Unser letztes Ziel in Asien

So schnell kann man gar nicht schauen, da sind zehn Tage vorbei. Ich kann es irgendwie kaum fassen, aber unser Asien Urlaub neigt sich nach knapp acht Monaten ebenfalls bald dem Ende. Unser letztes Ziel in Asien ist Phuket. Nicht um dort zu feiern, sondern weil die Flugtickets von Phuket nach Perth am günstigsten sind.

Von Koh Phayam nach Phuket

Zum einen fällt es uns schwer, Koh Phayam zu verlassen, andererseits ist das Wetter die letzten Tage nicht mehr so schön wie die erste Woche. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen wir die Insel mit dem Slow Boat. Dreieinhalb Stunden benötigen wir für die Überfahrt aufs Festland. Mit dem Sammeltaxi geht es weiter zum Busbahnhof in Ranong. Mit drei Stunden Verspätung ist der Bus nach Phuket endlich am Busbahnhof Ranong angekommen. Die Fahrt ist mir ewig vorgekommen. Bei jeder Strassenkontrolle mussten wir anhalten und einige Fahrgäste wurden von den Militärs kontrolliert. Bei einem Fahrgast mussten sie jedes Mal ganz genau nachfragen und irgendwas bereden, bevor die Fahrt wieder weiter gehen konnte. Aufgrund der Verspätung und den vielen Stopps war es bereits Mitternacht als wir endlich in unserer Unterkunft in Phuket angekommen sind.

Have a good trip

Nach zehn Tagen Koh Phayam heisst es: Have a good trip

Unser letztes Ziel in Asien

Nach mehreren Stunden Verspätungen sitzen wir endlich im Bus nach Phuket

Zimmer zur Wanne

Mitten in der Nacht kommen wir in unserer Unterkunft an

Check! Liste

Badewanne im Zimmer? Check! Pool mit Meerblick? Check! Kostenloses WLAN? Check! Flug von Perth nach Cairns buchen? Check! Unterkunft in Port Douglas reservieren? Check! Die Restaurants der Umgebung durchprobieren? Check! Jeden Tag Yoga machen? Check! Keine Zigaretten rauchen? Check! Endlich auf eine Waage stellen? Check! Die letzten Tage in Thailand geniessen? Check!

Badewanne im Zimmer

Badewanne im Zimmer? Check!

Pool mit Meerblick

Pool mit Meerblick? Check!

Restaurant durchprobieren

Die Restaurants in der Gegend durchprobieren? Check!

Waage stellen

Auf die Waage stellen? Check!

Was war das für ein geiler Asientrip? Eigentlich will ich gar nicht weg! Aber wir haben uns in den Kopf gesetzt nach Australien zu fliegen, ein Auto zu kaufen und die Küste entlang zu fahren.

Breathe in – Breathe out!

Über 100 Blogs habe ich in dieser Zeit geschrieben. Ich freue mich schon darauf, wenn ich mir diese in ein paar Jahren einmal durchlesen werde. Hier noch eine Nachricht für den Zukunfts-Peter: Hey Du alter Sack! Ich hoffe Du bist immer noch Nichtraucher, alles andere ist enttäuschend! Ich hoffe Du bist immer noch genauso verliebt in Beatrice wie eh und je! Ich hoffe Du sitzt nicht in irgendeinem blöden Bürosessel sondern schaust Dir immer noch die Welt an! Ich hoffe Du lebst Dein Leben und Deine Träume und lebst nicht für die Träume eines anderen! Bleib wie Du bist, bei Dir ist eh schon alles zu spät mein Freund.

Urlaub auf Koh Phayam

Alois Hingerl, Nr. 172, Dienstmann in München, besorgte einen Auftrag mit solcher Hast, daß er vom Schlage gerührt zu Boden fiel und starb. Zwei Engel zogen ihn mit vieler Mühe in den Himmel, wo er von St. Petrus aufgenommen wurde. Der Apostel gab ihm eine Harfe und machte ihn mit der himmlischen Hausordnung bekannt. Von acht Uhr früh bis zwölf Uhr mittags »frohlocken«, und von zwölf Uhr mittags bis acht Uhr abends »Hosianna singen«. – »Ja, wann kriagt ma nacha was z’trink’n?« fragte Alois. – »Sie werden Ihr Manna schon bekommen«, sagte Petrus.

Koh Phayam – Urlaub mit Verzicht

Also wie ein Münchner im Himmel habe ich mich in Suan Mokkh nicht gefühlt, aber von 17 Uhr bis 18 Uhr abends war für mich die Zeit des Hosianna singen. Das beste zu dieser Zeit war jedoch der junge Mönch mit russischem Akzent. Eines Tages kam er mit einem kleinen Säckchen zum Chanting. Er setzte sich wie jeden Tag im Schneidersitz auf das Podest vor uns, und fing an zu erzählen. Dieses Mal war er ein wenig bedrückt über seine Aussagen des Vortages. Ich weiss gar nicht mehr genau, was er am Vortag erzählt hat, auf jeden Fall wollte er sich bei uns für seine Worte entschuldigen. Damit das nicht mehr vorkommt, hat er sein kleines Säckchen mitgebracht. Nachdem wir uns alle gegenseitig fragend angeschaut haben, öffnet er das kleine Säckchen und schüttet es vor sich auf dem Podest aus. Zum Vorschein kommen lauter Steine. Er meint, jeder dieser Steine repräsentiert eine schlechte Eigenschaft. Er nimmt sich einen dieser Steine und wirft ihn in den See vor dem Saal. Er meint, er hat einen ganzen Sack voller Steine mitgebracht, damit jeder von uns einen oder mehrere schlechte Eigenschaften in den See werfen kann. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich gar nicht, wie viele Steine ich mir nehmen soll. Erst Tage später habe ich von Beatrice während eines verbotenen Gesprächs ein paar Steine zugesteckt bekommen. Am Ende habe ich vier Steine in den See geworfen. Die Steine repräsentieren Rauchen, Mc Donald’s, Coca Cola und Nestlé.

Kreislauf oder System?

Dazu kommt noch Morgensport und den Konsum von Fleisch zu reduzieren. Während unserem Urlaub auf Koh Phayam haben wir das alles ohne Probleme durchgehalten. Insgesamt ist unser Urlaub auf Koh Phayam genauso verlaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Schöne Strandspaziergänge, Schwimmen, frische Früchte und Kaschu Nüsse naschen. Lediglich drei Ereignisse stechen aus unserem sonst erholsamen Strandurlaub auf Koh Phayam heraus.

Flut vor Junes Horizon

Bei Flut kann man direkt vor der Haustüre schwimmen gehen

Hier fließt das Meer ab

Wenn das Wasser aus dem Meer am späten Nachmittag abgelaufen ist…

Ebbe vor Junes Horizon.JPG

…kann man bei Ebbe schöne Strandspaziergänge machen.

Strandkrebse

Wir haben eine Hundertschar von Strandkrebsen vor uns her getrieben…

Dreck einsammeln

…und Müll eingesammelt.

Wo beginnt ein Kreis?

Als wir bei June angekommen sind, und unsere Rucksäcke in den Strandbungalow geworfen haben, um zu Pitar zu fahren, ist das nicht exakt so reibungslos abgelaufen. Denn es gab einen kleine Pause zwischen Rucksack ablegen und Abfahrt. Während Beatrice, was auch immer, gerade im Badezimmer macht, setze ich mich auf die Veranda und genieße die Aussicht. Auf einmal höre ich, wie jemand meinen Namen sagt. Die Stimme kommt aber nicht vom Bad hinter mir, sondern vor mir steht Martina. Wir haben Martina in Bangkok kennen gelernt und jetzt wohnt sie im Bungalow neben uns. Sie ist gerade vom Mango sammeln zurückgekommen und ist gerade dabei einen Mangosalat zu machen. Bevor wir also zu Pitar gefahren sind, haben wir uns den Sonnenuntergang angesehen und dazu Mangosalat und Reis gegessen. Insgesamt waren wir zu fünft. Martina, zwei ihrer Freunde aus Australien, Beatrice und ich. Zwei ihrer Freunde aus Australien? Fantastisch! Gleich mal ausquetschen, wo wir am besten hinfahren und worauf wir achten müssen. Immerhin kommen die beiden gerade von dort, wo wir hinwollen. Genau das haben wir dann die nächsten zwei Tage immer wieder getan. Unter anderem waren wir gemeinsam bei Pitar beim Fischessen und in der absolut abgefahrenen Hippie Bar. Die gesamte Bar, die eher aussieht wie ein kleines Dorf, ist aus Treibholz zusammengezimmert, das am Strand vor der Bar angespült wird.

Hippie Bar

Die Hippie Bar auf Koh Phayam

Das Sternbild Widder

Vom zweiten Ereignis habe ich bereits geschrieben: Es steht Songkran an. Während dem thailändischen Neujahr ist es Sitte, dass sich die Menschen gegenseitig mit Wasser vollspritzen. Oftmals ist das Wasser gefärbt, oder man bekommt das Gesicht mit Puder oder Talcum verziert. Auf Koh Phayam ist das bei weitem nicht so extrem wie beispielsweise in Bangkok. Trotzdem haben wir während dieser Tage auf unseren Roller sowie unsere Kamera verzichtet. Trocken und mit heller Kleidung sind wir zum Essen gegangen, pitschnass und in roter Kleidung sind wir wieder daheim angekommen. Schön wars!

Der Kreis schließt sich

Das dritte Ereignis war der Anruf meines Freundes aus Bangkok. Eigentlich wollte ich ihn die ganze Zeit schon anrufen, um ihm zu erzählen, dass wir die zehn Tage durchgehalten haben. Aber zum einen hatte ich kein Guthaben mehr auf meiner Pre-Paid Karte, und zum anderen kann ich ihm das in drei Monaten persönlich erzählen. Ich weiss noch wie ich ihn vor ein paar Monaten folgende dumme Frage gestellt habe: Wie kann ich Disziplin lernen? Eigentlich wollte ich ihn nur fragen, wie er jeden Tag sein krasses Programm durchziehen kann, und dass mich das echt beeindruckt. Auf jeden Fall musste ich gerade an diese Frage und meinen Freund denken, als mein Telefon klingelt. Seine Worte waren in etwa folgende: Hey Peter wie geht’s? Alles klar bei Euch beiden? Ich hoffe es hat Euch in Thailand gefallen! Ich wollte Euch zeigen, wie wir Thailänder leben, wie wir denken und woran wir glauben! Ich hoffe wir sehen uns bald wieder, Ihr seid jeder Zeit herzlich bei mir Willkommen, kommt vorbei wann immer Ihr wollt! Ich wünsche Euch noch eine schöne Reise! Grüße an Martina!

Relaxen auf Koh Phayam

Da denkt man, man hat es geschafft. Endlich hat man die zehn Tage des Schweigens überstanden, da wird bekannt gegeben, dass das Retreat erst am elften Tag zum Frühstück endet. Da musste ich erst einige Male tief ein- und ausatmen, hat aber nicht viel gebracht. Völlig entnervt habe ich das Retreat verlassen und das ist auch der Grund, warum es kaum Fotos gibt. Zwar durften wir am letzten Tag über das Gelände laufen, um zu fotografieren, aber ich wollte so schnell wie möglich weg. Weg zum Relaxen auf Koh Phayam.

Das kleine Mädchen

Als wir an der Bushaltestelle angekommen sind, steht dort das kleine Mädchen aus den USA. Das Mädchen sieht aus wie zwölf, ist aber immerhin schon 16 Jahre alt. Wie alt ihr Geist ist, kann ich nicht sagen, aber von diesem kleinen Mädchen konnten sich in Suan Mokkh alle Teilnehmer eine Scheibe abschneiden. Ihr Chore bestand darin, die Toiletten auf dem Gelände zu reinigen. Nachdem ein Teilnehmer frühzeitig abgebrochen hat, hat das kleine Mädchen dessen Chore übernommen und zusätzlich noch die Toiletten beim Essensaal geputzt. Vor jedem Gebäude, welches man nicht mit Schuhen oder Flip-Flops betreten darf, befindet sich in Suan Mokkh ein Fußbad. Vor jedem Schlafsaal, vor dem Essensaal, vor dem Meditationssaal und vor jeder Halle. Und jeden Tag lagen frische Blüten im Fußbad und ich habe mich ständig gefragt, wer macht denn sowas? Die Antwort lautet: Das kleine Mädchen, dass jeden Tag alle Toiletten putzt.

Als wir dann also an der Bushaltestelle angekommen sind, steht dort dieses Mädchen und fragt uns, wo wir hin wollen. Nachdem wir ihr erzählt haben, wo wir hin wollen, dreht sie sich um und meint: Moment, ich frage die Einheimischen dort drüben, ich kann Thai! Da ist mir erstmal die Kinnlade runtergefallen. Respekt vor dieser Person! Einer der Gedanken, der mir in diesem Moment durch den Kopf gegangen ist, war: Wenn dieses kleine Mädchen ihre gesamte Generation vertritt, dann steht die Welt vor einer rosigen Zukunft.

Das junge Pärchen

Leider kann uns das kleine Mädchen auch nicht mehr Informationen besorgen, als wir bereits haben. Wir müssen auf den Bus nach Ranong warten. Nach einer viertel Stunde sehe ich auch endlich aus der Ferne einen Bus auf die Bushaltestelle zufahren. Ich erkenne die Aufschrift Bangkok-Ranong und ich strecke meine Daumen raus, damit der Bus anhält. Dann sehe ich nur noch wie der Busfahrer mir zuwinkt und weiter fährt. Später stellte sich heraus, dass der Bus überfüllt war, weil Songkran ansteht. Das thailändische Neujahr. Uns bleibt also nichts anderes übrig als weiter den Daumen raus zu strecken.

Es dauert nicht lange, bis ein junges Pärchen anhält. Sie haben unser Schild mit der Aufschrift Ranong gesehen, und könnten uns zumindest in ihre Heimatstadt zum Busbahnhof bringen, welche etwa 80 km vor Ranong liegt. Wir nehmen das Angebot dankend an und machen uns auf den Weg. Sofort kommen wir ins Gespräch und wir erzählen von Suan Mokkh. Wir stellen erneut fest, wie klein diese Welt doch ist, denn die Frau des Fahrers ist ebenfalls regelmäßig in Suan Mokkh beim Meditieren. Die Welt wird noch ein wenig kleiner, als sie uns Fotos von ihrem Englischlehrer zeigt, der einmal die Woche die Einheimischen freiwillig in Englisch unterrichtet. Auf den Fotos erkenne ich Ignazio, einen der Teilnehmer des Retreats, mit dem ich gemeinsam für das Reinigen der Hot Springs verantwortlich war. Als das junge Pärchen uns dann auch noch Fotos vom Relaxen auf Koh Phayam zeigt, sowie Fotos der Unterkunft, in der sie dort immer übernachten, frag ich mich ob ich im falschen Film bin. Das gibts doch alles gar nicht. Wie ich bereits erwähnt habe, steht Songkran an. Der Grund, warum es keine freien Plätze in öffentlichen Verkehrsmitteln gibt. Das hat uns zumindest das junge Pärchen gesagt, denn irgendwann während der Fahrt hat die Frau des Fahrers beim Busbahnhof angerufen, um für uns herauszufinden, wann der nächste Bus nach Ranong abfährt.

Diese Fahrt war ein weiters Beispiel für die Freundlichkeit der Asiaten. Mit einer absoluten Selbstverständlichkeit und ohne mit der Wimper zu zucken, und vor allem ohne irgendwelche Erwartungen, hat uns das junge Paar 80 km weiter nach Ranong direkt vor die Fähre gefahren. Wir haben ihnen Geld für Benzin angeboten, wollten sie zum Essen einladen, konnten uns am Ende aber lediglich tausend Mal bedanken. Offensichtlich war es eine Freude für das junge Pärchen, etwas Gutes zu tun. Die Fahrt im voll klimatisierten schneeweißem Chrysler Jeep mit Ledersitzen von Suan Mokkh nach Ranong, war ein unbeschreiblicher Abschluss der Anstrengungen der letzten zwei Wochen. Das Erlebnis selbst war für mich wie das i-Tüpfelchen dieses unvergesslichen Erlebnisses.

June und Pitar

Die nächsten zehn Tage werden wir relaxen auf Koh Phayam. Für 300 Baht kaufen wir uns ein Ticket für das Speedboat. Knapp 30 Minuten später sind wir auf Koh Phayam angekommen und leihen uns direkt am Hafen einen Roller aus. Wir fahren zu June und werfen die Rucksäcke in unseren Strandbungalow. Danach fahren wir zu Pitar. Pitar ist Fischer und betreibt ein kleines Restaurant. Heute hat er einen Barrakuda gefangen und wird ihn uns in Tamarind Sauce und Reis servieren. Es lässt sich nicht in Worte fassen, wie nach 14 Tagen vegetarischer Kost ein frisches Barrakuda Steak in Tamarind Sauce von Pitar zubereitet schmeckt. Ich glaube am besten lässt sich diese Mahlzeit mit dem Wort Geschmacksorgasmus beschreiben. Nur dieses Mal ohne die Zigarette danach!

Junes Horizon

Unser Strandbungalow bei June…

Mangroven

…mit Blick auf den Mangrovenwald…

Hornbill

…in der Nähe der Hornbills.

Barrakudasteak

Barrakudasteak in Tamarind Sauce

Wir stehen vor einem Zeitproblem

Fantastisch! Die Hütte steht noch und die Arbeit an meinen Apps und meiner Webseite wird weniger. Wir stehen vor einem Zeitproblem, denn am 30. März wollen wir in Suan Mokkh in Surat Thani sein.

Eins nach dem anderen

Welche Hütte? Die Hütte auf die wir letzte Woche aufgepasst haben! Auch wenn man auf so einer Reise ab und zu mit dem Gedanken spielt, ein Guesthouse zu eröffnen, so sollte man sich das wirklich ganz genau überlegen. Wir haben in dieser Woche nur einen Bruchteil von dem gemacht, was unser Freund dort täglich macht. Viele Dinge werden zwar zur Routine, aber irgend etwas ist immer los. Mal gehen die Getränke aus, mal sitzt ein Japaner mitten in der Nacht im Wohnzimmer. Manchmal wird Abends gekocht, und irgendwo ist immer irgendjemand, von dem ich mich vom Arbeiten abhalten lasse.

Schritt für Schritt

Arbeit an meinen Apps und meiner Webseite? Um die Verkäufe meiner Apps sowie den Erlös durch Werbeeinnahmen zu steigern, arbeite ich seit kurzem mit einer angeblichen Marketing Expertin zusammen. Ich habe die Frau noch nie gesehen. Wir haben lediglich über Skype Kontakt. Sie sagt mir was ich alles ändern muss. Ich ändere alles. Webseiten Design, Meta Tags, Keywords, Deadlinks, Content Seiten, Links, Pages und URL’s. Ich nehme Einstellungen an Google Analytics, Webmaster Tools und meiner Webseite vor, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt. Ich schreibe Content um Backlinks zu erzeugen und nebenbei schreibe ich auch noch an einer neuen App.

Der perfekte Plan

Wir stehen vor einem Zeitproblem? Es ist auf jeden Fall so, dass man als Deutscher bei der Einreise von Kambodscha nach Thailand über den Landweg, vier Wochen Visa erhält. Das bedeutet für uns, unser Visa läuft am 10. April aus. Unser Zeitproblem besteht darin, dass unser Aufenthalt in Suan Mokkh erst am 11.April enden wird. Um unsere Asienreise mit ein paar ruhigen und entspannten Tagen ausklingen zu lassen, um unsere Eindrücke der letzten acht Monate Revue passieren zu lassen, um uns von Suan Mokkh zu erholen, um uns ein wenig auf Australien vorzubereiten und weil uns gesagt wurde, von Phuket kann man günstig nach Perth fliegen, haben wir uns folgenden Plan ausgedacht:

  • Nach Koh Phayam fahren um herauszufinden, ob es uns dort gefällt
  • Am 30. März einen Visa Run nach Myanmar machen, um bis einschließlich 28.April Visa zu haben
  • Mit dem Bus nach Suan Mokkh fahren
  • Am 31. März in Suan Mokkh die Anmeldeprozedur überstehen
  • Am 11. April wieder auf Koh Phayam sein, um uns von Suan Mokkh zu erholen
  • Mit dem Bus nach Phuket fahren
  • Ende April von Phuket nach Perth fliegen

Schritt 1: Nach Koh Phayam fahren

Wie bereits erwähnt, wir stehen vor einem Zeitproblem! Keine Hektik! Wie der Thailänder gerne sagt: Easy! Eins nach dem anderen! Ich fahre die Scheuklappen hoch, und arbeite Schritt für Schritt meine Liste ab. Ich folge meinem mehr oder weniger perfekten Plan, und befinde mich plötzlich auf Koh Phayam. Nachdem wir schon vor der Ankunft gewusst haben, dass uns die Insel gefallen wird, haben wir Zeit gehabt das zu tun, was man tut, wenn einem ein Stück Land gefällt. Man vermisst den Grund!

Wir stehen vor einem Zeitproblem

Der erste Schritt lautet: Nach Ranong fahren

Koh Phayam

Von Ranong geht es weiter mit dem Slow Boat nach Koh Phayam…

Heimat des Hornbill

…der Heimat des Hornbill. Überall auf der Insel sieht man diese wunderbaren Vögel herum fliegen.

Koh Phayam hat uns gefallen

Koh Phayam hat uns so gut gefallen…

Land vermessen

…das wir das Land vermessen haben.