Roadtrip mit Ruba – Tag 7

Auf geht's zum Whale-Watching!

Auf geht’s zum Whale-Watching!

An Tag 7 ging es, wie bereits erwähnt, frühzeitig los. Um 6:00 morgens fuhr uns Ruba mit dem Minibus einige Strassen weiter, wo er uns dann in ein Tuk-Tuk verfrachtete. Dieses wiederum brachte uns dann zum Hafen. Dort warteten bereits einige größere Boote auf den Touristenansturm.

Erster Stop – Whale Watching

Nach einiger Diskussion bekamen wir am Ticketschalter zwei Tickets für unsere Whale-Watching-Tour in die Hand gedrückt. Dann wurden wir auf eines der Boote gebracht und bekamen dort erstmal Tee kredenzt. Während wir weiter geduldig auf dem Boot warteten, bekamen wir Rettungswesten in die Hand gedrückt und ein Take-Away-Frühstück. Dann startete ein Boot nach dem anderen und steuerte vom Hafen aus den großen, weiten Ozean an. Unsere Whale-Watching-Tour begann. Bereits nachdem wir erst wenige Meter aus dem Hafen zurückgelegt hatten, hielten wir es nicht mehr auf unseren Sitzen aus. Jeder starrte angespannt auf das offene Meer. Doch unser Boot fuhr und fuhr und schaukelte sich durch die Wellen. Nach einer gefühlten Ewigkeit warf der Steuermann unseres Bootes das erste Mal einen Blick durch sein Fernglas. Ich durfte auch mal einen angestrengten Blick durch das Fernglas werfen, aber außer dem Meer, den anderen Whale-Watching-Booten und Containerschiffen konnte ich nichts entdecken. Wir fuhren immer weiter auf das offene Meer hinaus. Dann auf einmal erblickten wir die erste Wasserfontäne. Die Freude war bei allen riesig. Ich weiß leider nicht genau, wie lange wir das Meer beobachtet haben, aber in der Zeit haben wir vielleicht vier bis fünf Mal einen Wal auftauchen sehen. Einerseits ist man glücklich und andererseits ein bißchen traurig, weil es nicht spektakulärer war. Es war immer nur ein kurzes Auftauchen. Ich konnte noch nicht mal ansatzweise die Größe des Tieres erahnen. Auch einige Meeresschildkröten konnten wir noch bewundern. Nach gefühlt viel zu kurzer Zeit traten wir bereits wieder die Rückfahrt an. Auf dem Rückweg passierten wir noch eine Stelle an der sehr viele Delfine schwammen. Gelegentlich sprang einer von ihnen aus dem Wasser. Doch auch dieser Augenblick verging leider viel zu schnell.

Noch ist weit und breit kein Wal zu sehen.

Noch ist weit und breit kein Wal zu sehen.

Bei der ersten Luftfontäne war die Begeisterung an Bord gross.

Bei der ersten Luftfontäne war die Begeisterung an Bord gross.

Dann ist auch der erste Wal aufgetaucht.

Dann ist auch der erste Wal aufgetaucht.

Delfine haben wir auch gesehen.

Delfine haben wir auch gesehen.

Meeresschildkröten waren auch mit von der Partie.

Meeresschildkröten waren auch mit von der Partie.

Zweiter Stop – Mondsteinmine

Nach unserem Bootsausflug nahm uns Ruba am Hafen wieder in Empfang. Wir machten uns auf den Rückweg in das „Green Shadows Beach Hotel“ in Kalutara und verliesen Mirissa. Zwischendurch machten wir noch Halt bei einer Mondsteinmine. Dort wurde uns zuerst alles Wissenwerte über den Abbau des Mondsteins und die Qualitätsunterschiede der Steine erzählt. Auch die weiteren Verarbeitungsprozesse wurden uns gezeigt. Anschließend wurden wir noch in einen Schmuckverkaufsraum geführt. Der Kauf eines Schmuckstücks hätte dann aber doch zu gewaltig unser Monatsbudget überzogen. Deshalb ging es für uns nach eingehender Betrachtung des Schmucks mit leeren Händen ins Hotel zurück. Mit unserem Roadtrip mit Ruba – Tag 7 endete auch unsere Tour durch Sri Lanka, auf der ich sehr viele neue Eindrücke, Erfahrungen und Bilder sammeln konnte.

Steine aus der Mondsteinmine

Steine aus der Mondsteinmine

Verarbeitungswerkstätte für die Halbedelsteine

Verarbeitungswerkstätte für die Halbedelsteine

Danke schön, Ruba.

Roadtrip mit Ruba – Tag 6

Wunderschöne Strände säumen Sri Lankas Küste.

Wunderschöne Strände säumen Sri Lankas Küste.

Unsere aufregende Safari im Yala-Nationalpark an Tag 5, bei der wir zahlreiche Tierarten in freier Wildbahn beobachten konnten, war gegen Mittag beendet. Wir checkten mit Ruba gleich in der Nähe des Yala-Nationalparks in ein Hotel mit fantastischer Aussicht ein. Dort erholten wir uns den Rest des Tages und genossen den Ausblick. Denn am nächsten Morgen ging es für uns weiter nach Mirissa.

Erster Stop – Fotostop am Sandstrand

Wir fuhren die Küste entlang und passierten zahlreiche schöne Strände. Sri Lanka ist mit über 1000 km Küste gesegnet. An einem der Strände stoppten wir und sahen einer Surfergruppe bei ihren Surfversuchen zu. Es gab immer frenetischen Jubel von der Gruppe, wenn es einem der Surfer beziehungsweise Surferinnen gelang, zum Strand zu surfen.

Mißlungener Surfversuch

Mißlungener Surfversuch

Dafür jedoch gab es Jubelgeschrei.

Dafür jedoch gab es Jubelgeschrei.

Zweiter Stop – Mirissa

Gegen Mittag erreichten wir bereits Mirissa. Mirissa ist ein kleiner Ort, der sich bei Wassersportlern großer Beliebtheit erfreut. Früher war der Ort noch ein Geheimtip unter Backpackern und Individualreisenden. Mirissa hat jedoch mehr zu bieten als Sonne, Strand und Sommerfeeling. Der Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für die Whale Watching Touren, auf denen man Blauwale, Pottwale und Delfine beobachten kann. Dort checkten wir mit Ruba in einem kleinen Hotel in Strandnähe ein. Denn am letzten Tag unserer Tour stand auch für uns Whale Watching auf dem Programm. Nach einem üppigen Mittagessen ging es für uns deshalb erstmal für ein Mittagsschläfchen ins Bett, da die Whale Watching Tour am nächsten Tag wieder sehr früh starten sollte. Danach ging es dann gleich noch an den nahe gelegenen Strand. Allerdings wurde dies aus zwei Gründen leider nur ein kurzer Ausflug. Erstens führt in Sri Lanka an einigen Stränden direkt eine große Strasse vorbei, wie beispielweise in Mirissa die Straße nach Matara, und dies mindert leider die Ruhe und Entspanntheit eines Strandbesuchs. Zweitens sind in Sri Lanka alle Strände öffentlich. Eigentlich finde ich das eine wunderbare Sache, denn es ist eine schreckliche Unsitte, wenn die schönsten Strände von großen Hotel Ressorts belegt sind und nicht für jedermann frei zugänglich sind. Die Strände gehören den Einheimischen. Dementsprechend trifft man auch viele Einheimische beim Baden im Meer an. Soweit, so gut. Jedoch wurde ich im Meer von einem einheimischen Beachboy verfolgt, während Peter am öffentlichen Strand auf unsere Sachen aufpasste und immer wütender wurde. Ich fühlte mich mit meinem Verfolger immer unbehaglicher und habe schließlich meinen Badeausflug vorzeitig beendet. Peter war die Lust am Baden im Meer dann auch schon vergangen. Das war wirklich schade und deshalb gab es leider kein Highlight unseres Roadtrip mit Ruba – Tag 6.

Strände wie im Reisekatalog verheißen ...

Strände wie im Reisekatalog verheißen …

... Urlaubsfeeling pur ... eigentlich ...

… Urlaubsfeeling pur … eigentlich …

... aber leider gab es für mich kein ungetrübtes Badevergnügen.

… aber leider gab es für mich kein ungetrübtes Badevergnügen.