Die Insel Koh Rong

Unser nächstes Ziel ist die Insel Koh Rong. Von Sihanouk Ville fährt drei Mal am Tag ein Speedboot auf die Insel. Der Preis für den Round Trip, also Hin- und Rückfahrt beträgt 25 US$ pro Person. Die Rückfahrt kann man antreten, wann immer man möchte, man muss lediglich einen Tag vorher eine Reservierung vornehmen.

Ankunft am Tui Beach auf Koh Rong

Nach etwa 40 Minuten sind wir auf der Insel Koh Rong angekommen – natürlich pünktlich zur Mittagshitze. Strassen gibt es auf Koh Rong (bis jetzt) noch nicht. Überall ist feinster Sand. Wir ziehen unsere Schuhe aus und entschließen demokratisch, dass wir nach links gehen. Denn dort wo wir uns gerade befinden, ist eine Bar neben der anderen und es ist irre laut. Wir folgen einem Pfad zu unserer Linken, doch nach etwa 15 Minuten Gehzeit ist der Trampelpfad zu Ende, und wir stehen vor einer Bungalowhütte.

Nicht unsere Liga

Nachdem uns diese Unterkunft etwas zu teuer erschien, haben wir uns für eine Nacht den Bungalow geteilt

Keine Geldautomaten auf Koh Rong

Für eine Nacht nehmen wir den übertrieben hohen Preis von 45 US$ pro Nacht in Kauf, und teilen uns zu dritt einen Bungalow. Leider gibt es weder Haken an der Wand, noch Druck auf der Wasserleitung. Wir bekommen zwar ein Schloss für unsere Tür, aber der Türstock und die Fensterrahmen sind so stark verzogen, dass ein Schloss eigentlich keinen Sinn macht. Das sind Dinge die man zwar in Kauf nimmt, aber nicht für 45 US$ die Nacht.

Lieber lecker essen statt ruhig schlafen

Die nächsten paar Tage werden wir im Dorf verbringen. Dort ist es zwar irre laut, aber die Nacht kostet dort nur 12 US$ pro Nacht. Wir brauchen zwar zwei Zimmer, aber unterm Strich bleiben 21 US$ für BBQ und Fruchtshakes übrig. Mehr werden wir die nächsten paar Tage nicht benötigen. Da es hier auf der Insel so gut wie kein Internet gibt, werden wir hier ausschließlich am Strand relaxen.

Im Meer liegen

Die meiste Zeit haben wir im Meer verbracht…

Longbeach auf Koh Rong

…oder kurz davor.

Sonnenuntergang auf Koh Rong

Sonnenuntergang auf Koh Rong

Die Standard Touri-Tour

Man kann jedoch zu den gesparten 21 US$ noch 19 US$ pro Person oben drauf legen, dann kann man einen ganzen Tag lang mit einem Boot um die Insel Koh Rong schippern. Es gibt Stopps bei jedem Strand der Insel. Wenn man will kann man Schnorcheln oder einfach nur das türkise Wasser bewundern. Am frühen Nachmittag gibt es ein BBQ auf dem Boot. Pünktlich zum Sonnenuntergang befindet man sich am Longbeach und tuckert anschließend im Konvoi zurück zum Ausgangspunkt. Im Preis inbegriffen ist auch noch eine Nachtfahrt zu einer nahe gelegenen Insel, vor der man im lumineszierenden Plankton schwimmen kann. Wir hatten an diesem Tag jedoch alle genug vom Boot fahren. Selbst Stunden später im Bett hat immer noch alles gewackelt. Am nächsten Tag konnten wir jedoch ohne Probleme unsere Bootstour abschließen und im Plankton schwimmen.

Tempel besuchen

Während der Bootsfahrt kann man schnorcheln, Tempel besuchen…

Sonnenuntergang am Longbeach

…sich den Sonnenuntergang am Longbeach ansehen, oder Meeresleuchten beobachten.

Zwischen Myanmar und Laos

Der nächste Halt unserer Reise befindet sich im Norden von Thailand. Von Bangkok sind wir mit dem Flieger nach Chiang Mai in den Norden von Thailand geflogen. Wenn man bei Air Asia frühzeitig einen Flug bucht, kann man diesen für 30 EUR pro Person bekommen. Das war auch ein Grund, warum wir noch zwei Tage länger in Bangkok geblieben sind.

In der Mitte von Myanmar und Laos

Chiang Mai befindet sich ziemlich genau in der Mitte des Nordöstlichsten Zipfel Thailands. Auf der linken Seite befindet sich Myanmar, auf der rechten Seite Laos. Eines dieser beiden Länder wird auch unser nächstes Reiseziel sein. Doch das liegt noch in ferner Zukunft und im Augenblick wollen wir uns noch an Thailand erfreuen. Das Erste was mir in Chiang Mai aufgefallen ist, hier sprechen die meisten Einheimischen Englisch. Ich revidiere hiermit meine vorherigen Aussagen, dass die Thailänder kein Englisch sprechen können.

Zwischen Myanmar und Laos

Zwischen Myanmar und Laos

Cumpun Homestay in Chiang Mai

Da wir beim Buchen des Hotels davon ausgegangen sind, dass auch in Chiang Mai die Kommunikation ein Problem darstellen wird, haben wir uns für das Cumpun Homestay entschieden. Der Lebenspartner der einheimischen Eigentümerin ist Belgier und kann Englisch sprechen. Das Homestay befindet sich in einer Seitenstrasse in zentraler Lage. Wie sollte es auch anders sein, ist China Town mal wieder gleich um die Ecke. Obwohl eine Nacht nur 8 EUR kostet, haben wir eine Toilette mit Spülung, eine Warmwasserdusche sowie einen Ventilator im Zimmer. Diesen benötigen wir aber nicht, da es abends relativ frisch wird. Wie üblich werden auch im Cumpun Homestay Touren angeboten. Bei unserer Ankunft haben wir deshalb gleich eine Tour zu den Langhalsfrauen gebucht.

Auch in Thailand weihnachtet es

Am ersten Abend in Chiang Mai sind wir in Richtung China Town gegangen und haben dort zu Abend gegessen. Eine Kokosmilchsuppe mit Hühnchen kostet 70 Baht. Eine Jumbo Portion Pad Thai mit Ei kostet 40 Baht. Wobei Jumbo sich größer anhört als es ist. Wenn man großen Hunger hat, kann man auch leicht zwei dieser Portionen verdrücken. An Stelle einer zweiten Portion haben wir uns statt dessen einen frischen Fruchtshake für 25 Baht machen lassen. Kokosnuss mit Ananas – lecker. Anschließend sind wir weiter zum Nachtmarkt gegangen und haben uns von der weihnachtlichen Stimmung anstecken lassen. Nachdem wir uns darüber informiert haben, was ein Paket nach Deutschland kostet, sind wir auf Shopping Tour gegangen. Auch wenn die Geschenke nicht mehr pünklich zu Weihnachten ankommen werden, hoffen wir doch sehr, dass sich unsere Verwandtschaft über die Geschenke freuen wird. Was unsere Herzallerliebsten zu Weihnachten bekommen werden, wird nicht verraten. Sonst wäre es ja keine Überraschung mehr. Viele werden mich jetzt zwar hassen, wenn ich erzähle, dass ich im T-Shirt und kurzer Hose am Abend bei 25°C Weihnachtsgeschenke eingekauft habe, aber dieser Blog soll nunmal der Wahrheit entsprechen. Ich hoffe Ihr bleibt alle gesund und erkältet Euch nicht bei den Minusgraden in Deutschland. Viele Grüße aus Chiang Mai und eine wunderschöne Adventszeit. Und morgen geht es zum Goldenen Dreieck, näher werden wir in Thailand nicht mehr Zwischen Myanmar und Laos gelangen.

Kokosmilchsuppe mit Hühnchen

Nachdem wir Kokosmilchsuppe mit Hühnchen gegessen haben…

Chinamarkt Chiang Mai

…sind wir über den Chinamarkt in Chiang Mai…

Nachtmarkt Chiang Mai

…zum Nachtmarkt gegangen.

Bitte keine Fotos

Copyright gibt es hier nicht…

...aber dafür jede Menge Souveniers...

…aber dafür jede Menge Souveniers…

Chaing Mai Shirts

…und T-Shirts mit den unterschiedlichsten Motiven.

Frohe Weihnachten

Wir wünschen Euch allen eine besinnliche Adventszeit

Ruhestörung im Luxusresort

Endlich ein paar Tage Entspannung, endlich ein wenig Luxus. Das habe nicht nur ich mir gedacht, sondern auch unsere Freunde aus München. Doch bereits am ersten Abend wurden wir höflich darauf hingewiesen, dass es in zwei Tagen etwas lauter werden kann. Die Angestellten des Koh Samui World Ressort haben einen Sporttag. Der Sporttag beginnt um 14.00 Uhr und alle sind herzlich eingeladen. Na was will man da machen?

Ankunft in Koh Samui

Ankunft in Koh Samui

Am besagten Tag haben wir nichts Weltbewegendes gemacht. Das ist aber auch nicht schlecht, denn dafür sind wir ja alle gemeinsam hier. Gutes Essen, Entspannung, im Meer baden oder einfach am Pool abhängen.

A.N.N.A.

Enstpannen auf der Veranda

Ich bin ein Hai

Schwimmen im Meer

Relaxen am Pool

Am Pool abhängen

Wie angekündigt wurde der Sporttag mit Blasmusik pünktlich um 14.00 Uhr eingeleitet. Wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, ist dass sehr witzig, denn sonst haben es die Asiaten nicht so sehr mit der Pünktlichkeit. Beispielsweise das Auto, welches wir heute um 8.00 Uhr bekommen sollten, kam erst um 9:30 Uhr. Wie auch immer. Quer durch die gesamte Anlage ging die Parade der Angestellten. Vorne angekommen, ging es in der selben Lautstärke wieder zurück.

Blaskapelle

Die einen nennen es Ruhestörung im Luxusresort…

World Resort Sport Day

…die anderen nennen es Sport Day.

Volley-Fuß-Ball

Das ist kein Kung-Fu sondern Sepak Takraw

Staffellauf

Team Grün ist bereit für den Staffellauf

Korbball

Nein, hier wird nicht die dreckige Wäsche gesammelt, es handelt sich hierbei um Korbball

Volleyball

Man beachte die Seitenlinie des Volleyballfeldes

Anfangs haben sich noch viele der Gäste den Wettkampf zwischen Staff Team Grün und Staff Team Pink angeschaut. Aber mit jeder weiteren Sportart schwanden nicht nur die Kräfte der Angestellten, sondern auch die Anzahl der Zuschauer. Nachdem keiner genau wusste, wie lange der Sporttag überhaupt dauern wird, haben wir uns dazu entschieden, zum Abendessen zu gehen. Im selben Moment als der letzte Zuschauer (ich) von seinen Freunden abgeholt wurde, kam eine Angestellte zu mir. Die letzte Sportart wird Seilziehen sein, und sie würde sich freuen, wenn wir bei dieser Sportart mitmachen würden. Na was will man da machen?

Pink gegen Grün

Die letzte Disziplin: Seilziehen. Eine persönliche Sache!

Volle Pulle

Leider waren alle Anstrengungen umsonst…

So sehen Sieger aus

…am Ende hat Team Grün gewonnen.

Sandpipers Guesthouse Langkawi

Heute ist es uns wirklich schwer gefallen, uns zu verabschieden. Wir haben im Sandpipers Guesthouse so viele sympathische Menschen kennengelernt. Vor allem der Eigentümer des Sandpipers Guesthouse ist sehr freundlich und hilfsbereit. Man konnte merken, dass ihm das Wohl seiner Gäste sehr am Herzen liegt.

Das Sandpipers Guesthouse in Langkawi

Mit unserem angemieteten Wagen haben wir uns von Google Maps zum Guesthouse navigieren lassen. Wir sind ungefähr zehn Minuten gefahren, bis wir unser Ziel erreicht haben. Nur leider konnte man dort kein Guesthouse sehen, welches den Bildern der Reservierung gleicht. Zuerst haben wir einige Einheimische gefragt, wo wir hin müssen, doch leider konnte uns niemand weiterhelfen. Auf der Reservierung war auch die Telefonnummer vom Sandpipers Guesthouse angegeben. Wir konnten zuerst niemanden erreichen und deshalb haben wir uns weiter durchgefragt. Doch dann klingelte mein Telefon und der Eigentümer hat uns angeboten, uns abzuholen. Wir haben das Angebot dankend angenommen und sind dann in etwa noch zwei Kilometer gefahren und in eine kleine Seitenstrasse eingebogen.

Guesthouse ausgebucht – kein Problem

Der Besitzer des Sandpipers Guesthouse stellte sich uns mit MK vor. Er meinte, seinen echten Namen kann sich sowieso keiner merken. Da die Zimmer im Sandpipers Guesthouse schon alle belegt sind, hat uns MK sein Eigenheim für die Übernachtungen zur Verfügung gestellt. Es gibt eine Dusche mit Warmwasser, zwei Toiletten, eine Küche mit Bar sowie einen großen Gemeinschaftsbereich. Im selben Geschoss gibt es noch einen Schlafsaal mit acht Betten. Im oberen Stockwerk gibt es zwei Zimmer. Das hintere Zimmer hat eine Tür mit Schloss, aber keinen Schlüssel. Unser Zimmer hatte eine Tür mit Schloss und Schlüssel, war aber an der gesamten Front offen und nur mit einem Vorhang geschützt. Über dem Bett hängt ein Moskitonetz und es gibt einen Ventilator.

Frühstückspreise

Die Küche im Sandpipers Guesthouse kann jeder nutzen. Oben stehen die Frühstückspreise. MK bereitet es höchst persönlich zu.

Sehr netter und hilfsbereiter Besitzer

Das Schöne an einem Guesthouse ist, dass man ständig neue Leute kennenlernt. Bisher waren alle Eigentümer immer sehr hilfsbereit und freundlich gewesen, MK ist da keine Ausnahme. MK, wo bekommen wir was gutes und günstiges zu Essen? MK, wie kommt man von hier nach dort? MK, kannst du uns mit dem Visa für Thailand helfen? MK, was sollten wir uns unbedingt ansehen? MK, kannst du uns eine günstige Tour organisieren? MK, soll ich dir noch ein Bier bringen? Wenn uns MK nicht weiterhelfen konnte, hatte er einen Freund, der es konnte. Es waren immer ein paar einheimische Freunde von MK im Sandpipers Guesthouse. Und abends, wenn alle Gäste erschöpft von ihren Touren zurückgekommen sind, sind wir alle gemeinsam vor MK’s Haus gesessen.

Super Gastgeber, super BBQ, super Gäste

Super Gastgeber, super BBQ, super Gäste

Und für die besonderen Gäste ein BBQ

Am ersten Abend wollte MK von uns wissen, ob wir Fisch mögen und wir nicht Lust auf ein BBQ hätten. Aber bei dieser Frage musste keiner der Gäste lange überlegen, und so veranstaltete MK ein BBQ. Für seine besonderen Gäste macht er das gerne und wir alle haben uns sehr geehrt gefühlt. Am Abend des BBQ waren alle Gäste erstaunlich früh wieder von ihren Touren zurück. Ich weiss das so genau, weil wir die Ersten waren. Während des BBQ habe ich dann erfahren, dass MK mit seinen Freunden mehrmals die Woche ein BBQ veranstaltet. Wir sind somit gar nicht so besondere Gäste. Aber es zeigt, dass für MK alle seine Gäste etwas Besonderes sind. Ich möchte mich auf diesen Weg auch noch einmal für das fantastische BBQ bedanken. Ich habe mich sehr darüber gefreut, MK und seine Freunde kennen zu lernen. SKOL

BBQ

BBQ

Sorry I'm late

Sorry I’m late

SKOL

SKOL

Jeder liebt MK

Jeder liebt MK

MK mit seinen Freunden und Gästen

MK mit seinen Freunden und Gästen

Zusammenfassung

Eine Nacht pro Person kostet im Sandpipers Guesthouse 60 MYR. Unser Zimmer mit Fenstern, Doppelbett, Moskitonetz und Ventilator war sehr groß. Die Gäste teilen sich eine Warmwasser Dusche und zwei Toiletten. Es gibt eine Küche sowie kostenloses W-Lan im gesamten Bereich. Der Besitzer ist sehr nett und hilfsbereit. Es gibt Frühstück gegen Aufpreis. Das Haus selber ist schon sehr alt, aber alles wurde sehr liebevoll renoviert. Es ist nicht perfekt, aber es handelt sich auch nicht um ein Luxusressort. Auch wenn die eine oder andere Dichtung in der Dusche nicht so dicht ist, hat es mir dort sehr gut gefallen.

Best Guesthouse ever

Best Guesthouse ever

My Place Home Stay in Kota Bharu

Nicht weit vom Busbahnhof Kota Bharu entfernt ist das My Place Home Stay. Ich habe in meinem letzten Blog bereits geschrieben, warum wir uns dafür entschieden haben.

My Place Guest House – Wegbeschreibung und Preise

Heute wollte ich den Weg vom Busbahnhof zum Home Stay beschreiben. Das My Place Home Stay befindet sich in der Nähe von China Town in Kota Bharu. Man braucht höchstens 10 Minuten zu Fuß, und man muss nur zwei mal abbiegen. Auf dem Weg dorthin befinden sich zahlreiche Geschäfte und Food Courts, sollte jemanden der Weg doch zu weit sein oder die Sonne zu stark auf den Kopf scheinen.

Busbahnhof von Kota Bharu

Busbahnhof von Kota Bharu

Wegbeschreibung zum My Place Guest House

Wenn man am Busbahnhof in Kota Bharu ankommt, kann man die vierspurige Einbahnstrasse davor nicht übersehen. In Fahrtrichtung überquert man die erste Strasse und geht bis zur nächsten Ampel, die man bereits vom Busbahnhof erkennen kann. Einprägen muss man sich den Weg nicht, denn man muss wie gesagt nur zweimal abbiegen. Aber ich möchte noch erwähnen, dass man vom Busbahnhof auch zum Flughafen fahren kann, und man kein Taxi benötigt.

Über die Strasse beim Busbahnhof

Über die Strasse beim Busbahnhof

Vorne erkennt man die Ampel

Vorne erkennt man die Ampel

Zahlreiche Food Courts

Es geht vorbei an zahleichen Food Courts wie diesem…

Es gibt auch Burger

…an dem es sogar Burger gibt.

Links abbiegen

An der schicken Verkehrsinsel muss man links gehen

An der Ampel angekommen, biegt man links ab und geht bis zur nächsten Ampel, die etwa 500m entfernt ist. Es gibt links wie rechts Gehwege, auch wenn diese größtenteils mit Rollern, Tischen und Sonnenschirmen blockiert sind.

500m in diese Richtung

An der Ampel 500m gerade aus

An der nächsten Ampel nach rechts

An der nächsten Ampel nach rechts

Ist man da angekommen, geht man links. Da kann man dann das My Place Home Stay bereits auf der linken Strassenseite erkennen. Dort wird man freundlich empfangen und es wird einem alles gezeigt.

Rechts abbiegen

In die Jln. Sri Cemerlan rechts rein. Auf der linken Seite erkennt man bereits das My Place Guest House

My Place Guest House

Das My Place Guest House

Preise und Lage des My Place Guest House Kota Bharu

Das Zimmer mit Ventilator und Frühstück kostet 35 MYR, das sind umgerechnet 8,50 EUR. Es gibt auch Zimmer mit Klimaanlage, diese kosten 12 EUR pro Nacht. Das kostenlose W-Lan funktioniert auch auf dem Zimmer einwandfrei und ist mit 8 Mbit wirklich flott.

Gleich daneben und gegenüber gibt es kleine Restaurants und ein wenig weiter die Straße entlang gibt es mehrere Supermärkte und Banken. Ab 22.00 Uhr fahren so gut wie keine Autos mehr und nachts ist es ruhig. Morgens um 6.00 Uhr jedoch hört man den Lautsprecher des Gebetstempel, doch wenn man bereits länger in Asien unterwegs ist, hat man sich daran sowieso schon gewohnt. Wenn Ihr also eine günstige und familiäre Unterkunft in guter Lage sucht, seid Ihr hier genau richtig.

Eingang My Place Guest House

Eingang My Place Guest House

Zimmer mit Air Con

Zimmer mit Air Con

Wie buche ich das richtige Zimmer

Wenn man ständig unterwegs ist, dann ist eines der wichtigsten Dinge, die man benötigt, eine Unterkunft. Aber wie genau buche ich das richtige Zimmer? Pauschal sagen kann man das meiner Meinung nach nicht.

Das richtige Zimmer ist Geschmacksache

Zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle, und jeder Mensch hat andere Vorlieben, Ansprüche und Vorstellungen über das richtige Zimmer. Manchen reicht ein Zimmer alleine nicht aus, da müssen es gleich mehrere sein, andere wiederum wollen nur in einem Bungalow übernachten. Für einige ist es das Beste sich einfach ein Wohnmobil zu mieten und das richtige Zimmer immer dabei zu haben. Sei es ein Home Stay, eine Privatvilla oder eine 6* Suite, nicht alleine das Budget entscheidet über die Art der Unterkunft.

Home Stay im Hinterhof

Tut es das Homestay im Hinterhof?

Klein aber fein

Oder doch das kleine Hotel in der Seitenstraße?

Bungalow

Oder sollte es schon ein eigener Bungalow sein?

Privatvilla

Vielleicht sogar die Privatvilla inklusive  Gärtner?

Was für mich wichtig ist

Es spielen so viele Faktoren eine Rolle, dass man sich vorher genau überlegen muss, worauf es einem persönlich ankommt. Bei mir haben sich im Laufe meines Aufenthalts die Auswahlkriterien bereits so stark geändert, dass es mir mittlerweile schon fast egal ist, wo ich schlafe. Hauptsache kostenloses W-Lan ist im Preis inbegriffen.

Was mir einmal wichtig war

Anfangs war es mir noch wichtig, dass es eine Klimaanlage sowie warmes Wasser gibt, aber mal ganz ehrlich: Wenn es tagsüber total heiss ist, hält man sich sowie nicht im Zimmer auf, und wenn es dann abends kühler wird, kann ich mittlerweile auch wunderbar mit einem Ventilator schlafen. Warmes Wasser ist zwar ab und zu in Ordnung, aber bei der Hitze, die in Asien herrscht, ist eine kalte Dusche einfach nur wunderbar. Wenn man eine warme Dusche möchte, dann duscht man einfach am Nachmittag, wenn die pralle Sonne die Wassertanks aufheizt. Aber Vorsicht, damit man sich nicht verbrüht.

Jeder hat seinen eigenen Wasserturm

Wenn den ganzen Tag die Sonne auf die Tanks scheint, ist das Wasser brühend heiss

Einfach drauf los

Wenn es einem nichts ausmacht, mit seinem gesamten Gepäck durch die Mittagshitze zu spazieren, um das richtige Zimmer zu finden, dann kann man das machen. Ob man so jedoch das richtige Zimmer findet, ist dann eine Frage des Durchhaltevermögens. Früh am Morgen ist das vielleicht noch möglich, doch in der prallen Mittagssonne bin ich persönlich dann froh, wenn ich endlich einen Platz habe, wo ich meinen Rucksack abstellen kann und mich vom Schweiss befreien kann. Wenn ich am Abend ein Zimmer suchen muss, bin ich meistens bereits den ganzen Tag unterwegs gewesen. Auch dann bin ich eigentlich froh, wenn ich endlich mein Gepäck ablegen und mich duschen kann. Am besten man bezahlt dann nur für eine Nacht und nutzt die Unterkunft als Basis zur Wahl des richtigen Zimmers.

Vorteile von Onlineportalen

Natürlich stehen auch noch die diversen Onlineportale zur Verfügung. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man über diese Portale die meisten Zimmer sogar günstiger bekommen kann, als wenn man direkt vor Ort nach dem Preis fragt. Manchmal kann man sich noch zusätzlich Geld sparen, wenn es beispielsweise einen kostenlosen Airport-Shuttle gibt, oder man mit einem Klick und ohne Aufpreis noch Frühstück dazu buchen kann. Diese Onlineportale sind auch ein Grund, warum ich immer kostenloses W-Lan bei meiner Unterkunft dabei haben möchte.


Bewertungen richtig beurteilen und filtern

Falls ich über ein Onlineportal ein Zimmer buche, dann sehe ich mir auch die Bewertungen zu der Unterkunft an. Diese Bewertungen sind eigentlich der Grund, warum ich gerade diesen Blog schreibe. Es ist immer wieder faszinierend, diese Bewertungen zu lesen. Wie man dadurch das richtige Zimmer findet, ist mir bisher ein Rätsel. Ich lese mir die ersten zehn Bewertungen durch, dabei finden sich welche, in denen steht: Das Personal war total unfreundlich. Gleich darunter stehen Bewertungen in denen das Personal ständig ein Lächeln auf den Lippen hatte und bei jedem Problem geholfen hat. Ein anderer schreibt, dass das Bad dreckig und abstoßend ist. Eine Seite weiter schreibt dann ein Gast, der nur drei Tage vorher seine Bewertung abgegeben hat, er habe noch nie so ein schönes Badezimmer in diesem Land gesehen. Cool finde ich auch die negativen Bewertungen über ein Hotel, in denen dann zu lesen ist: Das Wetter war viel zu heiss. Es war zu windig und die Wellen waren zu hoch. Was bitte hat das mit dem Zimmer zu tun? Die meisten deutschen Gäste geben eine negative Beurteilung ab, weil es beim Frühstück keine Wurst oder Käse gibt. Manche finden, das Zimmer ist in die Jahre gekommen und andere wiederum schreiben es ist OK. Wie man sieht, ist es am wichtigsten die ganzen Beurteilungen danach zu filtern, was einem persönlich für das richtige Zimmer für sinnvoll erscheint.

Bewertungen

Bewertungen filtern und richtig beurteilen

Manchen kann man es nicht recht machen

Ich weiss nicht, ob es den Leuten auffällt, das es Zimmer für 8 EUR die Nacht und 800 EUR für eine Nacht gibt. Man kann doch nicht erwarten, dass ich bei einer 8 EUR Unterkunft die selbe Ausstattung habe wie bei einem Luxusressort. Es gibt nunmal sehr selten einen Wasserkocher oder kostenloses Shampoo und Duschgel bei einem Zimmer in der untersten Preiskategorie. Ich verstehe auch nicht, warum sich Leute darüber beschweren dass es in einem Strandhaus, welches 15 Meter vom Meer entfernt ist, zu wenig Programme im Fernseher gibt. Aber diese Leute verstehen wahrscheinlich auch nicht, warum für mich kostenloses W-Lan wichtig ist. Warum man allerdings eine negative Bewertung darüber abgibt, weil es nachts auf dem Zimmer viel zu leise ist, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Vielleicht sollten diese Leute einfach das nächste mal in einer Diskothek buchen anstatt in einem Hotel.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Wie Ihr lesen könnt, ist es überhaupt nicht einfach, das richtige Zimmer zu finden. Jeder Mensch hat ein anderes Empfinden darüber, was er von einem Hotel erwartet. Ich erwarte mittlerweile nichts mehr, so kann ich so gut wie nicht enttäuscht werden. Ausser das angepriesene Internet funktioniert nicht, weil die Rechnung nicht bezahlt wurde. Da bin ich dann froh darüber, dass ich eine Pre-Paid Karte besitze, mit der ich mir zur Not eine andere Unterkunft suchen kann. Oder ich gehe abends los und klappere eine Unterkunft nach der anderen ab, lasse mir die Zimmer zeigen und frage die Gäste in der Lobby ob sie Internet haben.

Die Lobby

In der Lobby einfach mal die Gäste fragen, wie es ihnen gefällt

Alternativen zu den Onlineportalen

Wenn es einem nichts ausmacht, bei völlig fremden Menschen an der Haustür zu klingeln und nach einem Schlafplatz zu fragen, dann kann man das machen. Alternativ dazu gibt es neben den folgenden Möglichkeiten sicherlich auch noch weitere. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Couchsurfing

Reisebekanntschaften

Housesitting

Flughafen

Hängematte

In einem Schlafbus oder Schlafwagon reisen

Campingplatz

Ein Wohnmobil mieten oder kaufen

Zelten

Alternativ kann man auch mal Zelten. Equipment vorrausgesetzt.

Alternative

Hey, immerhin gibt es Matratzen und Kissen. Wer braucht da schon eine Wand?

Leute gibt’s, die gibt’s gar nicht

Es gibt Leute, die gibt’s gar nicht

Housesitting und Couchsurfing

Auch wenn wir heute wieder einmal einen Tag eingelegt haben, an dem wir nichts unternehmen wollten, irgendwas passiert immer. Da wir uns vor einigen Wochen bei TrustedHouseSitters angemeldet haben, und bisher noch keinen Job als Housesitter bekommen haben, sind wir zu Franky gegangen, um unser Bewerbungsprofil checken zu lassen. Da Franky in England studiert und somit mehrere Jahre dort gelebt hat, kann sie sehr gut Englisch sprechen. Sie hat auch gemerkt, dass unser Profil noch nicht ganz vollständig ist, und uns unter anderem noch ein Video fehlt. Man muss immer nur über alles reden, denn nur so konnte sie uns anbieten, zu ihrer Tante zu fahren. Ihre Tante hat mehrere Hunde und sie meinte, dass dies die perfekte Umgebung für ein solches Video sei. Wir können die Hunde waschen und mit ihnen spazieren gehen, und Franky hat uns angeboten, uns dabei zu filmen. Sie fragte uns dann, ob wir uns auch schon als Couchsurfer angemeldet haben. Man bekommt dort zwar nicht gleich ein ganzes Haus zur Verfügung gestellt, aber immerhin eine Couch und man braucht auch keine Tiere zu pflegen. In teuren Städten wie z.B. Singapur würden ein bis zwei Nächste ohnehin ausreichen und das Teuerste ist dort nunmal die Unterkunft. Als wir uns dort angemeldet hatten, zeigte uns Franky ihr Profil, und wir haben uns die Fotos angeschaut, die sie dort hochgeladen hat. Zu jedem Bild hat sie uns eine Geschichte erzählt und eine war unglaublicher als die andere.

Couchsurfing

Eigentlich alles was man braucht. Ein Platz zum Schlafen.

An Dreistigkeit kaum zu überbieten

Einige von ihren Geschichten möchte ich hier erwähnen, denn es gibt Leute, die gibt’s gar nicht. Einer ihrer Gäste beispielsweise hat sich für lediglich zwei Tage im Home Stay NOOK eingemietet. Doch das hat sie nicht davon abgehalten, nach den zwei Tagen immer noch unangemeldet in das Home Stay zu gehen. Dort hat sie sich dann aus der Wäschekammer ein Handtuch genommen und hat sich mehrfach eine Dusche gegönnt, bis Franky meinte, das geht so nicht.

Geld ist zum Ausgeben da

Ein anderes Mal hatte sie Gäste aus Afrika. Eigentlich wurden sie nach Malaysia eingeladen, um einen Kurs zu besuchen. Sogar Taschengeld für ihren Aufenthalt haben sie von der Malaiischen Regierung bekommen. Doch in dem Kurs haben die Leute nur geschlafen. Nachts haben sie gefeiert und am Wochenende haben sie ihr gesamtes Geld für Shopping ausgegeben. Sie haben ihr ganzes Geld verprasst, so dass sie sich nicht einmal mehr die Rückflugtickets kaufen konnten. Um die Gäste wieder loszuwerden, musste Franky die Flugtickets für sie bezahlen.

Hauptsache Geld verdienen

Ebenfalls witzig war die Geschichte der beiden Italiener, die ein vegetarisches Restaurant in Kuching eröffnet haben. Die beiden hatten keinerlei Gepäck, und die Kleidung die sie trugen war verdreckt und hat gestunken. Sie hatten nichts, ausser dem was sie an hatten. Vor lauter Mitleid hat Franky ihnen frische Hosen und T-Shirts gekauft und den beiden bei der Eröffnung ihres Restaurants geholfen.

Ich will hier nicht weg

Weniger witzig aber trotzdem erwähnenswert waren die beiden Jungs aus Deutschland. Den beiden hat das Home Stay NOOK so gut gefallen, dass sie insgesamt zwei Monate hier geblieben sind. Im Gegensatz zu den Afrikanern, die kein Geld mehr für ihre Rückflüge hatten, haben diese beiden insgesamt fünf mal ihre Flüge verfallen lassen. Nur weil einer der beiden eine Verabredung mit seiner Lebensgefährtin in Thailand hatte, sind sie dann schweren Herzens abgeflogen.

Ich will hier eigentlich schon weg

Die letzte Geschichte erinnert mich an die beiden Franzosen, die zur selben Zeit wie wir und den beiden Jeroens hier im Home Stay NOOK gewohnt haben. Bevor sie weiter auf die Philippinen fliegen wollten, sind wir am letzten Abend alle zusammengesessen, um noch ein paar Bierchen zu trinken. Alle haben die Zeit vergessen, denn wir hatten wirklich viel Spass. Zwei Stunden vor Abflug, sind die beiden Franzosen dann doch noch ins Bett gegangen. Obwohl Franky dann mehrmals versucht hat, sie zu wecken, haben die beiden Franzosen nicht reagiert und ihren Flug verpasst. Statt auf die Philippinen ging es dann für die beiden drei Tage später in Richtung Kambodscha.

Leute gibt's, die gibt's gar nicht

Leute gibt’s, die gibt’s gar nicht

Ich bin wirklich gespannt, ob meine Lebenspartnerin und ich am 21.Oktober unseren Flug erwischen. Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Home Stay NOOK – besser gehts nicht

Ursprünglich wollten wir heute noch einmal zum Semenggoh Nationalpark fahren, um vielleicht „Richie, The Big Boss“ zu Gesicht zu bekommen. Aber wir haben uns die letzten beiden Abende mit den anderen Gästen so super verstanden, dass wir unseren Plan kurzfristig geändert haben. Vor allem mit den beiden Jungs aus Holland und Belgien, Jeroen und Jeroen, haben wir viel zusammen gelacht. Einer der beiden Jungs ist leidenschaftlicher Koch und er hat Franky gefragt, wie man traditionelle Frühlingsrollen macht. Eine der wichtigsten Zutaten sind die Teigblätter, in die man dann die restlichen Zutaten einwickelt. Diese Teigblätter sind am besten, wenn man sie frisch auf dem Markt kauft. Aus diesem Grund wollte Jeroen zusammen mit Franky heute nach China Town in Kuching gehen, um diese dort einzukaufen. Also haben wir uns kurzfristig dazu entschieden mitzukommen und später gemeinsam Frühlingsrollen zu machen. Nicht weit vom Home Stay NOOK entfernt, sind wir in einen Hinterhof gegangen. Dort stand eine etwa 70-jährige Frau. Die eine Hand hatte sie in einer großen Schüssel voller Teig, und mit der anderen Hand hat sie mit bloßen Fingern die fertigen Teigblätter von der heißen Kochplatte gelöst. Im Akkord stellt die alte Dame auf diese Art täglich Tausende von Teigblättern her. Wir haben 20 davon vorbestellt und sind dann durch das Haus der alten Dame gegangen und standen plötzlich mitten in China Town.

Handgemachte Teigblätter

Seit 60 Jahren macht diese Frau täglich Tausende von Teigblätter

China Town Kuching

Als wir durch ihr Haus gegangen sind, standen wir mitten in China Town

Irgendwie hat dort jeder seinen eigenen Laden, und jeder verkauft irgendetwas anderes. Wenn man dort als Tourist durchgeht, fragt man sich bei so ziemlich allem, was man sieht, was das überhaupt ist. Doch zusammen mit Franky war es eine Freude dort durchzugehen. Sie hat uns so ziemlich alles erklärt, was es dort zu sehen gab. Ob es essbar ist, woraus die einzelnen Farben in den Lebensmitteln gemacht werden, und warum man diese Farben nur alle zwei Jahre hergestellt werden. Sie hat uns erklärt, dass man an den Waren, welche die Händler verkaufen, erkennen kann, aus welcher Provinz diese ursprünglich stammen. Franky hat uns sehr viel über die Religion der Chinesen erklärt. Wir haben erfahren, warum früher die wohlhabenden Frauen ihre Füße abgebunden haben, und warum es in manchen Geschäften palettenweise Papiergeld zu kaufen gibt. Da wir zusammen mit Franky durch China Town gegangen sind, durften wir auch viele der Spezialitäten kostenlos probieren. Bei einer Tasse schwarzen Reistee hat Franky uns erzählt, dass die Chinesen früher in Höhlen Schwalbennester gesammelt haben, um daraus eine Schwalbennestersuppe zu machen. Nachdem das Sammeln der Nester von der Regierung verboten wurde, haben die Chinesen angefangen, den natürlichen Lebensraum der Schwalben in großen Lagerhallen zu simulieren, um die Nester in Massen herzustellen.

Franky vom Home Stay NOOK hat uns jede einzelne Speise erklärt

Franky vom Home Stay NOOK hat uns jede einzelne Speise erklärt…

Chinesisches Papiergeld

…und was es mit dem Papiergeld auf sich hat.

Bei einer Tasse Tee haben wir viel über die Religion und Kultur Chinas erfahren.

Bei einer Tasse Tee haben wir viel über die Religion und Kultur Chinas erfahren.

Nach ein paar Stunden haben wir uns wieder zurück auf den Weg gemacht, um die Teigblätter abzuholen. Nachdem wir die letzten Zutaten besorgt hatten, sind wir dann wieder in das Home Stay NOOK gegangen und haben gemeinsam das Gemüse zubereitet. Wir haben uns entschieden vegetarische Frühlingsrollen zu machen. Die Hauptzutaten sind geriebene Rüben, Karotten, Knoblauch und Stangenbohnen. Weil wir frische Teigblätter hatten, werden die Frühlingsrollen nicht in Fett ausgebraten, sondern stattdessen die Zutaten gekocht. Zusätzlich gab es noch Rühreier, Nüsse mit braunem Zucker sowie eine Sojasoße. Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, hat uns Franky gezeigt, wie wir alle Zutaten zu einer Frühlingsrolle rollen. Danach hat sich jeder von uns selbst daran versucht. Für Franky war es eine wahre Freude und zuzusehen, denn sie konnte sich vor Lachen nicht mehr halten. Auch wenn unsere Frühlingsrollen nicht perfekt ausgesehen haben, geschmeckt haben sie vorzüglich.

Zutaten für traditionelle Frühlingsrollen

Zutaten für traditionelle Frühlingsrollen

Wir bereiten die Zutaten vor

Gemeinsam bereiten wir die Zutaten vor

Franky beim Rüben reiben

Franky vom Home Stay NOOK reibt die Rüben für unsere Frühingsrollen

Die Zutaten werden gekocht

Anschließend werden die Zutaten gekocht

Ich bereite meine erste Fürhlingsrolle zu

Nachem alle Zutaten aufgetischt sind, bereite ich meine erste Frühlingsrolle zu

Am späten Nachmittag sind meine Lebenspartnerin und ich noch zur Touristeninformation gegangen, um uns eine Unterkunft für den Bako Nationalpark zu reservieren. Als wir wieder zurückgekommen sind, mussten wir uns leider auch schon von Jeroen und Jeroen verabschieden, denn sie wurden von Moses zum Flughafen gefahren, um von dort aus nach Kambodscha zu fliegen. Kaum waren die beiden weg, waren auch schon wieder die nächsten Gäste angekommen, und haben sich bei Franky informiert, wie sie zum Semenggoh Nationalpark kommen. Kurzfristig hat sich Franky dazu entschieden, eine Tour zu machen und den beiden neuen Gästen angeboten, zwischen den Fütterungszeiten nach Padawan zu fahren, um etwas über die Ureinwohner Borneos zu erfahren. Da wir am nächsten Tag sowieso nach Semenggoh fahren wollten, und Franky besser als jeder Reiseführer ist, haben wir uns ebenfalls für die Tour angemeldet.

Das Home Stay NOOK ist nicht unsere Unterkunft. Wir lernen hier ständig neue Leute kennen. Wir können die Küche benutzen und fühlen uns wie zu Hause. Doch das beste daran ist Franky, die sich um ihre Gäste kümmert, als wären es ihre Kinder. Wir waren jetzt schon in einigen Home Stays, aber so wohl wie hier, haben wir uns bisher noch nicht gefühlt.

Auf nach Borneo zu den Orang Utans

Geschlafen haben wir heute nicht, denn zum Einen bin ich mal wieder viel zu lange an meinem Blog gesessen, und zum Anderen wollten wir auf keinen Fall unseren Bus verpassen. Um halb drei haben wir aus unserem Hotel ausgecheckt und haben uns auf den Weg zum Bus gemacht. Bei den Ticketverkäufern, die wieder völlig unscheinbar auf ihren Gartenstühlen gesessen sind, haben wir uns für jeweils 12 MYR ein Busticket gekauft. Das war definitiv günstiger und unkomplizierter als die Anreise. Denn als wir in Kuala Lumpur eingetroffen sind, haben wir uns für jeweils 70 MYR ein Ticket für den Schnellzug gekauft, dann hat sich jeder ein Ticket für die Einschienenbahn gekauft und trotzdem waren wir am Schluss immer noch 2 km von unserem Hotel entfernt. Das wir heute bereits so früh zum Bus gegangen sind, war eine weise Entscheidung. Normalerweise fährt der Bus um 4:15 Uhr ab. Aus welchem Grund auch immer ist der Bus aber schon um 3:45 Uhr abgefahren.

Ticketverkäufer

Häuser bis in die Wolken, aber für einen Ticketschalter hat es nicht gereicht…

Um fünf Uhr waren wir dann am Flughafen. Schon beim Buchen unseres Fluges habe ich mich ein wenig darüber geärgert, dass der Flug mit jedem Klick teurer geworden ist. Als ich dann wie üblich einchecken wollte, wollte die Frau am Check-In-Schalter 10 MYR für den Check-In. Ganz schnell hab ich dann meinen Rucksack wieder von der Waage genommen und mir die App von Air Asia heruntergeladen. Nebenbei bemerkt, gibt es im Flughafen von KL, wie sollte es anders sein, kostenloses Internet. Die App von Air Asia ist aber anscheinend nicht dazu geeignet einen Check-In durchzuführen, denn obwohl ich meine malaiische Nummer korrekt eingegeben hatte, konnte die App sie nicht verifizieren. Also bin ich wieder zum Schalter gegangen und habe mich beschwert und schon war der Check-In plötzlich doch kostenlos.

Als wir in Kuching ankamen, wartete bereits wie versprochen unser Fahrer mit einem Beatrice & Peter Zettel in der Hand auf uns. Während der Fahrt haben wir erfahren, dass der Fahrer Moses heisst, und die Hotelbesitzerin gar keine Italienerin ist, obwohl sie Francesca heisst. Nach ungefähr 20 Minuten waren wir beim NOOK Home Stay angekommen. Eine kleine unscheinbare Tür zwischen einem Restaurant und einem Elektroladen führt zum NOOK Home Stay. Kurzfristig war ich etwas geschockt, denn das Zimmer ist nicht viel größer als das Bett, was darin steht. Doch alles ist sauber und Francesca ist mehr als freundlich. Ich muss einfach aus meinem Kopf streichen, dass wir davor in einem Hotel mit Jacuzzi und Warmwasser übernachtet haben. Plötzlich war das NOOK Home Stay besser als gedacht. Man kann die Küche benutzen, der Aufenthaltsraum ist super gemütlich und wie bereits erwähnt, ist die Besitzerin superfreundlich. Sie kennt sich super mit allen Nationalparks aus, weiss wann die Busse fahren, wann Fütterungszeiten sind und wie man sich viel Geld sparen kann. Manchmal organisiert sie selbst Touren, die ausser dem Eintritt für die Parks, nichts kosten. Heute haben wir sogar ein kostenloses Abendessen bekommen und sie war glücklich über die Gesellschaft ihrer Gäste. Auf einer Wand sind hunderte von farbigen Handabdrücken ihrer Gäste, die durch die Bank alle positive Nachrichten hinterlassen haben. Lediglich unser Moskitonetz haben wir zur Sicherheit angebracht, aber das war auch schon alles was ich zu bemängeln habe. Sie hat uns sogar einen Trick gezeigt, wie wir unsere deutschen Stecker in die malaiischen Steckdosen bekommen, ohne einen Adapter kaufen zu müssen. Bis spät in die Nacht saßen wir mit den restlichen Gästen, Moses und Francesca zusammen und haben uns unterhalten. Bevor wir ins Bett gegangen sind, hat sie uns einen Plan gezeichnet, wie wir morgen zum Bus kommen, der für 3 MYR pro Person zum Semenggoh Wildlife Center fährt. Wir sind also gut in Borneo angekommen und morgen geht es auf zu den Orang Utans.

Verschiedene Länder aber eine Meinung

Verschiedene Länder aber die gleiche Meinung

Unsere Küche im NOOK Home Stay

Unsere Küche im NOOK Home Stay

Entspannen in Kuala Lumpur

Ich kann gar nicht oft genug erwähnen, dass es hier in Kuala Lumpur super schnelles Internet gibt. In Bussen, Einkaufszentren, Restaurants, Bars, öffentlichen Gebäuden und Hotels gibt es kostenloses, schnelles Internet. Sogar die 3G Verbindung meiner malaiischen Pre-Paid Karte, die ich mir im Mobilfunkladen um die Ecke für 40 MYR geholt habe, ist besser als das schnellste Internet in Indonesien. Wunderbare Vorraussetzungen um ein wenig zu entspannen in Kuala Lumpur. Viel zu wenig konnte ich mich um meinen Blog kümmern, denn vieles kann ich noch verbessern. Geteilte Inhalte haben bislang fürchterlich ausgesehen, und auf Twitter konnte man immer nur einen Link sehen. Auch meine Videos habe ich bisher noch nicht auf meiner Dropbox gesichert. Ausserdem habe ich mich in letzter Zeit viel zu wenig um meinen Körper gekümmert, denn wie ich bereits erwähnt hatte, möchte ich Gewicht verlieren, und da muss ich dran bleiben. Darum habe ich mir heute mal wieder meine langen Klamotten angezogen und bin in das oberste Stockwerk unseres Hotels gegangen, denn dort gibt es ein Gym. Mit wahnsinnigen 4,5 km/h habe ich 75 Minuten lang die 15% starke Steigung auf dem Laufband absolviert. Das hatte zwar nicht gerade viel mit Entspannung zu tun, das anschließende Schaumbad hingegen schon. Es hat richtig gut getan, sich von den Düsen ein wenig massieren zu lassen.

Training beendet

Immerhin 186,3 Kalorien verbrannt. Besser als nichts.

Da wir nur noch zwei Nächte in KL bleiben wollen, müssen wir uns auch noch um unser nächstes Reiseziel kümmern. Ein Grund, warum ich Malaysia besuchen wollte, sind die Orang Utans in den Nationalparks von Borneo. Also haben wir in aller Ruhe das Internet nach Flügen von KL nach Borneo durchstöbert. Die Dauer unseres Aufenthalts wird sich nach den Preisen der Flüge, die wir bekommen werden, richten. Nach ein wenig Recherche und ein bisschen Glück, haben wir einen passenden Flug gefunden. Am 8. Oktober geht es für 13 Nächte nach Kuching im malaysischen Bundesstaat Sarawak. Kuching ist die größte Stadt auf der Insel Borneo. Für zwei Personen inklusive Hin- und Rückflug sowie jeweils 20kg Gepäck pro Person kosten alle vier Flüge zusammen 150 EUR. Nachdem wir die Eckdaten geklärt hatten, haben wir uns nach einer günstigen aber sauberen Unterkunft umgesehen. Nachdem wir viele Kommentare und Bewertungen gelesen hatten, haben wir eine Unterkunft inklusive Frühstück und kostenlosem W-Lan für 13 Übernachtungen zum Gesamtpreis von 138 EUR gebucht. Kurz nach der Buchung haben wir eine E-Mail von der Besitzerin des Hotel bekommen, in der diese uns angeboten hat, uns für 26 MYR mit einem Taxi abholen zu lassen. Da das weniger ist, als alles was wir bisher in Indonesien für eine Fahrt bezahlt haben, haben wir ihr Angebot dankend angenommen.

Unser nächstes Ziel lautet also Kuching auf Borneo. Ich freue mich schon tierisch auf die Orang Utans und die Nasenaffen sowie die vielen Nationalparks. Ausserdem bin ich gespannt, ob Borneo zusätzlich auch noch schöne Strände zu bieten hat. Den restlichen Abend habe ich mir noch ein paar Videos auf YouTube angesehen, die ich in Deutschland wegen der GEMA nicht abspielen konnte. Danach bin ich noch einmal zusammen mit meiner Lebenspartnerin auf den Nachtmarkt in China Town gegangen. Wegen dem moslemischen Feiertag Grand Baram war auf dem Nachtmarkt heute richtig wenig los, und wir konnten völlig entspannt und ohne Gedrängel über die Jalan Petaling schlendern.

China Town Nachtmarkt

Wegen dem moslemischen Feiertag, war auf dem Nachtmarkt in China Town richtig wenig los

Weil unser Flieger bereits um 8:15 Uhr abhebt, sind wir zur Sicherheit noch losgezogen, um herauszufinden, von wo aus der Shuttle Bus zum Flughafen abfährt, und wo wir unsere Tickets kaufen können. Das Busterminal und den Ticketschalter haben wir relativ schnell gefunden, doch von dort aus wurden wir dorthin geschickt, von wo aus der Shuttle Bus abfährt. Uns wurde gesagt, dass wir dort auch die Tickets kaufen sollen. Wir sind dann noch fast eine Stunde um mehrere Blocks geirrt und wurden von verschiedenen Leuten weiss Gott wohin geschickt, bis wir dann endlich zwei Einheimische auf Gartenstühlen sitzend vor einer unscheinbaren Bushaltestelle entdeckt haben. Schließlich ist uns dann aufgefallen, dass dieser doch sehr aussergewöhnliche Ticketverkauf 200m von unserem Hotel entfernt ist. Wir sind auf der Suche danach sogar mehrfach daran vorbei gegangen. So richtig konnte ich mich heute also gar nicht entspannen in Kuala Lumpur, doch vielleicht klappt es ja in Borneo.