Die Zutatenbeschaffung ist die Herausforderung

Es waren zwar nicht alle gleichermaßen motiviert, aber trotzdem gab es einen Kochkurs.

Es waren zwar nicht alle gleichermaßen motiviert, aber trotzdem gab es einen Kochkurs.

Wenn man eine längere Reise in ferne Ländern macht, dann kommt man auf so einige Ideen. Man besteigt zum Beispiel einen Vulkan, reitet auf einem Elefanten oder macht einen Kochkurs. Kochen zählte bis jetzt nicht zu meinen großen Leidenschaften, und das wird sich auf dieser Reise wahrscheinlich auch nicht ändern. Es war jedoch ein echtes Erlebnis, zu sehen, wie hier in Thailand gekocht wird. Zu Beginn unseres Kochkurses sind wir erstmal mit unserer Kochlehrerin Sue in den Garten des Krazy Kitchen gegangen. Dort haben wir mit einem kleinen Spaten Wurzeln von Pflanzen ausgegraben und mit der Schere Blätter von Bäumen abgeschnitten. Nachdem wir alle Zutaten gesammelt hatten, ging es an die Zubereitung der Gerichte. Wir haben eine Kokosnusssuppe mit Hühnchen, eine Tom-Yam-Suppe mit Hühnchen, ein Pad-Thai-Omelette mit Hühnchen und eine Süßkartoffelnachspeise zubereitet.

Zu Beginn des Kochkurses musste der Garten umgegraben werden, ...

Zu Beginn des Kochkurses musste der Garten umgegraben werden, …

... denn Thai-Ingwer gehört zu den Grundzutaten einer Kokusnuss- oder Tom-Yam-Suppe.

… denn Thai-Ingwer gehört zu den Grundzutaten einer Kokusnuss- oder Tom-Yam-Suppe.

Kokosnusssuppe mit Hühnchen

Zutaten: Thai-Ingwer, Zitronengras, Kaffir-Limettenblätter, Hühnchen, Pilze, Karotte, Tomate, Frühlingszwiebel, Koriander, Petersilie, Chili, Limette, Salz, Zucker, Kokosnussmilch, Hühnerbrühe

Zubereitung:

  • Thai-Ingwer, Zitronengras, Karotte und Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden.

  • Die Tomate in große Stücke zerschneiden.

  • Die Pilze und das Hühnchenfleisch in mundgerechte Stücke reißen bzw. schneiden.

  • Eine Tasse Wasser, ein halbes Päckchen Kokosnussmilch und die drei Grundzutaten Thai-Ingwer, Zitronengras und Kaffir-Limettenblätter in einem kleinen Topf kurz aufkochen lassen.

  • Das Hühnchen hinzugeben und langsam weiterkochen.

  • Wenn die Hähnchenstücke gar sind, dann die Pilze, Karotten, Tomate und die Frühlingszwiebel hinzugeben.

  • Die Suppe mit jeweils 2 Teelöffeln Salz und Zucker abschmecken.

  • Anschließend noch die restliche Kokosmilch und falls nötig noch etwas Wasser hinzugeben.

  • Zum Schluß wird noch etwas Hühnerbrühe, Koriander, frische Petersilie zur Garnierung und der Saft einer halben Limette hinzugefügt.

  • Immer wieder zwischendurch probieren und schauen, ob noch etwas Salz oder Zucker fehlt.

  • Wenn man seine Suppe etwas schärfer haben möchte, dann gibt man noch ein wenig Chilli hinzu.

Die meisten der Zutaten für eine Kokosnusssuppe oder eine Tom-Yam-Suppe sind auf diesem Bild zu finden.

Die meisten der Zutaten für eine Kokosnusssuppe oder eine Tom-Yam-Suppe sind auf diesem Bild zu finden.

Es war wie früher in der Schule.

Es war wie früher in der Schule.

Tom-Yam-Suppe mit Hühnchen

Zutaten: Thai-Ingwer, Zitronengras, Kaffir-Limettenblätter, Hühnchen, Pilze, Karotte, Tomate, Frühlingszwiebel, Koriander, Petersilie, Chili, Limette, Salz, Zucker, Kondensmilch, Hühnerbrühe, scharfe Chilisauce

Zubereitung:

Die Zubereitung der Tom-Yam-Suppe läuft im Prinzip ähnlich wie die Zubereitung der Kokosnusssuppe. Es wird jedoch keine Kokosnussmilch hinzugegeben. Bei der Tom-Yam-Suppe kann zum Schluß Kondensmilch hinzugefügt werden, wenn man die Suppe cremiger haben möchte. Außerdem werden bei der Tom-Yam-Suppe für die Farbe zum Schluß noch einige Tropfen rote scharfe Chillisauce hinzugefügt.

Die Kochstellen sehen geringfügig anders aus als in Deutschland.

Die Kochstellen sehen geringfügig anders aus als in Deutschland.

Das Ergebnis der ersten Kochrunde konnte sich jedoch sehen lassen.

Das Ergebnis der ersten Kochrunde konnte sich jedoch sehen lassen.

Pad-Thai-Omlette mit Hühnchen

Zutaten: Knoblauch, Zwiebeln, Hühnchen, Reisnudeln (3-4 mm breit), Sojasprossen, Ketchup, Zucker, Ladis (salzige Karotten), kleingehackte Nüsse, Öl, Essig, Ei

Zubereitung:

  • Zwiebeln und Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden.

  • Das Hühnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.

  • Die obigen drei Zutaten dann in etwas Öl in einem Wok anbraten.

  • Ketchup, 2 Teelöffel Zucker, 1 Teelöffel Essig, 1 Esslöffel Ladis und eine Tasse Wasser hinzugeben und verrühren. (Ladis schmeckte wie gestampfte in Salz eingelegte Karotten. Ob dieses Gewürz wirklich Ladis heißt und Ladis geschrieben wird, kann nicht bestätigen. Im Internet habe ich keine weiteren Informationen dazu gefunden, allerdings gibt es Ladis laut Sue in Thailand für 20 Baht auf dem Markt zu kaufen.)

  • Anschließend müssen die Reisnudeln und Sojasprossen hinzugegeben werden.

  • Die Reisnudeln vorsichtig verrühren, damit sie nicht brechen. Das schaut nicht schön aus.

  • Danach gibt man noch die gehackten Nüsse hinzu.

  • Dann drapiert man das Pad-Thai mit Hilfe des Pfannenwenders kunstvoll am Rande des Woks und brät unterhalb des Pad-Thais noch ein Rührei an. Bevor es ganz gar ist, plaziert man dann das Pad-Thai wieder darauf.

  • Das Kunstwerk löst man dann vorsichtig aus dem Wok und klatscht es mit der Unterseite nach oben auf den Teller. Frische Sojasprossen neben das Pad-Thai-Omlette legen, weitere gehackte Nüsse über das Omlette streuen, eine halbe aufgeschnittene Limette auf den Teller legen und schon kann verkostet werden.

In der zweiten Kochrunde lernten wir noch Pad Thai kochen.

In der zweiten Kochrunde lernten wir noch Pad Thai kochen.

Das Wok-Pad-Thai-Ei-Kunstwerk sah sehr gut aus.

Das Wok-Pad-Thai-Ei-Kunstwerk sah sehr gut aus.

Das Pad-Thai-Omlette anschließend richtig auf den Teller zu legen, müssen wir allerdings nochmal üben.

Das Pad-Thai-Omlette anschließend richtig auf den Teller zu legen, müssen wir allerdings nochmal üben.

Schaut aber servierfertig trotzdem lecker aus. Mmmmh.

Schaut aber servierfertig trotzdem lecker aus. Mmmmh.

Süßkartoffelnachspeise

Zutaten: Süßkartoffeln, Kokosnussmilch, Zucker, Salz

Zubereitung:

  • Süßkartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.

  • Wasser und Kokosnussmilch in einem kleinen Topf erhitzen.

  • Süßkartoffeln, 7 Teelöffel Zucker und einen halben Teelöffel Salz hinzugeben und kochen lassen.

  • Beim Servieren noch einen Schuß Kokosnussmilch über das Dessert gießen.

Die Süßkartoffelnachspeise war köstlich und mir bis dahin absolut unbekannt.

Die Süßkartoffelnachspeise war köstlich und mir bis dahin absolut unbekannt.

Die Zubereitung aller Gericht ging sehr schnell und alles war köstlich. Die Zutatenbeschaffung ist die Herausforderung, und die wird in Deutschland wahrscheinlich noch etwas kniffeliger werden.

Hotsprings und Wasserfälle

Hotsprings und Wasserfälle gibt es reichlich in und um Pai in Thailand. Ich war im Laufe unserer Reise schon auf den Gedanken gekommen, dass es in Asien nur Hotsprings zum Eierkochen gibt, aber Pai hat mich eines Besseren belehrt. Hier gibt es nicht nur zahlreiche Hotsprings sondern auch wunderschöne Wasserfälle. Von beiden haben wir uns jetzt im Laufe der Zeit schon einige angeschaut, aber wir haben es immer noch nicht zu allen Wasserfällen und Hotsprings geschafft.

Mor Paeng Wasserfälle

Die Mor Paeng Wasserfälle waren die ersten Wasserfälle, die wir uns in Pai angesehen haben und zwar am frühen Morgen. Zu diesem Zeitpunkt war es einfach noch viel zu kalt, um darin zu baden. Deshalb haben wir uns das lieber für die heißen Quellen aufgehoben. Trotz verpasstem Bad waren die Mor Paeng Wasserfälle sehr schön anzuschauen. Laut unserem Häusle-Nachbarn sollen es in Pai auch die angeblich schönsten Wasserfälle sein. Mir persönlich haben die Pam Bok Wasserfälle, welche wir uns ebenfalls angeschaut haben, wesentlich besser gefallen.

Mor Paeng Wasserfälle

Mor Paeng Wasserfälle

Schöner Wasserfall und schöne Aussicht

Schöner Wasserfall und schöne Aussicht

Pam Bok Wasserfälle

Die Pam Bok Wasserfälle fallen in ein kleines Becken, welches auf drei Seiten von Felswänden umrandet ist. An der vierten Seite läuft das Becken in einen kleinen gebirgigen Bach, den man mittels einer Holzbrücke überqueren muss, um zum Wasserfall zu gelangen. Der Boden des Beckens ist mit groben Sand und einigen großen Steinen bedeckt.Wenn man unten am Becken des Wasserfalls steht und die Sonne von oben durch die Bäume auf das Becken fällt, dann war das schon ein sehr schöner Anblick.

Pam Bok Wasserfälle

Pam Bok Wasserfälle

Brücke zu den Pam Bok Wasserfällen

Brücke zu den Pam Bok Wasserfällen

Immer muss man auf die Kamerafrau warten und trotzdem kommt nix Gescheits bei rum.

Immer muss man auf die Kamerafrau warten und trotzdem kommt nix Gescheits bei rum.

Obwohl das Abschlussfoto an den Wasserfällen ist fast gelungen.

Obwohl das Abschlussfoto an den Wasserfällen ist fast gelungen.

Hotsprings

Über unseren Besuch bei den Tha Pai Hotsprings hatte ich ja bereits ausführlich berichtet und dies sollte nicht unser letzter Besuch von Hotsprings sein, in denen man baden kann. Die heißen Quellen des Exotic Spa haben wir vor einigen Abenden ausgetestet und es war im wahrsten Sinne des Wortes einfach umwerfend. Wir sind anschließend zu unserem kleinen Häuschen gefahren und einfach ins Bett gefallen.

Ein U-förmiger Hotspring ...

Ein U-förmiger Hotspring …

... mit richtig heißen Wasser

… mit richtig heißen Wasser

Auch wenn im Prinzip alle Wasserfälle ähnlich sind ebenso wie die Hotsprings, kann ich mich nicht daran satt sehen, wie Wasser einen Berg runterfällt oder an den Strand gespült wird. Gegen ein Bad in heißen Quellen habe ich auch nie etwas einzuwenden. Deshalb wird es wahrscheinlich noch einige solche Blogbeiträge von mir geben, die zwar ähnlich aber doch unterschiedlich sind.

Same, Same but different

Der kleine Kuchen hat die erste Stunde des neuen Jahres nicht überlebt.

Der kleine Kuchen hat die erste Stunde des neuen Jahres nicht überlebt.

Es ist der 01.01.2015 und ein neues Jahr voller guter Vorsätze hat begonnen. Ich wünsche allen ein frohes, neues Jahr und dass alle gesund bleiben. Das ist nämlich das Wichtigste.

Wir haben in Pai auch das neue Jahr begrüßt ähnlich wie in Deutschland. Der Spruch: Same, Same but different dürfte den meisten Thailand-Reisenden durchaus bekannt vorkommen. Und so war es auch. Es gab Parties und Feuerwerk wie in Deutschland auch. Aber in Pai haben wir erstens das neue Jahr 6 Stunden früher begrüßt als in Deutschland und zweitens haben die Menschen neben Feuerwerksraketen noch unzählige brennende Papierlaternen gen Himmel geschickt. Der ganze Himmel hing voll mit diesen rötlich brennenden Papierlaternen. Ich wollte mir ursprünglich auch eine solche Papierlaterne kaufen, bin aber von dem Vorhaben abgewichen, als ich gelesen hatte, dass diese zu Unfällen sowohl bei Menschen als auch bei Tieren geführt haben. Trotzdem muss ich gestehen, dass ein Himmel voller roter Papierlaternen schon ein besonderer Anblick ist. Manchmal konnte man aus der Ferne sehen, wenn eine noch brennende Papierlaterne gen Boden abstürzte. Das sah dann aus, als würde eine Sternschnuppe zu Boden fallen. Ich habe mir dann vorgestellt, dass man für jeden Wunsch, den man für das neue Jahr hat, eine solche Laterne anzündet und gen Himmel schickt. Ich wollte diesen Gedanken auch auf seinen Wahrheitsgehalt überprüfen, aber bei Wikipedia konnte ich nur in Erfahrung bringen, dass diese Laternen Kong-Ming-Laternen heißen. Sie haben aber auch noch etliche andere Bezeichnungen. Vor 2000 Jahren wurden die Laternen als Kommunikationsmittel genutzt und somit sind sie die ältesten Heißluftballons der Welt. Außerdem konnte ich noch in Erfahrung bringen, dass die Laternen saugefährlich sind, wie bereits eingangs erwähnt. Ich habe jedoch keinerlei Informationen gefunden, ob nun einfach eine willkürliche Anzahl an Laternen steigen gelassen wird, oder ob es doch vielleicht traditionelle Bräuche gibt, die sich mit meinen romatischen Vorstellungen decken. Aber ganz gleich, wie es nun genau ist, der Anblick der zahlreichen Papierlaternen im Nachthimmel war definitiv wunderschön und auch sehr romantisch. Ich muss das leider zugeben, trotz aller Gefahren, welche von den Laternen ausgehen.

Die Schönheit dieses Anblicks konnte nur durch die Bodenkracher unterbrochen werden, welche wir noch in der Stadt besorgt hatten. Diese haben in den Bergen von Thailand nämlich nochmal für ein völlig neues Klangerlebnis gesorgt. Sie waren außerordentlich laut und es hat auch noch schön nachgehallt. Ein bißchen Spass darf schließlich auch im neuen Jahr nicht fehlen.

Es wurden viele Kong-Ming-Laternen entzündet.

Es wurden viele Kong-Ming-Laternen entzündet.

Der Himmel bot einen spektakulären Anblick.

Der Himmel bot einen spektakulären Anblick.

Der Mond und die Feuerwerke trugen ebenfalls dazu bei.

Der Mond und die Feuerwerke trugen ebenfalls dazu bei.

Wir haben unseren Teil zum Sound beigetragen.

Wir haben unseren Teil zum Sound beigetragen.

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen

Manche Erlebnisse stellen dein Leben auf den Kopf

Manche Erlebnisse stellen dein Leben auf den Kopf

Erstmal muss ich hier noch ein „Frohes Weihnachten“ nachreichen, obwohl sich bei mir auch 4 Tage nach Weihnachten immer noch keine winterliche und festliche Stimmung ausgebreitet hat. Das ist aber auch kein Wunder bei den Temperaturen, die tagsüber in den Bergen von Pai in Thailand herrschen.

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. In allen Online-Zeitungen und Klatschmagazinen werden nun noch mal die gesamten wichtigen Ereignisse, Todesfälle, Hochzeiten, Geburten und etliches mehr des Jahres 2014 gesammelt und aufgeführt. Auch für mich war und ist das Jahr 2014 ein ganz besonderes Jahr. Denn seit dem 02. September 2014 befinden wir uns auf unserer einjährigen Reise durch Asien und Australien. Und wir haben in diesen ersten vier Monaten soviel erlebt, dass ich es kaum fassen kann. Wir haben so viel gesehen, dass wir niemals gesehen hätten, wenn wir diese Reise nicht gemacht hätten. Wir haben Orang-Utans, Nasenaffen, freche Makaken, Krokodile, träge und flinke Komodowarane, Meeresschildkröten, Haie, kleine Mantarochen und große Echsen in der Kanalisation gesehen. Wir haben wunderschöne Strände gesehen. Wir haben Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge gesehen. Wir sind in Thailand auf Elefanten geritten ohne Sitz. Wir waren auf dem Rinjani in Indonesien mit Trägern in Flip-Flops. Wir sind Tuk-Tuk gefahren in Bangkok. Wir sind mit Fähren, Booten, Bussen, Taxis, Motorrollern und Flugzeugen gereist. Wir haben im Meer, im Pool, in Wasserfällen und in heißen Quellen gebadet. Wir haben sogar eine Seilbahnfahrt gemacht. Wir haben Waschbären, Papageien, Hirschferkel und noch viel mehr Tiere gefüttert. Wir sind 762 Kurven von Chiang Mai nach Pai gefahren. Wir haben uns Tempel und Moscheen angeschaut. Wir haben unzählige Nachtmärkte besucht. Wir waren auch schon in einer Höhle und auf einem Canyon. Wir hatten Sonnenbrand. Wir haben aber auch schon wahnsinnig gefroren. Wir haben langjährige Freunde auf unserer Reise getroffen. Wir haben aber auch viele neue Freundschaften auf unserer Reise geschlossen. Wir haben neue Kulturen kennengelernt. Wir haben die Langhalsfrauen besucht. Wir haben viele neue, ungewohnte und leckere Gerichte gegessen. Und wir haben einen Riesenhaufen Kokosnüsse sowie verschiedenste asiatische Biere getrunken. Wir haben unsere Laptops gespendet. Wir waren bereits in Indonesien, Malaysia, Singapur und Thailand. Es war ein aufregendes und ereignisreiches Jahr. Es war bisher eine wunderschöne Reise.

Meine Wünsche für das kommende Jahr sind, dass unsere Reise weiterhin so gut, sicher aber trotzdem aufregend, spassig und ereignisreich verläuft. Ich freue mich auf 2015, denn es gibt noch eine Menge zu erleben und zu sehen auf diesen fernen Kontinenten. Es wird noch viel mehr Ärger mit Peter, ich und du geben. Vielen Dank, Peter, dass Du mich mitgenommen hast auf diese Reise.

Letzter Sonnenuntergang auf Gili Trawangan für uns

Letzter Sonnenuntergang auf Gili Trawangan für uns

Lethargischer Komodowaran

Lethargischer Komodowaran

Es war der reinste Affenstall

Es war der reinste Affenstall

Traumhaftes Wetter und wunderschöne Strände, ...

Traumhaftes Wetter und wunderschöne Strände, …

... wunderschöne Urwälder ...

… wunderschöne Urwälder …

... und glasklares Wasser machen diesen Ort einfach magisch. (Unterwasserbilder gibt es unter: http://www.mplx.de/Blog)

… und glasklares Wasser machen diesen Ort einfach magisch. (Unterwasserbilder gibt es unter: http://www.mplx.de/Blog)

Fütterung der Hirschferkel im Wildlife Park

Fütterung der Hirschferkel im Wildlife Park

Weiterreise nach Thailand in einem Bus mit Stehplätzen

Weiterreise nach Thailand in einem Bus mit Stehplätzen

Wunderschöner Sonnenaufgang auf der Fähre nach Koh Samui

Wunderschöner Sonnenaufgang auf der Fähre nach Koh Samui

Mmmmmh ...

Mmmmmh …

Der weiße Tempel - Wat Rong Khun

Der weiße Tempel – Wat Rong Khun

Es ist einfach unvorstellbar, dass diese Frauen dieses Gewicht ihr ganzes Leben lang tragen.

Es ist einfach unvorstellbar, dass diese Frauen dieses Gewicht ihr ganzes Leben lang tragen.

Thailändisches Curry mit Kokosnusssoße - Einfach unbeschreiblich lecker

Thailändisches Curry mit Kokosnusssoße – Einfach unbeschreiblich lecker

Hotsprings

Unsere erste heiße Quelle in Asien zum Baden: Pong Nam Ron

Unsere erste heiße Quelle in Asien zum Baden: Pong Nam Ron

Es gibt sie tatsächlich, eine heiße Quelle in der man baden kann. Nachdem wir während unserer Asienreise bereits mehrere enttäuschende Besichtigungen von Hotsprings absolviert haben, in denen außer Eiern zum Kochen, nichts in den Becken der heißen Quellen baden durfte, haben wir in Pai in Thailand nun den ersten Hotspring gefunden, indem auch Menschen baden dürfen. Die Anlage des Hotsprings ist wirklich sehr ansprechend hergerichtet. Sie befindet sich in einem schönen, lichten Wald und endet auf einem kleinen Hügel am Ursprung der Quelle. Dort gibt es wieder das für Asien obligatorische und offensichtlich auch sehr beliebte Eierkochbecken, welches eine Temperatur von 80° Celsius hat. Man kann in dieses natürliche Becken mit einer langen Stange einen kleinen Korb mit 3-4 Eiern legen und diese kochen lassen. Das Wasser dort ist also sehr heiß und die Temperatur des Wassers steht auch nochmal explizit auf einem großen Holzschild neben dem Becken. Umso erstaunter und perplexer waren wir, als plötzlich 2 Touristinnen ankamen, die Quelle fotografierten und dann begannen ihre Schuhe und Socken auszuziehen, um in das Wasser zu steigen. Im letzten Moment haben wir dann gegen die geplante Aktion der beiden interveniert, und ihnen erklärt, dass sie in dem Wasser nicht baden könnten.

Wenn man den Hotspring dann wieder hinunter wandert, folgen kurze Zeit später in einem langgezogenen Gefälle viele kleine Becken. Diese Becken werden dann immer 1° Celsius kälter, je weiter weg sie sich von der Quelle befinden. In diesen Becken kann man wunderbar und gefahrlos baden. Vor allem morgens, wenn noch nicht so viele Touristen vor Ort sind und es in den Bergen von Thailand noch etwas kalt und frisch ist, dann ist ein Bad in einer heißen Quelle einfach fantastisch.

Temperatur des Eierkochers

Temperatur des Eierkochers

Eierkörbchen im Eierkocher

Eierkörbchen im Eierkocher

Es ist sogar eine kleiner Zaun vor dem Becken.

Es ist sogar eine kleiner Zaun vor dem Becken.

Wenn man die Quelle runter wandert, kommen zuerst diese kleinen Becken.

Wenn man die Quelle runter wandert, kommen zuerst diese kleinen Becken.

Doch dann werden die Becken größer und das Wasser kälter.

Doch dann werden die Becken größer und das Wasser kälter.

Sehr nett und sehr schön

Sehr nett und sehr schön

Home Sweet Home

Aussicht vom oberen Stockwerk unseres Häuschen

Aussicht vom oberen Stockwerk unseres Häuschen

Wir sind jetzt schon seit über 3 Monaten auf unserer Asienreise. Wir waren schon in Indosien und Malaysia. Zur Zeit befinden wir uns in Thailand. Für Thailand haben wir uns ein Visum für zwei Monate in Malaysia ausstellen lassen, denn wenn man nach Thailand über den Land- oder Seeweg einreist, erhält man nur ein zweiwöchiges Visum. Da uns dies zu kurz war, haben wir uns ein zweimonatiges Visum gekauft. Die ersten zwei Wochen in Thailand haben wir es uns mit unseren Freunden aus München auf Koh Samui im Luxusresort gut gehen lassen. Auch in Bangkok haben wir uns noch ein luxeriöses Hotelzimmer gegönnt. Doch in Chiang Mai ging es dann wieder zurück zu den guten, familiären und gut vernetzten Backpackerunterkünften. Auch in Pai hatten wir in den ersten beiden Nächten eine günstige Bleibe, aber eben nur anfangs. Denn wir hatten ein kleines Vorhaben, dass wir auch erfolgreich umgesetzt haben. Wir haben uns in Pai für einen Monat ein kleines, günstiges Häuschen gemietet. Dies ist genau der Zeitraum, indem unser Thailand-Visum noch gültig ist.

Das Häuschen liegt etwas außerhalb von Pai mitten im Urwald und zwischen den Reisfeldern. Wir bezahlen 115 Euro Monatsmiete und Strom für unser möbliertes Häuschen in den Bergen. Es ist sogar ein zweistöckiges Häuschen. Im Erdgeschoss befinden sich die Terasse und die Freiluftküche. Im oberen Stockwerk befinden sich Schlafzimmer, Badezimmer und ein kleiner Flur. Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten in der Nähe, wie den Wasserfällen oder den heißen Quellen, können wir mit einem gemieteten Motorroller machen, dessen monatliche Miete inklusive Versicherungen 75 Euro kostet. Wir haben uns in unserem Häuschen jetzt auch schon ein bißchen heimisch eingerichtet. Wir haben eine Hängematte gekauft und aufgehängt.

Die neue Hängematte war jedoch nicht unsere einzige neue Investion. Pai liegt im Norden Thailands in den Bergen. Da muss sich Peter immerhin keine Sorgen bezüglich eines Tsunamis machen. Tagsüber wird es hier sehr warm. Das Thermometer an einem Geschäft in Pai hat vor zwei Tagen 40° Celcius angezeigt, obwohl ich das nicht so ganz glauben kann. Nachts wird es hier dagegen richtig kalt. Also mussten wir für mich noch einen dicken Pulli und eine Mütze kaufen. Ein bißchen Weihnachtsbeleuchtung brauchen wir dann auch noch, aber die gibt es hier in unzähligen Varianten auf dem chinesischen Nachtmarkt. Ja, und dann fehlt eigentlich nur noch der Brief von der GEZ. Home Sweet Home, eben.

Vielleicht ist diese Art des Reisens eine günstigere und weniger anstrengende Art des Reisens. Man muss sich nicht alle paar Tage eine neue Unterkunft suchen und seinen Rucksack dann von A nach B zerren. Man mietet sich eine Unterkunft längerfristig und erkundet die Umgebung auf eigene Faust. Auf alle Fälle wissen wir jetzt, wo wir Weihnachten und Neujahr feiern werden, nämlich in Pai in Thailand.

Unser Häuschen ...

Unser Häuschen …

... liegt auf einer ehemaligen Reisterasse ebenso wie das Häuschen unseres Nachbarn.

… liegt auf einer ehemaligen Reisterasse ebenso wie das Häuschen unseres Nachbarn.

Schlafzimmer mit Bett und Muschelvorhang

Schlafzimmer mit Bett und Muschelvorhang

Kleiderschrank (Kennt man als Backpacker gar nicht mehr)

Kleiderschrank (Kennt man als Backpacker gar nicht mehr)

Badezimmer mit Warmwasserdusche und Toilette mit Spülung (nicht im Bild)

Badezimmer mit Warmwasserdusche und Toilette mit Spülung (nicht im Bild)

Flur

Flur