Roadtrip mit Ruba – Tag 7

Auf geht's zum Whale-Watching!

Auf geht’s zum Whale-Watching!

An Tag 7 ging es, wie bereits erwähnt, frühzeitig los. Um 6:00 morgens fuhr uns Ruba mit dem Minibus einige Strassen weiter, wo er uns dann in ein Tuk-Tuk verfrachtete. Dieses wiederum brachte uns dann zum Hafen. Dort warteten bereits einige größere Boote auf den Touristenansturm.

Erster Stop – Whale Watching

Nach einiger Diskussion bekamen wir am Ticketschalter zwei Tickets für unsere Whale-Watching-Tour in die Hand gedrückt. Dann wurden wir auf eines der Boote gebracht und bekamen dort erstmal Tee kredenzt. Während wir weiter geduldig auf dem Boot warteten, bekamen wir Rettungswesten in die Hand gedrückt und ein Take-Away-Frühstück. Dann startete ein Boot nach dem anderen und steuerte vom Hafen aus den großen, weiten Ozean an. Unsere Whale-Watching-Tour begann. Bereits nachdem wir erst wenige Meter aus dem Hafen zurückgelegt hatten, hielten wir es nicht mehr auf unseren Sitzen aus. Jeder starrte angespannt auf das offene Meer. Doch unser Boot fuhr und fuhr und schaukelte sich durch die Wellen. Nach einer gefühlten Ewigkeit warf der Steuermann unseres Bootes das erste Mal einen Blick durch sein Fernglas. Ich durfte auch mal einen angestrengten Blick durch das Fernglas werfen, aber außer dem Meer, den anderen Whale-Watching-Booten und Containerschiffen konnte ich nichts entdecken. Wir fuhren immer weiter auf das offene Meer hinaus. Dann auf einmal erblickten wir die erste Wasserfontäne. Die Freude war bei allen riesig. Ich weiß leider nicht genau, wie lange wir das Meer beobachtet haben, aber in der Zeit haben wir vielleicht vier bis fünf Mal einen Wal auftauchen sehen. Einerseits ist man glücklich und andererseits ein bißchen traurig, weil es nicht spektakulärer war. Es war immer nur ein kurzes Auftauchen. Ich konnte noch nicht mal ansatzweise die Größe des Tieres erahnen. Auch einige Meeresschildkröten konnten wir noch bewundern. Nach gefühlt viel zu kurzer Zeit traten wir bereits wieder die Rückfahrt an. Auf dem Rückweg passierten wir noch eine Stelle an der sehr viele Delfine schwammen. Gelegentlich sprang einer von ihnen aus dem Wasser. Doch auch dieser Augenblick verging leider viel zu schnell.

Noch ist weit und breit kein Wal zu sehen.

Noch ist weit und breit kein Wal zu sehen.

Bei der ersten Luftfontäne war die Begeisterung an Bord gross.

Bei der ersten Luftfontäne war die Begeisterung an Bord gross.

Dann ist auch der erste Wal aufgetaucht.

Dann ist auch der erste Wal aufgetaucht.

Delfine haben wir auch gesehen.

Delfine haben wir auch gesehen.

Meeresschildkröten waren auch mit von der Partie.

Meeresschildkröten waren auch mit von der Partie.

Zweiter Stop – Mondsteinmine

Nach unserem Bootsausflug nahm uns Ruba am Hafen wieder in Empfang. Wir machten uns auf den Rückweg in das „Green Shadows Beach Hotel“ in Kalutara und verliesen Mirissa. Zwischendurch machten wir noch Halt bei einer Mondsteinmine. Dort wurde uns zuerst alles Wissenwerte über den Abbau des Mondsteins und die Qualitätsunterschiede der Steine erzählt. Auch die weiteren Verarbeitungsprozesse wurden uns gezeigt. Anschließend wurden wir noch in einen Schmuckverkaufsraum geführt. Der Kauf eines Schmuckstücks hätte dann aber doch zu gewaltig unser Monatsbudget überzogen. Deshalb ging es für uns nach eingehender Betrachtung des Schmucks mit leeren Händen ins Hotel zurück. Mit unserem Roadtrip mit Ruba – Tag 7 endete auch unsere Tour durch Sri Lanka, auf der ich sehr viele neue Eindrücke, Erfahrungen und Bilder sammeln konnte.

Steine aus der Mondsteinmine

Steine aus der Mondsteinmine

Verarbeitungswerkstätte für die Halbedelsteine

Verarbeitungswerkstätte für die Halbedelsteine

Danke schön, Ruba.

Roadtrip mit Ruba – Tag 6

Wunderschöne Strände säumen Sri Lankas Küste.

Wunderschöne Strände säumen Sri Lankas Küste.

Unsere aufregende Safari im Yala-Nationalpark an Tag 5, bei der wir zahlreiche Tierarten in freier Wildbahn beobachten konnten, war gegen Mittag beendet. Wir checkten mit Ruba gleich in der Nähe des Yala-Nationalparks in ein Hotel mit fantastischer Aussicht ein. Dort erholten wir uns den Rest des Tages und genossen den Ausblick. Denn am nächsten Morgen ging es für uns weiter nach Mirissa.

Erster Stop – Fotostop am Sandstrand

Wir fuhren die Küste entlang und passierten zahlreiche schöne Strände. Sri Lanka ist mit über 1000 km Küste gesegnet. An einem der Strände stoppten wir und sahen einer Surfergruppe bei ihren Surfversuchen zu. Es gab immer frenetischen Jubel von der Gruppe, wenn es einem der Surfer beziehungsweise Surferinnen gelang, zum Strand zu surfen.

Mißlungener Surfversuch

Mißlungener Surfversuch

Dafür jedoch gab es Jubelgeschrei.

Dafür jedoch gab es Jubelgeschrei.

Zweiter Stop – Mirissa

Gegen Mittag erreichten wir bereits Mirissa. Mirissa ist ein kleiner Ort, der sich bei Wassersportlern großer Beliebtheit erfreut. Früher war der Ort noch ein Geheimtip unter Backpackern und Individualreisenden. Mirissa hat jedoch mehr zu bieten als Sonne, Strand und Sommerfeeling. Der Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für die Whale Watching Touren, auf denen man Blauwale, Pottwale und Delfine beobachten kann. Dort checkten wir mit Ruba in einem kleinen Hotel in Strandnähe ein. Denn am letzten Tag unserer Tour stand auch für uns Whale Watching auf dem Programm. Nach einem üppigen Mittagessen ging es für uns deshalb erstmal für ein Mittagsschläfchen ins Bett, da die Whale Watching Tour am nächsten Tag wieder sehr früh starten sollte. Danach ging es dann gleich noch an den nahe gelegenen Strand. Allerdings wurde dies aus zwei Gründen leider nur ein kurzer Ausflug. Erstens führt in Sri Lanka an einigen Stränden direkt eine große Strasse vorbei, wie beispielweise in Mirissa die Straße nach Matara, und dies mindert leider die Ruhe und Entspanntheit eines Strandbesuchs. Zweitens sind in Sri Lanka alle Strände öffentlich. Eigentlich finde ich das eine wunderbare Sache, denn es ist eine schreckliche Unsitte, wenn die schönsten Strände von großen Hotel Ressorts belegt sind und nicht für jedermann frei zugänglich sind. Die Strände gehören den Einheimischen. Dementsprechend trifft man auch viele Einheimische beim Baden im Meer an. Soweit, so gut. Jedoch wurde ich im Meer von einem einheimischen Beachboy verfolgt, während Peter am öffentlichen Strand auf unsere Sachen aufpasste und immer wütender wurde. Ich fühlte mich mit meinem Verfolger immer unbehaglicher und habe schließlich meinen Badeausflug vorzeitig beendet. Peter war die Lust am Baden im Meer dann auch schon vergangen. Das war wirklich schade und deshalb gab es leider kein Highlight unseres Roadtrip mit Ruba – Tag 6.

Strände wie im Reisekatalog verheißen ...

Strände wie im Reisekatalog verheißen …

... Urlaubsfeeling pur ... eigentlich ...

… Urlaubsfeeling pur … eigentlich …

... aber leider gab es für mich kein ungetrübtes Badevergnügen.

… aber leider gab es für mich kein ungetrübtes Badevergnügen.

Roadtrip mit Ruba – Tag 5

Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Der fünfte Tag unseres Roadtrips war einer der Tage, auf den wir uns am meisten gefreut hatten. Dieser Tag war der Grund, warum wir uns überhaupt entschieden haben, einen Abstecher von Thailand nach Sri Lanka zu machen. Dieser Tag war der Grund, warum wir uns entschieden haben, eine Tour durch Sri Lanka mit Fahrer zu buchen. Denn an diesem Tag wollten wir eine Safari im Yala-Nationalpark machen. Ich meine eine richtige Safari mit einem Jeep, wie man sie aus dem Fernsehen kennt. Wir waren einfach nur unglaublich aufgeregt.

Safari-Jeep

Safari-Jeep

Erster und einziger Stop des Tages – Safari

Unser fünfter Tag begann bereits um 5:00 Uhr morgens. Dies war der Zeitpunkt, als Peter und ich von einem Fahrer mit Jeep in unserem Hotel abgeholt wurden. Dann ging es in den Yala-Nationalpark. Dort haben wir uns einen Sri-Lanka-Leoparden, Halsstreifenmangusten, Wasserbüffel, einen Sambar auch Pferdehirsch genannt, ein Sumpfkrokodil, Axishirsche, Wildschweine, Bengalenwarane, Hanuman-Languren und die verschiedensten Vögel in freier Wildbahn angeschaut. Es war einfach fantastisch sowie die Vegetation des Nationalparks selbst. Dichtes Gestrüpp, zahlreiche kleine Seen, verschiedene Felsformationen bot der Park ebenso wie einen wunderschönen Sandstrand. Es war atemberaubend und aufregend. Einziger Wehrmutstropfen war, dass wir keine freilebenden Elefanten gesehen haben, denn ich hätte diese Dickhäuter gerne einmal in ihrer natürlichen Umgebung gesehen.

Bilder sagen jedoch mehr als tausend Worte und können wesentlich besser ausdrücken, warum dies nicht nur das Highlight des Roadtrip mit Ruba – Tag 5 war, sondern das Highlight unseres Sri-Lanka-Abstechers.

Wunderschöner Sandstrand im Yala-Nationalpark

Wunderschöner Sandstrand im Yala-Nationalpark

Wunderschöne Vegetation im Yala-Nationalpark

Wunderschöne Vegetation im Yala-Nationalpark

Es waren fantastische Anblicke, die sich uns boten, wie auch dem Blog meines Freundes entnommen werden kann.

Es waren fantastische Anblicke, die sich uns boten, wie auch dem Blog meines Freundes entnommen werden kann.

Sri-Lanka-Leopard

Sri-Lanka-Leopard

Halsstreifenmanguste

Halsstreifenmanguste

Wasserbüffel

Wasserbüffel

Sambar oder Pferdehirsch

Sambar oder Pferdehirsch

Sumpfkrokodil

Sumpfkrokodil

Axishirsche

Axishirsche

Wildschwein

Wildschwein

Bengalenwaran

Bengalenwaran

Hanuman-Langure

Hanuman-Langure

Blauer Pfau

Blauer Pfau

Graupelikan

Graupelikan

Wat? Wer bist du denn?

Wat? Wer bist du denn?

Roadtrip mit Ruba – Tag 4

Teeplantagen in den Bergen Sri Lankas

Teeplantagen in den Bergen Sri Lankas

Den vierten Tag unseres Roadtrips starteten wir von unserem Hotel in den Bergen um 8:00 Uhr morgens. Da es in den Bergen Sri Lankas ebenso wie in den Bergen Thailands nachts sehr kalt wird, musste am Morgen erstmal die gesamte Hotelbelegschaft anrücken, um unseren Minibus anzuschieben und den Motor zu starten.

Erster Stop – Hindutempel

Da unser Fahrer Ruba an jedem Tempel, ganz gleich welcher Religion dieser Tempel gewidmet ist, Räucherstäbchen opfert, war unser erster Stop an diesem Tag ein Hindutempel.

Hindu-Tempel

Hindu-Tempel

Zweiter Stop – Small Adam’s Peak

Unser zweiter Stop war Small Adam’s Peak. Small Adam’s Peak ist kleiner Berg mit ungefähr 1110 Metern Höhe und einer sensationellen Aussicht über Ella. Der kurzweilige Wanderweg zur Spitze führt an zahlreichen Teeplantagen vorbei. Die lokalen Teepflückerinnen boten jedem Touristen an, dass man ein Foto von ihnen bei der Arbeit machen kann allerdings nur gegen ein Entgelt. Auch wurde jeder Tourist wie bei jeder Sehenswürdigkeit in Sri Lanka von Bettlern belagert. Sowohl beim Aufstieg als auch beim Abstieg hielten sie einem ihre Hände entgegen. Trotzdem war dieser Stop war mein Highlight unseres Roadtrip mit Ruba – Tag 4, denn die Aussicht war wunderschön.

Aussicht von Small Adam's Peak

Aussicht von Small Adam’s Peak

Alles ist grün.

Alles ist grün.

Alles ist sehenswert.

Alles ist sehenswert.

Die Zeit ist einfach viel zu kurz.

Die Zeit ist einfach viel zu kurz.

Dritter Stop – Rawana Wasserfall

Unser dritter Stop war der Rawana Wasserfall. Sri Lanka ist das Land mit der höchsten Dichte an Wasserfällen pro Quadratmeter. Dementsprechend viele und schöne Wasserfälle gibt es in diesem Land. Hier haben wir uns auf einen großen Stein mit gutem Überblick gesetzt, den Einheimischen beim Duschen zugesehen und auch einfach nur den Anblick des Wasserfalls genossen.

Rawana Wasserfall

Rawana Wasserfall

Es gibt zahllose schöne Wasserfälle in Sri Lanka.

Es gibt zahllose schöne Wasserfälle in Sri Lanka.

Einheimische beim Duschen am Wasserfall

Einheimische beim Duschen am Wasserfall

Vierter Stop – Reisfeld

Wenn man einen eigenen Fahrer mit umfangreichen Kenntnissen über Land und Leute hat, dann muss die Situation natürlich ausnützen, und ihm Löcher in den Bauch fragen. Da wir bis jetzt noch nie ein erntereifes Reisfeld gesehen hatten, interessierte uns, wie viele Reiskörner eigentlich aus einer Reispflanze geerntet werden können. Deshalb hielten wir an einem erntereifen Reisfeld und begutachteten dort die Reispflanzen. Es sind ungefähr 20 – 30 Reiskörner pro Reispflanze.

Erntereife Reispflanzen

Erntereife Reispflanzen

Fünfter Stop – Fotostop für Wasserbüffel

Dieses Bild war einfach zu beeindruckend. Direkt an der Straße, welche wir langfuhren, auf dem Weg zum Yala-Nationalpark gab es ein großes Wasserloch, indem sich eine beeindruckende Menge an Wasserbüffeln tummelte. Obwohl der Wasserbüffel zu einem der tödlichsten Tiere der Welt gehört, spazierten die Einheimischen in gewohnter Manier an den Tieren vorbei.

Eine Wasserbüffelherde tümmelt sich im Wasserloch ...

Eine Wasserbüffelherde tümmelt sich im Wasserloch …

... und zwar direkt am Strassenrand.

… und zwar direkt am Strassenrand.

Sechster Stop – Fotostop für archäologische Ausgrabungsstätte

Sri Lanka ist ein Land, welches mit einer unglaublichen Kultur gesegnet ist. Es gibt hier zahlreiche uralte Tempel beziehungsweise Höhlentempel, restaurierte Höhlenmalereien, Gebäude aus der Kolonialzeit der Engländer, Hafen- und Regierungsgebäude der Holländer und eben archäologische Ausgrabungsstätten. Eine Beschreibung der fotografierten archäologischen Ausgrabungsstätte konnten wir leider nirgends entdecken.

Archäologische-Ausgrabungsstätte

Archäologische Ausgrabungsstätte

Siebter Stop – Hotel

Als wir fast unser Hotel für diese Nacht erreicht hatten, machten wir noch einen kurzen Stop bei einem wunderschönen See, um auch dessen Schönheit noch auf einem schiefen Foto festzuhalten.

See vor unserem Hotel

See vor unserem Hotel

Roadtrip mit Ruba – Tag 3

Zahlreiche kleine Wasserfälle säumten unseren Weg.

Zahlreiche kleine Wasserfälle säumten unseren Weg.

Die zweite Nacht unseres Roadtrips wurden wir in einem Hotel mit sensationeller Aussicht über Kandy einquatiert. Am Abend zuvor hat mein Freund noch gecheckt, wo und um wieviel Uhr die Sonne aufgehen wird. Pünktlich um 6:15 Uhr sind wir aufgestanden, um den Sonnenaufgang von unserem Balkon zu genießen. Obwohl dieses Ereignis durch Ruba gestört wurde, war dies mein Highlight unseres Roadtrip mit Ruba – Tag 3.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Eine Nebeldecke lag noch über dem Tal.

Eine Nebeldecke lag noch über dem Tal.

Erster Stop – Hotel mit Aussicht

Auf dem Weg zu unserem ersten Stop passierten wir zahllose Teeplantagen, kleine Wasserfälle und grüne, hügelige, wunderschöne Landschaften. Dann hielten wir an einem Hotel, von dessen Balkon man eine sagenhafte Aussicht hatte. Ich musste diesen Boxenstop jedoch als Pipipause mißbrauchen, weshalb ich die Aussicht nur kurzzeitig genießen konnte.

Die Aussicht von dem Hotel war ebenfalls wunderschön.

Die Aussicht von dem Hotel war ebenfalls wunderschön.

Zweiter Stop – Grand Hotel

Unseren zweiten Stop machten wir beim Grand Hotel. Das Hotel ist bereits sehr alt und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, aber leider bin ich nicht wirklich daran interessiert, mir Hotels anzuschauen. Bereits mittags lieferte uns Ruba bei unserer Unterkunft für die nächste Nacht ab, die leider auch kein Wifi anbot. An diesem Tag hatte ich mir gewünscht, dass die Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten zeitlich etwas besser aufgeteilt gewesen wäre.

Grand Hotel

Grand Hotel

Grand Hotel Interieur

Grand Hotel Interieur

Roadtrip mit Ruba – Tag 2

Es gibt zahlreiche Flughunde in Sri Lanka.

Es gibt zahlreiche Flughunde in Sri Lanka.

Am nächsten Morgen ging es nach einem üppigen Frühstück pünktlich um 08:00 Uhr morgens weiter mit Ruba zu den nächsten Sehenswürdigkeiten Sri Lankas. Mit dem Minibus chauffierte uns Ruba heute zu diversen Tempeln, während wir die wunderschöne, grüne Landschaft Sri Lankas bewunderten und an uns vorbeiziehen sahen.

Erster Stop – Golden Temple

Unseren ersten Stop haben wir beim Golden Temple gemacht. Hier kann man die weltgrößte Buddha-Statue in Dhamma Chakka Pose bewundern und ein Museum besuchen. Während Peter und ich die Buddha-Statue und das Museum besuchten, hat Ruba für uns gebetet und Blumenopfer dargebracht.

Golden Temple

Golden Temple

Statuen von opfernden Mönchen am Golden Temple

Statuen von opfernden Mönchen am Golden Temple

Zweiter Stop – Hindu Temple Dambulla

Unseren zweiten Stop machten wir beim farbenprächtigen Hindu Tempel in Dambulla. Wir haben schon einige Hindu Tempel in Asien besucht. Diese sind immer sehr detailreich und mit leuchtenden Farben verziert.

Hindu-Tempel Dambulla

Hindu-Tempel Dambulla

Dritter Stop – Sri Dalada Maligawa

Unser dritter Stop war in der Stadt Kandy. Hier haben wir einen Tempel besucht, welcher einen Schrein mit Originalzähnen Buddhas beherbergt. Es waren zahlreiche Gläubige zum Beten in den Tempel gekommen. Ruba erklärte uns, dass die Menschen in Kandy sehr glücklich sind über diesen Tempel.

Schrein im Tempel mit den Originalzähnen Buddhas

Schrein im Tempel mit den Originalzähnen Buddhas

Buddha-Statue in Sri Dalada Maligawa

Buddha-Statue in Sri Dalada Maligawa

Vierter Stop – Buddha Statue

Anschließend legten wir noch einen kurzen Halt ein, damit wir die weithin sichtbare Buddha Statue auf einem kleinen Berg fotografieren konnten. Es war allerdings nur ein kurzer Stop, da wir noch einige Punkte auf unserem Tagesprogramm hatten.

Buddha-Statue

Buddha-Statue

Fünfter Stop – Botanischer Garten

Der Botanische Garten in Kandy musste nämlich ebenfalls noch besichtigt werden. Dieser botanische Garten wurde im Jahr 1371 angelegt. Darin befinden sich wunderschöne, riesige, alte Bäume und Bambusse. Es gibt Palmenalleen, Gewächshäuser und Gedenkbäume, welche von wichtigen Persönlichkeiten eingepflanzt wurden. Der Botanische Garten war mein Highlight des Roadtrip mit Ruba – Tag 2.

Gigantische Bambusse gaben einem das Gefühl winzig zu sein.

Gigantische Bambusse gaben einem das Gefühl winzig zu sein.

Aber nicht nur die Bambusse gaben einem dieses Gefühl.

Aber nicht nur die Bambusse gaben einem dieses Gefühl.

Die Doppelkokosnüsse im Botanischen Garten waren auch größer als gewöhnliche Kokosnüsse.

Die Doppelkokosnüsse im Botanischen Garten waren auch größer als gewöhnliche Kokosnüsse.

Im Vordergrund ist ein Baum zu sehen.

Im Vordergrund ist ein Baum zu sehen.

Hat mich an Miss Tiffy aus der Sesamstrasse erinnert.

Hat mich an Miss Tiffy aus der Sesamstrasse erinnert.

Gedenkbaum gepflanzt von der Königin von England

Gedenkbaum gepflanzt von der Königin von England

Kleine Streifenhörnchen wuselten auch durch den Botanischen Garten.

Kleine Streifenhörnchen wuselten auch durch den Botanischen Garten.

Die Flughunde waren etwas gespenstisch.

Die Flughunde waren etwas gespenstisch.

Sechster Stop – Kandy Lake Club Tanzgruppe

Zum Abschluß des Tages schauten wir uns noch die Kandy Lake Club Tanzgruppe an. Bei dieser Veranstaltung traten verschiedene Tänzer, Trommler und Feuerkünstler auf. Sie führten traditionelle, einheimische Tänze auf. Jeder aufgeführte Tanz hatte seine eigene Bedeutung. Die Tänze werden zu verschiedenen Gelegenheiten aufgeführt. Das war definitiv auch ein Highlight, denn erstens waren die Kostüme und Masken der Tänzer sensationell und zweitens hat die Veranstaltung nicht zu lange gedauert. Der Tag war nämlich ziemlich anstrengend bei den zahlreichen Besichtigungen, die wir unternommen hatten.

Traditionelle Tänze ...

Traditionelle Tänze …

... mit rhytmischer Trommelmusik ...

… mit rhytmischer Trommelmusik …

... bildeten den Abschluß des Tages.

… bildeten den Abschluß des Tages.

Roadtrip mit Ruba – Tag 1

Was ist da denn los ... Genau wir machen einen Roadtrip mit Ruba.

Was ist da denn los … Genau wir machen einen Roadtrip mit Ruba.

Der erste Tag unseres Roadtrips durch Sri Lanka begann um 05:00 Uhr in der Früh. Gleich zu Beginn des Trips haben wir unseren Fahrer Ruba ordentlich zum Schwitzen gebracht mit unserer Pünktlichkeit, obwohl den Einheimischen diese deutsche Marotte doch eigentlich bei den zahlreichen Touristen, die dieses Land besuchen, bekannt sein sollte. Also haben wir erst noch gemütlich eine Tasse Tee getrunken und sind dann zu unserer Tour aufgebrochen.

Erster Stop – Kautschukplantage

Unseren ersten Stop haben wir bei einer Kautschukplantage gemacht. Hier haben wir uns kurz angeschaut, wie die Mitarbeiterinnen die Bäume anritzen und der Kautschuk dann in die Behälter tropft. Das war zwar nichts Aufsehenerregendes aber trotzdem interessant.

Kautschukplantage

Kautschukplantage

Zweiter Stop – Ananasplantage

Auf der Ananasplantage wurden wir mit Tee und Ananas verköstigt und haben einen Otter über das Feld flitzen sehen. Das hat mir mal wieder am Besten gefallen.

Ananasplantage

Ananasplantage

Rote Bananen gab es auch auf der Ananasplantage.

Rote Bananen gab es auch auf der Ananasplantage.

Es gab ebenfalls Hundehütten. Diese sehen in Sri Lanka etwas anders aus als in Deutschland.

Es gab ebenfalls Hundehütten. Diese sehen in Sri Lanka etwas anders aus als in Deutschland.

Dritter Stop – Elephant Orphanage

Bei diesem Stop hätte ich mir mal wieder gewünscht, dass wir uns vorab genauer erkundigt hätten, um was für eine Einrichtung es sich handelt. Das Elephant Orphanage ist ein Waisenhaus für Elefantenbabys, welche von ihren Müttern verstossen wurden. Leider werden in dieser Einrichtung zu wenig Anstrengungen unternommen, welche zur späteren Auswilderung der Tiere führen. Die Tiere sind wahrscheinlich eine zu gute Einnahmequelle. Die Tierpfleger verfügen über einen ausgesprochen guten Geschäftssinn und lassen sich von den zahlreichen Touristen viele Trinkgelder geben für das Füttern und Waschen der Elefanten. Auch wenn sich auf dem Gelände zahlreiche Elefanten frei bewegen können, so gibt es auch etliche Elefanten, die angekettet sind. Derartiges Tierleiden haben wir mittlerweile in Asien leider zur Genüge gesehen, deshalb haben wir den Besuch kurz gehalten und sind gleich weiter zum nächsten Stop.

Elephant Orphanage

Elephant Orphanage

Die Ohren dürften sauber sein, nachdem zahlreiche Touristen diese gewaschen haben.

Die Ohren dürften sauber sein, nachdem zahlreiche Touristen diese gewaschen haben.

Vierter Stop – Kräutergarten

Im Kräutergarten haben wir viel Interessantes über verschiedenste Kräuter und deren Wirkung auf den menschlichen Körper erfahren. In Sri Lanka werden aus diesen Kräutern etliche Naturheilmittel und Körperpflegeprodukte hergestellt. Wir haben uns einige der Produkte gekauft und werden diese nun ausprobieren. Ich bin ziemlich neugierig, ob diese mit westlichen Industrieprodukten mithalten können.

Im Kräutergarten werden natürliche Körperpflegeprodukte angeboten.

Im Kräutergarten werden natürliche Körperpflegeprodukte angeboten.

Diese wurden auch gleich vor Ort getestet.

Diese wurden auch gleich vor Ort getestet.

Fünfter Stop – Sigiriya

Sigiriya ist ist ein Monolith in Sri Lanka, auf dem sich die Ruinen einer historischen Felsenfestung befinden. Die Felsenfestung ist ein UNESCO Weltkulturerbe. Sowohl die Aussicht von dem Monolithen als auch auch die Festungsanlage selber waren spektakulär. Die Grundmauern der gesamten Anlage vom Tempelgebäude über die Verteidigungsanlagen bis zu den Wassergärten waren noch ausgezeichnet erhalten. Die Fresken in den Höllen wurden zwischenzeitlich zwar bereits restauriert, trotzdem waren sie immer noch sehr schön anzuschauen. Dies war für mich das Highlight unseres Roadtrip mit Ruba – Tag 1.

Sigiriya

Sigiriya

Restaurierte Fresken in Sigiriya

Restaurierte Fresken in Sigiriya

Verteidigungsanlagen in Sigiriya

Verteidigungsanlagen in Sigiriya

Der Aufstieg war nichts für zarte Nerven.

Der Aufstieg war nichts für zarte Nerven.

Die Anlage war spektakulär ...

Die Anlage war spektakulär …

... und die Aussicht auch.

… und die Aussicht auch.

Das weiß ich bereits über Sri Lanka

Einer der Zwischenstops unserer Odysee war der Bahnhof in Chiang Mai

Einer der Zwischenstops unserer Odysee war der Bahnhof in Chiang Mai

Sehr spontan haben mein Freund und ich noch in Pai in Thailand beschlossen, dass wir uns nun statt Myanmar erstmal Sri Lanka anschauen möchten. Dies hatte zur Folge, dass wir erstmal eine kleine Odysee durch Thailand mit dem Bus, dem Nachtzug und verschiedenen Taxen unternehmen mussten, wie es mein Freund bereits in seinem Blog beschrieben hatte. Nach ungefähr 36 Stunden Reisezeit kamen wir schließlich stinkend und total übermüdet mit zweistündiger Verspätung in Sri Lanka am Flughafen an. Dort wurden wir von einem älteren, sehr netten Herrn namens Ruba in Empfang genommen. Ruba wurde uns von unserem vorab gebuchten Hotel, dem „Green Shadows Beach Hotel“, geschickt oder aber vom Himmel. Ruba spricht wie fast alle Einheimischen Sri Lankas perfekt englisch. Übrigens sprechen viele Einheimische hier überraschenderweise auch ausgezeichnet deutsch. Während unserer nächtlichen Fahrt zum Hotel gab er uns bereitwillig Auskunft zu allem Wissenswerten über sein Land, denn aufgrund unseres spontanen Entschlusses hatten wir noch nicht mal Informationen über die Währung des Landes beziehungsweise den Wechselkurs. Ruba warnte uns auch vor den Beachboys in Sri Lanka, welche zwar sehr charmant sind, aber auch immer Hintergedanken im Kopf haben. Als wir mit Ruba auf das Thema Sehenswürdigkeiten seines Landes zu sprechen kamen, erzählte er uns, dass es in unserem Hotel die Möglichkeit gibt, dass man eine einwöchige Tour buchen kann, bei der man zu den schönsten Highlights Sri Lankas gefahren wird. Peter ließ sich die Tour noch ein bißchen von Ruba erklären, während ich bereits in das Land der Träume gegleitet bin. Im Hotel angekommen, wurden wir vom Chef des Hotels in Empfang genommen und ohne großes Eincheckprozedere gleich ins Bett gesteckt. Wir schliefen sofort wohlig beim Rauschen des Meeres ein.

Orangene Kokosnuss zum Mittagessen

Orangene Kokosnuss zum Mittagessen

Als wir am nächsten Tag gegen Mittag aufwachten, gab es für uns zwei Langschläfer erstmal noch ein üppiges Frühstück. Anschließend gönnten wir uns ein kurzes Bad im Meer direkt vor unserer Zimmertür. Zum sehr verspäteten Mittagessen gab es orangene Kokosnüsse vom Hotel und noch eine grüne Kokosnuss vom Kokosnussmann. Immer wieder wurde sich nach unserem Wohlbefinden erkundigt. Als schließlich auch der Chef des Hotels wieder vorbeischaute, sprachen wir ihn auf die Tour an, von der uns Ruba erzählt hatte. Diese Tour beeinhaltete neben der Besichtigung zahlreicher Sehenswürdigkeiten auch eine Safari und Whale-Watching. Der Fahrer, das Auto sowie sämtliche Unterkünfte und Essen während der gesamten Tour waren bereits im Preis enthalten. Das klang einfach zu verlockend. Wir müssen unbedingt diese Tour machen und das weiß ich bereits über Sri Lanka.

Sonnenuntergang am Strand in Sri Lanka

Sonnenuntergang am Strand in Sri Lanka

Nachdem wir uns abends am Meer den Sonnenuntergang belagert von mehreren Beachboys angesehen hatten, trafen wir anschließend an der Hotelrezeption wieder auf Ruba. Wir freuten uns sehr, als wir erfuhren, dass Ruba unser Fahrer für die Tour sein würde, denn wir hatten diesen sympathischen und bescheidenen Mann schon während unserer nächtlichen Fahrt zum Hotel ins Herz geschlossen. Obwohl er gerade erst an der Rezeption von der Tour erfahren hatte, freute er sich riesig darauf, mit uns zu fahren. Ich persönlich wäre meinem Chef erst mal auf’s Dach gestiegen, wenn ich einen Abend vorher erfahren würde, dass ich am nächsten Morgen um 05:00 Uhr in der Früh eine Woche unterwegs wäre. Und dies war der Beginn unseres Roadtrips mit Ruba.