserdem war das Essen dort für 50% von uns viel zu scharf und es war, wie bereits erwähnt, kalt.

Lokale Preise für Mangos

Für 1 EUR bekommt man eine Mango vom lokalen Verkäufer, der kein Wort Englisch spricht

Preise Frühstück

Eine Suppe kostet in diesem Restaurant zwischen 99 und 135 Baht

Lokales Taxi

Für 1 EUR kann man sich mit dem lokalen Taxi etwa 3 km weit transportieren lassen. Der Preis ist natürlich pro Person.

Quer durch die Asiatische Küche

Wir haben uns schon längst damit abgefunden, dass die Preise in Asien, die uns in Deutschland von unseren Freunden, egal ob Pauschalreisende oder Backpacker, die ebenfalls schon mehrfach in Asien gewesen sind, einfach nicht mehr stimmen. Wenn man so wie unsere Freunde aber in Asien ist, um sich quer durch die asiatische Küche zu schlemmen, dann kann ich jedem, der einmal Urlaub auf Koh Samui machen möchte den Nachtmarkt empfehlen. Der Nachtmarkt findet dreimal die Woche an unterschiedlichen Orten von Koh Samui statt. Freitags befindet er sich im Fischermans Village in Bophut. Man bekommt dort alles, von Vorspeisen über Hauptspeisen bis zum Nachtisch. Alles wird frisch zubereitet und eine Köstlichkeit schmeckt besser als die Nächste. Wenn man also nicht viel Zeit hat, man aber trotzdem so viele Speisen wie nur möglich probieren möchte, ist der Nachtmarkt genau das Richtige.

Das Museumsviertel von Kota Bharu

Irgendwie hat es meine Lebenspartnerin geschafft, mich ins Museum zu schleppen. Und das sogar drei Mal.

Es gibt ein ganzes Viertel mit Museen in Kota Bahru

Obwohl ich eigentlich lieber vor einem Museum stehe, um ein Foto zu machen, um dann weiterzugehen, waren wir in Kota Bharu heute in drei Museen. Was mir allerdings sehr entgegen kam, war die Tatsache, dass wir relativ schnell wieder draussen waren. Das liegt jedoch definitiv nicht daran, dass die Museen langweilig sind, sondern das diese sehr klein sind. Denn die Museen, in denen wir heute waren sind themenbezogen. Es gibt in Kota Bharu ein ganzes Museumsviertel, in dem man so einiges über die Entwicklung der Stadt sowie die Kultur der Malaysier lernen kann.

Doch zuerst etwas Trinken

Unsere heutige Tour startete im Handwerksviertel. Schon auf dem Weg dorthin konnten wir uns vor Staunen kaum halten, denn dort lagen zwei Trommeln am Boden, die jeweils so groß waren wie ein Auto. Wozu wohl diese Trommeln sind? Wie groß denn der Schlägel ist, mit dem man sie spielt? Und wie groß muss dann erst der Mensch sein? Wir haben keine Ahnung, aber lustig anzusehen war es allemal. Es war heute verdammt heiss in Kota Bharu, also wollten wir bevor wir in das Handwerksviertel gehen, noch eine Kleinigkeit trinken. Direkt vor dem Handwerksviertel ist ein Selbstbedienungsrestaurant. Dort haben wir uns zwei Becher Wasser sowie zwei Becher Limonade geholt. Nachdem wir uns hingesetzt haben, kam ein junger Mann vorbei, der normalerweise auf Grund der Speisen, die auf dem Tisch sind, einen Zettel mit dem Preis auf den Tisch legt. Da wir nur Getränke hatten, wollte er wissen, was wir denn essen wollen. Ich antwortete: “Nichts, wir haben nur Durst, wie viel kostet das?“ und ich habe auf unsere vier Becher gezeigt. Er hat uns dann erklärt, dass die Getränke kostenlos sind, wenn man etwas zu essen kauft. Nachdem wir aber nichts gegessen haben, wusste er überhaupt nicht, was er dafür verlangen soll und so gingen die Getränke aufs Haus. Einerseits waren wir natürlich erfreut, andererseits hatten wir dann schon ein schlechtes Gewissen und haben dem jungen Mann versprochen, nach der Museumsbesichtigung hier zu essen.

Trommel für unbekannten Anlass

Trommel für unbekannten Anlass

Selbstbedienungsrestaurant im Museumsviertel von Kota Bharu

Selbstbedienungsrestaurant im Museumsviertel von Kota Bharu

Das Handwerksviertel von Kota Bharu

Als wir das Handwerksviertel betreten haben, standen wir auf einem großen Hof. In der Mitte befindet sich ein Brunnen und direkt dahinter der Aufgang zum Handwerksmuseum. Um uns herum waren lauter kleine Läden, in denen die Handwerker ihre Waren fertigen und verkaufen. Ein Silbermacher, ein kleiner Laden in dem Batiken verkauft werden und man auch selbst seine eigenen Batiken herstellen kann. Dazwischen wieder einmal ein Restaurant. Schnitzereien, bedruckte Stoffe und T-Shirts sowie kleine Souvenirs. Nachdem wir eine Runde im Hof gedreht haben, sind wir in das Handwerksmuseum gegangen. Dort wird alles, was man unten sehen kann, von der Geschichte bis zum Herstellungsprozess beschrieben. Am meisten hat mich dort der Webstuhl fasziniert. Dieses Gerät sieht auf den ersten Blick so klobig und plump aus, doch auf den zweiten Blick kann man die filigranen Einzelteile bewundern, und man kann sich gut vorstellen, was für eine Wahnsinnsarbeit es ist, damit einen Meter Stoff herzustellen. Fast zwei Wochen benötigt ein geübter Weber dafür im Übrigen. Sehr groß ist das Handwerksmuseum nicht, der Eintritt war aber auch mit 1 Ringgit dementsprechend günstig.

Das Handwerksviertel

Das Handwerksviertel

Webstuhl

Dieser Webstuhl hat mich sehr beeindruckt

Kuchenform

Geschnitzte Kuchenform

Batikherstellung

Die verschiedenen Stufen der Batikherstellung

Und jetzt unser Versprechen einlösen

Jetzt wurde es Zeit wieder zurück zum Selbstbedienungsrestaurant zu gehen, um unser Versprechen einzulösen. Ausserdem hat das Essen dort wirklich gut ausgesehen, und es gab eine große Auswahl an Gemüse. Als erstes Reis auf einen Teller und einen freien Tisch finden. Den nächsten Teller habe ich mit Gemüse bepackt und auf einen weiteren drei Hühnerschenkel. Sogar die Sauce kann man dort selbst zusammenstellen, und mit Zwiebeln, Peperoni und Schalotten verfeinern. Am Ende hatten wir fünf Teller und eine große Kanne mit Limonade auf unserem Tisch stehen. Bezahlt haben wir dafür insgesamt 21 Ringgit, also umgerechnet 5 EUR.

Speis und Trank für 21 Ringgit

Speis und Trank für 21 Ringgit

Das Zeremonienmuseum von Kota Bharu

Am Ende der Straße, direkt vor dem Palast des Sultans, befindet sich das Zeremonienmuseum. Im Eintrittspreis von 3 Ringgit war auch der Eintritt zum Waffenmuseum inbegriffen. Ich weiss nicht genau, was ich mir eigentlich unter einem Zeremonienmuseum vorgestellt habe, doch das dort Szenen von den verschiedensten Zeremonien aufgebaut sind, habe ich mir nicht gedacht. Am Ende des Museumsbesuchs hatte ich das Gefühl, es wird für alles eine Zeremonie abgehalten. Krönungszeremonie, Waschzeremonie, 7-Monate Schwangerschaft Zeremonie, Hochzeitszeremonie und viele andere, die ich bereits wieder vergessen habe. Doch das Interessanteste für mich war nicht das was in dem Museum gewesen ist, sondern das Museum selbst. Da wurde wirklich sehr viel Handarbeit und Zeit investiert. Jedes Stück Holz war mit Schnitzereien versehen, und dass wo doch das gesamte Museum aus Holz war. Um das Museum herum waren viele verschiedene Boote aufgestellt, die ebenfalls mit Schnitzereien versehen waren. Leider sind die Boote schon sehr alt, beziehungsweise wurden diese nicht restauriert, und so waren an vielen Stellen die Farben verblasst und abgebröckelt. Schade eigentlich.

Hochzeitszeremonie

Hochzeitszeremonie

Erdstufenzeremonie

Erdstufenzeremonie

Schwangerschaftszeremonie

Schwangerschaftszeremonie

7Monate Schwangerschaftszeremonie

7 Monate Schwangerschaftszeremonie

Schlafzeremonie

Schlafzeremonie

Verzierungen und Schnitzereien

Verzierungen und Schnitzereien

Die Verzierungen an diesem Boot sind der Wahnsinn

Die Verzierungen an diesem Boot sind der Wahnsinn

Das Waffenmuseum von Kota Bharu

Unser letzter Besuch heute war das Waffenmuseum. Eigentlich hätte man das Museum aber auch Klingenmuseum nennen können, denn ausser Messern, Schwertern, Dolchen und Katanas waren dort nur noch ein paar Speere und Schlagringe zu sehen. Dementsprechend kurz war deshalb auch unser Besuch in diesem Museum. Da hatte ich mir dann doch ein wenig mehr erwartet, vor allem hätte ich gerne mehr über die Herstellung dieser Waffen erfahren. Doch zusammengefasst hatten diese drei kleinen Museumsbesuche für mich genau die richtige Länge und ich war froh, als wir uns wieder auf den Heimweg gemacht haben. Aber natürlich nicht ohne davor noch einen Abstecher zu einem Essstand zu machen.

Essen bis zum Umfallen

Eine Sache kann einem, vorausgesetzt man hat ein paar EUR bei sich, in Malaysia nicht passieren. Man kann hier nicht verhungern. Es ist eher darauf zu achten, dass man nicht in einer Tour beim Essen ist.

Essen wohin man schaut

Wenn ich schreiben würde, an jeder Ecke gibt es etwas zu essen, dann ist das mehr als untertrieben. Alle paar Meter kann man sich die unterschiedlichsten Köstlichkeiten einverleiben. Zwischen den Restaurants sind kleine Geschäfte, in denen man Spielwaren, Kleidung oder Elektronikartikel kaufen kann. Doch selbst dort kann man sich meistens zumindest etwas zu trinken kaufen. Dann kommt gleich wieder der nächste Food Court und daneben ein Guest House. Vor allem im Stadtzentrum stehen dann zusätzlich noch am Strassenrand kleine Verkaufsstände an denen man ebenfalls Lebensmittel und Getränke kaufen kann. Seien es Frühlingsröllchen, Hühnerdärme, Fleischbällchen, Obst oder eisgekühlte Getränke, man kann hier essen bis zum Umfallen.

Manche Stände haben tagsüber geöffnet, andere werden erst abends aufgebaut und verschwinden dann wieder mitsamt Tischen und Stühlen. Manchmal bekommt man Teller, an einer anderen Stelle wird das Essen in Papier gewickelt oder es wird auf Bananenblättern serviert. Wobei serviert der falsche Ausdruck ist, denn in der Regel nimmt man sich einfach einen Teller und stellt sich sein Menu selbst zusammen. Als Grundlage dient überall Reis, dann beginnt die Qual der Wahl. Wobei es an manchen Stellen sogar schon beim Reis losgeht. Blauer Reis, gelber Reis, brauner Reis oder klassischer weisser Reis? Welche Beilagen möchte man dazu? Hühnchen, Fisch oder Gemüse? Scharf, süß oder sauer? Oder doch von jedem ein bisschen? Manchmal brauchen wir länger, um uns zu entscheiden, wo und was wir essen wollen, als es dann zu essen.

Drei unserer Entscheidungen möchte ich in diesem Blog mit Euch teilen.

Der Inder um die Ecke

Vom indischen Essen sind wir bisher noch nie enttäuscht worden. Teller nehmen, Reis drauf und meistens Hühnchen in süßer Sauce. Am besten schmeckt mir dort aber die Beilage. Habt Ihr schonmal Gurken mit Ananas gegessen? Super Lecker!

Inder um die Ecke

Der Inder um die Ecke

Sweet Chicken

Auf Bananenblätter servierter Reis, super leckeres Gemüse und süße Karotten. Kartoffeln, sowie drei Stück Hühnchen, 1,5 Liter Wasser und ein Teh – zusammen 2o Ringgit

Das Abendrestaurant

Ab 18.00 Uhr wird jeden Abend direkt an der Hauptstrasse groß aufgekocht. Tagsüber ist dort nur ein Parkplatz, aber abends riecht es dort fantastisch. Man kann beobachten wie aus jeder Richtung kleine mobile Küchen zu dem Parkplatz am Strassenrand gezogen werden. Tische und Stühle werden angeschleppt, und während diese noch aufgestellt werden, werden alle Gerichte frisch zubereitet. Innerhalb kürzester Zeit verwandelt sich der Gehweg und der Parkplatz davor in ein Abendrestaurant, das spätestens um 23.00 Uhr wieder verschwunden ist.

Abendrestaurant

Schon von weitem riecht man das köstliche Essen vom Abendrestaurant

Mahlzeit beim Abenrestaurant

Zwei Portionen Reis, Hühnchen, Riesengarnele und Gemüse – zusammen 21 Ringgit – wobei alleine die Riesengarnele 15 Ringgit vom Preis ausmacht

Der Nachtmarkt

Ebenfalls ab 18.00 Uhr eröffnet der Nachtmarkt. Dort gibt es unter anderem den berühmten blauen Reis, der seine Farbe von der Schmetterlings-Erbsenblume erhält. Durch die Blume schmeckt der Reis ein wenig süßlich. Angeblich schmeckt der blaue Reis nirgendwo in Asien so gut wie in Kota Bharu. Ich habe bis heute noch nie zuvor blauen Reis gegessen, daher kann ich das nicht beurteilen. Aber die Einwohner stehen voll hinter dieser Aussage. Und ich stehe voll auf diesen Reis. Sehr empfehlenswert!

Nachtmarkt von Kota Bharu

Auf dem Nachtmarkt von Kota Bharu gibt es Hauptspeisen…

Süßspeisen auf dem Nachtmarkt

…Süßspeisen (z.B. 4 Kokosbällchen für 1 Ringgit)…

Murtabak

…sowie frisch zubereitetes Murtabak.

Hier gibt es den blauen Reis

Hier gibt es den blauen Reis

Blauer Reis

Blauer Reis, in Paprika eingelegte Fischpastete, Ei und ein Stück Hühnchen – zusammen 5 Ringgit – 1,20 EUR

Entspannen auf der Veranda

Ich habe wirklich keine Ahnung, wie viele Leute hier in diesem Familienbetrieb eigentlich arbeiten. Ständig läuft ein neues Gesicht an uns vorbei, dass uns freundlich lächelnd grüßt. Da wir immer noch heftigen Muskelkater von unserer Rinjani Tour haben, haben wir uns entschieden, den heutigen Tag entspannt auf der Veranda zu verbringen. Vielleicht schaffen wir es hier ja auch, das Datenvolumen des kostenlosen WiFi auszuschöpfen. Wir sitzen da also mit unseren Laptops und unterhalten uns nebenbei über den Besitzer des Hotels. Wir sind der Meinung, dass er wohl für indonesische Verhältnisse ein sehr wohlhabender Mann sein muss, da er in seinem Hinterhof mehrere Zimmer zu vermieten hat, einen kleinen Laden besitzt, Motorroller vermietet und, wie sich im Laufe des Tages herausgestellt hat, auch eine kleine Wäscherei im Haus hat.

Alleine waren wir heute nie

Auf unserer Veranda waren wir heute nie alleine

Als wir uns so über den Besitzer unterhalten, kommt dieser zu uns, und erzählt uns, dass er heute ein Fest für seine Tochter gibt, die vor 20 Tagen auf die Welt gekommen ist. Er wird aus diesem Grund seinen Laden jetzt zusperren und heute auch nicht mehr öffnen. Ausserdem wollte er wissen, ob wir indonesisches Essen mögen, denn er möchte uns gerne an seinem Glück teilhaben lassen und uns nach der Feier einige einheimische Spezialitäten bringen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es unhöflich war, diese Frage mit Ja zu beantworten oder ob es respektlos gewesen wäre, sie zu verneinen. Doch ich hatte in diesem Moment den Eindruck, dass er sich sehr darüber gefreut hat, dass wir sein Glück auf diese Art mit ihm teilen möchten. Irgendwann am Nachmittag hörten wir dann wie nebenan gesungen, geklatscht und gelacht wurde. Kurze Zeit später kam der Bruder des Besitzers mit einem großen Tablett und einem noch größerem Lächeln zu uns. Wir konnten gar nicht oft genug Danke sagen, so sehr waren wir von dieser Geste beeindruckt. Wir haben noch nichtmal aufgegessen, da kam der Besitzer mit zwei Tüten zu uns und brachte uns auch noch Kuchen.

Eine beeindruckende Geste

Eine beeindruckende Geste

Indonesische Köstlichkeiten

Wir wurden mit indonesischen Köstlichkeiten verwöhnt…

Der Inhalt einer Kuchenbox

…und zum Nachtisch gab es auch noch Kuchen, Obst und Wasser

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass wir am heutigen Tag zwar eigentlich nichts weltbewegendes unternommen haben, wir aber trotzdem ein unvergessliches Erlebnis hatten. Die Freundlichkeit und die Selbstverständlichkeit wie wir, obwohl wir nur Hotelgäste sind, am Glück des Besitzers teilhaben durften, hat uns wirklich sehr berührt und beeindruckt. Ich möchte mich auch auf diesem Weg noch einmal für diese freundliche und wundervolle Geste bedanken. Vielen vielen lieben Dank!

Mein Resume über Gili Trawangan

Umwelt

Was man über Gili Trawangan auf jeden Fall wissen muss, ist die Tatsache, dass hier jegliche Art von motorisierten Fahrzeugen verboten sind. Die Massen an Waren, die täglich auf die Insel geschafft werden, werden mit Pferdekutschen an ihren Bestimmungsort gebracht. Die Massen an Touristen werden ebenfalls mit Kutschen von einem Ort zum anderen gebracht. Die meisten Touristen, Einheimischen sowie die Menschen, welche auf der Insel arbeiten, fahren mit dem Fahrrad. Natürlich sind auch viele Menschen einfach nur zu Fuß unterwegs. Bei einigen moderneren Hotelanlagen wird bereits die Sonnenenergie zur Stromgewinnung genutzt. Auch natürliche Wasserfilter, welche das Abwasser reinigen, sind hier teilweise vorhanden. Es wird auch großen Wert auf das wohl von Meeresschildkröten gelegt. So gibt es ganz in der nähe der Hafenstation eine Zuchtstation für Meeresschildkröten, in der die Touristen über diese gefährdete Tierart aufgeklärt werden. Im Vergleich zu anderen Orten in Indonesien, in denen ich bisher gewesen bin, macht die Insel einen sauberen Eindruck. Natürlich liegt auch hier an vielen Stellen der Müll herum, und viele der Menschen respektieren auch hier ihre Umwelt nicht. Aber ich habe bisher noch nirgendwo anders in Indonesien so viele Mülleimer stehen sehen. Es gibt auch eine Müllabfuhr. Nur muss man sich die völlig anderes vorstellen, als wir das gewohnt sind. Die Müllabfuhr ist kein großer orangefarbener LKW, der einmal die Woche vorbeikommt, sondern ein Dreirad, welches vorne zwischen den beiden Rädern eine kleine Ladefläche besitzt und ständig um die Insel herumfährt. Dabei habe ich auch gesehen, dass hier auf Gili Trawangan Mülltrennung betrieben wird. Doch all das ist bei weitem noch nicht soweit fortgeschritten wie bei uns in Deutschland. Aber ich denke die Menschen hier sind auf dem richtigen Weg.

Anreise

Die Anreise nach Gili Trawangan kann auf die verschiedensten Arten von statten gehen. Die günstigste Art ist es, sich in Sengigi auf direktem Weg zur Bootsstation zu begeben und sich ein Ticket für 15.000 Rupien, also einen EUR zu kaufen. Wenn man es so wie wir nicht an den, an jeder Ecke stehenden, Reisetrip „Veranstaltern“ vorbei schafft, kann man sich zumindest nach dem Ende einer gebuchten Tour auf einer beliebigen Insel absetzen lassen. Je nach Verhandlungsgeschick und ob man für sich für die kurze Überfahrt nicht auch noch für das Speedboat entschieden hat, kann der Preis aber schnell mal das 20-Fache kosten. Wenn man von Bali nach Gili Trawangan möchte, kann man sich auch einen Hubschrauber mieten. Für 29 US$ pro Person, kann man sich direkt am Sunset Point absetzen lassen.

Unterkunft

Unterkünfte gibt es auf Gili Trawangan zur Genüge. Allerdings werden in der Hauptsaison die Plätze schonmal knapp, und es kommt vor, dass die Leute einfach am Strand übernachten. Je nach Saison bekommt man ab 100.000 Rupien einen Platz zum Schlafen. Nach oben gibt es preislich fast keine Grenzen, je nach Bedarf kann man mehrere Millionen Rupien, also viele hundert EUR für eine Nacht bezahlen. Die günstigen Unterkünfte befinden sich auf der Mitte der Insel, je weiter weg man sich vom Hafen in Richtung Norden der Insel begibt, umso teuerer werden die Hotels. Von einer Kammer mit Hängematte bis hin zur Luxusvilla mit eigenem Butler gibt es hier auf der Insel alles. Bereits hier merkt man, dass sich die Bewohner voll und ganz auf die Touristen eingestellt haben. Überall auf der Insel hört man die Menschen hämmern und klopfen. Steine werden lokal produziert und warten darauf, überall auf der Insel verteilt, verbaut zu werden.

Essen

Das Essen hier auf der Insel ist ebenfalls stark auf die Bedürfnisse der Touristen angepasst. An vielen Stellen gibt es Pizza, Pasta, Schnitzel, Chips und Coca Cola. Die für Indonesien typischen scharfen Gerichte muss man lange suchen. Für den kleinen Geldbeutel gibt es, meist in einer Ecke versteckt oder am Boden sitzend, Einheimische, die warme Speisen verkaufen. Im Zentrum der Insel gibt es ebenfalls viele Strassenverkäufe für Essen und gleich daneben wieder den nächsten Shop, in dem es gekühlte Getränke und Naschzeug gibt. Das absolute Highlight sind allerdings die vielen Buffets, die wenn es dunkel wird, direkt auf der Promenade am Strassenrand aufgebaut werden. Die Salate sind kostenlos, allerdings muss man dazu für mindestens 100.000 Rupien frischen Fisch, Oktopus, Hummer und was das Meer sonst so alles hergibt, kaufen. Dieser wird dann 100g weise abgerechnet. Ein Oktopus hat in etwa 300g, und wenn man es sich richtig gut gehen lassen will, dann kann man hier auch schon mal über eine Million Rupien für sein Abendessen bezahlen.

Aktivitäten

Hier werden den Touristen jegliche Wünsche erfüllt, solange der Preis stimmt. Es werden mehrtägige Ausflüge nach Komodo sowie Flores angeboten. Noch nie im Leben getaucht? Kein Problem. Taucheranzug an, Flossen anlegen, Flasche auf den Rücken und rein ins Meer. Mit einem Boot kann man sich an abgelegene Schnorchelplätze bringen lassen. Es gibt Yoga- und Kochkurse, oder man kann sich in einem der vielen Spas verwöhnen lassen. Wenn man möchte, kann man sich seine Hornhaut an den Füßen von kleinen Fischen, die in einem Aquarium schwimmen, abknabbern lassen. Angefangen von den Fahrrädern, die man tageweise mieten kann, werden auch Surfbretter, Schnorchel, Flossen und alles erdenkliche gegen teils unangemessene Preise zum Verleih angeboten. Wenn man sein Equipment nicht dabei hat, dann muss man eben dafür bezahlen. Und das lassen sich die „Anbieter“ hier gut bezahlen. Eine Kneipe reiht sich neben der anderen. Dazwischen sind Hotels, Diskotheken und Tauchschulen. Wenn man feiern möchte ist man im Zentrum der Promenade bestens aufgehoben. Das absolute Highlight der Insel ist aber der Sonnenuntergang. Kurz vor 18.00 Uhr versammelt sich alles, was auf der Insel zwei Beine hat, auf der Westseite von Gili Trawangan und verfolgt das Naturschauspiel – und das absolut kostenlos.

Preise

Auf Gili Trawangan ist es wie überall auf der Welt. Wenn man Geld besitzt, kann man sich alles dafür kaufen. Besitzt man weniger oder nichts, kann man hier trotzdem überleben. Zwischen fünf EUR und fünfhundert EUR kann man hier pro Tag leicht ausgeben. Ich glaube sogar, dass es nach oben hin kaum Grenzen gibt, denn jeden Tag ist irgendwo anders eine große Party. Wem das nicht genügt, der kann sich ein Ticket für die Party-Yacht kaufen. Das Ticket selber kostet nur ein paar EUR, doch ein Getränk auf dem Schiff, von dem man dann nicht mehr so schnell runter kommt, kostet ein Vielfaches des Ticketpreises. Die für uns selbstverständlichsten Dinge, auf die aber die Einheimischen nicht angewiesen sind, kosten richtig viel Geld. Das krasseste was ich gesehen habe, war eine kleine, 150ml große Sonnencreme, die sage und schreibe, 250.000 Rupien gekostet hat. 17 EUR für eine Sonnencreme? Diese sollte man sich auf jeden Fall noch auf dem Festland auf Vorrat besorgen, wenn man vor hat, für längere Zeit auf Gili Trawangan zu bleiben und man kein Schwarzafrikaner ist. Ansonsten gilt auch hier: Handeln, wenn es einem zu teuer vorkommt, oder einfach weiter zum nächsten Laden. Je weiter man sich auf der Promenade von der Bootsstation entfernt, umso günstiger werden dann auch die Preise. Doch eine Sonnencreme unter 200.000 Rupien sucht man auch dort vergeblich.

Zusammenfassung

Gili Trawangan ist auf den ersten Blick eine völlig überfüllte Touristeninsel. Doch die einzigartigen Sonnenuntergänge hier auf dieser Insel, machen Gili Trawangan zu einem absoluten Muss. Man kann sowohl 24 Stunden am Tag Party feiern als auch absolute Ruhe genießen. Da ich davor noch nie geschnorchelt habe, bin ich etwas geteilter Meinung über die Eignung der Insel für diese Aktivität. Denn um an eine Stelle zu gelangen, an der man sich flach auf den Bauch legen und sich von der Strömung treiben lassen kann, muss man unbedingt festes Schuhwerk tragen. Korallen, Felsbrocken und eine sehr starke Strömung müssen erst überwunden werden, bevor man in die Unterwasserwelt abtauchen kann. Natürlich kann man sich auch ein Boot mieten und sich gleich weiter raus bringen lassen. Ich bin mir aber sicher, dass es auf meiner Reise noch schönere Orte zum Tauchen geben wird, obwohl mein gestriger Schnorchelausflug für mich unvergesslich bleiben wird. Wenn man will, kann man sich mit einer Pferdekutsche schnell an eine andere Stelle der Insel bringen lassen, doch diese Transportmöglichkeit ist meiner Meinung nach viel zu teuer. Wenn man allerdings Unmengen an Gepäck dabei hat, oder man nicht mehr gehen kann und sich zu einem der zahlreichen 24h Kliniken bringen lassen möchte, dann ist eine Pferdekutsche jedoch eine gute Wahl. Die meisten Menschen hier sind mit dem Fahrrad unterwegs, aber ich finde, dass sich das Ausleihen eines Fahrrads nicht lohnt. Fährt man nach Westen, endet irgendwann die gepflasterte Strasse und man muss sein Fahrrad durch den Sand schieben. Wenn man Richtung Zentrum fährt, kommt man an den vielen Menschen, die sich dort befinden, nicht vorbei, und man muss wieder schieben. Wenn man in Ruhe etwas von der Insel sehen möchte und alle Zeit der Welt hat, dann sollte man meiner Meinung nach zu Fuß gehen. Wenn man wie wir als Backpacker unterwegs ist und man sich diese Insel einfach nur anschauen möchte, dann kann man sich viele der hier angebotenen Aktivitäten sparen, denn die Preise sind viel zu hoch hier. Verbringt man hier allerdings seinen wohlverdienten Jahresurlaub, kann man es sich richtig gut gehen lassen. Dann stören die Preise auch nicht, denn im Vergleich zu Deutschland ist es auch auf Gili Trawangan relativ günstig. Doch egal wie man unterwegs ist: Vergesst nicht, euch davor Sonnencreme zu kaufen.


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Wer hätte gedacht, dass ich in meinem Urlaub einen Wecker brauchen werde. Aber wenn man sich das Zentrum von Gili Trawangan anschauen möchte, bevor es von den Touristen völlig überfüllt ist, muss man halt vor den anderen aufstehen. Da wir aber nicht jeden Abend Party feiern, sondern uns lediglich um unsere Blogs kümmern und die verfügbare Bandbreite ausnutzen, stellt das frühe Aufstehen kein Problem dar. Im Zentrum angekommen, versuchen wir die Hafenstation ausfindig zu machen. Es gibt zwar etwa alle zehn Meter einen Stand, an denen Trips nach Komodo, Lombok und die anderen Gili Inseln angeboten werden, aber wie das mit den Preisen und Methoden der Einheimischen funktioniert, darüber habe ich ja bereits gebloggt. Wir haben uns dorthin begeben, wo wir bei unserer Ankunft auf Gili Trawangan aus dem Boot ausgestiegen sind und haben die Ohren weit aufgemacht. Irgendwo muss doch diese Stimme herkommen, die immer wieder durch einen Lautsprecher zu hören ist. Denn da wo der Lautsprecher drauf geschraubt ist, dass ist meistens die Hafenstation, an der auch die Einheimischen ihre Tickets kaufen. 30.000 Rupien, also zwei EUR kostet der Kutter nach Gili Air. Wir möchten uns nämlich die anderen beiden Gili Inseln natürlich auch noch ansehen und dort vielleicht auch ein paar Tage verbringen. Die anderen beiden Inseln sind angeblich absolut keine Partyinseln und vielleicht können wir dort auch endlich einmal Schnorcheln.

Ankunft auf Gili Trawangan

Hier sind wir auf Gili Trawangan angekommen

Ticketoffice

Das Ticket Office, an dem man die Tickets für die Überfahrten kaufen kann, ohne einen Trip zu buchen

Schnorchel Trip

Schorcheltour mit Boot zu den angeblich besten Plätzen

Glasboot Trip

Bei diesem hier gibt es Glasboot Trips

Komodo Trips

An diesem Stand wird gleich alles angeboten

Dieser Plan wurde dann am Abend perfektioniert. Unsere Tour auf den Vulkan Rinjani auf Lombok haben wir bereits bezahlt. Uns wurde gesagt, wir müssen zu Beginn lediglich unsere Tickets hochhalten und am Ende würden wir entweder nach Sengigi oder irgendeine der Gili Inseln gebracht werden. Also werden wir uns hier abholen lassen, unsere Vulkantour machen, und uns abschließend auf eine der beiden anderen Gili Inseln bringen lassen. Wenn das so klappt, hätten wir uns immerhin vier EUR gespart. Das hört sich zwar nicht nach viel Geld an, aber es sind genau diese Kleinigkeiten, die sich langsam zu einem beachtlichen Betrag summieren und wie in diesem Fall völlig unnötig sind.

Es ist auch so, dass wir auch nicht täglich unser Essen hier im Hotel bestellen. Über die Preise kann man hier zwar wirklich nicht meckern, denn eine Portion Cah Kangkung kostet 35.000 Rupien. Cah Kangkung ist übrigens der Seespinat, von dem ich bereis geschwärmt habe. Die teuersten Speisen hier kosten 55.000 Rupien, das sind dann so Sachen wie Spaghetti Bolognese oder Chicken Schnitzel mit Pommes. Aber wer so etwas in Indonesien isst, dem ist nicht zu helfen. Wenn ich einmal um die Insel gehe, um mich mit langer Kleidung in der Mittagssonne zu saunen, nehme ich auch mal das Essen mit, was sonst eher die Einheimischen kaufen und essen. Über diese Papiertüten habe ich ja ebenfalls schon einmal geschrieben und auch dieses mal habe ich verpasst, ein Foto davon zu machen, da ich nach meiner Schwitztour doch sehr ausgelaugt war und wirklich Hunger hatte. Aufessen konnte ich das darin befindliche Essen heute aber nicht. Ich habe keine Ahnung, ob mein Magen bereits geschrumpft ist, oder ob mein Magen durch den Liter Wasser, den ich bei meiner Ankunft getrunken habe, einfach schon zu voll war. Eine Papiertüte mit reichlich und gut gewürztem Hühnchen mit Reis kostet nur 10.000 Rupien. Etwa eine halbe Stunde bevor ich am Hotel ankomme, gehe ich noch in einen kleinen Supermarkt und kaufe fünf Flaschen Wasser, die für zwei Personen ziemlich genau einen Tag reichen. Im Supermarkt kostet die Flasche genau die Hälfte, was sie hier im Hotel kostet. Und wieder befinden sich weitere kleine Beträge im Geldbeutel des Backpackers. Da wir aber nicht die typischen Backpacker sind, sind wir am überlegen, ob wir mit dem gesparten Geld nicht doch noch eine Nacht länger hier im „The Exile“ verbringen werden.

The Exile

Das Motto vom The Exile: Escape from the Center