Die Insel Koh Rong

Unser nächstes Ziel ist die Insel Koh Rong. Von Sihanouk Ville fährt drei Mal am Tag ein Speedboot auf die Insel. Der Preis für den Round Trip, also Hin- und Rückfahrt beträgt 25 US$ pro Person. Die Rückfahrt kann man antreten, wann immer man möchte, man muss lediglich einen Tag vorher eine Reservierung vornehmen.

Ankunft am Tui Beach auf Koh Rong

Nach etwa 40 Minuten sind wir auf der Insel Koh Rong angekommen – natürlich pünktlich zur Mittagshitze. Strassen gibt es auf Koh Rong (bis jetzt) noch nicht. Überall ist feinster Sand. Wir ziehen unsere Schuhe aus und entschließen demokratisch, dass wir nach links gehen. Denn dort wo wir uns gerade befinden, ist eine Bar neben der anderen und es ist irre laut. Wir folgen einem Pfad zu unserer Linken, doch nach etwa 15 Minuten Gehzeit ist der Trampelpfad zu Ende, und wir stehen vor einer Bungalowhütte.

Nicht unsere Liga

Nachdem uns diese Unterkunft etwas zu teuer erschien, haben wir uns für eine Nacht den Bungalow geteilt

Keine Geldautomaten auf Koh Rong

Für eine Nacht nehmen wir den übertrieben hohen Preis von 45 US$ pro Nacht in Kauf, und teilen uns zu dritt einen Bungalow. Leider gibt es weder Haken an der Wand, noch Druck auf der Wasserleitung. Wir bekommen zwar ein Schloss für unsere Tür, aber der Türstock und die Fensterrahmen sind so stark verzogen, dass ein Schloss eigentlich keinen Sinn macht. Das sind Dinge die man zwar in Kauf nimmt, aber nicht für 45 US$ die Nacht.

Lieber lecker essen statt ruhig schlafen

Die nächsten paar Tage werden wir im Dorf verbringen. Dort ist es zwar irre laut, aber die Nacht kostet dort nur 12 US$ pro Nacht. Wir brauchen zwar zwei Zimmer, aber unterm Strich bleiben 21 US$ für BBQ und Fruchtshakes übrig. Mehr werden wir die nächsten paar Tage nicht benötigen. Da es hier auf der Insel so gut wie kein Internet gibt, werden wir hier ausschließlich am Strand relaxen.

Im Meer liegen

Die meiste Zeit haben wir im Meer verbracht…

Longbeach auf Koh Rong

…oder kurz davor.

Sonnenuntergang auf Koh Rong

Sonnenuntergang auf Koh Rong

Die Standard Touri-Tour

Man kann jedoch zu den gesparten 21 US$ noch 19 US$ pro Person oben drauf legen, dann kann man einen ganzen Tag lang mit einem Boot um die Insel Koh Rong schippern. Es gibt Stopps bei jedem Strand der Insel. Wenn man will kann man Schnorcheln oder einfach nur das türkise Wasser bewundern. Am frühen Nachmittag gibt es ein BBQ auf dem Boot. Pünktlich zum Sonnenuntergang befindet man sich am Longbeach und tuckert anschließend im Konvoi zurück zum Ausgangspunkt. Im Preis inbegriffen ist auch noch eine Nachtfahrt zu einer nahe gelegenen Insel, vor der man im lumineszierenden Plankton schwimmen kann. Wir hatten an diesem Tag jedoch alle genug vom Boot fahren. Selbst Stunden später im Bett hat immer noch alles gewackelt. Am nächsten Tag konnten wir jedoch ohne Probleme unsere Bootstour abschließen und im Plankton schwimmen.

Tempel besuchen

Während der Bootsfahrt kann man schnorcheln, Tempel besuchen…

Sonnenuntergang am Longbeach

…sich den Sonnenuntergang am Longbeach ansehen, oder Meeresleuchten beobachten.

Von Siem Reap nach Phnom Penh

Sebastian hat mir aus Deutschland, so wie es sich für einen guten Neffen gehört, natürlich auch etwas mitgebracht und zwar gute und allerorts bekannte, frische, deutsche Grippebakterien. Da bin ich erstmal platt gewesen.

Mit dem Speedboat nach Phnom Penh

Trotzdem wollten wir mit dem Speedboat von Siem Reap nach Phnom Penh fahren. Ich habe die meiste Zeit der Bootsfahrt geschlafen. Als wir dann aber aufgrund von Fischernetzen in der Schiffsschraube einen Zwangsstopp einlegen mussten, habe ich meinen Schlafplatz auf das Dach des Speedboats verlegt. Nach endlosen Tauchgängen des Kapitäns im trüben, braunen Wasser, war die Schiffsschraube wieder frei von Fischernetzen.

Von Siem Reap nach Phnom Penh

Aufgrund von Fischernetzen in der Schiffsschraube mussten wir einen Zwangsstopp einlegen.

Sebastian auf der Reling

Danach ging es weiter mit vollem Tempo…

Schwimmendes Dorf

…vorbei an schwimmenden Dörfern nach Phnom Penh.

Phnom Penh Hafen

In ein paar Wochen kann man diese Bootsfahrt nicht mehr machen. Dann ist der Fluss zu ausgetrocknet und das Speedboat kann nicht mehr verkehren.

Einsame Bakterien

Am späten Nachmittag haben wir Phnom Penh erreicht. Eigentlich haben wir gedacht, wir gehen auf den Nachtmarkt um etwas zu essen. Aber in Wirklichkeit war es so, dass wir zum Nachtmarkt gegangen sind, damit sich meine Grippebakterien nicht so alleine fühlen. Wenn ich nichts Schlechtes gegessen habe, dann habe ich zumindest etwas zu Fettiges gegessen. Die Khmer’er Küche hat mir an diesem Abend auf jeden Fall nicht gut getan.

Phnom Penh Nachtmarkt

Auf dem Nachtmarkt von Phnom Penh kann man unter anderem…

Essen auf dem Nachtmarkt

…essen. Tische und Stühle gibt es nicht, nur einen Teppich mitten auf dem Markt.

Logistische Herausforderung

Während Sebastian und Beatrice am nächsten Tag gemeinsam die Killing Fields besucht haben, bin ich im Hotel geblieben und habe versucht mich zu erholen. Am selben Abend fühlte ich mich zwar noch nicht besser, aber Hunger hatte ich trotzdem. Wir haben dem Essen auf dem Nachtmarkt eine zweite Chance gegeben. Diesmal hat uns allen das Essen geschmeckt und es ist auch nicht zu fettig gewesen. Aber anscheinend haben sich die restlichen Grippeviren im Körper von Sebastian ebenfalls alleine gefühlt.

Phnom Penh Killing Fields

Während sich Sebastian und Beatrice die Killing Fields angesehen haben…

Phnom Penh

…habe ich mich im Hotel ausgeruht. Am Abend sind wir dann gemeinsam in Phnom Penh herumgeschlendert.

Es erfordert nun präzise Toilettenplanung bei der morgigen Busfahrt von Phnom Penh nach Koh Rong.