Der Roadtrip kann beginnen

Cape Tribulation

Cape Tribulation

Endlich! Der Roadtrip kann beginnen. Seit über 7 Jahren haben Peter und ich kein eigenes Auto mehr besessen, und nun hatten wir uns in Australien einen gebrauchten Mitsubishi Starwagon angeschafft. Mit unserem kleinen Camper wollten wir die Ostküste Australiens erkunden.

Wir warten auf unseren Termin bei der Werkstatt.

Wir warten auf unseren Termin bei der Werkstatt.

Erstes Ziel unseres Roadtrips war Cape Tribulation und der Daintree Forest weiter im Norden Australiens. Gut gelaunt starteten wir nach unserem kurzen Werkstattbesuch in Mossman unseren Roadtrip. Bereits nach knapp 90 Minuten war die Fahrt jedoch bereits vorerst beendet, denn wir hatten unser Ziel schon erreicht. Von Mossman nach Cape Tribulation sind es nämlich nur 65 Kilometer. 90 Minuten sind eigentlich eine lange Zeit für diese Strecke in einem Land mit vielen aspahltierten Strassen. Die Fahrt dauert jedoch so lange, da man erstens nicht schneller als 100 km/h fahren darf auf der gesamten Strecke und zweitens auch noch ein Fluss mit der Fähre überquert werden muss. Trotzdem ist das nun wirklich keine Entfernung für Australien oder für Deutschland beispielsweise, höchstens für Luxemburg oder Liechtenstein. 😉

Trotz zahlreicher Gefahren, ...

Trotz zahlreicher Gefahren, …

... die an Australiens Stränden auf die Besucher warten, ...

… die an Australiens Stränden auf die Besucher warten, …

... wollten wir auf solche Anblicke natürlich nicht verzichten, ...

… wollten wir auf solche Anblicke natürlich nicht verzichten, …

... und haben uns mutig ins Abenteuer gestürzt. ;-)

… und haben uns mutig ins Abenteuer gestürzt. 😉

Im Meer schwimmen haben wir trotzdem lieber unterlassen.

Im Meer schwimmen haben wir trotzdem lieber unterlassen.

So blieb uns jedoch mehr Zeit, die wunderschönen Strände und Wälder von Cape Tribulation zu erkunden und einen geeigneten kostenlosen Übernachtungsplatz zu finden. Wir durchkämmten den Daintree Forest auf der Suche nach den sogenannten Kasuaren. Wir wurden aber leider nicht fündig. In einem Sanctury bekamen wir jedoch später erklärt, dass wir über diese Tatsache nicht allzu traurig sein sollten. Denn wenn man das Revier eines Kasuars betritt, dann fängt dieser an den Eindringling zu stalken und zu jagen, bis er ihn vertrieben hat. Kasuare haben wirklich eine beeindruckende Größe, furchteinflößende Füße, einen riesigen Schnabel und ein großes Horn. Sie sind definitiv schneller, stärker und Zutrauen zu Menschen gewinnen diese schlauen Laufvögel auch niemals. Dies haben die Tierpfleger eines Kasuars im Sanctury schon mehrmals schmerzhaft feststellen müssen, wie uns berichtet wurden.

Mehr gab es nicht zu sehen von den Kasuaren, die im Daintree Forest angeblich unterwegs sind.

Mehr gab es nicht zu sehen von den Kasuaren, die im Daintree Forest angeblich unterwegs sind.

Trotzdem bekamen wir auf Cape Tribulation jede Menge schöne Natur zu sehen, wie zum Beispiel Truthähne, weitläufige Strände und schöne Wälder. Na gut, Truthähne empfindet wahrscheinlich nicht jedermann als schön. Mir haben sie jedoch gefallen, wie sie einfach auf dem Campingplatz zwischen den geparkten Vans herumspaziert sind. Der Fotobeweis ist leider verschwommen, da es noch viel zu früh war und die Viecher verdammt flink sind.

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