Noch 14 Tage bis zum Abflug

Jetzt ist es wirklich nicht mehr lange bis zur Fahrt zum Flughafen. Obwohl sich die Habseligkeiten bereits auf ein Minimum beschränkt haben, sind hier noch jede Menge Sachen, die weg müssen. Aus diesem Grund habe ich mir Kostenvoranschläge von verschiedenen Umzugsfirmen eingeholt, welche die Möbel, Fahrräder und Umzugskartons in das Lager transportieren sollen. Nachdem ich bei dem Unternehmen mit dem besten Preis- Leistungsverhältnis zugesagt habe, fehlt mir nur noch eine Pumpe für mein Wasserbett, damit ich das Wasser aus den beiden Kammern abpumpen kann. Man kann sich eine Wasserbettpumpe in fast jedem Wasserbettengeschäft gegen eine kleine Gebühr ausleihen und man muss sich nicht extra eine kaufen. Andenken, die wir einlagern möchten, wurden in Blubberbläschenfolie gewickelt und in den ersten von vielen Umzugskartons verpackt.

Abmelden aus Deutschland

In dieser Woche habe ich zwei Briefe und einen Anruf von meiner Krankenkasse erhalten, da ich meine Abmeldebescheinigung noch nicht eingereicht habe. Daraufhin habe ich über das Internetportal der Meldebehörde bei der Stadt München ein Formular zum Abmelden eines Wohnsitzes in Deutschland herunterladen, ausgefüllt und ausgedruckt. Zur Sicherheit habe ich das Formular persönlich eingereicht und es nicht, wie ebenfalls möglich, per Mail eingeschickt. Denn eigentlich wollte ich mich erst zum 31.08.2014 abmelden und diese Bestätigung an meine Krankenkasse schicken. Doch man kann sich nur rückwirkend abmelden und so bin ich seit dem 18.08.2014 nicht mehr in Deutschland gemeldet. „Obs da jetzt no zwoa Wocha in Minga bleibst, is ma Wurscht“ hat der nette Herr in der Meldebehörde gesagt, einen Stift genommen und aus der 31 eine 18 gemacht – Stempel drauf – und dafür habe ich lediglich zweieinhalb Stunden dumm rum sitzen müssen. Die Krankenversicherung sowie die Telefongesellschaft haben sofort eine Kopie erhalten. Jetzt warte ich nur noch auf die finalen Kündigungsbestätigungen und ich kann beruhigt abfliegen.

Was ich wirklich vermissen werde

Vor einigen Wochen habe ich mit meinen drei besten Freunden versucht, einen Termin zu finden, an dem wir gemeinsam mit unseren Frauen ein letztes mal alle gemeinsam Zeit miteinander verbringen können. Wir haben uns für den 15.08.2014 entschieden und nachdem wir bereits letztes Jahr eine saucoole Grillparty am Feldmochinger See hatten, wollten wir das wiederholen. Die meisten unserer engsten Freunde hatten zum Glück an diesem Tag ebenfalls Zeit und es sah alles nach einem gelungenem Revival aus. Im letzten Jahr wollte ich unbedingt einmal einen Burger auf einem Kohlegrill machen, doch nachdem ich den ersten Burger fertig hatte, muss dieser wohl so gut ausgesehen haben, dass ich nicht dazu kam, ihn zu essen. Geschmeckt haben muss er wohl auch sehr gut, denn auch die anderen drei Burger wurden mir schier aus der Hand gerissen. Deshalb wollte ich dieses Jahr unbedingt einen Burger essen, und damit es mir nicht so geht wie letztes Jahr, habe ich Zutaten und Burgerfleisch für alle mitgebracht.

Grillen am Feldmochinger See

Grillen mit Freunden am Feldmochinger See

Freundinnen

Peter, kannst Du mal ein Foto machen?

Wo der wohl hinschaut

Die Kinder hatten auch ihren Spass

Diese Freunde zu haben, ist für mich das größte Geschenk auf dieser Welt. Ich kenn die drei Jungs schon über ein Vierteljahrhundert. Mit einem davon teile ich sogar meine ersten Erinnerungen in meinem Leben überhaupt. Ich vermisse euch jetzt schon und freue mich, dass ihr auch noch da sein werdet, wenn ich wieder zurück kommen werde. Und wenn wir ein Grillfest oder was auch immer organisieren, dann packen alle mit an. Getränke, Grill, Bierbänke und Tische, Salate und Nachtisch oder noch eine Packung Kohle als Reserve, jeder hat irgendetwas dabei gehabt. Auch für den kurz andauernden Hagelschauer, bei dem sonst wunderbaren Grillwetter, hatten wir eine Abdeckplane dabei. Wir hatten sogar eine Leinwand, die aber wie sich herausstellte, eigentlich eine Zeltplane sein sollte. Und nachdem der Burgerherstellungsprozess mehrfach optimiert wurde, habe ich am Ende, nachdem endlich alle versorgt waren, endlich meinen heiss ersehnten Burger gegessen. Dummerweise habe ich es nicht geschafft ein Foto zu machen. Ich hoffe, dass passiert mir nicht auf meiner Reise und dass ich es dort dann schaffen werde, so wunderbare Momente wie dieses Grillfest, auf einem Foto festhalten zu können.

Reiseapotheke fertig gestellt

Wenn es im Freundeskreis jemanden gibt, der bereits in Asien gewesen ist, dann tauscht man sich natürlich aus. Zur Vorbereitung haben wir Bücher von Stefan Loose erhalten, die es auf jeden Fall wert sind, durchgelesen zu werden. Darin findet man im Prinzip alles, was man für eine Asienreise wissen muss. IndonesienSüdostasien und Thailand werden auf jeden Fall Teil unserer Route sein und daher kann ich diese Bücher nur jedem empfehlen, der auch eine Asienreise plant.

Man findet darin Reiseziele und Reiserouten sowie Traveltipps von A-Z. Dazu gehören sämtliche Anschriften von Botschaften und Konsulaten, wo man einkaufen kann, Geld wechselt oder was es im jeweiligen Land für Gerichte gibt. In den Büchern finden sich Informationen über die Einwohner und das Land, ihre Gewohnheiten, Feste und Feiertage. Unter anderem gibt es darin auch eine Checkliste für die Reiseapotheke, die ich noch einmal durchgegangen bin. Und nachdem ich jetzt noch Antibiotika, Verbandszeug und Pflaster eingekauft habe, ist die Reiseapotheke endlich vollständig.

Geld verdienen

Der Traum soll für mich nach einem Jahr nicht enden, daher muss ich am Ball bleiben und weiter an meinen Apps arbeiten. In der letzten Woche wurden sowohl meine Makler App Immobile, als auch Overtone für den App Store freigeschaltet. Die Umstellung auf das neue iOS bei meiner App Wusstest Du… nimmt wohl noch ein wenig Zeit in Anspruch, weil ich dort unteren anderem mit dem Problem beim Update einer UITabBar zu kämpfen hatte. Alle meine Apps haben jetzt wieder ihre eigene URL auf meiner Homepage. Im Zuge des Updates meiner Seite habe ich diesem Blog noch eine Weltkarte hinzugefügt. Ich finde dieses Plugin gut, weil ich mir so zu jedem Ort den ich besucht habe, einen Wegpunkt setzen kann und diesen mit einem Blogeintrag verlinken kann. Am Ende habe ich eine Reiseroute mit Reiseberichten von meinem gesamten Trip.

Update von UITabBar auf iOS7

Beim Updaten meiner App Wusstest Du… ist mir aufgefallen, dass die Art und Weise, wie ich meine TabBar für diese App erzeugt habe, mit der aktuellen iOS Version 7 nicht mehr möglich ist. Wer in alten Xcode Projekten eine UITabBar zur Navigation verwendet hat, muss bei einer Umstellung auf iOS7 beachten, dass es jetzt nicht mehr möglich ist, direkt auf die UITabBar mittels Code zuzugreifen.

Während man bisher bei der dynamischen Codierung einer UITabBar einzelne Tabs hinzugefügt hat und man diese Tabs dann einer View zugewiesen hat, muss man jetzt für jeden Tab einen neuen UIViewController hinzufügen. Das bedeutet, dass man bei einer Umstellung einige Änderungen vornehmen muss. Wo man früher noch die gesamte Darstellung und Anordnung selbst kontrollieren konnte, wird einem diese jetzt vorgegeben. Wenn man den Interface Builder benutzt, muss man die View, in der man eine TabBar angezeigt hat, durch einen UITabBarController ersetzen. Man kann diesem Controller jetzt entweder im Interface Builder so viele UIViewController hinzufügen wie man möchte, oder diese dynamisch codieren. Allerdings sollte man darauf achten, dass bei der Initialisierung des UITabBarControllers alle zugewiesenen UIViewController gleichzeitig in den Speicher geladen werden.

Da die Darstellung durch das iOS vorgegeben wird, bedeutet das für die Standarddarstellung bei einem iPhone, dass es in der UITabBar maximal fünf Tabs geben kann. Bei einem iPad hingegen, sind es acht Tabs. Möchte man mehr UIViewController hinzufügen, dann wird der fünfte (beim iPad, achte) Tab automatisch ersetzt und an dieser Stelle erscheint ein „Mehr…” Button. Bei einem Klick auf den „Mehr…” Button öffnet sich automatisch ein UITableViewController, in dem die restlichen Tabs aufgelistet sind. Dieser „Mehr…“ Button hat einen eigenen Viewcontroller, den MoreViewController. Auf dieser Seite wird sehr gut beschrieben, wie man den MoreViewController an das Design seiner App anpassen kann.

Unterschied Wusstest Du... alte und neue Version

Unterschiede einer UITabBar zwischen den verschiedenen iOS Versionen an Hand der iOS App “Wusstest Du…”

Bei der Umstellung muss man zwar einige Zeit investieren, damit man die alte App wieder zum Laufen bringt, aber das Ganze bringt auch Vorteile für den Entwickler. Ist das Design einmal angepasst, muss man sich, wenn man mehr als fünf (beim iPad, acht) Tabs in einer UITabBar hat, nicht mehr um die Logik dahinter kümmern. Der Benutzer findet eine für ihn vertraute Navigation vor, und sogar die Anordnung der Tabs kann ohne Hinzufügen von zusätzlichem Code verändert werden. Der eigene Code wird dadurch schlanker und übersichtlicher.