Bucket List

Weiter geht's Richtung Süden Australiens ...

Weiter geht’s Richtung Süden Australiens …

Seit Beginn unserer Reise lassen wir uns von den Erzählungen Anderer bezüglich unserer nächsten Ziele inspirieren. Die Gili Inseln in Indonesien, eines unserer ersten Reiseziele, hat uns beispielsweise ein sehr guter Freund von uns empfohlen, während ich die Insel Flores von einem ehemaligen Arbeitskollegen wärmstens ans Herz gelegt bekommen habe. Dort haben wir dann wiederum viele nette Menschen kennengelernt, die uns weitere wunderschöne Reiseziele empfohlen haben. Wir haben unsere Reise nur mit einem groben Plan bezüglich der Länder, die wir gerne besuchen wollten, gestartet. Unsere Reiseroute hat sich dann wie von selber ergeben. An den groben Anfangsplan haben wir uns am Ende auch nicht mehr gehalten, weil uns unsere Reise an einigen Orten länger verweilen ließ und die verschiedenen Empfehlungen auch andere Destinationen ergeben haben. Manchmal kam dann auch noch spontaner Irrsinn hinzu.

Von all dem haben wir uns auch in Australien leiten lassen. Die Franzosen vom Camping Platz am Trinity Beach haben uns die Great Keppel Islands empfohlen, während die Engländer, die einige Tage später ebenfalls am Trinity Beach eintrafen, nicht mehr aufhören konnten, von den Whit Sunday Islands zu schwärmen. Damit standen die nächsten zwei Punkte auf unserer Bucket List für Australien fest. Wir mussten diese beiden Inseln sehen.

Vom Mission Beach aus setzten wir unseren Roadtrip Richtung Süden fort. Zuerst mussten wir nach Rockhampton fahren, denn von Rockhampton legt die Fähre zu den Great Keppel Islands ab. Vom Mission Beach nach Rockhampton sind es 949 km Strecke. Die Whit Sundays Islands würden zwar dazwischen liegen, aber die wollten wir uns erst auf dem Rückweg nach Townsville anschauen. In Townsville hatten wir einen Housesit angenommen zur Erholung von unserem Roadtrip.

Australien hat wirklich sehr schöne Campingplätze zu bieten, ...

Australien hat wirklich sehr schöne Campingplätze zu bieten, …

... wobei unser schräger australischer Camperkollege mehr an der Pipibox namens Windyloo interessiert war.

… wobei unser schräger australischer Camperkollege mehr an der Pipibox namens Windyloo interessiert war.

Also fuhren wir mit nächtlichen Unterbrechungen auf weiteren schönen Campingplätzen durch bis nach Rockhampton. In Rockhampton nahmen wir dann die Fähre auf die Great Keppel Islands. Wir buchten uns für eine Nacht in eine der drei Unterkünfte auf der Insel ein und machten uns auch gleich auf die Socken zur anderen Seite der Insel. Dort sollte es einen Strand geben, der direkten Zugang zum Great Barrier Reef bot. Mit unseren Wetsuits, unserer Schnorchelausrüstung und Badetüchern im Gepäck wollten wir das natürlich gleich erkunden. Doch selbst mit Wetsuit war das Wasser unerträglich kalt. Flossen hätten wir uns auch ausleihen sollen. Es war uns einfach zu kalt, dass Reef an diesem Tag zu erkunden. Am Abend machten wir ein sehr rauchiges aber schönes Lagerfeuer mit den vier anderen Touristen, die auf der Insel waren, und hofften auf besseres Wetter am nächsten Tag. Es regnete die ganze Nacht …

Wunderschöne Strände, strahlender Sonnenschein ...

Wunderschöne Strände, strahlender Sonnenschein …

... und türkisblaues Wasser konnten leider nur optisch über die kalten Wassertemperaturen hinweg täuschen.

… und türkisblaues Wasser konnten leider nur optisch über die kalten Wassertemperaturen hinweg täuschen.

Wenigstens konnten wir einen Blick auf dieses putzige, verwirrte Kerlchen werfen, ...

Wenigstens konnten wir einen Blick auf dieses putzige, verwirrte Kerlchen werfen, …

... und auch der morbide Charme des verlassenen Unterwasserobservatoriums hat mir gefallen.

… und auch der morbide Charme des verlassenen Unterwasserobservatoriums hat mir gefallen.