Warum geht es jetzt nach Mataram?

Man könnte fast meinen, unsere Reiseziele seien willkürlich gewählt, aber tief hinten im Kopf haben wir einen Plan. Wir möchten unbedingt nach Mataram. Warum? In Deutschland haben sich meine Lebenspartnerin und ich uns neue Laptops zugelegt, und wir haben uns gefragt, was wir mit den alten Laptops machen. Hätten wir sie verkauft, würden wir nicht mehr sehr viel dafür bekommen. Die Akkus halten noch maximal 5 Minuten und die DVD-Laufwerke waren defekt. Zum Wegwerfen waren sie aber auch noch zu schade, da wir unsere Laptops bis zu diesem Zeitpunkt noch täglich genutzt haben. Ich habe mich dann im Internet einmal umgesehen, was man mit diesen alten Dingern machen kann. Dabei bin ich auf die Homepage der gemeinnützigen Organisation Labdoo gestoßen. Labdoo ist eine non-profit Organisation und NGO. Ihr Ziel ist es, nicht mehr benutzte Laptops, eBook Reader, Tablet-PCs u.a. mit kindgerechter Lernsoftware und -inhalten umweltfreundlich und ohne große Kosten zu Kindern und Schülern überall auf der Welt zu bringen. Labdoo.org möchte so helfen, den “digitale Graben” zu überwinden. Labdoo unterstützt z.Zt. Schulen, Waisenhäuser und Jugendprojekte in über 90 Ländern auf 5 Kontinenten. Labdoo nennt diese unter- stützten Projekte “Edoovillages”. Aktuell gibt es auch ein Edoovillage in Indonesien und ich bin der Meinung, dass dies eine super Sache ist. Daher haben wir unsere alten Laptops dort eingeschickt und nach ein paar Wochen bekamen wir diese repariert und mit einem Indonesischen Ubuntu Betriebssystem installiert zurück. Aus diesem Grund ist unser nächster Stop die Youth Creation Foundation in Mataram.

Labdoo

Unser Labdoo Paket mit den beiden Laptops für das Youth Center in Mataram

Doch zuerst heisst es, von Bintan dort hin zu kommen. Im Ressort wurde uns gesagt, dass die Fähre von Bintan nach Singapur um 12.30 Uhr ablegt. An der Fähre angekommen, haben wir dann festgestellt, dass die Fähre erst um 14:00 Uhr ablegt und wir somit noch fast zwei Stunden Zeit haben. Diese habe ich genutzt, um mir eine Prepaid Telefonkarte für Indonesien zu besorgen. Für 60.000 Rupien, das entspricht vier EUR, bekommt man 5GB Datenvolumen. Wenn man die Telefonkarte auch zum Telefonieren nutzen möchte, dann muss man sich eine Rubbelkarte kaufen und den freigelegten Code mittels *101*Code# in sein Mobiltelefon eingeben. Ich habe mir die kleinste Prepaid Karte zugelegt, die ein Guthaben von 10.000 Rupien hat. Warum diese Karte 12.000 Rupien gekostet hat, bleibt mir allerdings ein Rätsel. Gleich ums Eck war auch das Büro der Fährgesellschaft und ich habe mir dort die Tickets für die Fähre gekauft. Als ich wieder zurück zur Fähranlegestelle gekommen bin, kam mir ein Mann entgegen: „Mr. Peter Lacosta, you remember me? I took you to the driver to Majorly Beach last week“. Dafür, dass normalerweise kein Mensch sich auf Anhieb meinen Namen merken kann, war ich wirklich überrascht, dass dieser Mann sich meinen Namen so gut merken konnte. Er wollte wissen, warum wir denn schon wieder abreisen und wo es denn hingehen soll. Als ich ihm dann erzählt habe, dass es über Singapur nach Mataram gehen soll, fragte er mich, ob ich denn wüsste, dass ich bei einer erneuten Einreise nach Indonesien abermals ein Visa erwerben muss. Und in der Tat, das wusste ich nicht. Denn ich habe bei der Ankunft in Mataram beim Kauf des Visa extra gefragt, ob es möglich ist, mit dem selben Visa über Singapur wieder nach Indonesien einzureisen. Diese Frage wurde mir mit Ja beantwortet, und darum habe ich dann gleich das 30 Tage Visa gekauft, weil das insgesamt billiger ist als das 7 Tage Visa. Jetzt hat sich allerdings herausgestellt, dass dies nicht so ist, und sobald man das Land verlässt, verliert das Visa seine Gültigkeit. Um nicht wieder ein Visa kaufen zu müssen, wäre eigentlich die beste Route gewesen, mit der Fähre von Bintan nach Batam zu fahren und von dort aus mit dem Flieger direkt nach Bali zu fliegen. Aber hätte, hätte Fahrradkette und die Fähre nach Singapur war bereits bezahlt. Doch zumindest kann ich diesen Blog dafür nutzen, um anderen Menschen diesen Fauxpas zu ersparen.

Als wir dann total frustriert und durchgeschwitzt im Fährterminal angekommen sind, stand da ein freundlich lächelnder Familienvater mit einer Kühlbox. Aus dieser holte er etwa 20 cm lange, tiefgefrorene in Plastik gehüllte Eisstäbe hervor und winkte uns zu. Wie selbstverständlich bot er uns diese an und wir dachten uns, die Leute hier haben es echt drauf mit dieser Hitze umzugehen. Was für eine simple aber effiziente Abkühlung. Auf der Fähre haben wir diesen Singapurer gefragt, wie wir am besten zum Flughafen kommen. Bus Nummer 35, bis zur ersten Bahn (MRT) Station und dann mit dem MRT zum Airport. Wenn man längere Zeit in Singapur ist, dann lohnt sich auf jeden Fall ein 12 SGD teueres Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel. Der Preis setzt sich zusammen aus fünf SGD für das Ticket selbst, sowie sieben SGD Guthaben. Das Guthaben kann man an jedem Fahrkartenautomaten aufladen. Wenn man mit dem Bus (LRT) fährt, sollte man auf jeden Fall Kleingeld dabei haben, denn Wechselgeld haben die Busfahrer anscheinend keines. Wenn man nur mit dem MRT unterwegs ist, kann man sich auch ein Standard Ticket für eine einfache Fahrt kaufen. Für zwei Personen hat die Fahrt von der Fähre zum Flughafen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zusammen knapp fünf SGD gekostet.

Tanah Merrah

Das MRT Terminal in Tanah Merah in Singapur

MRT Route

Nur zwei Stationen bis zum Flughafen

Am Flughafen angekommen, haben wir uns bei Air Asia ein Ticket nach Bali gekauft. Das funktioniert dort in etwa so, als würde man sich in Deutschland ein Bahnticket kaufen. Genauso wie bei der Bahn variieren die Preise abhängig davon, wie früh man sein Ticket bucht. Wenn man etwa zwei Wochen vorher online einen Flug bucht, dann kann man diesen für etwa die Hälfte des Preises bekommen. Eine Stunde vor Abflug kostete das Flugticket für zwei Personen inklusive 20kg Gepäck und allen Gebühren 398 SGD. Das sind umgerechnet 245 EUR. Der Flug dauerte 3 Stunden 25 Minuten. In Bali angekommen haben wir uns mit zwei Italienern ein Taxi nach Kuta geteilt. Im Handumdrehen hatten wir ein Zimmer für 125.000 Rupien bekommen, das entspricht in etwa acht EUR. Wir haben dann zwar lieber doch unseren Schlafsack ausgepackt, aber für eine Nacht war das vollkommen in Ordnung.

Geld verdienen

Ausserdem wollte ich noch darauf hinweisen, das meine iPhone App Wusstest Du… jetzt auch für das iPad verfügbar und in der aktuellen iOS Version im AppStore zum Download bereit steht.

Der Abflug ist zum Greifen nah

Was für eine stressige Woche, aber im Nachhinein betrachtet war es eine sehr erfolgreiche Woche. Ich merke, wie mich das Schreiben gerade entspannt, nachdem ich den ganzen Tag die restliche Wohnung abgeklebt und gestrichen habe. Alles was jetzt noch in meiner Wohnung ist, befindet sich im Gästezimmer. Eine Matratze mitsamt Bettzeug, ein Staubsauger, mein Desktop PC, zwei Umzugskartons sowie mein gepackter Rucksack. Dieser Rucksack ist der absolute Wahnsinn. Ich hätte niemals gedacht, dass da so viel rein passt. Ich habe zwar nur 18 Kilogramm zusammen bekommen, aber die 15 Liter Extravolumen habe ich bis zum Anschlag ausgenutzt. Trotzdem sind überall noch irgendwelche Reißverschlüsse, hinter denen sich noch jede Menge extra Stauraum versteckt. Das Probetragen ist erfolgreich abgeschlossen und der Rucksack passt locker in die Schutzhülle. Letzte Woche hat sich die Wohnung Tag für Tag mehr geleert. Am Donnerstag und am Samstag hat der Vater meiner Lebenspartnerin alle Sachen abgeholt, die nicht eingelagert werden mussten. Am Sonntag haben wir unser Wasserbett abgebaut. Als ich mich beim Ausleihen der Pumpe mit der Verkäuferin unterhalten habe, habe ich allerdings Angst bekommen, ob dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt sein wird. Denn die Verkäuferin meinte, dass man ein Wasserbett nur maximal drei bis sechs Monate einlagern sollte. Wenn man es länger einlagert, können die Falten spröde werden und aufplatzen, oder zumindest entstehen da kleine Haarrisse. “Kann sein, muss aber nicht unbedingt passieren“, waren ihre abschließenden Worte. Es ist kein Wunder, dass ich dann verunsichert war. Der Laden, in dem ich das Wasserbett gekauft habe, existiert natürlich nicht mehr und im Internet findet man noch mehr unterschiedliche Meinungen. Vakuum oder Luft drinnen lassen? Falten oder flach auslegen? Plastikwanne oder Umzugskarton? Ich habe mich für Luft drinnen lassen entschieden, da ich denke, dass die Matratze dann weniger Falten hat und sie nicht zu stark knickt. Nachdem ich nur eine beschränkte Lagergröße zur Verfügung habe und die Matratzen nicht flach auslegen kann, werde ich sie falten. Und da ich nirgendwo eine Plastikwanne finden konnte, die nur annähernd groß genug war, habe ich die Matratzen in Bettlaken eingewickelt und beide in einen riesigen Umzugskarton Marke Eigenbau gelegt. Das Innere des Umzugskartons habe ich mit Folie ausgelegt. In einem Jahr kann ich dann berichten, ob das Ganze funktioniert hat. Am Sonntag haben wir dann die Matratzen abgepumpt und alles für die Umzugsfirma vorbereitet. Alles was bis dahin noch nicht in Umzugskartons verpackt war, wurde spätestens an diesem Tag verpackt und beschriftet, und auch unsere Rucksäcke waren gepackt. Als am Montag die Umzugsfirma die restlichen Möbel in das Lager gebracht hat, war die Wohnung so gut wie leer.

Volles Lager

Unser Lager ist voll bis zum Anschlag

Nur noch ein zweites Mal die letzten beiden Zimmer und die Türen streichen, dann sind wir bereit überall auf der Welt zu schlafen. Ich freue mich schon wie verrückt auf nächsten Dienstag, da werde ich genau um diese Zeit im Flieger sitzen und hoffentlich ein bisschen schlafen können.

Und irgendwie habe ich es zwischendurch auch noch geschafft, meine App Wusstest Du… auf den neuesten Stand zu bringen. Schreibfehler wurden korrigiert, die App ist jetzt für das iPhone 5 optimiert und besitzt jetzt eine eigenständige iPad Version. Das Design wurde angepasst und der Werbebanner ist jetzt an einer benutzerfreundlicheren Stelle. Die App ist bereits eingereicht und wartet auf das Review.

Noch 14 Tage bis zum Abflug

Jetzt ist es wirklich nicht mehr lange bis zur Fahrt zum Flughafen. Obwohl sich die Habseligkeiten bereits auf ein Minimum beschränkt haben, sind hier noch jede Menge Sachen, die weg müssen. Aus diesem Grund habe ich mir Kostenvoranschläge von verschiedenen Umzugsfirmen eingeholt, welche die Möbel, Fahrräder und Umzugskartons in das Lager transportieren sollen. Nachdem ich bei dem Unternehmen mit dem besten Preis- Leistungsverhältnis zugesagt habe, fehlt mir nur noch eine Pumpe für mein Wasserbett, damit ich das Wasser aus den beiden Kammern abpumpen kann. Man kann sich eine Wasserbettpumpe in fast jedem Wasserbettengeschäft gegen eine kleine Gebühr ausleihen und man muss sich nicht extra eine kaufen. Andenken, die wir einlagern möchten, wurden in Blubberbläschenfolie gewickelt und in den ersten von vielen Umzugskartons verpackt.

Abmelden aus Deutschland

In dieser Woche habe ich zwei Briefe und einen Anruf von meiner Krankenkasse erhalten, da ich meine Abmeldebescheinigung noch nicht eingereicht habe. Daraufhin habe ich über das Internetportal der Meldebehörde bei der Stadt München ein Formular zum Abmelden eines Wohnsitzes in Deutschland herunterladen, ausgefüllt und ausgedruckt. Zur Sicherheit habe ich das Formular persönlich eingereicht und es nicht, wie ebenfalls möglich, per Mail eingeschickt. Denn eigentlich wollte ich mich erst zum 31.08.2014 abmelden und diese Bestätigung an meine Krankenkasse schicken. Doch man kann sich nur rückwirkend abmelden und so bin ich seit dem 18.08.2014 nicht mehr in Deutschland gemeldet. „Obs da jetzt no zwoa Wocha in Minga bleibst, is ma Wurscht“ hat der nette Herr in der Meldebehörde gesagt, einen Stift genommen und aus der 31 eine 18 gemacht – Stempel drauf – und dafür habe ich lediglich zweieinhalb Stunden dumm rum sitzen müssen. Die Krankenversicherung sowie die Telefongesellschaft haben sofort eine Kopie erhalten. Jetzt warte ich nur noch auf die finalen Kündigungsbestätigungen und ich kann beruhigt abfliegen.

Was ich wirklich vermissen werde

Vor einigen Wochen habe ich mit meinen drei besten Freunden versucht, einen Termin zu finden, an dem wir gemeinsam mit unseren Frauen ein letztes mal alle gemeinsam Zeit miteinander verbringen können. Wir haben uns für den 15.08.2014 entschieden und nachdem wir bereits letztes Jahr eine saucoole Grillparty am Feldmochinger See hatten, wollten wir das wiederholen. Die meisten unserer engsten Freunde hatten zum Glück an diesem Tag ebenfalls Zeit und es sah alles nach einem gelungenem Revival aus. Im letzten Jahr wollte ich unbedingt einmal einen Burger auf einem Kohlegrill machen, doch nachdem ich den ersten Burger fertig hatte, muss dieser wohl so gut ausgesehen haben, dass ich nicht dazu kam, ihn zu essen. Geschmeckt haben muss er wohl auch sehr gut, denn auch die anderen drei Burger wurden mir schier aus der Hand gerissen. Deshalb wollte ich dieses Jahr unbedingt einen Burger essen, und damit es mir nicht so geht wie letztes Jahr, habe ich Zutaten und Burgerfleisch für alle mitgebracht.

Grillen am Feldmochinger See

Grillen mit Freunden am Feldmochinger See

Freundinnen

Peter, kannst Du mal ein Foto machen?

Wo der wohl hinschaut

Die Kinder hatten auch ihren Spass

Diese Freunde zu haben, ist für mich das größte Geschenk auf dieser Welt. Ich kenn die drei Jungs schon über ein Vierteljahrhundert. Mit einem davon teile ich sogar meine ersten Erinnerungen in meinem Leben überhaupt. Ich vermisse euch jetzt schon und freue mich, dass ihr auch noch da sein werdet, wenn ich wieder zurück kommen werde. Und wenn wir ein Grillfest oder was auch immer organisieren, dann packen alle mit an. Getränke, Grill, Bierbänke und Tische, Salate und Nachtisch oder noch eine Packung Kohle als Reserve, jeder hat irgendetwas dabei gehabt. Auch für den kurz andauernden Hagelschauer, bei dem sonst wunderbaren Grillwetter, hatten wir eine Abdeckplane dabei. Wir hatten sogar eine Leinwand, die aber wie sich herausstellte, eigentlich eine Zeltplane sein sollte. Und nachdem der Burgerherstellungsprozess mehrfach optimiert wurde, habe ich am Ende, nachdem endlich alle versorgt waren, endlich meinen heiss ersehnten Burger gegessen. Dummerweise habe ich es nicht geschafft ein Foto zu machen. Ich hoffe, dass passiert mir nicht auf meiner Reise und dass ich es dort dann schaffen werde, so wunderbare Momente wie dieses Grillfest, auf einem Foto festhalten zu können.

Reiseapotheke fertig gestellt

Wenn es im Freundeskreis jemanden gibt, der bereits in Asien gewesen ist, dann tauscht man sich natürlich aus. Zur Vorbereitung haben wir Bücher von Stefan Loose erhalten, die es auf jeden Fall wert sind, durchgelesen zu werden. Darin findet man im Prinzip alles, was man für eine Asienreise wissen muss. IndonesienSüdostasien und Thailand werden auf jeden Fall Teil unserer Route sein und daher kann ich diese Bücher nur jedem empfehlen, der auch eine Asienreise plant.

Man findet darin Reiseziele und Reiserouten sowie Traveltipps von A-Z. Dazu gehören sämtliche Anschriften von Botschaften und Konsulaten, wo man einkaufen kann, Geld wechselt oder was es im jeweiligen Land für Gerichte gibt. In den Büchern finden sich Informationen über die Einwohner und das Land, ihre Gewohnheiten, Feste und Feiertage. Unter anderem gibt es darin auch eine Checkliste für die Reiseapotheke, die ich noch einmal durchgegangen bin. Und nachdem ich jetzt noch Antibiotika, Verbandszeug und Pflaster eingekauft habe, ist die Reiseapotheke endlich vollständig.

Geld verdienen

Der Traum soll für mich nach einem Jahr nicht enden, daher muss ich am Ball bleiben und weiter an meinen Apps arbeiten. In der letzten Woche wurden sowohl meine Makler App Immobile, als auch Overtone für den App Store freigeschaltet. Die Umstellung auf das neue iOS bei meiner App Wusstest Du… nimmt wohl noch ein wenig Zeit in Anspruch, weil ich dort unteren anderem mit dem Problem beim Update einer UITabBar zu kämpfen hatte. Alle meine Apps haben jetzt wieder ihre eigene URL auf meiner Homepage. Im Zuge des Updates meiner Seite habe ich diesem Blog noch eine Weltkarte hinzugefügt. Ich finde dieses Plugin gut, weil ich mir so zu jedem Ort den ich besucht habe, einen Wegpunkt setzen kann und diesen mit einem Blogeintrag verlinken kann. Am Ende habe ich eine Reiseroute mit Reiseberichten von meinem gesamten Trip.

Update von UITabBar auf iOS7

Beim Updaten meiner App Wusstest Du… ist mir aufgefallen, dass die Art und Weise, wie ich meine TabBar für diese App erzeugt habe, mit der aktuellen iOS Version 7 nicht mehr möglich ist. Wer in alten Xcode Projekten eine UITabBar zur Navigation verwendet hat, muss bei einer Umstellung auf iOS7 beachten, dass es jetzt nicht mehr möglich ist, direkt auf die UITabBar mittels Code zuzugreifen.

Während man bisher bei der dynamischen Codierung einer UITabBar einzelne Tabs hinzugefügt hat und man diese Tabs dann einer View zugewiesen hat, muss man jetzt für jeden Tab einen neuen UIViewController hinzufügen. Das bedeutet, dass man bei einer Umstellung einige Änderungen vornehmen muss. Wo man früher noch die gesamte Darstellung und Anordnung selbst kontrollieren konnte, wird einem diese jetzt vorgegeben. Wenn man den Interface Builder benutzt, muss man die View, in der man eine TabBar angezeigt hat, durch einen UITabBarController ersetzen. Man kann diesem Controller jetzt entweder im Interface Builder so viele UIViewController hinzufügen wie man möchte, oder diese dynamisch codieren. Allerdings sollte man darauf achten, dass bei der Initialisierung des UITabBarControllers alle zugewiesenen UIViewController gleichzeitig in den Speicher geladen werden.

Da die Darstellung durch das iOS vorgegeben wird, bedeutet das für die Standarddarstellung bei einem iPhone, dass es in der UITabBar maximal fünf Tabs geben kann. Bei einem iPad hingegen, sind es acht Tabs. Möchte man mehr UIViewController hinzufügen, dann wird der fünfte (beim iPad, achte) Tab automatisch ersetzt und an dieser Stelle erscheint ein „Mehr…” Button. Bei einem Klick auf den „Mehr…” Button öffnet sich automatisch ein UITableViewController, in dem die restlichen Tabs aufgelistet sind. Dieser „Mehr…“ Button hat einen eigenen Viewcontroller, den MoreViewController. Auf dieser Seite wird sehr gut beschrieben, wie man den MoreViewController an das Design seiner App anpassen kann.

Unterschied Wusstest Du... alte und neue Version

Unterschiede einer UITabBar zwischen den verschiedenen iOS Versionen an Hand der iOS App “Wusstest Du…”

Bei der Umstellung muss man zwar einige Zeit investieren, damit man die alte App wieder zum Laufen bringt, aber das Ganze bringt auch Vorteile für den Entwickler. Ist das Design einmal angepasst, muss man sich, wenn man mehr als fünf (beim iPad, acht) Tabs in einer UITabBar hat, nicht mehr um die Logik dahinter kümmern. Der Benutzer findet eine für ihn vertraute Navigation vor, und sogar die Anordnung der Tabs kann ohne Hinzufügen von zusätzlichem Code verändert werden. Der eigene Code wird dadurch schlanker und übersichtlicher.

Nur noch drei Wochen bis zum Abflug

Ich kann es noch gar nicht fassen, denn in drei Wochen um diese Zeit, sitze ich bereits im Flieger nach Singapur. Dort angekommen, werde ich mit der Fähre nach Pulau Bintan schippern.

Die Fähre ist gebucht und die Vorbereitungen für ein Visa für Indonesien sind getroffen. Wenn ich alles richtig verstanden habe, muss ich nur noch beim Visa Antrag für Indonesien, den ich auf der Fähre ausfüllen muss, angeben, dass ich ein Long-Term Visa haben möchte. Gegen einen geringen Aufpreis ist das Visa dann drei Monate statt nur einen Monat gültig.

Für die erste Unterkunft waren mir folgende Punkte wichtig: Direkt am Meer, hoher Entspannungsfaktor und Internet. Dafür habe ich mich bei verschiedenen Vergleichsportalen informiert. Doch den günstigsten Preis habe ich erhalten, als ich mich direkt mit dem Hotel in Verbindung gesetzt habe. Das waren dann noch einmal 15% weniger als das günstigste Vergleichsportalangebot. Für die erste Woche haben wir somit eine Unterkunft mit Internetanschluss und von dort aus können wir dann den nächsten Schritt planen.

Die für uns erfreulichste Nachricht allerdings ist, dass unsere Wohnung einen Nachmieter hat und dieser unsere Küche kaufen wird. Und auch den Laminatboden muss ich nicht heraus reißen, da ich diesen anscheinend sehr gut verlegt habe und er somit auch in der Wohnung verbleiben kann. Wir müssen unsere Küche nicht abbauen lassen und auch nicht einlagern lassen. Außerdem weiß ich sowieso nicht, ob diese in unsere neue Wohnung hinein passen würde. Daher sind wir glücklich über den Verkauf unserer Küche und hoffen, dass unsere Nachmieter dies auch sein werden. Für den Umzug und die Einlagerung der restlichen Möbel habe ich heute einen Kostenvoranschlag eingeholt. Alles was mit der Einlagerung zu tun hat, habe ich bereits geklärt.

Auf gutes Essen

Auf gutes Essen

Meine App für Farbenblinde, der Achromaster ist ebenfalls Up2Date und im App-Store erhältlich. Und für jeden, der in Asien sein Otohime vermisst, ist Overtone auf den neuesten Stand gebracht worden. Die App befindet sich im Moment noch im Status „In Review“. Im Laufe dieser Woche wird dann auch diese App für den App-Store frei geschaltet sein. Als nächstes werde ich die App Wusstest Du… auf den neuesten Stand bringen, sowie eine iPad Version hinzufügen. Ich Frage mich allerdings, ob der Name für die App nicht etwas unglücklich gewählt ist. Es sind zwar bereits Hunderte von Karteikarten mit Fragen und Antworten angelegt, aber eigentlich handelt es sich schlichtweg um eine App, mit der man Karteikarten anlegen und teilen kann. Also wenn es jemanden gibt, der einen passenderen Namen für meine App vorschlagen kann, dann scheut nicht davor zurück, das Kommentarfeld im unteren Teil von diesem Blog-Beitrag zu nutzen.

Ausserdem probiere ich zur Zeit noch verschiedene Offline Blog Editoren für den Mac aus. Meine letzten beiden Einträge habe ich mit ecto erstellt. Man kann seinen Blog sowohl im Text- als auch im HTML-Editor bearbeiten. Bilder kann man mittels iPhoto einfügen. In allen Berichten, die ich zum Thema ecto gelesen habe, wurde die Bildbearbeitung und vor allem das Bereitstellen von verschiedenen Auflösungen hervorgehoben und gelobt. Ich habe allerdings genau damit meine größten Probleme. Da ich den Upload von Medien Serverseitig geregelt habe, also Auflösungen, Komprimierung, Wasserzeichen, Dateinamen und so weiter, bin ich nicht so glücklich darüber, dass ecto Bilder auf meinen Server lädt, die ich dort nicht haben möchte. Denn Vorschaubilder werden von ecto automatisch erstellt und diese befinden sich dann sowohl doppelt auf dem Server, als auch doppelt in der Medienansicht von WordPress. Ich möchte diese auch nicht ständig von Hand löschen müssen. Benutzt man keine Vorschaubilder, dann ist natürlich die gesamte Darstellung des Beitrags falsch und das Bearbeiten des Blogs auf dem Server benötigt dann viel zu viel Zeit. Vor allem, weil es keine Möglichkeit gibt, den Offline erstellten Beitrag als Draft in WordPress zu speichern. Aus diesem Grund erstelle ich diesen Beitrag jetzt mit dem Offline Blog Editor MarsEdit. Ich hoffe, dass dieser Editor meinen Vorstellungen entspricht.

Und gerade als ich diesen Beitrag veröffentlichen wollte, hat sich MarsEdit selbst aus den Rennen geworfen, da ich meinen Blog nicht veröffentlichen kann. Der XML Parser erzeugt angeblich einen Fehler. Komisch, dass es mit diversen andern Editoren problemlos funktioniert. Was bringt mir ein Offline Blog Editor, wenn ich meinen Entwurf dann nicht Online verfügbar machen kann.