Billabong Sanctuary

Lustig war es auf alle Fälle im Billabong Sanctuary.

Lustig war es auf alle Fälle im Billabong Sanctuary.

Neben zahlreichen Wasserfällen gibt es in der Nähe von Townsville auch noch ein Wildlife Sanctuary. Das Billabong Sanctuary wurde von einem ehemaligen Lehrer aus Sydney sowie dessen Frau und Sohn in zweijähriger, mühseliger und knochenharter Arbeit aufgebaut. Die Familie hat auf einem großen Areal in Queensland erst einen permanenten Pool für die Tiere angelegt. Dann wurden tausende einheimische Bäume eingepflanzt und über 3 km Bewässerungsrohre verlegt. Zahlreiche Gehege für die Tiere wurden angelegt und Häuser für die Rezeption und den Andenkenshop errichtet. Dann brachten auch schon die ersten Australier einheimische Tiere für das Wildlife Sanctuary wie die beiden Dingos Todd und Judy oder das Emu Gonzo.

Manchmal wusste man zwar nicht, wo vorne und wo hinten ist, ...

Manchmal wusste man zwar nicht, wo vorne und wo hinten ist, …

... aber wir haben viel über den Lebensraum und die Gewohnheiten der einheimischen Tiere gelernt.

… aber wir haben viel über den Lebensraum und die Gewohnheiten der einheimischen Tiere gelernt.

Daher kommt der Name der Spaltfußgans ...

Daher kommt der Name der Spaltfußgans …

Im Jahr 1985 öffnete das Billabong Sanctuary erstmals seine Pforten für die allgemeine Öffentlichkeit. Familien, Schulklassen und Touristen bekamen nun Möglichkeit, sich von den Tierpflegern die Lebens-, Fress- und Schlafgewohnheiten der in Australien einheimischen Tierarten erklären zu lassen. Einige der ersten Ankömmlinge des Billabong Sanctuary kann man immer noch dort antreffen, wie den Kakadu Jacko oder das Krokodil Riley, welches von einer Krokodilfarm gerettet wurde.

Im Billabong Sanctuary gab es neben diesen komischen Käuzen, ...

Im Billabong Sanctuary gab es neben diesen komischen Käuzen, …

... natürlich auch zahlreiche Krokodile ...

… natürlich auch zahlreiche Krokodile …

... und Koalabären zu sehen.

… und Koalabären zu sehen.

Mit den Jahren kamen immer weitere Wildtiere im Billabong Sanctuary hinzu, wie beispielsweise Koalabären, Edelpapageien, Gleithörnchenbeutler, Känguruhs, Rotschwanz-Rabenkakadus und unzählige Echsen und Schlangen. Hunderte von einheimischen Vögeln, wie die allgegenwärtigen Pfeifengänse, Spaltfußgänse, Augenbrauenenten, Ibisse, Moorhühner, Pelikane und sogar Seeadler, zieht es immer wieder an die Küstenlinien und Inseln des Wildlife Sanctuary. Im Februar 2012 jedoch wurde das Billabong Sanctuary schwer von einem Zyklon beschädigt. Das Sanctuary musste für 10 Wochen schließen, damit die Schäden des Zyklons repariert werden konnten.

Wir haben Dingos gestreichelt, ...

Wir haben Dingos gestreichelt, …

... Känguruhs gefüttert ...

… Känguruhs gefüttert …

... und danach sind wir mit ihnen abgehangen.

… und danach sind wir mit ihnen abgehangen.

Das Billabong Sanctuary beheimatet mittlerweile über 50 in Australien einheimische Tierarten und ist immer noch ein familiengeführtes Unternehmen. Es ist wirklich sehr beeindruckend zu sehen, zu welchen unglaublichen Leistungen eine kleine dreiköpfige Familie fähig ist. Obwohl das Billabong Sanctuary im Prinzip ein Zoo ist, hat es mir sehr gut gefallen, da es vielen Tieren eine Heimat bietet, die in der freien Natur keine Überlebenschance hätten, wie zum Beispiel blinden Koalabären oder Krokodilen von Farmen. Auch bekommt man in dem Sanctuary sehr viel über die in Australien einheimischen Tiere erklärt. Einziger Minuspunkt war, dass es auch in diesem Park Touristenattraktionen gibt, bei dem man die Tiere halten, streicheln und fotografieren darf. Leider muss ich zugeben, dass es aber auch eine sehr aufregende Erfahrung sein kann, einen Koala und Wombat zu streicheln.

Die fanden es auch lustig, ...

Die fanden es auch lustig, …

... deshalb gibt es zum Abschluß noch ein Bild von Tonka, dem Wombat. Ein ordentlicher Brummer ist das.

… deshalb gibt es zum Abschluß noch ein Bild von Tonka, dem Wombat. Ein ordentlicher Brummer ist das.