Housesit in Townsville

Little boxes on the hillside ...

Little boxes on the hillside …

Bei unser Ankunft in Australien haben wir uns über eine Homepage für mehrere Housesits beworben. Bei einem Housesit passt man auf das Haus sowie eventuell auf die Haustiere eines Hausbesitzers auf, während dieser verreist ist. Wir hatten uns bereits für einen Housesit in Singapur beworben, jedoch bekamen wir in diesem Fall noch nicht mal eine Antwort auf unsere Bewerbung. Deshalb machten wir uns auch in Australien nicht allzu große Hoffnungen, obwohl die Anzahl der angebotenen Housesits sehr viel höher war. Wir hatten leider noch keine positiven Bewertungen, da wir uns erst zu Beginn unserer Reise auf der Homepage angemeldet haben. Ich würde mir als Hausbesitzer auch sehr genau überlegen, ob ich meine Haustiere und mein Hab und Gut einem Fremden ohne Referenzen anvertrauen würde.

Haus mit eigenem Swimmingpool ... Was will man mehr?

Haus mit eigenem Swimmingpool … Was will man mehr?

Jedoch haben wir in Australien zu unser Überraschung sehr schnell eine Zusage für einen Housesit in Townsville bekommen. Drei Wochen sollten wir in einem Vorort von Townsville auf einen Hund, zwei Katzen, einen Kampffisch sowie ein Haus mit Swimmingpool im Garten aufpassen. Und das haben wir auch getan. Wir haben in einem Vorort von Townsville drei Wochen in einem Haus auf einem kleinen Hügel gewohnt. Dort haben wir in einem richtigen Bett geschlafen statt in einem Campervan. Dort hatten wir auch eine richtige Küche zum Kochen statt einer kleinen Platte mit einer Gasflasche. Der absolute Luxus für uns war natürlich, dass es in dem Haus auch zwei Badezimmer sowie den bereits erwähnten Pool im Garten gab. Wir sind zweimal am Tag mit Poppy durch die gepflegte/geschleckte Nachbarschaft getigert und haben mit ihr im Garten getobt. Wir haben mit Cosmo und Garfield äh Gizmo geschmust, und Bubbles hat die drei Wochen glücklicherweise auch heile überstanden.

Die Poppy ...

Die Poppy …

... ist einfach für jeden Spaß zu haben.

… ist einfach für jeden Spaß zu haben.

Gizmo voll in seinem Element

Gizmo voll in seinem Element

In wirklich jeder Lage ist diese Katze tiefenentspannt ...

In wirklich jeder Lage ist diese Katze tiefenentspannt …

... und liegt dann oftmals da wie ein Schluck Wasser in der Kurve.

… und liegt dann oftmals da wie ein Schluck Wasser in der Kurve.

Cosmo mit seinem Teddybär (Der arme Bär hat echt gelitten.)

Cosmo mit seinem Teddybär (Der arme Bär hat echt gelitten.)

Mmmmmh ...

Mmmmmh …

Äh ja :-)

Äh ja :-)

Es war eine nette Erfahrung, drei Wochen in einem australischen Vorort zu leben. Wir haben auch eine sehr gute Bewertung erhalten für unseren Housesit. Ein Punkt war für mich trotzdem schwer verständlich: Wieso möchte man in einem Land von dieser Größe, dass soviel Platz bietet, so dicht auf dicht mit anderen Menschen wohnen, die einen dann sowieso nicht interessieren.

Einfach süß die Zwei ...

Einfach süß die Zwei …

... so wie die Zwei.

… so wie die Zwei.

Airlie Beach

Sonnenaufgang in Airlie Beach

Sonnenaufgang in Airlie Beach

Unser letzter Stop auf unserem Rückweg nach Townsville war Airlie Beach. Von Airlie Beach legt die Fähre zu den Whit Sunday Islands ab. Das Wetter war weiterhin kalt, windig, regnerisch und unangenehm. Wir waren definitiv nicht in der Stimmung weiteres Geld für eine Fähre auszugeben, um uns dann erneut den Hintern am Strand einer Insel abzufrieren. Die Strände der Great Keppel Islands waren zwar wunderschön anzuschauen, aber es war einfach zu kalt für jegliche Wasseraktivitäten. Also haben wir beschlossen, dass wir Australien nächstes Mal gerne im Frühling oder Sommer besuchen würden, und uns dann auch Inseln wie die Whit Sunday Islands anschauen. Bei warmen Wetter kann man so einen Sprung ins kühle Nass doch sehr viel mehr geniessen. Wir haben uns dann einfach nur Airlie Beach angeschaut. Der Sonnenaufgang am Strand war wunderschön, aber auch schon ein ziemlich frisches Erlebnis. Wie überall in Australien sieht es auch in Airlie Beach sauber, ordnungsgemäß und geschleckt aus. Am Strand gibt es die obligatorischen sauberen Toiletten, kostenlosen Barbequegrills und viele Picknicktische. Nur das niemand bei der Kälte Barbeque oder Picknick machen wollte.

Airlie Beach Lagoon

Airlie Beach Lagoon

Airlie Beach in den frühen Morgenstunden

Airlie Beach in den frühen Morgenstunden

Der obligatorische Barbequegrill

Der obligatorische Barbequegrill

Sowohl für Spielspass zu Wasser ...

Sowohl für Spielspass zu Wasser …

... als auch zu Land ist gesorgt in Airlie Beach.

… als auch zu Land ist gesorgt in Airlie Beach.

Ich muss hier einfach mal festhalten, dass wir Australien während des kältesten Winters seit 40 Jahren besucht haben. In unserer Heimat Deutschland stöhnen die Menschen derweil, weil es bereits mehrere Hitzewellen mit Temperaturen bis zu 40° Celsius gab. Die Frankfurter Zeitung schreibt, dass der Juni dieses Jahres nach Angaben von Wissenschaftlern der amerikanischen Regierung weltweit der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war. Die Durchschnittstemperatur habe auf den Oberflächen von Land und Ozeanen 0,88° Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts gelegen. Auch die ersten sechs Monate des Jahres waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Davon haben wir in Australien freilich nix bemerkt. Dort gab es, wie bereits erwähnt den kältesten Winter seit Jahren und wir waren nicht darauf vorbereitet. Zu unser Verteidigung muss ich hier aber erwähnen, dass wir Backpacker getroffen haben, die nicht mal einen Pullover einstecken hatten. Mit Australien habe ich bis zu meinem Besuch dieses Landes auf alle Fälle nur sengende Hitze und Hautschäden aufgrund aggressiver Sonneneinstrahlung in Verbindung gebracht, aber man kann in den Bergen Australiens im Winter sogar Ski fahren natürlich mit aggressiver Sonneneinstrahlung.

Ach, voll süß, oder, aber können einen Höllenradau machen ...

Ach, voll süß, oder, aber können einen Höllenradau machen …

Bucket List

Weiter geht's Richtung Süden Australiens ...

Weiter geht’s Richtung Süden Australiens …

Seit Beginn unserer Reise lassen wir uns von den Erzählungen Anderer bezüglich unserer nächsten Ziele inspirieren. Die Gili Inseln in Indonesien, eines unserer ersten Reiseziele, hat uns beispielsweise ein sehr guter Freund von uns empfohlen, während ich die Insel Flores von einem ehemaligen Arbeitskollegen wärmstens ans Herz gelegt bekommen habe. Dort haben wir dann wiederum viele nette Menschen kennengelernt, die uns weitere wunderschöne Reiseziele empfohlen haben. Wir haben unsere Reise nur mit einem groben Plan bezüglich der Länder, die wir gerne besuchen wollten, gestartet. Unsere Reiseroute hat sich dann wie von selber ergeben. An den groben Anfangsplan haben wir uns am Ende auch nicht mehr gehalten, weil uns unsere Reise an einigen Orten länger verweilen ließ und die verschiedenen Empfehlungen auch andere Destinationen ergeben haben. Manchmal kam dann auch noch spontaner Irrsinn hinzu.

Von all dem haben wir uns auch in Australien leiten lassen. Die Franzosen vom Camping Platz am Trinity Beach haben uns die Great Keppel Islands empfohlen, während die Engländer, die einige Tage später ebenfalls am Trinity Beach eintrafen, nicht mehr aufhören konnten, von den Whit Sunday Islands zu schwärmen. Damit standen die nächsten zwei Punkte auf unserer Bucket List für Australien fest. Wir mussten diese beiden Inseln sehen.

Vom Mission Beach aus setzten wir unseren Roadtrip Richtung Süden fort. Zuerst mussten wir nach Rockhampton fahren, denn von Rockhampton legt die Fähre zu den Great Keppel Islands ab. Vom Mission Beach nach Rockhampton sind es 949 km Strecke. Die Whit Sundays Islands würden zwar dazwischen liegen, aber die wollten wir uns erst auf dem Rückweg nach Townsville anschauen. In Townsville hatten wir einen Housesit angenommen zur Erholung von unserem Roadtrip.

Australien hat wirklich sehr schöne Campingplätze zu bieten, ...

Australien hat wirklich sehr schöne Campingplätze zu bieten, …

... wobei unser schräger australischer Camperkollege mehr an der Pipibox namens Windyloo interessiert war.

… wobei unser schräger australischer Camperkollege mehr an der Pipibox namens Windyloo interessiert war.

Also fuhren wir mit nächtlichen Unterbrechungen auf weiteren schönen Campingplätzen durch bis nach Rockhampton. In Rockhampton nahmen wir dann die Fähre auf die Great Keppel Islands. Wir buchten uns für eine Nacht in eine der drei Unterkünfte auf der Insel ein und machten uns auch gleich auf die Socken zur anderen Seite der Insel. Dort sollte es einen Strand geben, der direkten Zugang zum Great Barrier Reef bot. Mit unseren Wetsuits, unserer Schnorchelausrüstung und Badetüchern im Gepäck wollten wir das natürlich gleich erkunden. Doch selbst mit Wetsuit war das Wasser unerträglich kalt. Flossen hätten wir uns auch ausleihen sollen. Es war uns einfach zu kalt, dass Reef an diesem Tag zu erkunden. Am Abend machten wir ein sehr rauchiges aber schönes Lagerfeuer mit den vier anderen Touristen, die auf der Insel waren, und hofften auf besseres Wetter am nächsten Tag. Es regnete die ganze Nacht …

Wunderschöne Strände, strahlender Sonnenschein ...

Wunderschöne Strände, strahlender Sonnenschein …

... und türkisblaues Wasser konnten leider nur optisch über die kalten Wassertemperaturen hinweg täuschen.

… und türkisblaues Wasser konnten leider nur optisch über die kalten Wassertemperaturen hinweg täuschen.

Wenigstens konnten wir einen Blick auf dieses putzige, verwirrte Kerlchen werfen, ...

Wenigstens konnten wir einen Blick auf dieses putzige, verwirrte Kerlchen werfen, …

... und auch der morbide Charme des verlassenen Unterwasserobservatoriums hat mir gefallen.

… und auch der morbide Charme des verlassenen Unterwasserobservatoriums hat mir gefallen.

You have to see the Josephine Falls

Roadtrip Richtung Süden vorbei an Zuckerrohrfeldern und wolkenverhangenen Bergen

Roadtrip Richtung Süden vorbei an Zuckerrohrfeldern und wolkenverhangenen Bergen

Im Dougies hatten wir das Vergnügen einen uralten, sehr witzigen Australier mit langem grauen Rauschebart kennenzulernen. Eines Tages als wir uns mit ihm über unseren Roadtrip Richtung Sydney unterhielten, empfahl Field uns die Besichtigung der Josephine Falls. Seine Worte lauteten: „ You have to see the Josephine Falls. You can go there and have a dip into the rock pool. The water is f***g cold and you can just sit inside the rock pool and relax. It’s beauuuuuuutiful. “ So oder so ähnlich lautete seine Empfehlung, wenn wir es richtig verstanden hatten. Es ist wirklich eine Herausforderung einen Australier zu verstehen. Für jedes Wort gibt es eine Abkürzung wie breakky für breakfast, chewie für chewing gum, chokkie für chocolate oder barbie für barbeque, um hier nur einige Beispiele zu nennen. Aber während es bei den Aussies noch im Rahmen des Möglichen ist, wenigstens einen Großteil eines Gesprächs sinngemäß zu verstehen, so ist es bei den Schotten schlichtweg einfach unmöglich, überhaupt nur irgendetwas zu verstehen, wie wir ebenfalls in Australien festgestellt haben.

Eigentlich ähnelt das Golden Hole eher einem Fluss.

Eigentlich ähnelt das Golden Hole eher einem Fluss.

Der angrenzende Campingplatz sieht aus wie aus einem Science-Fiction-Film mit den merkwürdigen Steinformationen auf akurat gemähter Wiese.

Der angrenzende Campingplatz sieht aus wie aus einem Science-Fiction-Film mit den merkwürdigen Steinformationen auf akurat gemähter Wiese.

Auf alle Fälle gesagt, getan. Nachdem alle Formalitäten bezüglich unseres Mietwagens geklärt waren, sind Peter und ich Richtung Süden aufgebrochen und unser erstes Ziel waren natürlich die Josephine Falls. Nach einer gemütlichen zweistündigen Fahrt kamen wir bei den Josephine Falls an. Da wir jedoch reichlich Zeit hatten, suchten wir erstmal den nahegelegenen kostenlosen Camping Platz am Golden Hole auf und erkundeten diesen. Ein wunderschöner ruhiger Campingplatz mit einem der unzähligen kostenlosen Barbequegrills, die es in Australien an jeder Ecke gibt, und einer sauberen Toilette. Wir beschlossen den Nachmittag und den Abend auf dem Campingplatz zu verbringen und Essen zu kochen. Es war entgegen vieler anders lautender Berichte von anderen Reisenden und Backpackern unsere erste aber auch einzige Nacht, die wir auf einem Campingplatz in Australien alleine verbracht haben. Es waren keine anderen Campervans oder Zelte da. Den Wasserfall konnten wir uns auf alle Fälle auch noch am nächsten Tag anschauen. Und so haben wir es dann auch gemacht.

Die Josephine Falls waren wunderschön anzuschauen.

Die Josephine Falls waren wunderschön anzuschauen.

Von verschiedenen Aussichtsplattformen konnte man das Naturschauspiel bewundern.

Von verschiedenen Aussichtsplattformen konnte man das Naturschauspiel bewundern.

Ein Bad im eiskalten Wasser haben wir uns im australischen Winter trotzdem verkniffen.

Ein Bad im eiskalten Wasser haben wir uns im australischen Winter trotzdem verkniffen.

Am nächsten Morgen haben wir uns die Josephine Falls angeschaut, jedoch ohne ein Bad in den eiskalten Gewässern zu nehmen. Danach sind wir weiter gefahren an den Mission Beach und haben dort den Tag am Strand verbracht. Mission Beach ist ein wunderschöner und ewigst langer Sandstrand gesäumt mit zahlreichen Palmen. Ein Strand wie aus dem Reisekatalog. Man trifft an diesem Strand wie an so vielen anderen Stränden Australiens kaum eine Menschenseele. Mission Beach ist somit der perfekte Strand für ein entspanntes Sonnenbad. Was will man mehr?

Der Mission Beach ist endlos lang.

Der Mission Beach ist endlos lang.

Der von Palmen gesäumte Strand sieht aus wie aus dem Reisekatalog.

Der von Palmen gesäumte Strand sieht aus wie aus dem Reisekatalog.

Ein paar tierische Bewohner gibt es auch am Mission Beach.

Ein paar tierische Bewohner gibt es auch am Mission Beach.

Das war kein besonders langes Vergnügen

Die Strasse von Cairns nach Port Douglas führt direkt an der kurvenreichen Küste entlang.

Die Strasse von Cairns nach Port Douglas führt direkt an der kurvenreichen Küste entlang.

Am späten Nachmittag nach Beendigung unserer Reef Experience beschlossen Peter und ich, dass wir die nächste Nacht nochmal im Dougies in Port Douglas verbringen wollten. Dort gibt es warme Duschen, was nicht das Schlechteste nach einem Boots- und Tauchausflug ist, und außerdem konnten wir dort nochmal schauen, ob in der Zwischenzeit Post bezüglich unseres kleinen Campervans eingetroffen war. Also machten wir uns gleich im Anschluß an die Reef Experience auf den Weg nach Port Douglas.

Die Strecke zwischen Cairns und Port Douglas bietet wunderschöne Ausblicke auf das Meer, ...

Die Strecke zwischen Cairns und Port Douglas bietet wunderschöne Ausblicke auf das Meer, …

... und an ein oder zwei Aussichtspunkten auch die Möglichkeit für sportliche Aktivitäten vor spektakulärer Kulisse, ...

… und an ein oder zwei Aussichtspunkten auch die Möglichkeit für sportliche Aktivitäten vor spektakulärer Kulisse, …

... jedoch sind an der zwischen Bergen und Küste eingebetteten Strasse nur sehr wenige Haltebuchten.

… jedoch sind an der zwischen Bergen und Küste eingebetteten Strasse nur sehr wenige Haltebuchten.

Peter und ich haben bereits einige Autos sowohl gemeinsam als auch jeder für sich alleine besessen. Leider wurden nicht alle dieser Autos ausschließlich aufgrund von Alterserscheinungen ersetzt. Bei unserem VW Jetta ist beispielsweise der Motor in Rauch aufgegangen. Mein VW Golf wurde erst von einem Mader malträtiert, was ich glücklicherweise noch rechtzeitig feststellen konnte. Anschließend habe ich ihn jedoch leider in einem leichten Auffahrunfall geschrottet. Lange Rede, kurzer Sinn: Der Motor unseres kleinen Campervans ist auf dem Weg nach Port Douglas ebenfalls abgeraucht wie der Motor unseres VW Jettas. Wir hatten jedoch Glück im Unglück, dass das Auto gerade noch auf die Wiese einer Farm gerollt ist, und wir nicht mit unserem Motorschaden mitten auf der Strasse der kurvenreichen Strecke zwischen Cairns und Port Douglas stehen geblieben ist.

Es gibt schlimmere Orte für einen erneuten Zwangsaufenthalt ...

Es gibt schlimmere Orte für einen erneuten Zwangsaufenthalt …

... als das Dougies in Port Douglas.

… als das Dougies in Port Douglas.

Trotzdem hätte ich davon Einige gebrauchen können nach dem Fiasko.

Trotzdem hätte ich davon Einige gebrauchen können nach dem Fiasko.

Selbst das Lachen des Laughing Kookaburra hat mich nicht mehr aufheitern können.

Selbst das Lachen des Laughing Kookaburra hat mich nicht mehr aufheitern können.

Nach einer unruhigen Nacht am Strassenrand entschieden wir uns am nächsten Tag nach einem Telefonat mit dem australischen ADAC unser Auto zum Schrottplatz bringen zu lassen und wieder im Dougies einzuziehen. Das war kein besonders langes Vergnügen, dass wir mit unserem ersten eigenen Auto seit sieben Jahren hatten. Zahlreiches Kopfschütteln und unzählige Selbstvorwürfe später haben wir bei Jucy Australien eine Reservierung für einen kleinen Campervan gemacht. Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Dougiesbus nach Cairns gefahren, haben unseren Mietvan abgeholt und unseren Roadtrip durch Australien fortgesetzt.

Nach diesen erfreulichen Erfahrungen haben wir uns einen Van gemietet.

Nach diesen erfreulichen Erfahrungen haben wir uns einen Van gemietet.

Erster Tauchgang

Reef Experience

Reef Experience

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Denn wenn man auf Reisen ist, dann hat man vielleicht erst die richtigen Bedingungen, die Zeit und die Energie etwas Neues in seinem Leben auszuprobieren. Etwas das man bisher noch nicht gemacht hat. Etwas das man bis jetzt noch nicht erlebt hat. Ich war auf alle Fälle in Cairns in Australien das erste Mal in meinem Leben tauchen. Das war schon ein besonderes und auch beängstigendes Erlebnis. Wenn einem bewusst wird, das das eigene Leben an der Technik einer hoffentlich funktionsfähigen Sauerstoffflasche hängt und daran, dass man selber hoffentlich immer cool bleiben kann, dann kann einen das schon ein bißchen blass werden lassen.

Oje, was für ein Anblick :-D

Oje, was für ein Anblick :-D

Doch unabhängig von dem Wunsch, dass man als Mensch auch gerne über Kiemen verfügen würde, kann man das Great Barrier Reef in Australien auch mit Sauerstoffflasche wunderbar erkunden und den Anblick geniessen. Wir haben beispielsweise den berühmten Fisch Frank kennengelernt. Er liebt es mit den Touristen zu tauchen und zu schwimmen, und ist über das ganze Land hinausbekannt, wie wir einige Monate später auf dem Flughafen in Kuala Lumpur erfahren sollten. Frank ist wirklich ein riesiger Fisch, der sich gerne über sein Maul streicheln lässt. Es ist ein lustiges Gefühl mit Frank zu kuscheln und zu tauchen, und dementsprechend war er natürlich auch das Highlight des Tauchgangs. Ich hatte ehrlich gesagt kaum Augen für das Reef.

Frank

Frank

Leider kam auch hinzu, dass das Wetter am Tag unseres Tauchgangs nicht das Schönste war, denn es ist Winter in Australien. An einem sonnigen Tag hätten die Korallen des Reefs wahrscheinlich sehr viel farbenprächtiger ausgesehen. Und auch wenn die See an diesem Tag etwas stürmisch war, unter Wasser trotzdem alles wunderschön ruhig und friedlich. Unser erster Tauchgang war wirklich eine tolle Erfahrung.

Das Wetter war leider nicht das Beste, ...

Das Wetter war leider nicht das Beste, …

... deshalb war die Sicht unter Wasser leider etwas trüb.

… deshalb war die Sicht unter Wasser leider etwas trüb.

Weitere Bilder unseres Tauchgangs gibt es unter ...

Weitere Bilder unseres Tauchgangs gibt es unter …

... www.mplx.de/Blog zu sehen.

www.mplx.de/Blog zu sehen.

Awesome

Awesome

Nächster Stop – Trinitiy Beach

Trinity Beach

Trinity Beach

Nach unserem kurzen Ausflug nach Cape Tribulation ging unsere Route nun wieder zurück Richtung Süden, denn von Cape Tribulation weiter in den Norden reisen kann man nur, wenn man über einen Jeep mit Allradantrieb verfügt, der in der Lage ist, Flüsse zu durchqueren. Das wäre mit unserem kleinen Camperbus ein ziemlich nasses Unterfangen geworden. Deshalb lautete der Plan: Nächster Stop – Trinitiy Beach.

Begrüßungskomitee am Trinity Beach

Begrüßungskomitee am Trinity Beach

Trinity Beach liegt in unmittelbarer Nähe zu Port Douglas und es gibt dort einen kostenlosen Campingspot. Die Nähe zu Port Douglas haben wir gewählt, da wir noch Post von der Registrierung des Autos erwartet haben. Bei allen für die Formularitäten benötigten Adressangaben haben wir immer die Adresse vom Dougies in Port Douglas angegeben. Doch Trinity Beach hatte noch weitere Vorteile, wie sich bald herausstellen sollte. Trinity Beach ist ein wunderschöner Strand und der kostenlose Campingspot liegt direkt an eben diesem Strand. Außerdem gab es 10 Gehminuten vom Campingspot entfernt, einen weiteren öffentlichen Strand, der über kostenlose, kalte Duschen sowie Toiletten verfügte. In der nur wenige Kilometer von Trinity Beach entfernten Stadt Smithfield gab es obendrein noch eine Bücherei. In den Büchereien Australiens kann man kostenlos seinen Laptop aufladen und meist für begrenzte Zeit umsonst im Internet surfen. Es war schon ein etwas merkwürdiges Gefühl nach so vielen Jahren eine Bibliothek zu betreten. Während meines Studiums habe ich regelmäßig Bibliotheken aufgesucht, aber das ist eben schon sehr lange her. Supermärkte wie Coles und Woolworth gab es in Smithfield ebenfalls. Es war also alles vorhanden für einen mehrtägigen Aufenthalt direkt am Strand.

Am Nachmittag begannen bereits die ersten Vorbereitungen für das BBQ.

Am Nachmittag begannen bereits die ersten Vorbereitungen für das BBQ.

Leider hat das Grillgitter nicht genügend Platz für alle Köstlichkeiten geboten.

Leider hat das Grillgitter nicht genügend Platz für alle Köstlichkeiten geboten.

Alle haben mehr oder weniger fleissig bei der Vorbereitung mitgeholfen ;-).

Alle haben mehr oder weniger fleissig bei der Vorbereitung mitgeholfen ;-).

Auf dem Campingplatz haben wir dann schnell Freundschaft geschlossen mit ein paar französischen Jungs, einem weiteren deutschen Pärchen und einem trampenden Engländer. Wir haben gemeinsam ein Bushbarbeque veranstaltet. Die Franzosen haben geangelt, der Engländer hat gekocht und ich habe alles zamgegessen. Es war eine lustige und unvergessliche Zeit am Trinity Beach bis uns nach 5 relaxten Tagen am Strand, die Flut schließlich zur Weiterreise genötigt hat, da sie unseren Campingspot flutete.

Der Roadtrip kann beginnen

Cape Tribulation

Cape Tribulation

Endlich! Der Roadtrip kann beginnen. Seit über 7 Jahren haben Peter und ich kein eigenes Auto mehr besessen, und nun hatten wir uns in Australien einen gebrauchten Mitsubishi Starwagon angeschafft. Mit unserem kleinen Camper wollten wir die Ostküste Australiens erkunden.

Wir warten auf unseren Termin bei der Werkstatt.

Wir warten auf unseren Termin bei der Werkstatt.

Erstes Ziel unseres Roadtrips war Cape Tribulation und der Daintree Forest weiter im Norden Australiens. Gut gelaunt starteten wir nach unserem kurzen Werkstattbesuch in Mossman unseren Roadtrip. Bereits nach knapp 90 Minuten war die Fahrt jedoch bereits vorerst beendet, denn wir hatten unser Ziel schon erreicht. Von Mossman nach Cape Tribulation sind es nämlich nur 65 Kilometer. 90 Minuten sind eigentlich eine lange Zeit für diese Strecke in einem Land mit vielen aspahltierten Strassen. Die Fahrt dauert jedoch so lange, da man erstens nicht schneller als 100 km/h fahren darf auf der gesamten Strecke und zweitens auch noch ein Fluss mit der Fähre überquert werden muss. Trotzdem ist das nun wirklich keine Entfernung für Australien oder für Deutschland beispielsweise, höchstens für Luxemburg oder Liechtenstein. 😉

Trotz zahlreicher Gefahren, ...

Trotz zahlreicher Gefahren, …

... die an Australiens Stränden auf die Besucher warten, ...

… die an Australiens Stränden auf die Besucher warten, …

... wollten wir auf solche Anblicke natürlich nicht verzichten, ...

… wollten wir auf solche Anblicke natürlich nicht verzichten, …

... und haben uns mutig ins Abenteuer gestürzt. ;-)

… und haben uns mutig ins Abenteuer gestürzt. ;-)

Im Meer schwimmen haben wir trotzdem lieber unterlassen.

Im Meer schwimmen haben wir trotzdem lieber unterlassen.

So blieb uns jedoch mehr Zeit, die wunderschönen Strände und Wälder von Cape Tribulation zu erkunden und einen geeigneten kostenlosen Übernachtungsplatz zu finden. Wir durchkämmten den Daintree Forest auf der Suche nach den sogenannten Kasuaren. Wir wurden aber leider nicht fündig. In einem Sanctury bekamen wir jedoch später erklärt, dass wir über diese Tatsache nicht allzu traurig sein sollten. Denn wenn man das Revier eines Kasuars betritt, dann fängt dieser an den Eindringling zu stalken und zu jagen, bis er ihn vertrieben hat. Kasuare haben wirklich eine beeindruckende Größe, furchteinflößende Füße, einen riesigen Schnabel und ein großes Horn. Sie sind definitiv schneller, stärker und Zutrauen zu Menschen gewinnen diese schlauen Laufvögel auch niemals. Dies haben die Tierpfleger eines Kasuars im Sanctury schon mehrmals schmerzhaft feststellen müssen, wie uns berichtet wurden.

Mehr gab es nicht zu sehen von den Kasuaren, die im Daintree Forest angeblich unterwegs sind.

Mehr gab es nicht zu sehen von den Kasuaren, die im Daintree Forest angeblich unterwegs sind.

Trotzdem bekamen wir auf Cape Tribulation jede Menge schöne Natur zu sehen, wie zum Beispiel Truthähne, weitläufige Strände und schöne Wälder. Na gut, Truthähne empfindet wahrscheinlich nicht jedermann als schön. Mir haben sie jedoch gefallen, wie sie einfach auf dem Campingplatz zwischen den geparkten Vans herumspaziert sind. Der Fotobeweis ist leider verschwommen, da es noch viel zu früh war und die Viecher verdammt flink sind.

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Es ist viel passiert

Der Strand von Port Douglas spricht für einen längeren Aufenthalt in der Stadt.

Der Strand von Port Douglas spricht für einen längeren Aufenthalt in der Stadt.

Es ist viel passiert in Australien und ich war leider zu faul meine Erlebnisse und Erinnerungen in schriftlicher Form festzuhalten. Das möchte ich jedoch gerne nachholen, damit ich es hoffentlich später jederzeit wieder nachlesen kann und in Erinnerungen schwelgen kann.

Die ersten Wochen unserer Australienreise haben wir in Port Douglas verbracht, wie ich bereits in meinem letzten vor ewigen Zeiten veröffentlichten Blog erwähnt hatte. Wir haben hier in einem kleinen Stylie-Zelt im Dougies gewohnt. Dieses Zelt war eine vergleichsweise kostspielige Unterkunft, vor allem wenn man davor 8 – 9 Monate in asiatischen Unterkünften gewohnt hat, die nur ein Drittel des Preises dieses Zeltes gekostet haben. Dementsprechend dringend haben wir nach einem fahrbaren Untersatz mit integriertem Bett gesucht.

Der Hafen von Port Douglas ist ebenfalls schön anzuschauen.

Der Hafen von Port Douglas ist ebenfalls schön anzuschauen.

Viele Work- und Travelreisende erkunden Australien beginnend in Perth oder Melbourne und beenden ihre Reise dann meist in Cairns. Dies ist eigentlich ein wichtiger Punkt, der für einen Autokauf in Cairns spricht. Die Stadt Cairns liegt ungefähr eine Autofahrstunde von Port Douglas entfernt. Einmal die Woche fuhren wir also mit dem Bus nach Cairns und besichtigten verschiedene kleine Camper, aber keiner schien in einem passablen Zustand zu sein. Wir hatten zwar nicht vor ins Outback zu fahren, aber bis nach Melbourne wollten wir es schon schaffen. Die Zeit tickte und kein passender Campervan war zu bekommen. Wir konnten lediglich weitersuchen, Port Douglas genauer erkunden und Freundschaften schließen mit den zahlreichen Australiern und Work- und Travelreisenden, die wie wir im Dougies wohnten.

Viele Gebäude schauen hier einfach urig aus, ...

Viele Gebäude schauen hier einfach urig aus, …

... aber wir wollten nicht länger auf diesem Längen- und Breitengrad festhängen. Australien ist schließlich riesig.

… aber wir wollten nicht länger auf diesem Längen- und Breitengrad festhängen. Australien ist schließlich riesig.

Als wir schließlich schon in unserer Verzweiflung beschlossen, die Autohändler in Cairns und Umgebung aufzusuchen, stießen wir noch auf eine weitere Anzeige eines zum Verkauf stehenden Campervans von zwei Work- und Travelreisenden. Wild entschlossen besichtigen wir zuerst Autos bei den ansässigen Autohändlern, um uns anschließend noch den angebotenen Campervan anzuschauen. Dieses Mal wollten wir nun wirklich nicht mehr ohne Auto zurückkommen. Also liefen wir bei sengender Mittagshitze zuerst zu einigen Autohändlern und schauten uns anschließend schon reichlich frustiert den Campervan von zwei deutschen Jungs an. Der Van schien in einem passablen wenn auch schlecht gepflegten und gewarteten Zustand. Trotzdem entschieden wir uns, den Wagen zu kaufen und machten uns anschließend glücklich auf dem Weg zurück nach Port Douglas.

Zwischen diesen komischen Vögeln vom Campingplatz in Cairns ...

Zwischen diesen komischen Vögeln vom Campingplatz in Cairns …

... entschieden wir uns dann diesen Campervan zu kaufen, ...

… entschieden wir uns dann diesen Campervan zu kaufen, …

... denn unser Stylie-Zelt war nicht die allergünstigste Unterkunft.

… denn unser Stylie-Zelt war nicht die allergünstigste Unterkunft.

Am Montag würden wir bei dem Van noch die Spur einstellen lassen und ihn von einem Mechaniker kurz durchchecken lassen, und dann würde unser Roadtrip endlich beginnen. Unser Campervan enthielt bereits alle Utensilien, die das Camperherz begehrt. Der kurze Werkstattbesuch, eine gründliche Reinigung des Vans und die Planung einer Route waren unsere letzten Todos bevor das große Abenteuer Roadtrip durch Australien endlich starten konnte.

Endlich konnte der Roadtrip beginnen.

Endlich konnte der Roadtrip beginnen.

Kulturschock der Zweite

Sonnenuntergang in Port Douglas in Australien

Sonnenuntergang in Port Douglas in Australien

Bereits in meinem letzten Blog hatte ich angemerkt, dass mein erster Kontakt mit Asien ein Kulturschock für mich war. Es hatte mich Zeit gekostet, diese andere Lebensart anzunehmen, aber ich habe gelernt, sie zu lieben. Dementsprechend habe ich mich zumindest gedanklich versucht, darauf vorzubereiten, dass ich nun wieder in ein westliches Land zurückkehren würde. Doch auf einen Kulturschock kann man sich nicht vorbereiten. Irgendwann kommt der Augenblick, wo einem alles surreal oder lächerlich erscheint. Auch ich konnte Kulturschock der Zweite nicht verhindern.

Der Sonnenuntergang auf Gili T. in Indonesien ist ebenso schön.

Der Sonnenuntergang auf Gili T. in Indonesien ist ebenso schön.

In Asien beispielsweise holt man sein Essen auf der Strasse von einem fahrenden Händler, oder von einem Händler auf einem der zahlreichen Märkte, oder wahlweise auch aus einer Bude mit Plastikstühlen zum Sitzen oder vielleicht sogar aus einem richtigen Restaurant. Es gibt meistens nur eine geringe Anzahl an Gerichten zur Auswahl. Oftmals hat man keinen blassen Schimmer, was genau man da eigentlich isst. Die Zutaten sind jedoch immer frisch und natürlich und das Essen wird frisch vor der eigenen Nase innerhalb weniger Minuten zubereitet. In Australien dagegen stehe ich wie erschlagen in einem riesigen Supermarkt vor gigantischen Fleisch- und Obsttheken. Die Auswahl an angebotenen Produkten ist riesig und wird mit sterilem, hässlichen Neonlicht beleuchtet. Es gibt hier alles im Überfluss. Es gibt auch große Supermärkte in Asien, wo man wirklich alles kaufen kann oder 7-11 an jeder Ecke, aber glücklicherweise haben die kleinen Straßenhändler und Straßenrestaurants in diesen Ländern Tradition.

Der Markt in Port Douglas in Australien befindet sich auf einem schönen weitläufigen Fußgängerplatz.

Der Markt in Port Douglas in Australien befindet sich auf einem schönen weitläufigen Fußgängerplatz.

Früchte gibt es hier auch zu kaufen.

Früchte gibt es hier auch zu kaufen.

Ich erinnere mich noch, wie wir in Thailand eine Hotelrechnung auf die Rückseite einer anderen Rechnung gedruckt bekommen haben, aber immerhin haben wir überhaupt eine Rechnung bekommen. Stifte und Papier waren eigentlich überall knapp und man konnte mit einem einfachen Kugelschreiber einen Menschen glücklich machen. In Australien dagegen hat jeder Zettel und Stift.

Straßenmärkte gibt es in Asien zahlreiche und diese sind meistens in engen Gassen.

Straßenmärkte gibt es in Asien zahlreiche und diese sind meistens in engen Gassen.

Selbst auf größeren Plätzen lassen die Stände kaum Platz zur Bewegung.

Selbst auf größeren Plätzen lassen die Stände kaum Platz zur Bewegung.

Sehr amüsiert hat uns hier in Port Douglas, als wir uns ein Fahrrad ausgeliehen haben. In Australien muss man einen Fahrradhelm tragen, sonst muss man 110 AUD Strafe zahlen. Dies entspricht momentan 77 Euro. Es ist einfach lustig, wenn man nach einer achtmonatigen Asienreise, wo alle Menschen ohne Helm zu dritt, viert oder fünft auf einem Moped fahren, mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf durch die Straßen von Port Douglas radelt. Auch einen Fußgängerweg habe ich seit 8 Monaten nicht mehr gesehen und hier gibt es sogar einen Fahrradweg. Die Straßen sind kerzengerade angelegt und sie sehen aus wie geschleckt. Alles ist so ordentlich.

Es wird in Australien nicht immer gerne gesehen, wenn man seine Eindrücke fotografiert, wie ich bei diesem Foto erfahren durfte.

Es wird in Australien nicht immer gerne gesehen, wenn man seine Eindrücke fotografiert, wie ich bei diesem Foto erfahren durfte.

Die Fleischauswahl in australischen Supermärkten ist riesig und die Fleischpackungen sind es auch.

Die Fleischauswahl in australischen Supermärkten ist riesig und die Fleischpackungen sind es auch.

Glücklicherweise sind hier sehr viele Menschen auch sehr offen und freundlich, und begrüßen einen sogar im Vorbeiradeln mit einem „Hey, how are you?“. Trotzdem ist es ein kleiner Unterschied, wenn man gerade aus dem Land des Lächelns kommt, wo einen jeder wie ein Honigkuchenpferd angrinst. Man ist glücklicher, wenn man die ganze Zeit lächelt beziehungsweise angelächelt wird. Das fehlt mir schon und ich lächele leider auch schon automatisch weniger.

Undenkbar in Europa oder Australien ist dieses Bild.

Undenkbar in Europa oder Australien ist dieses Bild.

Das Verkehrsaufkommen in asiatischen Städten ist mit nichts zu vergleichen.

Das Verkehrsaufkommen in asiatischen Städten ist mit nichts zu vergleichen.

In australischen Städten sind selbst die Nebenstraßen breit und alles sieht aus wie geschleckt.

In australischen Städten sind selbst die Nebenstraßen breit und alles sieht aus wie geschleckt.

Es war wunderschön in Asien und es ist auch wunderschön in Australien. Die Natur ist wunderschön und wild. Es ist alles wieder so anders.