Ausflug zu Thom’s Pai Elefantencamp

Egal ob man sich Pauschaltourist, Individualreisender oder Backpacker nennt, letztendlich ist man Tourist in einem fremden Land. Genauso haben wir uns auch an Weihnachten benommen und haben einen Ausflug zu Thom’s Pai Elephant Camp gemacht.

Thom’s Elefantencamp in Pai

Südlich von Pai befinden sich die Elefantencamps der Gegend. Direkt neben einem der Camps befindet sich das Pai Bamboo Hut, indem wir unsere ersten beiden Nächte in Pai verbracht haben. Bereits an unserem ersten Morgen in Pai habe ich auf der Strasse, die sich vor unserer Unterkunft befindet, Elefanten vorbeigehen sehen.

Ein Elefant reitet vorbei

Direkt vor dem Pai Bamboo Hut reitet ein Elefant vorbei

Pascal hat uns erzählt, dass man bei Thom’s Pai Elefantencamp sogar direkt auf dem Hals oder dem Rücken des Dickhäuters sitzen kann. Deshalb sind nach unserem letzten Ausflug zu Thom’s Pai Elefantencamp gefahren.

Auf den ersten Blick – OK

Auf einem der vielen Plakate kann man lesen, dass das Elefantencamp bereits seit vier Elefantengeneration existiert. Auf einem anderen Plakat kann man lesen, dass die Ausbilder der Elefanten Mahout genannt werden. Darunter konnte man lesen, dass alle Mahout zwar einen Haken besitzen, aber immer versuchen werden, diesen nicht einzusetzen. Die Nacht verbringen die Elefanten zusammen mit ihrem Mahout auf den Bergen. In der Früh werden sie zum Elefantencamp gebracht. Während wir uns auf dem Gelände von Thom’s Pai Elefantencamp umgesehen haben, ist ein Mahout mit seinem Elefanten von einer Tour zurück gekommen. In der Hand hielt der Mahout einen Haken, eingesetzt hat er ihn nicht. Statt dessen legte er den Haken in den Rüssel des Elefanten. Nachdem der Mahout das Tor vom Gatter des Elefanten mit zwei freien Händen geöffnet hat, hat der Elefant den Haken wieder zurück gegeben.

Let join together

Nein, das ist kein Haken

Auf den zweiten Blick – Auch

Irgendwie hat das alles einen guten Eindruck bei uns hinterlassen, und wir haben an der Information nach den Preisen gefragt. Eine Stunde Elefantenreiten kostet bei Thom’s Pai Elefantencamp 800 Baht. Man kann zwischen Dschungel und Fluss wählen. Am Ende des Ausritts darf man sich in Becken, die mit Wasser aus den heissen Quellen gespeist werden, entspannen. Das Erstaunlichste aber ist, dass man am Ende der Tour eine CD mit Fotos von seinem Ausflug erhält, sowie eine DVD mit einem Video der eigenen Elefantentour. Man muss sich das mal vorstellen, da fährt ein Angestellter mit seinem Moped an strategisch günstige Stellen, und wartet dort mit seiner Kamera, bis man vorbeireitet.

Balance gefunden

Man merkt garnicht, dass Fotos gemacht werden

Wenn man am Camp ankommt, bekommt man die beiden Datenträger in einer Doppel-DVD-Hülle mit Farbcover gereicht, während man noch auf dem Elefanten sitzt. Und das alles wie gesagt, für 800 Baht. Das sind 20 EUR pro Person. Weitere Informationen sowie Touren inklusive Preise kann man auf der Homepage von Thom’s Pai Elefantencamp finden.

Streicheln – schauen – Balance halten

Die Überlegung war folgende: Wenn man sich nach dem Ausritt in heissem Wasser entspannen kann, dann kann man auch durch den Fluss reiten. Wenn man allerdings in heissem Wasser entspannen möchte, dann sollte man eine Badehose dabei haben. Also heute buchen sowie bezahlen, und morgen auf dem Hals eines Elefanten durch den Fluss reiten. Nebenbei bemerkt, kann man sich bei Thom’s Pai Elefantencamp sogar Badehosen ausleihen.

Ot die lebende Treppe

Ich bin Ot. Du darfst mein Bein als Treppe benutzen.

Am nächsten Tag sitzen wir um 11.00 Uhr auf dem Rücken von Ot. Als wir das erste Mal am Paparazzi vorbeifahren, fällt er uns überhaupt nicht auf. Wir sind viel zu sehr mit streicheln, Aussicht genießen und dem Gewackel des Elefanten beschäftigt. Im Fluss werden wir einige Male durch eine leichte Schüttelbewegung von Ot ins eiskalte Wasser befördert. Nachdem wir den Fluss wieder verlassen haben, reicht der Elefant mit seinem Rüssel dem Mahout dessen Kleidung und Schuhe. Als wir wieder am Camp ankommen, bekommen wir eine Doppel-DVD-Hülle mit Farbcover hochgereicht. Ot bekommt noch ein paar dutzend Bananen, bevor wir uns im warmen Wasser entspannen.

Die Aussicht geniessen

Links festhalten. Rechts streicheln. Rundum glücklich.

Ich steh auf Elefanten

Aufgrund der vielen Haare ist es überhaupt nicht rutschig auf Ot

Zwischen Myanmar und Laos

Der nächste Halt unserer Reise befindet sich im Norden von Thailand. Von Bangkok sind wir mit dem Flieger nach Chiang Mai in den Norden von Thailand geflogen. Wenn man bei Air Asia frühzeitig einen Flug bucht, kann man diesen für 30 EUR pro Person bekommen. Das war auch ein Grund, warum wir noch zwei Tage länger in Bangkok geblieben sind.

In der Mitte von Myanmar und Laos

Chiang Mai befindet sich ziemlich genau in der Mitte des Nordöstlichsten Zipfel Thailands. Auf der linken Seite befindet sich Myanmar, auf der rechten Seite Laos. Eines dieser beiden Länder wird auch unser nächstes Reiseziel sein. Doch das liegt noch in ferner Zukunft und im Augenblick wollen wir uns noch an Thailand erfreuen. Das Erste was mir in Chiang Mai aufgefallen ist, hier sprechen die meisten Einheimischen Englisch. Ich revidiere hiermit meine vorherigen Aussagen, dass die Thailänder kein Englisch sprechen können.

Zwischen Myanmar und Laos

Zwischen Myanmar und Laos

Cumpun Homestay in Chiang Mai

Da wir beim Buchen des Hotels davon ausgegangen sind, dass auch in Chiang Mai die Kommunikation ein Problem darstellen wird, haben wir uns für das Cumpun Homestay entschieden. Der Lebenspartner der einheimischen Eigentümerin ist Belgier und kann Englisch sprechen. Das Homestay befindet sich in einer Seitenstrasse in zentraler Lage. Wie sollte es auch anders sein, ist China Town mal wieder gleich um die Ecke. Obwohl eine Nacht nur 8 EUR kostet, haben wir eine Toilette mit Spülung, eine Warmwasserdusche sowie einen Ventilator im Zimmer. Diesen benötigen wir aber nicht, da es abends relativ frisch wird. Wie üblich werden auch im Cumpun Homestay Touren angeboten. Bei unserer Ankunft haben wir deshalb gleich eine Tour zu den Langhalsfrauen gebucht.

Auch in Thailand weihnachtet es

Am ersten Abend in Chiang Mai sind wir in Richtung China Town gegangen und haben dort zu Abend gegessen. Eine Kokosmilchsuppe mit Hühnchen kostet 70 Baht. Eine Jumbo Portion Pad Thai mit Ei kostet 40 Baht. Wobei Jumbo sich größer anhört als es ist. Wenn man großen Hunger hat, kann man auch leicht zwei dieser Portionen verdrücken. An Stelle einer zweiten Portion haben wir uns statt dessen einen frischen Fruchtshake für 25 Baht machen lassen. Kokosnuss mit Ananas – lecker. Anschließend sind wir weiter zum Nachtmarkt gegangen und haben uns von der weihnachtlichen Stimmung anstecken lassen. Nachdem wir uns darüber informiert haben, was ein Paket nach Deutschland kostet, sind wir auf Shopping Tour gegangen. Auch wenn die Geschenke nicht mehr pünklich zu Weihnachten ankommen werden, hoffen wir doch sehr, dass sich unsere Verwandtschaft über die Geschenke freuen wird. Was unsere Herzallerliebsten zu Weihnachten bekommen werden, wird nicht verraten. Sonst wäre es ja keine Überraschung mehr. Viele werden mich jetzt zwar hassen, wenn ich erzähle, dass ich im T-Shirt und kurzer Hose am Abend bei 25°C Weihnachtsgeschenke eingekauft habe, aber dieser Blog soll nunmal der Wahrheit entsprechen. Ich hoffe Ihr bleibt alle gesund und erkältet Euch nicht bei den Minusgraden in Deutschland. Viele Grüße aus Chiang Mai und eine wunderschöne Adventszeit. Und morgen geht es zum Goldenen Dreieck, näher werden wir in Thailand nicht mehr Zwischen Myanmar und Laos gelangen.

Kokosmilchsuppe mit Hühnchen

Nachdem wir Kokosmilchsuppe mit Hühnchen gegessen haben…

Chinamarkt Chiang Mai

…sind wir über den Chinamarkt in Chiang Mai…

Nachtmarkt Chiang Mai

…zum Nachtmarkt gegangen.

Bitte keine Fotos

Copyright gibt es hier nicht…

...aber dafür jede Menge Souveniers...

…aber dafür jede Menge Souveniers…

Chaing Mai Shirts

…und T-Shirts mit den unterschiedlichsten Motiven.

Frohe Weihnachten

Wir wünschen Euch allen eine besinnliche Adventszeit