You have to see the Josephine Falls

Roadtrip Richtung Süden vorbei an Zuckerrohrfeldern und wolkenverhangenen Bergen

Roadtrip Richtung Süden vorbei an Zuckerrohrfeldern und wolkenverhangenen Bergen

Im Dougies hatten wir das Vergnügen einen uralten, sehr witzigen Australier mit langem grauen Rauschebart kennenzulernen. Eines Tages als wir uns mit ihm über unseren Roadtrip Richtung Sydney unterhielten, empfahl Field uns die Besichtigung der Josephine Falls. Seine Worte lauteten: „ You have to see the Josephine Falls. You can go there and have a dip into the rock pool. The water is f***g cold and you can just sit inside the rock pool and relax. It’s beauuuuuuutiful. “ So oder so ähnlich lautete seine Empfehlung, wenn wir es richtig verstanden hatten. Es ist wirklich eine Herausforderung einen Australier zu verstehen. Für jedes Wort gibt es eine Abkürzung wie breakky für breakfast, chewie für chewing gum, chokkie für chocolate oder barbie für barbeque, um hier nur einige Beispiele zu nennen. Aber während es bei den Aussies noch im Rahmen des Möglichen ist, wenigstens einen Großteil eines Gesprächs sinngemäß zu verstehen, so ist es bei den Schotten schlichtweg einfach unmöglich, überhaupt nur irgendetwas zu verstehen, wie wir ebenfalls in Australien festgestellt haben.

Eigentlich ähnelt das Golden Hole eher einem Fluss.

Eigentlich ähnelt das Golden Hole eher einem Fluss.

Der angrenzende Campingplatz sieht aus wie aus einem Science-Fiction-Film mit den merkwürdigen Steinformationen auf akurat gemähter Wiese.

Der angrenzende Campingplatz sieht aus wie aus einem Science-Fiction-Film mit den merkwürdigen Steinformationen auf akurat gemähter Wiese.

Auf alle Fälle gesagt, getan. Nachdem alle Formalitäten bezüglich unseres Mietwagens geklärt waren, sind Peter und ich Richtung Süden aufgebrochen und unser erstes Ziel waren natürlich die Josephine Falls. Nach einer gemütlichen zweistündigen Fahrt kamen wir bei den Josephine Falls an. Da wir jedoch reichlich Zeit hatten, suchten wir erstmal den nahegelegenen kostenlosen Camping Platz am Golden Hole auf und erkundeten diesen. Ein wunderschöner ruhiger Campingplatz mit einem der unzähligen kostenlosen Barbequegrills, die es in Australien an jeder Ecke gibt, und einer sauberen Toilette. Wir beschlossen den Nachmittag und den Abend auf dem Campingplatz zu verbringen und Essen zu kochen. Es war entgegen vieler anders lautender Berichte von anderen Reisenden und Backpackern unsere erste aber auch einzige Nacht, die wir auf einem Campingplatz in Australien alleine verbracht haben. Es waren keine anderen Campervans oder Zelte da. Den Wasserfall konnten wir uns auf alle Fälle auch noch am nächsten Tag anschauen. Und so haben wir es dann auch gemacht.

Die Josephine Falls waren wunderschön anzuschauen.

Die Josephine Falls waren wunderschön anzuschauen.

Von verschiedenen Aussichtsplattformen konnte man das Naturschauspiel bewundern.

Von verschiedenen Aussichtsplattformen konnte man das Naturschauspiel bewundern.

Ein Bad im eiskalten Wasser haben wir uns im australischen Winter trotzdem verkniffen.

Ein Bad im eiskalten Wasser haben wir uns im australischen Winter trotzdem verkniffen.

Am nächsten Morgen haben wir uns die Josephine Falls angeschaut, jedoch ohne ein Bad in den eiskalten Gewässern zu nehmen. Danach sind wir weiter gefahren an den Mission Beach und haben dort den Tag am Strand verbracht. Mission Beach ist ein wunderschöner und ewigst langer Sandstrand gesäumt mit zahlreichen Palmen. Ein Strand wie aus dem Reisekatalog. Man trifft an diesem Strand wie an so vielen anderen Stränden Australiens kaum eine Menschenseele. Mission Beach ist somit der perfekte Strand für ein entspanntes Sonnenbad. Was will man mehr?

Der Mission Beach ist endlos lang.

Der Mission Beach ist endlos lang.

Der von Palmen gesäumte Strand sieht aus wie aus dem Reisekatalog.

Der von Palmen gesäumte Strand sieht aus wie aus dem Reisekatalog.

Ein paar tierische Bewohner gibt es auch am Mission Beach.

Ein paar tierische Bewohner gibt es auch am Mission Beach.